DE38622C - Geschofs mit elektrischer Zündung - Google Patents

Geschofs mit elektrischer Zündung

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DE38622C
DE38622C DENDAT38622D DE38622DC DE38622C DE 38622 C DE38622 C DE 38622C DE NDAT38622 D DENDAT38622 D DE NDAT38622D DE 38622D C DE38622D C DE 38622DC DE 38622 C DE38622 C DE 38622C
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DE
Germany
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tube
projectile
line
barrel
jacket
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38622D
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English (en)
Original Assignee
D. R. DAWSON in Dundee, Schottland
Publication of DE38622C publication Critical patent/DE38622C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/56Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
    • F42B12/68Line-carrying missiles, e.g. for life-saving
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/40Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the safety or arming action is effected electrically
    • F42C15/42Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the safety or arming action is effected electrically from a remote location, e.g. for controlled mines or mine fields

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  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft die Construction eines Geschosses, welches mit dem in dem Patent No. 35859 behandelten Wurfgewehr oder Geschütz geschleudert werden kann.
Mit der Leine, welche die Geschosse enthalten, die mit dem Würfgeschütz des genannten Patentes geschleudert werden, werden nach der vorliegenden Erfindung ein oder mehrere feine Kupfer- oder andere elektrische Leitungsdrähte in Verbindung gebracht, die von einander isolirt sind, wenn mehr als ein Draht in Anwendung kommt. Mit dem Röhr, welches die aufgewickelte, das Geschofs bildende Leine enthält, ist ein kopfförmiger Mantel verbunden, der vorn am Rohr sitzt, ähnlich dem, welcher nach dem Patent No. 35859 zu dem Zwecke angebracht ist, um ein gröfseres Stück Leine aufzunehmen. Der Mantel dient hier zur Aufnahme von Schiefsbaümwolle oder einem anderen geeigneten Explosivstoff, und die Enden der elektrischen Leitung sind so angeordnet, dafs der überspringende elektrische Funken bei Stromschlufs die Charge zu entzünden vermag. Das so beschaffene Explosionsgeschofs kann für Kriegszwecke vortheilhaft Verwendung finden, denn man kann es fortschleudern und zu einer geeigneten Zeit nach Gefallen zur Explosion bringen. Diese Möglichkeit macht das Geschofs auch zur Verwendung für Sprengzwecke in Bergwerken etc. besonders geeignet.
Fällt der starke Mantel, der durch seine Explosion wirkt, fort, so kann das Geschofs dazu dienen, mit einem schwer zugänglichen Punkt elektrische Verbindung herzustellen, und wenn man die Leitung an Telephonapparate anschliefst, kann man zwischen diesem Punkt und der Ausgängsstelle Signale und Meldungen u. s. w. übertragen.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Geschofs meiner Erfindung detaillirt dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht und Fig. 2 ein Längsschnitt durch dasselbe.
Das Geschofs besteht aus dem Mantel 3, 4, der vorn an einem Rohr 5 befestigt, welches so weit ist, dafs es in die Bohrung des Geschützes hineinpafst, während der Mantel 3, 4 vor der Mündung bleibt.
Ein Ring 6 ist an dem hinteren Ende des Geschofsrohres 5 angebracht und verengt die Oeffnung des Rohres an diesem Ende.
Ein centrales Rohr, welches an dem hinteren Ende des Geschützes befestigt ist j geht durch den Lauf desselben, bis kurz vor die Mündung, und wenn das Geschofs im Lauf steckt, reicht das centrale Rohr durch das Geschofsrohr 5. Der ringförmige cylindrische Raum zwischen dem Rohr 5 und dem Rohr im Geschützlauf wird bei eingebrachtem Geschofs durch die Leine 7 eingenommen, welche in Form eines Kötzers mit hohlem Kern aufgewickelt ist, welch letztere über das Rohr im Geschütz gestreift werden kann. Die Leine 7 wird von vorn in das Rohr 5 eingeführt, ehe der Mantel 3, 4 an demselben angebracht ist. Zur Befestigung des letzteren an dem Rohr 5 dient ein Kupplungsstück 8, das sich auf dem Gewindetheil 9 der Mantelhälfte 4 verschraubt. Der Mantel des Geschosses besteht aus zwei Hälften 3, 4, die mit einander verschraubt werden, und in den Theil 4 wird aufserdem
ein centrales Rohr 10 eingeschraubt, das durch die vordere Hälfte 3 des Mantels hindurchragt, wenn beide Hälften zusammengeschraubt sind. Dabei wird durch einen Gummiring 11 mit Unterlagsplatte und Schraubenmutter 12 zwischen Mantel 3 und Rohr 10 eine wasserdichte Verbindung hergestellt. Der Raum in dem Gescbofsmantel 3, 4, welcher den Explosivstoffenthält, liegt ringförmig um das Rohr 10 herum, und das Explosionsmaterial 13 wird in solche Form gebracht, dafs es in den Raum hineinpafst. An dem hinteren Ende der Masse 13 ist ein Ring oder eine ringförmige Scheibe 14 aus Gummi oder anderem elastischen Material angebracht, um als Buffer zu dienen und zu verhindern, dafs sich das Geschofs entladet, wenn ein heftiger Druck etc. ausgeübt wird. Zu demselben Zwecke ist auch eine Filzlage 15 zwischen dem Explosionsstoff und dem Mantel 3, 4 und zwischen dem Rohr 10 und dem Explosionsstoff eine ähnliche Lage 16 angeordnet.
Um das Geschofs zur Explosion zu bringen, ist vorn an dem Explosionsstoff ein Zünder 17 angebracht, der durch einen elektrischen Funken gezündet werden kann, welcher von den Enden zweier isolirten Drähte 18 überspringt, die in die Leitung 19 zusammengefafst und durch ein wasserdicht verschlossenes Loch in dem hinteren Theil des Geschofsmantels geführt werden, um mit der Hauptleitung 7 verbunden zu werden. Der wasserdichte Verschlufs des Loches wird durch eine Gummiplatte und Schraube 21 erreicht. Die aufgewickelte Leitung 7 wird aus zwei Drähten oder zwei Bündeln feiner Drähte gebildet, die von einander isolirt und mit Garn oder Faser beflochten oder mit einer Schnur zusammengedreht sind, um eine biegsame Leitung von ausreichender Stärke zu bilden. Die besonders isolirten Leitungsdrähte werden zweckmäfsig mit einem wasserdichten Ueberzug aus Gummi versehen. Man kann eine solche Leitung entweder allein als Leine zur Umwickelung des Geschosses verwenden oder ihr dadurch eine grofse Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Zugbeanspruchung geben, dafs man sie mit einem Hanfseil umspinnt, um welches die elektrische Leitung schraubenförmig gelegt wird. Der auf die Leine ausgeübte Zug beansprucht danach allein das kürzere Hanfseil und entlastet dadurch die elektrische Leitung. Dieses eingeflochtene Hanfseil wird zweckmäfsig an dem hinteren Ende des Mantels besonders befestigt.
Wenn das Geschütz geladen und alles fertig zum Schufs ist, wird das hintere Ende der aufgewickelten Leine 7 von dem hinteren Ende des Geschofsrohres das centrale Rohr im Geschützrohr aufsen entlang nach dem vorderen Ende dieses centralen Rohres und von hier zurück durch dieses Rohr und durch das hintere Ende des Geschützes hindurch nach dem Apparat geführt, von welchem der elektrische Strom auf die Leitung übertragen wird. Das centrale Rohr des Geschützes reicht bis zum äufseren Ende des Rohres 10 des Mantels und ist etwas enger als dieses' Rohr 10, so dafs die Leine von dem hinteren Ende des Geschofsrohres 5 zwischen demselben und dem Rohr 10 leicht hindurch kann, um nach dem vorderen Ende desselben und wieder zurück nach dem hinteren Theil des Geschützes zu gehen. Das centrale Rohr des Geschützes verhindert, dafs die Flamme, welche aus der Mündung des Geschützes beim Abfeuern heraustritt, die Leine 7 beschädigt.
Die Fig. 2 stellt das Geschofs im Fluge bei theilweise abgewickelter Leine dar.
Ist das Geschofs nur dazu bestimmt, eine Leitung zwischen entfernten Punkten herzustellen (ohne Explosion), so kann der Mantel 3, 4 des Geschosses sehr viel leichter und schwächer sein, als in der Zeichnung angedeutet, und statt der Explosionsmasse ein weiteres Stück Leine oder Leitungsdraht aufser der kötzerartig aufgewickelten und in dem Rohr 5 untergebrachten enthalten. Die Form des Geschofsmantels kann natürlich beliebig geändert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Geschofs, welches durch das im Patent No. 35859 behandelte Wurfgewehr oder Geschütz geschleudert werden kann, und aus dem Rohr 5, das die kötzerartig aufgewickelte, mit der Sendestelle in Verbindung bleibende und elektrische Leitungsdrähte tragende Leine 7 enthält, sowie dem aus zwei Theilen 3, 4 zusammengesetzten Geschofskörper besteht, dessen durch elektrischen Zündfunken von der Sendestelle aus gezündete Explosivmasse 13 von dem Rohr 10 durchzogen und durch die elastische Platte 14, sowie die Filzlagen 15,16 gegen Schlag und Stofs vor Explosion geschützt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38622D Geschofs mit elektrischer Zündung Expired - Lifetime DE38622C (de)

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DE (1) DE38622C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227363B (de) * 1963-10-22 1966-10-20 Bofors Ab Drahtmagazin fuer Flugkoerper
US5553333A (en) * 1993-09-30 1996-09-10 Andersson; Sven E. Pressurized water closet flushing system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227363B (de) * 1963-10-22 1966-10-20 Bofors Ab Drahtmagazin fuer Flugkoerper
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