DE385456C - Gebauchte Tonne oder gebauchtes Fass aus Holz - Google Patents

Gebauchte Tonne oder gebauchtes Fass aus Holz

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DE385456C
DE385456C DEB94833D DEB0094833D DE385456C DE 385456 C DE385456 C DE 385456C DE B94833 D DEB94833 D DE B94833D DE B0094833 D DEB0094833 D DE B0094833D DE 385456 C DE385456 C DE 385456C
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barrels
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D9/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of wood or substitutes therefor
    • B65D9/02Containers of curved cross-section, e.g. cylindrical boxes
    • B65D9/04Containers of curved cross-section, e.g. cylindrical boxes made up of staves, e.g. barrels for liquids
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/90Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in food processing or handling, e.g. food conservation

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description

  • Gebauchte Tonne oder gebauchtes Faß aus Holz. Bei der Herstellung von Tonnen und Fässern ist es, wie bekannt, mit großen Schwierigkeiten verbunden, die Dauben vollständig dicht aneinanderzupässen, auch wenn die Fässer stark gereift werden. Manche Versuche sind gemacht worden, um in dieser Beziehung Verbesserungen herbeizuführen, und unter andererri hat man dann auch versucht, die Fässerdauben zu spunden. Bei bauchigen Tonnen «-ar man indessen gezwungen, sich auf aie Z-erwendung einer gewöhnlichen rechteckigen oder keilförmigen Nut und Feder zu beschranken, wobei der Spund allerdings einen ziemlich dichten Eingriff zwischen den Dauben herbeiführt, jedoch nicht verhindern kann, daß die Dauben auseinandergezogen werden können. Somit bleibt immer noch die Möglichkeit bestehen, daß zwischen den Dauben Lecke auftreten können.
  • Die Erfindung hat nun den Zweck, die Verwendung einer sogenannten Schwalbenschwanzspundung bei der Herstellung bauchiger Tonnen zti erniiigliclien und somit den genannten Nachteilen abzuhelfen. Bei dieser Art von Spundung liegen nämlich alle Voraussetzungen vor, um die erwünschte Dichtheit und Haltbarkeit zu erzielen indem sie (las Auseinanderziehen der Dauben in @ler Querrichtung sicher verhindern. Daß eine derartige Spundung bei gewöhnlichen bauchigen Tonnen, d. h. bei solchen Tonnen, die an der Mitte am weitesten sind und nach den Enden schmäler werden. bisher nicht zur Verwen-(lung gelangte, ist darauf zurückzuführen, (laß man für bauchige Holzfässer kein -'erfahren gefunden hatte, zur Ermöglichung der Verschiebung der in der Mitte und an den Enden verschieden breiten Dauben in solchen Eingriff miteinander, wie durch die Verwendung einer Schwallienschwanzspundung: bedingt - ist. Diese Schwierigkeit ist durch die Erfindung gelöst, «-elche es somit ermöglicht. Tonnen und Fässer der gewöhnlichen bauchigen Form aus schwalbenschwanzförmig oder ähnlich gespundeten Dauben herzustellen. Solche Tonnen Und Fässer haben gegenüber len bekannten manche wichtige Vorteile, unter anderem den, (laß sie leichter zu handhaben sind und äußerst kräftig ausfallen, was besonders wiinschenswert ist. wenn sie zu längeren Transporten von kostbaren Flüssigkeiten verwendet werden sollen.
  • Die Erfindung besteht nun darin, (laß sie das unmittelbare Zusammenfügen von Dauben, die in an sich bekannter Weise mit schwalbenschwanzförmigen Federn und Nuten versehen sind, auch bei bauchigen Fässern ermöglicht. Sie unterscheidet sich hierbei wesentlich von bekannten Metallfässern, welche durch Falzungen miteinander verbundene Dauben aufweisen und verwendet auf ihrem Gebiet, nämlich demjenigen der Holzfässer, die bewährte Verspundung durch ineinandergreifende Schwalbenschwänze. Der Grund, (laß bauchige Tonnen oder Fässer aus Holz bisher nicht durch solche Verspundung hergestellt wurden, kann nur darin erblickt werden, daß mit den bisherigen Methoden der Anarbeitung schwalbenschwanzföriniger Federn und 'Nuten an Holzdauben die Voraussetzungen für (las unmittelbare Ineinanderfügen serienmäßig hergestellter Dauben nicht geschaffen werden kennten. Gemäß der Erfindung ist es nämlich erforderlich, diese Schwalbenschwänze so anzuarbeiten, daß (lie vor den .Zusammenfügen in endgültige bauchige Form gebrachten Dauben Seitenflächen besitzen, die in Ebenen liegen, welche durch die Längsachse der Tonne oder des Fasses gehen. Ferner ist gemäß der Erfindung erforderlich, (laß die schwalbenschwanzförmigen Federn oder Nuten in Kreisbögen oder Kreisflächen ausgebildet «-erden, welche gleichfalls in Ebenen liegen, die durch die Längsachse der Tonne oder des Fasses gehen. Diese grundsätzliche Erkenntnis der Erfindung ermöglichte erst den weiteren Schritt, die zu solcher Anarbeitung erforderlichen abgeänderten Maschinen in die Praxis der Herstellung der Fässer einzuführen und den serienmäßigen Bau zu erm#-)glichcti, Meiden großen Vorteil mit sich bringt, auch bauchige Fässer oder Tonnen sofort fertig herstellen zu können unter Verwendung von Dauben, die ohne weiteres auf Lager gehalten «-erden können und bei der Zusammenfügung keinerlei ergänzender Keilstücke zwischen den einzelnen Dauben oder irgendeiner Nachbearbeitung bedürfen würden.
  • Das Faß gemäß der Erfindung wir _1 an Hand der Zeichnung veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt zwei Dauben der Tonne, welche in der Mitte am breitesten sin -1 und an rlen Enden schmäler werden; Abb. 2 zeigt die eine Daube in Seitenansicht und Abb. 3 dieselbe im Querschnitt; Abb.4 zeigt in größerem Maßstabe die am häufigsten vorkommende Spundform, den sogenannten Schwalbenschwanzspuiirl; Abb. 5 veranschaulicht, wie zwei derart angeordnete Dauben zusammengeschoben werden, nachdem dieselben nach hreisWgen mit demselben Krümmungshalbmesser geformt «-orden sind: Abb. Cl unrl 7 zeigen eine fertige Tonne in Vorderansicht bzw. in 0b2ransicht; Abb.8 zeigt eine Schwall:enscliwanzspundung mit Dauben, «-elche bogenförnug sind gemäß dein gewöhnlichen kre:stornii-en Querschnitt der Tonne.
  • Zur Herstellung der Tonnenwan tlung werden Dauben der in Abb. i gezeigten Form verwendet, wobei die beiden Längskanten jeder Daube nach ununterbrochenen Kurven verlaufen. Der Breitenunterschied zwischen der Mitte und den Enden der Daube ist naturgemäß von vier mehr oder weniger betonten Wölbung der fertigen Tonne abhängig. Die Dauben können im Querschnitt entweder etwas gewölbt sein entsprechend dein gewöhnlichen kreisrunden Tonnenquerschnitt oder aber gerade sein nach Abb. -t, in welch leuterern Falle die Kantenstoßflächen der Dauben etwas schräg zur äußeren und inneren Oberfläche der Dauben gerichtet sein müssen. Die beiden Längskanten der. Daube «-erden mit einer Feder z und einer Nut 3 gespundet, und der Spundquerschnitt wird so gewählt, daß rlie Dauben nicht in der Querrichtung zusammengeschoben oder auseinandergezogen werden können. Der in der Zeichnung gezeigte Spundquerschnitt ist schwalbenschwanzförmig, aber selbstverständlich kann jeder beliebige Querschnitt, welcher das Auseinanderziehen der Dauben in der Querrichtung verhindert, zur Verwendung, kommen. An der Innenseite nahe den Enden werden die Dauben mit Kimmen d. versehen zwecks Aufnahme der Bodenkanten. Die Kimme kann entweder vor oder nach der Zusammensetzung der Dauben ausgeführt werden.
  • Die gemäß Abb. i geformten Dauben können nicht ineinandergeschoben werden, solange dieselben flach sind. Um das Zusammenschieben zu ermöglichen, werden also die Dauben nach der Erfindung derart geformt, daß sie oder deren betreffende Feder und Nut in der Längsrichtung nach einem Kreisbogen nach den Abb. z und 5 verlaufen, wobei die beiden Dauben denselben Krünnmungshalbmesser haben. Wenn die Dauben aus biegsamem Holz hergestellt sind, ist es nicht notwendig, daß sie vom Anfang an genau kreisbogenförmig sind, sondern man kann ihnen dann etwa nur angenähert diese Form verleihen, worauf sie beim Einschieben die richtige Form annehmen werden. Die Dauben oder deren gespundeten Kanten müssen ferner derart ausgeführt werden, daß die zusammenzuschiebenden Kanten, welche z. B. durch die gebogene Linie A-B in Abb. 6 angegeben sind, in ein und dieselbe Ebene A-B in Abb. 7 zu liegen kommen, wenn die Feder der einen Daube in die Nut der anderen eingeführt ist. Die genannte Ebene A-B bildet einen Winkel mit der Oberfläche der Dauben in der Nähe der Kante. Dieser Winkel wird in der Regel derart gewählt, daß er ein rechter wird, so daß die Ebene A-B mit der durch den Stoß zwischen den beiden Dauben und die Längsachse der Tonne gelegten Ebene zusammenfällt. Es kann jedoch der Winkel kleiner gewählt werden, so daß die Ebene fl-B zur Seite der Längsachse der Tonne kommt oder gegebenenfalls einen kleinen Winkel mit der Längsachse bildet, in welch letzterem Fall die Dauben natürlich in entsprechendem Grade schräg zum Tonnenmantel stehen werden.
  • Die Dauben können gespundet werden entweder bevor denselben die für die Zusammenschiebung erforderliche Form gegeben wird, oder aber sie können erst geformt und dann gespundet werden.
  • Nachdem den Dauben die erforderliche Bogenform gegeben worden ist, können sie ohne weiteres in der Längsrichtung gemäß Abb. 5 zusammengeschoben werden. Nachdem zwei Dauben in dieser Weise zusammengefügt worden sind, kann man mit denselben in derselben Weise eine dritte, eine vierte Daube u§w. zusammenschieben, bis der ganze Tonnenmantel fast vollständig fertig geworden ist und nur ein schmaler Zwischenraum zwischen den freien Kanten der beiden äußersten Dauben noch da ist, welcher Zwischenraum alsdann in einer besonderen Weise ausgefüllt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gebauchte Tonne oder gebauchtes Faß aus Holz, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauben in an sich bekannter Weise durch schwalbenschwanzförmig ineinandergreifende Federn und Nuten miteinander unmittelbar verbunden sind und die Berührungsflächen, mit denen zwei benachbarte Dauben aneinanderstoßen, in einer durch die Längsachse der Tonne oder des Fasses gehenden Ebene liegen und ferner die Nuten und Federn nach Kreisbögen bzw. Kreisringflächen gekrümmt sind, die gleichfalls in solchen Ebenen liegen, so daß die in endgültiger Form hergestellten Dauben unmittelbar zusammengeschoben werden können.
DEB94833D 1920-05-20 1920-06-30 Gebauchte Tonne oder gebauchtes Fass aus Holz Expired DE385456C (de)

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SE385456X 1920-05-20

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DE385456C true DE385456C (de) 1923-11-23

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ID=20309236

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DEB94833D Expired DE385456C (de) 1920-05-20 1920-06-30 Gebauchte Tonne oder gebauchtes Fass aus Holz

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DE (1) DE385456C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITUB20155062A1 (it) * 2015-10-08 2017-04-08 Michele Silva Barrique (o botte per la conservazione liquidi) di sezione ottagonale, componibile e riutilizzabile, composta di doppio strato di assi, di cui strato interno sostituibile e sistema multiplo di serraggio esterno.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITUB20155062A1 (it) * 2015-10-08 2017-04-08 Michele Silva Barrique (o botte per la conservazione liquidi) di sezione ottagonale, componibile e riutilizzabile, composta di doppio strato di assi, di cui strato interno sostituibile e sistema multiplo di serraggio esterno.

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