DE38554C - Anordnung von Wasserröhren unter einem Walzenkessel - Google Patents

Anordnung von Wasserröhren unter einem Walzenkessel

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DE38554C
DE38554C DENDAT38554D DE38554DA DE38554C DE 38554 C DE38554 C DE 38554C DE NDAT38554 D DENDAT38554 D DE NDAT38554D DE 38554D A DE38554D A DE 38554DA DE 38554 C DE38554 C DE 38554C
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pipe
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DENDAT38554D
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J. A. ENO in Newark, 296 Mulbery Str., Essex, Staat New-Jersey (V. St. A.)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D7/00Auxiliary devices for promoting water circulation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, vermittelst welcher in Dampferzeugern ein kräftiger Wasserumlauf hervorgerufen wird, um die Kesselsteinbildung zu verhindern, und zwar in der Weise, dafs vorzugsweise unterhalb des Kessels über der Feuerbrücke Wasserrohre angeordnet werden, welche von Heizrohren durchzogen und mit dem Kessel durch eine geeignete Rohrleitung verbunden sind.
Auf beiliegender Zeichnung wird ein derartiger Dampferzeuger durch Fig. 1 in Seitenansicht und durch Fig. 2 in hinterer Ansicht veranschaulicht, während Fig. 4 eine vordere Ansicht desselben zeigt. Fig. 3, 5, 6, 7 und 8 stellen die von Heizrohren durchzogenen Wasserrohre dar.
Wie aus den Fig. 1, 2 und 4 zu ersehen, ist der Kessel A vermittelst der Rohre d1 und e mit einem zu demselben concentrisch oder in einer Ebene liegenden Rohrsystem B verbunden. Letzteres . besteht aus zwei oder mehreren Rohren b3, welche mit ihren vorderen Theilen auf der Feuerbrücke gelagert sind, wie Fig. ι veranschaulicht. Jedes der Rohre b 3, Fig. 5, ist von einem Heizrohr b, durch welches die Feuergase strömen, durchzogen und an dem' hinteren Ende mit der Kammer b2 versehen, in welche das von dem Kessel kommende Wasser eintritt, um den zwischen den Röhren δ und bs gebildeten Raum δ4 zu durchlaufen und durch eine vordere Kammer έ1 nach dem Kessel zurückzukehren.' Zu diesem Zwecke gehen von den hinteren Kammern b*1 der sämmtlichen Rohre ba Rohre c1 nach einem Cylinder c, von welchem aus ein Rohr c2 nach einem Schlammrohr d führt, Fig. ι bis 3. Letzteres liegt über einem Schlammsammler d2 und ist vermittelst Rohres dl mit dem Kessel A verbunden. Die Rohre d1 und c2 erhalten gleichen Durchmesser, während derjenige des Rohres d gröfser genommen wird. Die vorderen Kammern b1 der Rohre b3 stehen durch Rohre e mit dem Kessel A in Verbindung. Die Rohre e werden am besten concentrisch um den unteren · Theil des Kessels A gelegt, um diesen vor der Stichflamme zu schützen, Fig. 3. Bei Anordnung mehrerer Wasserrohre b3 kann der Wasserabflufs aus je zweien derselben durch ein Rohre vermittelst der beiden Rohre e2 und eines Knierohres e3. bewirkt werden, so dafs auf diese Weise die Wasserabläufe der beiden Rohre b3 sich nicht gegenseitig hindern.· Der Eintritt der Rohre e in den Kessel A erfolgt am besten oberhalb des höchsten Wasserstandes. Die Rohre e2 können entweder an dem Boden der Kammer b1, Fig. 5, oder an dem oberen Theile derselben oder an beiden Stellen angebracht werden. Letztere Construction wird durch Fig. 8 veranschaulicht, in welcher die Lage des zweiten Rohres durch punktirte Linien angedeutet ist. Die Abführung des Wassers durch den Boden der Kammer b1 verhindert das Ansetzen von Schmutz in den Rohren b3; es ist daher diese Anordnung vorzuziehen.
Aus obiger Darlegung geht hervor, dafs die Heizgase freien Zutritt zu dem Boden des Kessels A haben, da die Wasserrohre bs nur mit dem vorderen Ende auf der Feuerbrücke liegen und dem Aufsteigen der Feuergase nicht hinderlich sind. Vielmehr wird durch die
Anordnung der von Heizrohren durchzogenen Wasserrohre die Dampferzeugung bei demselben Kohlenverbrauch bedeutend erhöht, da eine gröfsere Verdampfungsfläche den Heizgasen dargeboten wird.
Wenn der nach vorliegender Erfindung ausgeführte Kessel in Betrieb gesetzt ist, so geht das Wasser von dem hinteren Theile desselben durch die Rohre d in die Rohre b3, um von hier aus durch die Rohre e in den Kessel zurückzukehren. Auf diese Weise wird also ein kräftiger Umlauf des WTassers in dem Kessel hervorgebracht. Bei dieser fortwährenden Bewegung ist jedoch ein Ansetzen des Kesselsteins an die Wandungen ausgeschlossen. Ferner wird durch die Verbindung des Schlammrohres d mit dem Schlammfänger d2 der Schlamm fortwährend abgeführt, so dafs derselbe aus dem Schlammfänger d2 leicht entfernt werden kann.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Bei einem Dampferzeuger die Anordnung eines mit den Rohrachsen zum Hauptkessel ,concentrischen oder in einer Ebene liegenden Rohrsystems B, bestehend aus zwei oder mehreren mit dem vorderen und hinteren Ende des Kessels verbundenen, von Heizröhren durchzogenen Wasserrohren, welche mit ihrem vorderen Theile auf der Feuerbrücke liegen, zu dem Zwecke, die Stichflammen von dem Kessel abzulenken und zu gleicher Zeit einen Wasserumlauf zu bewirken.
  2. 2. Bei einem Dampferzeuger der unter i. gekennzeichneten Art die Anordnung eines Schlammrohres d, welches mit dem hinteren Theile des Kessels bezw. des Wasserrohrsystems durch Rohre d' bezw. c2 und c1 verbunden ist und einen gröfseren Durchmesser als letztere hat.
  3. 3. An von Heizröhren durchzogenen Wasserrohren die Anordnung einer ■ vorderen Kammer b1 und einer hinteren Kammer b2 in der Weise, dafs das Wasser durch den Boden der letzteren eintritt, der Abflufs dagegen durch den Boden der Kammer bΊ erfolgt, Fig. 5, zu dem Zwecke, das Wasser mit sämmtlichen Theilen der erhitzten Wandungen in Berührung zu bringen und zugleich ein Absetzen von Schmutz in den Rohren zu verhindern.
  4. 4. An Wasserröhren, welche paarweise durch ein Rohr mit einem Kessel verbunden sind, die Anordnung des Knierohres e3, Fig. 3, zu dem Zwecke, einen gleichmäfsigen Abflufs aus beiden Wasserrohren nach dem Kessel zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38554D Anordnung von Wasserröhren unter einem Walzenkessel Expired - Lifetime DE38554C (de)

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