DE385765C - Sicherheitsvorrichtung fuer insbesondere mit OEl beheizte Dampfkessel - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer insbesondere mit OEl beheizte Dampfkessel

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DE385765C
DE385765C DET26079D DET0026079D DE385765C DE 385765 C DE385765 C DE 385765C DE T26079 D DET26079 D DE T26079D DE T0026079 D DET0026079 D DE T0026079D DE 385765 C DE385765 C DE 385765C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/24Preventing development of abnormal or undesired conditions, i.e. safety arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N2239/00Fuels
    • F23N2239/06Liquid fuels

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Description

  • Sicherheitsvorrichtung für insbesondere mit Öl beheizte Dampfkessel. Gegenstand der Erfindung ist eine Sicherheitsvorrichtung für Dampfkessel, insbesondere für solche, die mit 0I geheizt werden. Diese Sicherheitseinrichtung soll die Brennstoffzufuhr selbsttätig abstellen in dem Augenblick, in dem der zulässig niedrigste Wasserstand erreicht wird. Die Einrichtung wird durch den wechselnden Flüssigkeitsstand unmittelbar betätigt, und zwar besteht das wesentliche Erfindungsmerkmal darin, daß ein Schwimmer in einem Gefäß untergebracht ist, das mit dem Kessel in Verbindung steht und daß durch diesen Schwimmer ein Fallgewicht ausgelöst wird, das bei tiefstem Wasserstand die Durchlochung einer Zwischenwand und dadurch die Abstellung der Brennstoffzufuhr bewirkt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt Abb. z einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Schnitt der Abb. Z nach der Linie 2-2, Abb. 3 bis 5 zeigen verschiedene Stellungen der Eurchlochungseinrichtung, und Abb. 6 zeigt die Art der Zurückführung des Fallgewichtes auf seinen Sitz, Abb.7 in größerem Maßstabe das Fallgewicht bei Anheben seines Sitzes unmittelbar vor dem Herausfallen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dargestellt, durch die die Brennstoffzufuhr zu den Brennern eines Kessels unterbrochcn oder vermindert wird, wenn der M* a: s._ r: tand im Kessel eine bestimmte Höhe erreicht hat. Innerhalb des mit dem Kessel durch die Öffnungen b und c verbundenen Gefäßes a hat der Wasserstand die gleiche Höhe wie im Kessel. In dem Gefäß a ist ein Schwimmer d, der durch eine Stange e mit einem drehbaren Rahmen f verbunden ist, welcher in einer besonderen Kammer m eine Kugel g trägt. Der Rahmen f ist auf einer Achse h gelagert, die bei i und k drehbar ist. Diese Achse h ist durch einen Hebel l mit der Stange e verbunden.
  • `'Fenn der Körper g von seinem Lager herunterfällt, wird er von dem Teil n im unteren Teil der Kammer m aufgenommen. Die Kammer m ist mit dem Gefäß a durch einen Durchlaß o verbunden.
  • I'ie Einrichtung n besteht aus einem Kolben P, der eine Eurchlochungseinrichtung q trägt. Der Kopf y des Kolbens p nimmt den Stoß des Fallgewichtes g auf, und eine Sperrklinke s, die durch die Kugel g umgelegt wird, verhindert die Wiedereinsetzung des Kolbens p nach seiner Wirkung, bevor der Körper g wieder an seinen Platz gebracht ist (Abb. 5). Unterhalb der Durchlochungseinrichtung q ist eine -Zwischenwand t angebracht, die durch einen Block -ic und Backen v in ihrer. Lage gehalten wird.
  • Um eine unerwünschte Schwingung des Schwimmers d zu vermeiden, ist sein unteres Ende d' durch Ketten dz mit einer Hilfsvorrichtung d' verbunden, die im Unterteile des Gefäßes a untergebracht ist. Eie Ketten haben se viel Spiel, daß die richtige Wirkung des Schwimmers d während des Gebrauches nicht gestört wird. Bei Vorrichtungen, die durch den Flüssigkeitsstand in der beschriebenen Weise betätigt werden, hat sich die Schwierigkeit gezeigt, eine zuverlässige Wirkung dann zu erzielen, wenn die Antriebsflüssigkeit beispielsweise unter der Wirkung des Stampfens und Rollens des Schiffes, auf dem die Einrichtung untergebracht ist, heftig bewegt wird. Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, kann eine besondere Sperreinrichtung zwischen dem Gefäß a und dem Kessel, dessen Wasserstand überwacht werden soll, eingeschaltet werden. Liese Sperrvorrichtung umfaßt einen Körper, wie beispielsweise einen Ball w mit geringem Auftrieb in der Flüssigkeit. Dieser Ball kann beispielsweise aus einer hohlen Metallkugel mit einer geeigneten Korkfüllung o. dgl. bestehen. Er ist von einem Käfig x umgeben und hat einen Sitz y, der im rurchlaß c zwischen dem Gefäß a und dem Kessel untergebracht ist. Wenn die Flüssigkeit keine oder nur geringe Bewegung aufweist, ist der Ball zv von seinem Sitze y abgehoben, und es besteht freier Lurchgang zwischen dem Kessel und dem Gefäß a. Wenn jedoch der Flüssigkeitsstand im Gefäß a plötzlich zurückgeht, drückt die heftige Bewegung der Flüssigkeit die Kugel ze, herab auf ihren Sitz ,il, indem sie den geringen Auftrieb überwindet. 1'er Flüssigkeitsstand im Gefäß a kann hierdurch nicht wesentlich vermindert werden. Sobald die Verhältnisse wieder normal «erden, steigt der Ball zc, nach oben, und die freie Verbindung wird wieder hergestellt.
  • Beim Gebrauch fällt der Wasserstand im Kessel im gleichen MaJ?e wie im Gefäß a, und der Schwimmer d sinkt und dreht den Rahmen f in seinen Lagern i und k (Abb. 7). Wenn der Wasserstand einen bestimmten Punkt erreicht hat, fällt der Körper g vorn Rahmen f herab, schlägt auf das Ende r des Kolbens p und drückt die f : urchstol:',einrichtung durch die Zwischenwand t, so daß der Flüssigkeitsdruck über der Wand i zu dem t"berwacliungsventil z, das mit der Einrichtung verbunden ist, gelangen kann und die Brtnnstoffzufulir zum Brenner abschneidet oder vermindert (Abb. .l).
  • Um die Einrichtung wieder arbeitsfähig zu machen, inuß eine unversehrte Zwischenwand t gleichzeitig mit dem Kolben p wieder an ihre Stelle gebracht und die Kugel g wieder im Rahmen f untergebracht weiden. T res kann durch Einführung eines Stabes o. dgl. durch die Kolbenöffnung geschehen (Abb. h). 1'(r Körper g wird während des Zurückbringens durch eine in der Kammer in und dem Rahmen f enthaltene schiefe Ebene ;;il geführt.
  • Selbstverständlich kann das Element g nicht wieder zuri_`ckgebraclit werden, bis der Wasserstand über die vorbestimmte 'Marke gestiegen ist. Die Sperrklinke s, die durch den Körper g umgelegt wird, verhindert aus sich die Wiedereinsetzung des Kolbens P, .ehe die Kugel g an ihrem Platz ist, und ehe der Kolben p eingesetzt ist, kann die neue Zwischenwand nicht eingesetzt werden.
  • An Stelle des freien Fallgewichtes g kann auch ein Winkelhebel, der unter der Wirkung der Schwerkraft steht, oder eine federbetätigte Einrichtung verwendet werden, um den Schlag auszuführen, der die Eurchlochung der Zwischenwand herbeiführt, wenn der Flüssigkeitsspiegel eine vorher bestimmte Größe erreicht hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Sicherheitsvorrichtung für insbesondere mit (51 beheizte 1'_ ampfkessel zur selbsttätigen Abstellung der Brennstoffzufuhr bei dem zulässig niedrigsten Wasserstand, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einem mit dem Kessel in Verbindung stehenden Gefäß untergebrachter Schwimmer bei tiefstem Wasserstand die l'urchlochung einer Zwischenwand herbeiführt und dadurch die Abstellung der Brennstoffzufuhr bewirkt. ?. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlochungseinrichtung durch ein Fallgewicht (g) ausgelöst wird, das von einem Rahmen (f) herabfällt, der durch den Schwimmer gedreht wird. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zurückführung des Fallgewichtes durch eine als Führung dienende schiefe Ebene (in, L) erleichtert wird. .I. Vorrichtung nach den Ansprüchen z bis 3, gekennzeichnet durch eine Sperrklinke (s), die nach Furchstoßung der Zwischenwand sich unter dem Gewicht des Fallkörpers umlegt und eine Aufwärtsbewegung des Eurchlochungskolbens und damit das Einsetzen einer neuen Zwischenwand erst dann zuläßt, wenn das Fallgewicht seine Betriebslage wieder einnimmt. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen z bis :1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schwimmergefäß und dem Kessel eine einen nur geringen Auftrieb aufweisende Kugel untergebracht ist, die bei heftiger Rückbewegung der Flüssigkeit in den Kessel auf ihren Sitz gedrückt wird und dadurch die Verbindung zwischen Schwimmergefäß und Kessel unterbricht.
DET26079D 1921-01-07 1921-12-09 Sicherheitsvorrichtung fuer insbesondere mit OEl beheizte Dampfkessel Expired DE385765C (de)

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DET26079D Expired DE385765C (de) 1921-01-07 1921-12-09 Sicherheitsvorrichtung fuer insbesondere mit OEl beheizte Dampfkessel

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