DE54104C - - Google Patents

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DE54104C
DE54104C DENDAT54104D DE54104DA DE54104C DE 54104 C DE54104 C DE 54104C DE NDAT54104 D DENDAT54104 D DE NDAT54104D DE 54104D A DE54104D A DE 54104DA DE 54104 C DE54104 C DE 54104C
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Germany
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ring
cylinder
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prefabricated
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DENDAT54104D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J3/00Manufacture of articles by pressing wet fibre pulp, or papier-mâché, between moulds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE B4: Papiererzeugnisse.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Presse zur Herstellung von Gegenständen aus Papierstoff, bei welcher der Stoff als ein dünner Brei zwischen zwei Formen gedrückt wird, von welchen die eine durchlöchert ist und feststeht, während die andere sich ausdehnen kann, um genügend Stoff zwischen die Formen einzulassen, worauf die Pressung des Gegenstandes mittelst Wasserdruckes gegen die Aufsenseite der beweglichen Form bewirkt wird.-
Bei solchen Pressen ist gewöhnlich die durchlöcherte Form an einem Prefstisch angeordnet, der nach beendigter Herstellung des Gegenstandes gesenkt wird, um das Arbeitsstück zu entfernen. Diese Bewegung des Prefstisches wird mittelst einer hydraulischen Hebevorrichtung vermittelt. Der Prefstisch hat aber in der oberen Ruhestellung während des Pressens einen bedeutenden Druck auszuhalten, und es hat sich gezeigt, dafs keine Vorrichtung diese stetige Beanspruchung zu ertragen vermag. Auch darf man den Druck auf die hydraulischen Hebevorrichtung nicht üßertragen, da. weder der Kolben noch die Cylinderwände dies erlauben.
Nach vorliegender Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, dafs der Cylinder direct an der Unterseite des Prefstisches angeordnet wird, so dafs er mit diesem in die Höhe geht, während der Kolben unten am Rahmen festsitzt und als Speiserohr für das Druckwasser eingerichtet wird. Nach Hochgang des Prefstisches wird dann einfach zwischen. Unterkante des Cylinders bezw. am Cylinder angeordnete Ansätze Und die entsprechend ausgebildete Oberkante des Rahmens ein Ring eingelegt, so dafs beim Pressen der Druck vom Prefstisch durch die Cylinderwände und den Zwischenring direct auf den festen Rahmen der Presse übertragen wird.
Fig. ι bis 3 der Zeichnung zeigen eine solche Presse in senkrechten und waagrechten Schnitten.
Der feste Rahmen der Presse setzt sich aus dem unteren Theil A, der Prefskammer B und den die Theile A und B verbindenden Säulen C zusammen. Der obere Theil D der Form ist unter die Prefskammer B geschraubt und die durchlöcherte Form E wird vom Prefstisch F getragen, der oben am Cylinder K sitzt. Derselbe wird beim Einleiten von Wasser durch den feststehenden Kolben G gehoben und während des Hochganges mittelst der Ansätze h in entsprechenden Nuthen im Rahmen A geführt. Hat er die höchste, in der Zeichnung -dargestellte Lage erreicht, so wird ein Ring H, der auch mit ähnlichen Nuthen versehen ist und während des Hochganges die in Fig. 2 dargestellte Lage hat, derart gedreht, dafs derselbe die in Fig. 1 und 3 dargestellte Stellung einnimmt; die Ansätze h ruhen dann auf dem Ring, und der während der darauffolgenden Pressung mittelst hydraulischen Druckes in der Kammer B gegen den Prefstisch F ausgeübte Druck wird durch die Cylinderwand K und den Ring H auf den festen Rahmen bezw. die Säulen C übertragen, ohne irgend einen Theil so zu beanspruchen,- dafs er beschädigt werden könnte. Bei dieser Anordnung ist aufserdem die Handhabung der Presse eine sehr einfache, indem nur eine einzige Bewegung (das Drehen des Zwischenlegringes H)
nöthig ist, um nach Hochgang des Prefstisches F die Presse für das Formen fertig zu stellen. Statt des drehbaren Ringes kann auch ein in zwei Hälften hergestellter zusammenklappbarer Ring benutzt werden.
Um den fertigen Gegenstand beim Heruntergang des Prefstisches von der Form E zu entfernen, ist ein Ring k um die Form E lose in den Tisch F eingelegt und mittelst Stehbolzen (in der Zeichnung nicht dargestellt) mit dem Ring /, der lose um den Cylinder K liegt, fest verbunden.' Durch die mit i bezeichneten Rohre fliefst der Faserstoff ein. Dieselben werden durch Schläuche mit der Pumpe verbunden.
Wenn der Tisch heruntergeht, stöfst der Ring / auf den Ring H und der Ring k hebt den Gegenstand von der Form E, Bei der beschriebenen, auf die ganze Unterseite des Gegenstandes einwirkenden Abhebevorrichtung löst sich derselbe, ohne zu zerreifsen, leicht ab.
Bei einer solchen Einrichtung fällt der bei anderen Pressen für die durchlöcherte Form nöthige Ueberzug aus Drahtgewebe oder gelochtem Blech fort, der nur deshalb nöthig ist, weil sonst der Gegenstand sich festsetzt und nur zusammen mit dem losen Ueberzug entfernt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine hydraulische Hebevorrichtung für die Unterform an Pressen zur Herstellung von Gegenständen aus Faserstoff, dadurch gekennzeichnet, dafs der Cylinder (K) an der Unterseite des Prefstisches (F) angeordnet ist und mit diesem in die Höhe geht, während der Kolben (G), als Einflufsrohr für Druckwasser dienend, am Rahmen festsitzt, so dafs nach Hochgang des Prefstisches der während der Formoperatipn gegen denselben ausgeübte Druck durch die Cylinderwand selbst und ein zwischen Ansätze auf dieser bezw. zwischen die Cylinderunterkante und den festen Rahmen der Presse eingelegtes Unterlegstück (H) auf den festen Rahmen übertragen wird.
    Bei der unter i. bezeichneten Presse eine Vorrichtung zum automatischen Abheben des fertig geprefsten Gegenstandes beim Heruntergang des Prefstisches F, bestehend in einem unter der Kante des Gegenstandes in den Prefstisch lose eingelegten Ringe (k), der mittelst Stehbolzen mit einem Ring (I) verbunden ist, derart, dafs, wenn der letztgenannte Ring anstöfst, der Ring k den Gegenstand abhebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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