DE385780C - Verfahren zur Einsprengung von Boeden in Behaelter, Kuebel u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Einsprengung von Boeden in Behaelter, Kuebel u. dgl.

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DE385780C
DE385780C DEM80558D DEM0080558D DE385780C DE 385780 C DE385780 C DE 385780C DE M80558 D DEM80558 D DE M80558D DE M0080558 D DEM0080558 D DE M0080558D DE 385780 C DE385780 C DE 385780C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H5/00Manufacture of tubes, coops, or barrels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Forests & Forestry (AREA)

Description

  • Verfahren zur Einsprengung von Böden in Behälter, Kübel u. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einsprengung von Böden in Behälter beliebiger Art und bezieht sich besonders- auf die Herstellung von Kübeln aus Furnierholz.
  • Das bisher übliche handwerksmäßige Arbeiten bei der Einbringung des Bodens in die vorher fertiggestellte ,Kübelwandung ist umständlich und zeitraubend, wobei das Material selber sehr leicht Verletzungen ausgesetzt ist, wodurch die Lebensdauer des Kübels wesentlich verkürzt wird. Diese Übelstände treten in erhöhtem Maße auf, wenn es sich um gewölbte Böden handelt, wie solche wegen der Widerstandsfähigkeit gegen den auf ihnen fastenden Gefäßinhalt vorzugsweise angewendet werden.
  • Diese Übelstände werden durch das Verfahren nach der Erfindung vollständig behoben, indem ein ebener Boden durch Pressung in gewölbte Form und damit auf kleineren Durchmesser gebracht, in diesem Zustand leicht an seinen Sitz gebracht wird, den er nach Aufhören der Pressung dank der Eigenfederung des Holzes satt und völlig dichtend einnimmt.
  • In der Zeichnung ist das Verfahren in groben Umrissen beispielsweise an einem kegelstumpfförmigen Kübel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. z den Beginn des Arbeitsganges, während Abb. a denselben kurz vor seiner Vollendung darstellt.
  • Der aus mehreren Lagen Furnierholz hergestellte Mantel a des Kübels ist unten in bekannter Weise mit einer Ausfräsung oder Ringnut b versehen. Der gleichfalls aus mehreren Furnieren bestehende Boden c wird entsprechend der Querschnittsform des Kübels ausgeschnitten, wobei sein Durchmesser in ebenem Zustand etwas größer ist als der Innendurchmesser des Kübels in der Ringnut gemessen.
  • In ebenem Zustand wird der Boden c von zwei Preßstempeln d, e erfaßt, von denen der eine d konkav, der andere dementsprechend konvex ausgebildet ist. Die Stempel pressen den Boden zu einer gewölbten Form, wobei der Durchmesser des Bodens abnimmt. In diesem Zustand gehen beide Stempel zusammen nach unten und drücken den Boden in die Ringnut b der zugehörigen Kübelwandung a hinein. Natürlich können auch die Stempel in ihrer Lage bleiben, und der Mantel a wird entsprechend verschoben. - Nach Entfernung der Stempel sucht sich der gewölbte Boden noch etwas zu strecken und preßt sich satt in seinen Sitz, wodurch gleichzeitig eine gute Abdichtung erzielt wird und der Boden seine widerstandsfähige, dem Kübelinnern zu gewölbte Form behält.
  • Da beim Pressen des ebenen Bodens in die gewölbte Form sehr leicht Sprünge und Risse im Holz auftreten, so ist der obere Druckstempel d noch mit einer besonderen Vorrichtung versehen, welche das Eintreten obigen Übelstandes wirksam verhindert.
  • Aus der konkaven Fläche des @ Stempels d treten ein oder mehrere kleinere Druckstempel 11 heraus, die mit einer Verlängerung g im Innern des Stempels d geführt und durch eine starke Schraubenfeder f stets nach außen gepreßt werden. Hierdurch findet der Boden c während des Preßvorganges nicht nur an seinem Rande eine Auflage, sondern er ist an einem oder mehreren Punkten unterstützt, so daß der Boden bei Beginn des Pressens nicht in die Höhlung des Stempels d ausweichen und hierbei beschädigt werden kann. Mit zunehmendem Preßdruck werden die Federn f zusammengedrückt, wobei die Druckplatten h schließlich vollkommen in den Stempel d zurücktreten. Die Druckplatten h können eine dem Boden angeoaßte Form aufweisen, beispielsweise auch mehrteilig ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜ cHE: i. Verfahren zur Einsprengung von Böden in Behälter, Kübel u. dgl., insbesondere aus Holzfurnieren, dadurch gekennzeichnet, daß der ebene Boden (c) von zwei Preßstempeln (d, e) in eine gewölbte Form gebracht und in dieser Lage in seinen Sitz (b) in der Behälterwandung (a) gepreßt wird. a. Preßstempel für das Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckfläche des Stempels (d) federbeeinflußte Druckplatten (h) angeordnet sind, die während des Pressens vollständig in den Stempel (d) zurücktreten.
DEM80558D 1923-02-13 1923-02-13 Verfahren zur Einsprengung von Boeden in Behaelter, Kuebel u. dgl. Expired DE385780C (de)

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