DE38676C - Neuerung an dem unter Nr. 35026 patentirten elektrischen Registrir- und Alarmapparat für Kontrol- und Feuernieldezwecke. (II. Zusatz znm Patent Nr. 35026.) - Google Patents

Neuerung an dem unter Nr. 35026 patentirten elektrischen Registrir- und Alarmapparat für Kontrol- und Feuernieldezwecke. (II. Zusatz znm Patent Nr. 35026.)

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DE38676C
DE38676C DENDAT38676D DE38676DC DE38676C DE 38676 C DE38676 C DE 38676C DE NDAT38676 D DENDAT38676 D DE NDAT38676D DE 38676D C DE38676D C DE 38676DC DE 38676 C DE38676 C DE 38676C
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control
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Application number
DENDAT38676D
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C. F. W. DOEH-RING, Königl. Preufs. Regierungs-Baumeister und Branddirektor der Stadt Leipzig in Leipzig, Fleischerplatz 7
Publication of DE38676C publication Critical patent/DE38676C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C35/00Permanently-installed equipment
    • A62C35/58Pipe-line systems
    • A62C35/60Pipe-line systems wet, i.e. containing extinguishing material even when not in use
    • A62C35/605Pipe-line systems wet, i.e. containing extinguishing material even when not in use operating and sounding alarm automatically

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Control- und Feuermeldezwecke.
An Stelle des Morse-Schreibapparates, Patentschrift No. 38520, kann da, wo die Morsezeichen zu umständlich sind und eine leichte Uebersicht nicht möglich ist, auch ein Typendruckapparat angeordnet werden, der in Verbindung mit dem in der Patentschrift No. 35026 beschriebenen Uhrwerk in derselben Weise wirkt, wie obengenannter Morse-Schreibapparat.
Der Apparat besteht aus einem Uhrwerk mit der in der Patentschrift No. 35026 beanspruchten Einrichtung USp G Rd und N zum zeitweisen Contactbilden. Dieses Uhrwerk bewegt ein Zifferblatt A in zwölf (oder mehr) Stunden einmal um seine Achse. Das Zifferblatt A erhält durch die Platte B Auflage, welche Platte bei α einen Ausschnitt hat, unter welchem die Andrückvorrichtung zur Wirkung kommt.
Der Typendruckapparat .ist einer elektromagnetischen Zeigervorrichtung ähnlich. Auf einer Welle b befindet sich das Typenrad C und, im Innern des Gehäuses, das Steigrad c. Dieses Steigrad, in welches der bei Unterbrechung bezw. Schliefsung des Stromes in pendelnde Bewegung gesetzte Anker d eingreift, wird mit der Welle b durch eine im Federhaus D befindliche Feder vermittelst Uebersetzungsräder nach einer Richtung hin zu drehen gesucht.
Bei dieser Umdrehung des Steigrades c wird das auf einer Hülse e sitzende Typenrad C mitgenommen. Die Hülse e ist mit der Welle b durch eine Kupplung f verbunden.
'Die pendelnde Bewegung des Ankers d erfolgt von dem Anker g des Elektromagneten h aus in der Weise, dafs bei einer Stromunterbrechung der Elektromagnet h seinen Anker g losläfst und dieser vermittelst einer Uebersetzungsstange i den Arm k des Ankers d in Bewegung versetzt. Beim Anziehen des Ankers g dreht sich nun das Steigrad c (durch Einwirkung der Feder) um eine volle Theilung nach rechts. Wird der Strom von einem Controlpunkt aus mehrere Mal unterbrochen (s. Haupt-Patent), so dreht sich Steigrad c mit Welle b und Typenrad C um die entsprechende Anzahl Theilungen bezw. Typen nach rechts herum, so dafs die dem Controlpunkt entsprechende Type unmittelbar über das Zifferblatt A zu stehen kommt. Letzteres wird nun durch einen federnden Arm Z1 gegen die Type gedrückt, worauf sich die Kupplung f aus der Hülse e löst, die Verbindung letzterer mit der Welle b also aufhört, und mit Hülfe einer Spiralfeder m das Typenrad C in die Anfangsstellung, die durch Stifte η begrenzt ist, zurückgeführt wird. Das Andrücken des Zifferblattes und Ein- und Auslösen der Kupplung f erfolgt mit Hülfe eines Laufwerkes.
Das Federhaus E enthält die Feder, welche ihre Kraft vermittelst Räder ο ο' ο" ο'" auf Welle ρ überträgt. Auf dieser Welle sitzt die Scheibe q mit einem Einschnitt, in welchen
der Arretirhebel r eingreift, Fig. 2 und 3. Dieser Arretirhebel wird beim Loslassen des Ankers g durch den Hebel r", der mit dem Anker verbunden ist, ausgelöst, während zugleich der Arm r1 des Hebels r beim Heben den Windfang freigiebt. Die Welle ρ dreht sich nun in circa Y2 Minute einmal herum, worauf das Laufwerk arretirt wird. Auf der Welle ρ aber sitzt die Curvenscheibe s und das Excenter t, Fig. 4, 5 und 6.
Wird nun von einem Gontrolpunkt aus der Strom einige Mal unterbrochen, so rückt das Typenrad auf die betreffende Type. Kommt das Excenter t zur Wirkung, so drückt es den Arm /' des drehbaren Hebels / gegen das Zifferblatt und dieses gegen die Type, die dann einen Abdruck auf dem Zifferblatt hinterläfst. Hierauf kommt die Curve der Scheibe s zur Wirkung und rückt die Kupplung f für kurze Zeit aus. Das Typenrad kehrt, durch Feder m getrieben, in die Anfangsstellung zurück, worauf die Kupplung die Verbindung desselben mit der Welle b wieder herstellt und das Laufwerk durch Einfallen des Hebels r in den Schlitz der Scheibe q arretirt wird, bis vom nächsten Punkt aus eine weitere Controle erfolgt. Das Typenrad wird durch die Farbwalze Z oder von dem Farbkasten oder durch ein Farbband mit Farbe versehen.
Blatt II, Fig. 7, zeigt die Einschaltung dies'es Apparates in die Controlleitung der Patentschrift No. 35026.
Der galvanische Strom der Batterie LB1 nimmt seinen Weg vom Pluspol zu dem Elektromagneten h des Typendruckapparates, von hier zu den Elektromagneten 5, 6 (der Uhr U, welches das Zifferblatt A treibt). Von hier geht der Strom durch die Feuerglocke und nach den Controlapparaten A' A" A'". Vom letzten Apparat fliefst der Strom zur Erde E2 nach E1 und Minuspol der Batterie LB1 zurück. Dieser Strom ist kräftig genug, die Anker der Elektromagnete 5,6 und h anzuziehen, kann aber die Glocke T nicht bethätigen,. vielmehr bedarf 'es hierzu noch der Verstärkung durch Batterie LB2 (Patentschrift No. 35026). Die übrigen Einrichtungen gleichen den in der Patentschrift No. 35026 angegebenen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Stelle des im Patent No. 38520 beanspruchten Morse - Schreibapparates ein Typendruckcontrolapparat, bestehend aus der im Haupt-Patent beanspruchten Controluhr, welche ein Zifferblatt bewegt, über welchem sich das Typenrad des Typendruckapparates bei Ausübung einer Controle durch Stromunterbrechung um eine entsprechende Anzahl Typen dreht und hierauf ein durch Laufwerk bewegter Hebel II1 das Zifferblatt A an die betreffende Type andrückt, wodurch diese Type abgedrückt wird, hierdurch also anzeigt, zu welcher Zeit sich der Wächter an den verschiedenen Punkten befunden hat.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT38676D Neuerung an dem unter Nr. 35026 patentirten elektrischen Registrir- und Alarmapparat für Kontrol- und Feuernieldezwecke. (II. Zusatz znm Patent Nr. 35026.) Expired - Lifetime DE38676C (de)

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