CH93041A - Verfahren zur Herstellung von Tonnen und Fässern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tonnen und Fässern.

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CH93041A
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August Bolinder Erik
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August Bolinder Erik
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      Verfahren    zur Herstellung von Tonnen und     Fässern.       Bei der Herstellung     voll    Tonnen und  Fässern ist es, wie bekannt, mit grossen  Schwierigkeiten verbunden, die Dauben voll  ständig dicht     aneinander    zu passen. auch       wenn    die Fässer stark gereift werden.

       Manche     Versuche, sind gemacht worden, um in dieser       BeziehungVerbesserungen        herbeizuführen,    und  unter     anderem    hat mau dann auch     versucht,     die     Fässerdauben    zu     spunden.    Bei bauchigen  Tonnen war     man    indessen     gezwungen;

      sich  auf die Verwendung einer     gewöhnlichen    recht  eckigen oder keilförmigen Nut und Feder zu  beschränken, wobei der Spund allerdings       einen    ziemlich dichten     Eingriff    zwischen den  Dauben herbeiführt, jedoch nicht verhindern  kann, dass die Dauben     auseirtandergezogen     werden können. Somit bleibt immer noch die  Möglichkeit bestellen, dass     zwischen    den  Dauben Lecke auftreten können.  



  Die vorliegende Erfindung hat nun zum  Zweck, die Verwendung einer sogenannten       Schwalbenschwanzspundung    bei der Herstel  lung     bauchiger    Tonnen zu ermöglichen und  somit den genannten Nachteilen abzuhelfen.  Bei dieser Art     voll        Spundung    liegen näm-         lich    alle     Voraussetzungen    vor, uni die     er-          wünschte    Dichtheit und Haltbarkeit zu er  zielen,     indem    dieselbe das     Auseinanderziehen     der Dauben in der Querrichtung sicher ver  hindern.

   Dass eine derartige     Spundung    bei       gewölrnliehen    bauchigen Tonnen, d. h. bei       solchen    Tonnen, die     all    der Mitte am wei  testen sind und nach den Enden schmäler  werdest, bisher nicht zur Verwendung ge  langte, ist darauf zurückzuführen,     da.ss    man  kein Verfahren erfunden hat zwecks Ver  schiebung der an der Mitte und an den En  den verschieden breiten     Dauben    in solchen  Eingriff miteinander, wie durch die Verwen  dung einer     Schwalbenschwanzspundung    be  dingt ist.

   Diese Schwierigkeit ist durch die  vorliegende Erfindung gelöst, welche es     so-          intt    ermöglicht, Tonnen und Fässer der ge  wöhnlichen bauchigen Form     aus        schwalben-          schwanzförmig    oder ähnlich     gespundeten     Dauben herzustellen.

   Solche Tonnen und  Fässer haben gegenüber den bekannten manche  wichtige Vorteile, unter     anderm    die, dass man  sie leichter rollen kann und äusserst kräftig  ausfallen, was besonders wünschenswert ist,           wenn    sie zu längerem     Transporten        voll    kost  baren Flüssigkeiten     verwendet        werden        sollen.     



  Die Erfindung kennzeichnet     ,ich    dadurch,       .ah'    die     schwalberischwaiizf;5i-ihi-        gespundden     Dauben längs einander     zu:,tinihiunge#clioben     werden,     nachdem    dieselben     ziinäelibt    derart       geformt    worden sind,     dali        @ie    in der     Längs-          richtung    nach einem für     eiiic    solche Ver  schiebung     zweckdienlichen    Bogen     vei-l:iiifeii.     



  Das     Verfahren    wird     anhand    der beilie  genden Zeichnung     beispielsweise        veran-          schaulicht          Fig.    1 der Zeichnung zeigt zwei     Dauben     der Tonne, welche Dauben an der Mitte am  breit,--steil     sind    und nach eben     Enden        stlini:ilel@     werden,       Fig.'    2 zeigt die eine     Daube    in Seiten  ansicht, und       Fig.    3 dieselbe im     Quersulinitt:

            Eig.    4 zeigt. in     grösserem        JIassstabe    den  sogenannten     Schwalbenschwanzspund:          Fig.    5 veranschaulicht. wie     zwei    derart  angeordnete     Dauben        zusammengeschoben    wer  den, nachdem dieselben nach     Kreisbögen        finit          denselben        Krtimmungshalbniesser    geformt       worden    sind;       Fig.    6 und 7 zeigen eine fertige Tonne  in Vorderansicht;

         Fig.    8 zeigt eine     Schwalbcnschwanzspun-          dung    mit Dauben, welche bogenförmig sind,  gemäss dem gewöhnlichen     kreisförmigen    Quer  schnitt der Tonne.  



  Zur Herstellung der Tonnenwandung wer  den Dauben von der in     Fig.    1 gezeigten Form  verwendet, wobei die beiden     Längskanten     jeder Daube nach bestimmten Kurven ver  laufen. Der     Breitenunterschied    zwischen der  Mitte und den Enden der Daube ist natur  gemäss vom Mass der     Wölbung    der fertigen  Tonre abhängig.

   Die Dauben können ent  weder etwas bogenförmig in der Querrich  tung gemäss dem     gewöhnlichen        kreisrunden          Dmki eis    der Tonne, oder aber gerade sein  nach     Fig.    4, in welch letzterem Falle die  Daube seitlich etwas schräg zugeschnitten       wird.    Die beiden Längskanten der Daube  werden     finit    einer Feder 2 und einer     ?Nut    3         gespundet,    und der     Spundquersehnitt    wird so       gewählt,

          dass    die Dauben nicht in der     Quer-          richtungzusammengeschoben    oder aneinander  gezogen werden     kühnen.    Der in der Zeich  nung gezeigte     Spundquerschnitt    ist     schwa        lben-          sc;

  liwaii7füi-niig,    aber     selbstverständlich    kann  jeder beliebige Querschnitt, welcher das Zu  sammenschieben oder     Auseinandemiehen    der  Dauben in der Querrichtung verhindert, zur       Vel-wenduhg        koniinen.    An der Innenseite  nahe den Enden werden die Dauben     finit          himnien    4 versehen zwecks     Aufnahme    der       Bodenkanten.    Die     Kimnie        kann    entweder  vor oder nach der     Zusaininensetzhug    der  Dauben     a.wgeführt    werden.  



  Dir     gtniiit.#        Fig.    1 geformten Dauben       können    nicht aneinander geschoben werden,       solange    dieselben flach sind. Uni das     Zu-          Salnmeiischieben        zii        ermöglichen,    werden die  selben derart     geformt,        dass    sie in der Längs  richtung nach einem Kreisbogen nach den       Fig.    _' und 5 verlaufen, wobei alle     I)atibeh     denselben     Krüminungshalbnlesserha.ben.    Wenn  die     Dauben    aus biegsamem Holz hergestellt  sind.

   ist es nicht     notwendig,        dali    dieselben       genau        kreisbogenförmig    sind, sondern es ge  nügt, wenn sie ungefähr diese Form     Haben,          worauf    sie beim Einschieben die richtige Form       annehmen    werden.

   Die Dauben müssen     ferr@-i           derart        ausgeführt    werden, dass die     zusammen-          schiebenden        Seitenflächen,    welche     zum    Bei  spiel durch die gebogene Linie     A-B    in       Fig.    6 angegeben sind. in ein und     dieselbe     Ebene     A-B    in     Fig.    7 zu liegen     kommen,     wenn die Federn in den Nuten sind.

   Die       genannte    Ebene     A-B    bildet einen     Winkel        d          finit    der     Aussenfläche    der Dauben in der     i        älle     der     Kante.    Dieser Winkel wird in der Regel  derart gewählt werden, dass er ein rechter  wird, so dass die Ebene     A-B    mit der durch  den     Stoss    zwischen den beiden Dauben und  die Längsachse der Tonne gelegten Ebene  zusammenfällt.

   Es kann jedoch der Winkel       d    kleiner gewählt werden, so dass die Ebene       A-B    nicht durch die Längsachse der Tonne  geht, oder gegebenenfalls einen kleinen Winkel  mit der Längsachse bildet, in welch letzterem  Falle die     Daubenfugen    natürlich in entspre-    
EMI0003.0001     
  
    chend <SEP> eill <SEP> Grade <SEP> ;elll'a@ <SEP> 11n <SEP> Tonnenmantcl
<tb>  stellen <SEP> werd:_n.
<tb>  



  Die <SEP> Dauben <SEP> kölinen <SEP> gespundet <SEP>  erden
<tb>  entwede?' <SEP> bevor <SEP> denselben <SEP> die <SEP> für <SEP> die. <SEP> Zu  samrnenschiehung <SEP> erforderliche <SEP> I <SEP> orin <SEP> gegeben
<tb>  wird, <SEP> oder <SEP> aber <SEP> sie <SEP> kennen <SEP> erst <SEP> geformt <SEP> und
<tb>  dann <SEP> gespundet <SEP> werden.
<tb>  



  Nac11@ielli <SEP> den <SEP> Dauben <SEP> die <SEP> erforderliche
<tb>  Bozenform <SEP> gegeben <SEP> worden <SEP> ist, <SEP> können <SEP> sie
<tb>  olin@@ <SEP> weiteres <SEP> in <SEP> der <SEP> Längsrichtung <SEP> gemäss
<tb>  E <SEP> ib. <SEP> f, <SEP> z!lsamnlengeclloben <SEP> werden. <SEP> Nach  dem <SEP> z-,vei <SEP> Dauben <SEP> in <SEP> dieser <SEP> Weise <SEP> zusaninien  gefügt <SEP> worden <SEP> sind, <SEP> kann <SEP> man <SEP> mit <SEP> denselben
<tb>  in <SEP> derselben <SEP> Weist- <SEP> eine <SEP> dritte, <SEP> eine <SEP> vierte
<tb>  Daube <SEP> usw.

   <SEP> cüisc#l@ieben, <SEP> bis <SEP> der <SEP> ganze <SEP> Tonnen  mainel <SEP> fast <SEP> vollständig <SEP> fertig <SEP> geworden <SEP> ist,
<tb>  urirr <SEP> nur <SEP> ein <SEP> sellinalei' <SEP> Zwischenraum <SEP> zwischen
<tb>  den <SEP> freien <SEP> Kanten <SEP> der <SEP> beiden <SEP> äussersten
<tb>  Dauben <SEP> noch <SEP> cla <SEP> ist, <SEP>  #elcher <SEP> Zwischenraum
<tb>  alsdann <SEP> in <SEP> einer <SEP> besondern <SEP> Weise <SEP> au-,gefüllt

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung solcherTonnen und Fässer, welelie an der Mitte einen grö- reren Umfang als an den Enden haben. da-- durch gekennzeichnet, dass die schwalben- schwanzförmig gespundeten Dauben längs einander zusammengeschoben werden,
    nach- denn dieselben zunilelist derart geformt wor den sind. rlalä sie in der Längslichtung nach einem für die Zusarninenschiebung zweck- dienlichen Bogen verlaufen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeielinet, dass man Dauben ver- wendet, deren für die Zusammenschiebung bestimmte Lziil@'skanten derart geformt werden, dar, die zusa.mmeilmischiebenden Kanten zweier benachbarten Dauben in einer Ebene liegen, welche durch die Längsachse der Tonne verlegt ist.
    ?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar ina.n Dauben ver wendet, die in der Längsrichtung nach einem Kreisbogen verlaufen. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Dauben ver wendet, deren für die Zusammenschiebung bestimmten Längskanten derart geformt werden, dar) die zusaniinenzuschiebenden Kanten zweier benachbarten Dauben in einer Ebene liegen, welche zur Seite der Achse cler Tonne verlegt ist.
CH93041D 1920-05-20 1920-06-21 Verfahren zur Herstellung von Tonnen und Fässern. CH93041A (de)

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