DE385191C - Vorrichtung zum Entnehmen von Kinofilmen - Google Patents

Vorrichtung zum Entnehmen von Kinofilmen

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DE385191C
DE385191C DEC31390D DEC0031390D DE385191C DE 385191 C DE385191 C DE 385191C DE C31390 D DEC31390 D DE C31390D DE C0031390 D DEC0031390 D DE C0031390D DE 385191 C DE385191 C DE 385191C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entnehmen von Bandstreifen von größerer Länge, die in einem Behälter in abwechselnd entgegengesetzter Richtung gefaltet liegen und durch den Boden des Behälters entnommen werden sollen. Der Erfindung gemäß ruht der Streifen auf einem zweiteiligen biegsamen Tuch oder einer zweiteiligen Schürze; zwischen beiden Teilen liegt die Entnahmelücke: diese verschiebt sich in der Wagerechten hin und her.
In der Zeichnung zeigt
Abb. ι schematisch einen senkrechten Querschnitt durch die Vorrichtung bzw. durch deren wesentlichste Teile. Die Abführungsnffnung ist hierbei in ihren beiden Endstelliuigen in vollen Linien bzw. in gestrichelten Linien dargestellt. Abb. 2 zeigt in einer ähnlichen Schnittansicht die Abführungsöffnung in ihrer mittleren Zwischenlage. Abb. 3 zeigt eine Führungseinrichtung, wie sie sich' insbesondere zur Erleichterung des Wiederaufstapelns des Streifens oder Films eignet.
Das Band« beispielsweise ein Kinofilm, wird in gleichmäßigen Längenabständen quer gefaltet, worauf die einzelnen Längen oder Lagen nach entgegengesetzten Richtungen hin bzw. zickzackweise übereinandergelegt werden. Der hierbei sich ergebende Stapel wird zweckmäßig in einem Behälter untergebracht, dessen Seiten b in gewissem Abstande zueinander stehen, wie er der Länge der Streifenlagen entspricht. Oben ist der Behälter etwas verbreitert, um das Einführen des Streifens von oben her in den Behälter zwecks Wiederaufstapelns desselben zu erleichtern. Der Boden des Behälters ist derartig eingerichtet, daß rler Stapel über seine ganze Breite von demselben unterstützt gehalten wird, wobei indessen eine in ihm vorgesehene öffnung c, die sich in der Querrichtung des Films erstreckt, ihre Lage durch Verschieben von einer Seite nach der anderen beständig verändern kann. Hierbei werden die Falten des Streifens bzw. dessen einzelne Lagen nacheinander zum Durchtreten durch genannte Öffnung veranlaßt und zum Gebrauch der betreffenden Maschine o. dgl. übergeleitet.
Der Boden ist aus zwei schürzenartigen Teilen d, e hergestellt, die aus einzelnen aneinander gelenkig angeschlossenen Leisten bestehen. Beide Schürzen vermögen sich hierbei nach unten hin umzubiegen, bieten jedoch dem Film α eine starre Plattform zur Auflage dar, wenn sie sich in horizontaler Lage befinden. Die äußeren Kanten der Schürzen d, e sind an festen Stützen d1, c1 befestigt, die sich parallel zu den Seitenwandungen b des den Stapel aufnehmenden Behälters und im wesentlichen in derselben horizontalen Ebene wie die unteren Kanten desselben erstrecken. Die freien Enden der Schürzen sind über zwei parallel zueinander angeordnete Rollen f und g geführt, die in Lagern h in entsprechendem Abstande voneinander angeordnet sind, um einen Zwischenraum oder eine öffnung c zwischen sich frei zu lassen, durch welche der Streifen α vom Stapel abgezogen wird. Die Lager Ii der Rollen f und g sind mit Rädern h1 ausgestattet, die auf Schienen i laufen, welche
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sich unterhalb der Wände b des Behälters quer zu denselben erstrecken. Der Streifen a wird zweckmäßig über eine Rolle/ geleitet, welche derartig gelagert bzw. geführt ist, daß sie sich in senkrechter Richtung auf- und abwärts bewegen kann. Durch diese Rolle wird der Streifen nach seinem Durchtritt durch die öffnung c entsprechend belastet, so daß der Streifen gleichmäßig durch dieselbe abgezogen ίο wird. Von der Rolle/ aus läuft der Streifen (zweckmäßig über geeignete Führungen) nach dem Kinematographen oder anderem Verbrauchsapparat in der Richtung, wie in Abb. ι durch den Pfeil angedeutet ist. In dieser Abbildung ist durch volle Linien die Lage der beweglichen Teile der Vorrichtung in ihrer äußersten linksseitigen Stellung und durch gestrichelte Linien in ihrer rechtsseitigen Stellung (letztere bei weggelassener Schürze) dargestellt.
Zufolge des durch den Verbrauchsapparat auf den Streifen α ausgeübten Zuges wird das Rollenpaar f, g nebst Trägern oder Lagern h abwechselnd von links nach rechts und von rechts nach links bewegt, je nachdem der Zug auf die Rolle g" oder f ausgeübt wird. Die mittlere Lage der Teile ist aus Abb. 2 ersichtlich, wobei die Bewegungsrichtung derselben bei dieser Stellung durch die Pfeile angedeutet ist. Nach dem Verlassen des Verbrauchsapparates wird der Streifen in eine Lage geführt, die sich senkrecht oberhalb des Behälters b befindet, um sich in letzterem wieder selbsttätig in übereinanderliegenden Lagen aufzustapeln, welche Lagen im Streifen durch die Falten desselben markiert sind. Wie aus Abb. 3 ersichtlich, können hierbei Führungsrollen vjrgesehen sein, um das Umlegen der Lagen des Streifens den Falten desselben entsprechend selbsttätig einzuleiten und zu erleichtern, so daß er bei seiner im Behälter aufgestapelten Lage für den weiteren Verbrauch bereitliegt.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung befindet sich das freie Ende der rechtsseitigen Schürzenhälfte bei der äußersten rechtsseitigen Lage des Trägers h bzw. bei abwärts hängender Lage in Berührung mit jenem Teil des Bandes a, welches hinter der Rolle/ liegt. Dies erweist sich in gewissen Fällen als unvorteilhaft, und zur Vermeidung dieses Übelstandes können die Enden der Schürze (die in Abb. 2 frei herabhängend dargestellt sind) an den Umfang der Rollen f, g angeschlossen werden, welche zu
diesem Zwecke von genügend großem Durchmesser hergestellt sind. Oder der Streifen könnte nach dem Verlassen der Rolle / um eine oder mehrere Rollen geführt sein, die mit ihren festen Lagern so angeordnet sind, daß der Streifen außer Berührung mit dem herabhängenden Ende der Schürze bleibt.
Anstatt die Vorrichtung derartig zu treffen, daß das Rollenpaar unter der Zugwirkung des durch den Verbrauchsapparat hindurchgehenden Streifens hin und her bewegt wird, könnte diese Bewegung auch durch eine Antriebsvorrichtung bewirkt werden, die in Übereinstimmung mit dem Verbrauchsapparat arbeitet. In ähnlicher Weise könnte die Führung der Spannrolle / in Übereinstimmung mit dem Rollenpaar hin und her bewegt werden, und zwar zwischen zwei Endstellungen, welche zweckmäßig derartig gewählt werden, daß die herabhängenden Enden der Schürze bei keiner Stelle der Bewegungsbahn des Rollenpaares mit dem Streifen in Berührung gelangen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Entnehmen von Kinofilmen und anderen Bandstreifen größerer Länge, die in abwechselnd entgegengesetzter Richtung in einem Behälter gefaltet liegen, dadurch gekennzeichnet, daß der aus übereinandergefalteten Bandlagen bestehende Streifen (α) durch ein zweiteiliges biegsames Tuch oder eine Schürze (d, e) unterstützt gehalten wird, die zwischen sich eine Lücke oder einen Schlitz (c) für den Durchgang des Bandes nach unten hin frei läßt, welche Lücke sich go von der einen Seite des Behälters nach der anderen Seite hin verschiebt, um die aufeinanderfolgenden Bandlagen freizugeben, während der Streifen vom Boden des Stapels nach dem Verbrauchsapparat übergeleitet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Behälters; (b) aus einer zweiteiligen Schürze (ß, e) besteht, welche nach unten hin biegsam ist, bei horizontaler Unterstützungslage dagegen eine starre Plattform für den auf derselben aufruhenden Stapel bildet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren, freien Enden der zweiteiligen Schürze (d, e) von zwei parallel zueinander sich erstreckenden Rollen (/, g) getragen werden, welche an einem unter dem Behälter (b) hin und her gehenden Träger Qi) derartig angeordnet sind, daß sie zwischen sich eine Öffnung (c) für den durch den Verbrauchsapparat abzuziehenden Streifen (α) frei lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEC31390D Vorrichtung zum Entnehmen von Kinofilmen Expired DE385191C (de)

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DE385191C true DE385191C (de) 1923-11-20

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