DE38622C - Geschofs mit elektrischer Zündung - Google Patents
Geschofs mit elektrischer ZündungInfo
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Classifications
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- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
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- F42B12/36—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
- F42B12/56—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft die Construction eines Geschosses, welches mit dem in dem Patent
No. 35859 behandelten Wurfgewehr oder Geschütz geschleudert werden kann.
Mit der Leine, welche die Geschosse enthalten, die mit dem Würfgeschütz des genannten
Patentes geschleudert werden, werden nach der vorliegenden Erfindung ein oder mehrere feine Kupfer- oder andere elektrische
Leitungsdrähte in Verbindung gebracht, die von einander isolirt sind, wenn mehr als ein
Draht in Anwendung kommt. Mit dem Röhr, welches die aufgewickelte, das Geschofs bildende
Leine enthält, ist ein kopfförmiger Mantel verbunden, der vorn am Rohr sitzt,
ähnlich dem, welcher nach dem Patent No. 35859 zu dem Zwecke angebracht ist,
um ein gröfseres Stück Leine aufzunehmen. Der Mantel dient hier zur Aufnahme von
Schiefsbaümwolle oder einem anderen geeigneten Explosivstoff, und die Enden der elektrischen
Leitung sind so angeordnet, dafs der überspringende elektrische Funken bei Stromschlufs
die Charge zu entzünden vermag. Das so beschaffene Explosionsgeschofs kann für
Kriegszwecke vortheilhaft Verwendung finden, denn man kann es fortschleudern und zu
einer geeigneten Zeit nach Gefallen zur Explosion bringen. Diese Möglichkeit macht das
Geschofs auch zur Verwendung für Sprengzwecke in Bergwerken etc. besonders geeignet.
Fällt der starke Mantel, der durch seine Explosion wirkt, fort, so kann das Geschofs
dazu dienen, mit einem schwer zugänglichen Punkt elektrische Verbindung herzustellen, und
wenn man die Leitung an Telephonapparate anschliefst, kann man zwischen diesem Punkt
und der Ausgängsstelle Signale und Meldungen u. s. w. übertragen.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Geschofs meiner Erfindung detaillirt dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht und Fig. 2 ein Längsschnitt
durch dasselbe.
Das Geschofs besteht aus dem Mantel 3, 4, der vorn an einem Rohr 5 befestigt, welches
so weit ist, dafs es in die Bohrung des Geschützes hineinpafst, während der Mantel 3, 4
vor der Mündung bleibt.
Ein Ring 6 ist an dem hinteren Ende des Geschofsrohres 5 angebracht und verengt die
Oeffnung des Rohres an diesem Ende.
Ein centrales Rohr, welches an dem hinteren Ende des Geschützes befestigt ist j geht
durch den Lauf desselben, bis kurz vor die Mündung, und wenn das Geschofs im Lauf
steckt, reicht das centrale Rohr durch das Geschofsrohr 5. Der ringförmige cylindrische
Raum zwischen dem Rohr 5 und dem Rohr im Geschützlauf wird bei eingebrachtem Geschofs
durch die Leine 7 eingenommen, welche in Form eines Kötzers mit hohlem Kern aufgewickelt
ist, welch letztere über das Rohr im Geschütz gestreift werden kann. Die Leine 7
wird von vorn in das Rohr 5 eingeführt, ehe der Mantel 3, 4 an demselben angebracht ist.
Zur Befestigung des letzteren an dem Rohr 5 dient ein Kupplungsstück 8, das sich auf dem
Gewindetheil 9 der Mantelhälfte 4 verschraubt. Der Mantel des Geschosses besteht aus zwei
Hälften 3, 4, die mit einander verschraubt werden, und in den Theil 4 wird aufserdem
ein centrales Rohr 10 eingeschraubt, das durch
die vordere Hälfte 3 des Mantels hindurchragt, wenn beide Hälften zusammengeschraubt sind.
Dabei wird durch einen Gummiring 11 mit Unterlagsplatte und Schraubenmutter 12 zwischen
Mantel 3 und Rohr 10 eine wasserdichte Verbindung hergestellt. Der Raum in
dem Gescbofsmantel 3, 4, welcher den Explosivstoffenthält, liegt ringförmig um das Rohr 10
herum, und das Explosionsmaterial 13 wird in solche Form gebracht, dafs es in den Raum
hineinpafst. An dem hinteren Ende der Masse 13 ist ein Ring oder eine ringförmige
Scheibe 14 aus Gummi oder anderem elastischen Material angebracht, um als Buffer zu
dienen und zu verhindern, dafs sich das Geschofs entladet, wenn ein heftiger Druck etc.
ausgeübt wird. Zu demselben Zwecke ist auch eine Filzlage 15 zwischen dem Explosionsstoff
und dem Mantel 3, 4 und zwischen dem Rohr 10 und dem Explosionsstoff eine
ähnliche Lage 16 angeordnet.
Um das Geschofs zur Explosion zu bringen, ist vorn an dem Explosionsstoff ein Zünder
17 angebracht, der durch einen elektrischen
Funken gezündet werden kann, welcher von den Enden zweier isolirten Drähte 18
überspringt, die in die Leitung 19 zusammengefafst und durch ein wasserdicht verschlossenes
Loch in dem hinteren Theil des Geschofsmantels geführt werden, um mit der Hauptleitung
7 verbunden zu werden. Der wasserdichte Verschlufs des Loches wird durch eine Gummiplatte und Schraube 21 erreicht. Die
aufgewickelte Leitung 7 wird aus zwei Drähten oder zwei Bündeln feiner Drähte gebildet, die
von einander isolirt und mit Garn oder Faser beflochten oder mit einer Schnur zusammengedreht
sind, um eine biegsame Leitung von ausreichender Stärke zu bilden. Die besonders
isolirten Leitungsdrähte werden zweckmäfsig mit einem wasserdichten Ueberzug aus Gummi
versehen. Man kann eine solche Leitung entweder allein als Leine zur Umwickelung des
Geschosses verwenden oder ihr dadurch eine grofse Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen
Zugbeanspruchung geben, dafs man sie mit einem Hanfseil umspinnt, um welches die
elektrische Leitung schraubenförmig gelegt wird. Der auf die Leine ausgeübte Zug beansprucht
danach allein das kürzere Hanfseil und entlastet dadurch die elektrische Leitung.
Dieses eingeflochtene Hanfseil wird zweckmäfsig an dem hinteren Ende des Mantels besonders
befestigt.
Wenn das Geschütz geladen und alles fertig zum Schufs ist, wird das hintere Ende der
aufgewickelten Leine 7 von dem hinteren Ende des Geschofsrohres das centrale Rohr
im Geschützrohr aufsen entlang nach dem vorderen Ende dieses centralen Rohres und von
hier zurück durch dieses Rohr und durch das hintere Ende des Geschützes hindurch nach
dem Apparat geführt, von welchem der elektrische Strom auf die Leitung übertragen wird.
Das centrale Rohr des Geschützes reicht bis zum äufseren Ende des Rohres 10 des Mantels
und ist etwas enger als dieses' Rohr 10, so dafs die Leine von dem hinteren Ende des
Geschofsrohres 5 zwischen demselben und dem Rohr 10 leicht hindurch kann, um nach dem
vorderen Ende desselben und wieder zurück nach dem hinteren Theil des Geschützes zu
gehen. Das centrale Rohr des Geschützes verhindert, dafs die Flamme, welche aus der
Mündung des Geschützes beim Abfeuern heraustritt, die Leine 7 beschädigt.
Die Fig. 2 stellt das Geschofs im Fluge bei theilweise abgewickelter Leine dar.
Ist das Geschofs nur dazu bestimmt, eine Leitung zwischen entfernten Punkten herzustellen
(ohne Explosion), so kann der Mantel 3, 4 des Geschosses sehr viel leichter und
schwächer sein, als in der Zeichnung angedeutet, und statt der Explosionsmasse ein weiteres Stück Leine oder Leitungsdraht aufser
der kötzerartig aufgewickelten und in dem Rohr 5 untergebrachten enthalten. Die Form
des Geschofsmantels kann natürlich beliebig geändert werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Geschofs, welches durch das im Patent No. 35859 behandelte Wurfgewehr oder Geschütz geschleudert werden kann, und aus dem Rohr 5, das die kötzerartig aufgewickelte, mit der Sendestelle in Verbindung bleibende und elektrische Leitungsdrähte tragende Leine 7 enthält, sowie dem aus zwei Theilen 3, 4 zusammengesetzten Geschofskörper besteht, dessen durch elektrischen Zündfunken von der Sendestelle aus gezündete Explosivmasse 13 von dem Rohr 10 durchzogen und durch die elastische Platte 14, sowie die Filzlagen 15,16 gegen Schlag und Stofs vor Explosion geschützt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38622C true DE38622C (de) |
Family
ID=314309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38622D Expired - Lifetime DE38622C (de) | Geschofs mit elektrischer Zündung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38622C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1227363B (de) * | 1963-10-22 | 1966-10-20 | Bofors Ab | Drahtmagazin fuer Flugkoerper |
| US5553333A (en) * | 1993-09-30 | 1996-09-10 | Andersson; Sven E. | Pressurized water closet flushing system |
-
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- DE DENDAT38622D patent/DE38622C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1227363B (de) * | 1963-10-22 | 1966-10-20 | Bofors Ab | Drahtmagazin fuer Flugkoerper |
| US5553333A (en) * | 1993-09-30 | 1996-09-10 | Andersson; Sven E. | Pressurized water closet flushing system |
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