DE385604C - Frei tragbares Atmungsgeraet mit durch Atmungsventile gesteuertem Luftumlauf - Google Patents

Frei tragbares Atmungsgeraet mit durch Atmungsventile gesteuertem Luftumlauf

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DE385604C
DE385604C DED39605D DED0039605D DE385604C DE 385604 C DE385604 C DE 385604C DE D39605 D DED39605 D DE D39605D DE D0039605 D DED0039605 D DE D0039605D DE 385604 C DE385604 C DE 385604C
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Germany
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valves
breathing
air circulation
freely portable
breathing apparatus
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus
    • A62B7/10Respiratory apparatus with filter elements

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Frei tragbares Atmungsgerät mit durch Atmungsventile gesteuertem Luftumlauf.
    Die Erfindung bezieht sich auf ein frei trag-
    bares Atmungsgerät, bei dein der Luftumlauf
    im Gerät durch Atmungsventile gesteuert
    wird. Die Sicherheit eines solchen Geräts
    hängt von der "Zuverlässigkeit ab, finit der diese
    Atmungsventile arbeiten. Schließen die At-
    inungsventile zur gegebenen "Zeit nicht ganz
    dicht ab, so kann es vorkommen, (laß im Gerät
    nicht vollständig gereinigte Luft wiederein-
    geatmet und damit der Gerä tträger gefährdet
    wird.
    Ein solch mangelhaftes Schließen der At-
    inungsventile kann l;esonders dann vorkoni-
    tnen, wenn hei Benutzung nur eines einzigen
    Atinungsventilsatzes entweder mit wagerecht
    oller mit schräg gestellten Ventilen der Gerät-
    träger in stark gebückter Stellung arbeiten
    muß. Dann wcr(ien nämlich die Atmungs-
    ventile aus ihrer gew4inlichen :Arbeitslage
    mehr oder weniger in eine solche Lage ge-
    kantet, in (leg sie durch die Luftströme nicht
    mehr gut auf ihre Sitze angedrückt werden.
    Auch kleinste Z-ndichtheiten werden mit der
    Zeit gefährlich wirken.
    Dieser Cl'elstand wird erfindungsgemäß da-
    ,lurch behohen, (laß inan zwei oller mehrere
    Atinungsventilsätze mit in verschiedenen
    1?benen liegenden Ventilsitzen in die üblichen
    Ventilkästen eint aut. Arbeitet (leg Gerät-
    träger dann in stark gebückter Stellung, so
    kommen die vorher schräg liegenden Ventile
    wagerecht zu liegen, wodurch unter allen Um-
    ständen ein guter Abscliluß (leg Luftwege im
    (ferä t sichergestellt ist.
    Auf der Zeichnung sind drei Ausführungs-
    l:eispiele in schematischer Darstellung veran-
    schaulicht.
    Bei der Ausführung nach Abb. i ist die
    Ausatinungska:niner des seitlich neben (lein
    Rückengerät liegenden Ventilkastens 1 mit
    einem wagerechten Ausatnningsventil v und
    einem ungefähr unter geneigten Ans-
    atnnnigsventi@ v' ausgerüstet. 1n gleicher
    «'eise zeigt die l@inatnnnigskammer des Ven-
    tilkastens ein wagerechtes Einatinungsventil z;und ein schräg unter d.3' liegendes Ein-
    L'
    zr,l. Wird das Atmungsgerät ungefähr in der in Abb. i angegebenen aufrechten Lage benutzt, so kommen in erster Linie die wagerechten Ventilplatten v und zur Wirkung, die von den Ausatniungs- und Einatinungsluftströmen (s. die eingezeichneten Richtungspfeile) nahezu senkrecht getroffen werden und deshalb die beste Schließwirkung ergeben. Arbeitet der Gerätträger in gebückter Stellung, d. h. befindet sich (las Gerät in einer mit dem Oberteil nach vorn geneigten Lage (AH). ia), so kommen die Ventile ,v` und w1 in eine mehr wagerechte Lage, während die Ventile z, und 7i, mehr aufgekantet werden. Erstere sichern dann an Stelle letzterer in der Hauptsache die gute Schließ\virkung, weil sie es sind, die jetzt von den Luftströmen senkrecht getroffen werden. Die in verschiedenen EI :enen angeordneten beiden Ventile lösen sich l:ei veränderter Gerätlage also in ihrer Wirkung ab bzw. unterstützen und ergänzen einander.
  • Bei (lein Beispiel nach Abb. 2 und 2a sind die beiden Atmungsventilsätze v, w und v', «' in einem finit Mundstück nu versehenen Mundstückventilkasten hl untergebracht.
  • Das Beispiel nach Abb. 3 zeigt die getrennte Unterbringung der beiden Ventilsätze in Voneinander entfernten Ventilkästen. Die @'entile vl, ze,l liegen schräg in einem Rückenventilkasten 1# und die Ventile @, zrin einem Mun(1-ventilkasten k-.
  • Die übrige Einrichtung des dargestellten Atmungsgeräts ist bekannt und bedarf keiner weiteren Erklärung.

Claims (1)

  1. hATi:N r-ANsi'itucii: Frei tragbares Atmungsgerät mit durch Atmungsventile gesteuertem Luftumlauf, dadurch gekennzeichnet, daß Atmungsven- tilsätze (z-, v', zr", zc,') mit in verschiedenen la:enen liegenden Ventilsitzen derart in die üblichen Ventilkästen eingebaut sind, (lall beim Vorwärtsneigen des Geräts die vor- her schräg liegenden Ventile wagerecht zu liegen kolninen.
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