DE385684C - Explosionsmotor mit zwei in einer Ringkammer sich bewegenden Kolbengruppen - Google Patents

Explosionsmotor mit zwei in einer Ringkammer sich bewegenden Kolbengruppen

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DE385684C
DE385684C DEP38920D DEP0038920D DE385684C DE 385684 C DE385684 C DE 385684C DE P38920 D DEP38920 D DE P38920D DE P0038920 D DEP0038920 D DE P0038920D DE 385684 C DE385684 C DE 385684C
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pistons
annular chamber
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explosion engine
piston
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DEP38920D
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JOSE FONS PONT
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JOSE FONS PONT
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/02Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
    • F01C1/063Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents with coaxially-mounted members having continuously-changing circumferential spacing between them
    • F01C1/07Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents with coaxially-mounted members having continuously-changing circumferential spacing between them having crankshaft-and-connecting-rod type drive
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B53/00Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

  • Explosionsmotor mit zwei in einer Ringkammer sich bewegenden Kolbengruppen. Die Erfindung bezieht sich auf einen Fxplosionsinotor mit Ringkammer und zwei in der Ringkammer sich bewegenden Kolbengruppen, welche durch ein Planetenradgetriebe derart mit zu- und abnehmender Geschwindigkeit gesteuert «-erden, daß die Räume zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Kolben während ihres Rundlaufes durch die Kammer sich abwechselnd entsprechend dem Viertakt des Kreisprozesses vergrößern und verkleinern. Während bei bekannten Explosionsmotoren dieser Art (lie von der Motorachse mitgenommenen Treib- oder Planetenräder je eine Kröpfung besitzen, welche je in einer Nut eines mit einer Kolbengruppe verbundenen Hebels gleitet, liegt das Wesen eines Explosionsmotors nach der Erfindung darin, daß' die Achsen der Treibräder als doppelt gekröpfte Wellen mit zwei diametral gegenüberliegenden Kröpfungen ausgebildet sind, die in Radialnuten von zwei nebeneinanderliegenden und mit den beiden Kolbengruppen starr verbundenen Gabeln gleiten.
  • Durch eine derartige Ausbildung des Explosionsmotors wird ein sehr guter -Massenausgleich iin Getriebe erzielt, indem sich nämlich eine jede der gekröpften `Fellen schon an und für sieh vollständig im Gleichgewicht befindet. Bei einem entsprechend der Erfindung ausgebildeten Explosionsmotor ist es daher auch möglich, die beiden die Bewegung der Kolbengruppen steuernden Einzelgetriebe auf der einen Seite des Motorgehäuses anzuordnen.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Explosionsmotors nach der Erfindung in den Abb. i bis d. dargestellt.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt durch die Achse des Motors nach der Linie 1-I der Abb. 2, 3 und 4.
  • Abb.2 ist ein Querschnitt zur Motorachse nach der Linie II-11 der Abb. i, und Abb.3 ist ein Querschnitt nach der Linie III-III der Abb. i mit Draufsicht auf einen am Motorgehäuse befestigten Zahnkranz und die Treibräder, die mit diesem Zahnkranz kämmen.
  • Abb. 4 ist schließlich ein Querschnitt nach der Linie IV-IV der Abb. i, auf dem die Ringkammer mit dem Kolben und einem der Ringe, an dem die eine Kolbengruppe befestigt ist, ersichtlich ist.
  • Der Motor besitzt eine ':Motorwelle i, eine Ringkammer 2, in der die Kolben 5d., 55 wan-(lern und ein Gehäuse 3, in dein das Getriebe eingeschlossen ist, (las die Kolben 5.4, 55 finit der Motorwelle i verbindet, und das auf die Motorwelle i die durch die Explosionen auf die Kolben ausgeübten Kräfte überträgt.
  • hn Innern der Ringkammer 2 sind zwei zur Motorwelle i konzentrische Ringe .I, 5 angeordnet, von denen der Ring d. mittels eines Keiles 18 mit einer die Motorwelle i umgebenden Muffe .LI und der Ring 5 mittels eines Keiles i9 mit einer die Muffe oder Hohlwelle 4.4 frei drehbar umgebenden Hohlwelle oder Muffe 45 verbunden ist. Der Ring d. trägt die Kolben 54 der einen Kolbengruppe, während der Ring 5 die Kolben 55 der anderen Kolbengruppe trägt, so daß die Kolben 5.t mit der Hohlwelle .4d. und die Kolben 55 mit der Hohlwelle 4.5 in starrer Verbindung stehen. Die Kolben 54, 55 sind derart zueinander versetzt angeordnet, daß die Kolben 54 der einen Gruppe mit dem Kolben 55 der anderen Gruppe abwechseln, so daß also stets zwischen je zwei Kolben 54 sich ein Kolben 55 befindet und umgekehrt.
  • Die Ringkammer 2 ist in einer ihrer Wandungen mit Löchern oder Schlitzen 27 für den Einlaß des Explosionsgemisches und in der anderen Seitenwandung mit ähnlichenLöchern oder Schlitzen 28 für den Austritt der Verbrennungsprodukte- versehen (s. Abb. d.). Die Kammer 2 trägt außerdem die Zündkerzen 26 oder andere geeignete Mittel zur Entzündung des Explosionsgemisches.
  • Bei der Drehung der Kolben um die -Motorwelle i wandern die zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Kolben befindlichen Räume ebenfalls um die Motorwelle i und gehen' an den Einlaßöffnungen 27, den Auslaßöffnungen 28 und den Zündkerzen 26 vorüber, indem sich so in jedem dieser Räume die vier Takte des Kreisprozesses vollziehen.
  • Das Getriebe, das die Kolben 54,55 mit der Motorwelle i verbindet, ist so ausgebildet, daß die Kolben 54 bzw. 55 oder die die Kolben tragenden Muffen 44 bzw. 45 abwechselnd zunehmende und abnehmende Geschwindigkeiten erhalten, und zwar derart, daß, wenn die Geschwindigkeit der Kolben 54 zunimmt, die Geschwindigkeit der Kolben 55 abnimmt. Infolgedessen nehmen die zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Kolben 54, 55 befindlichen Räume abwechselnd an Rauminhalt zu und ab, während sie gleichzeitig im Innern der Ringkammer :2 im Umlauf wandern, und der Inhalt dieser Räume paßt sich daher selbsttätig den Bedingungen des Viertaktes des Kreisprozesses an.
  • Das zur Übertragung der auf die Kolben 54, 55 ausgeübten Kräfte auf die Motorwelle i dienende Getriebe besitzt zwei Zahnkränze 8, 9 mit Innenverzahnung, die am Gehäuse 3 befestigt sind, und in deren Innenverzahnungen die je in doppelter Anzahl vorhandenen Treibräder io und i i eingreifen.
  • Jedes Treibräderpaar io und ii ist auf einer gemeinsamem doppelgekröpften Welle 12 befestigt, deren Kröpfungen einander diametral gegenüberliegen. Die beiden Wellen 12 sind in einem Tragkörper 22 gelagert, der mit der Motorwelle mittels des Keiles 23 starr verbunden ist. Infolgedessen führen der Tragkörper 22 und die beiden Wellen 12 der Treibräder io und ii zusammen mit der Motorwelle i eine gleichförmige Drehbewegung um die Mittelachse der Motorwelle i aus, während die Treibräder io und i i gleichzeitig mit den Zahnkränzen 8 und 9 kämmen.
  • Die Treib- oder Zahnräderio und i1 drehen sich also, während sie um die Motorwelle i in gleichmäßiger Bewegung herumwandern, gleichzeitig um ihre Mittelachsen und infolgedessen drehen sich auch ihre Tragwellen 12 bei ihrem Rundlauf um die Motorwelle i um ihre eigenen Mittelachsen, so daß die beiden Kröpfungen 14, 15 jeder Kurbelwelle 12 eine hypozyklische Bewegung ausführen Die beiden .diametral einander gegenüberliegenden Kröpfungen 14, 15 jeder Kurbelwelle 12 drehen sich im Innern von kreuzkopfartigen Gleitlagern 24, 25, die in Radialnuten von zwei nebeneinanderliegenden Gabeln 34, 35 gleiten.
  • Die Gabel 34 ist mittels eines Keiles 16 an der Muffe oderHohlwelle44 befestigt, während die Gabel 35 mittels eines Keiles i; an der Hohlwelle 45 befestigt ist. Die Gabeln 34, 35 werden von den um die Motorwelle i herumlaufenden Wellen 12 um die Motorwelle mitgenommen, doch da die in den Gabeln 34, 35 gleitbar gelagerten Kröpfungen 14, 15 jeder Kurbelwelle 12 eine hypozyklische Bewegung ausführen, nicht mit gleichförmiger Geschwindigkeit, sondern mit- abwechselnd beschleunigter und verlangsamter Geschwindigkeit.
  • Da nun die Gabeln 34, 35 mit den Hohlwellen 44, 45 starr verbunden sind, so werden auch die Hohlwellen 44, 45 und somit auch die beiden Kolbengruppen 54, 55 eine abwechselnd beschleunigte und verlangsamte Rundlaufbewegung ausführen, wie dies der Arbeitsweise des Explosionsmotors entspricht. Die während des Arbeitens des Motors auf die Kolben 54, 55 durch die Explosionen in den zwischen den Kolben liegenden Räumen ausgeübten Kräfte werden also mittels des Getriebes auf die Motorwelle r übertragen, und zwar derart, daß die ungleichförmige Bewegung der Kolben 54, 55 in eine gleichförmige Drehbewegung der Welle i umgewandelt wird, und zwar ist das gesamte Getriebe in sich vollständig ausgeglichen, so daß Stöße nicht auftreten können.
  • Jede Welle 12 könnte übrigens, anstatt daß sie von einer doppelt gekröpften Welle gebildet wird, wie dies auf der Zeichnung dargestellt ist, auch eine gerade Welle sein, die dann an den den Kröpfungen 14, 15 entsprechenden Stellen mit außen kreisrunden Exzentern mit entgegengesetzterExzentrizität ausgerüstet ist. Diese Exzenter würden dann dieselbe Bewegung wie die Kröpfungen 14 und i5 ausführen und im Innern der Gabeln 34, 35 gleiten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Explosionsmotor mit zwei in einer Ringkammer sich bewegenden Kolbengruppen, welche, durch ein Planetenradgetriebe gesteuert, sich mit abwechselnd zu- und abnehmender Geschwindigkeit drehen, wobei die Achsen der Treib- oder Planetenräder von der Motorachse mitgenommen werden und je eine Kröpfung besitzen, welche je in einer Nut eines mit einer Kolbengruppe verbundenen Hebels gleitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Treibräder als doppelt gekröpfte Wellen (12) mit zwei diametral gegenüberliegenden Kröpfungen (14, 15) ausgebildet sind, die in Radialnuten von zwei nebeneinanderliegenden und mit den beiden Kolbengruppen (54, 55) starr verbundenen Gabeln (34, 35) gleiten.
DEP38920D Explosionsmotor mit zwei in einer Ringkammer sich bewegenden Kolbengruppen Expired DE385684C (de)

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DE385684C true DE385684C (de) 1923-11-27

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