DE384552C - Sandalenueberholmaschine - Google Patents
SandalenueberholmaschineInfo
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- DE384552C DE384552C DEW63265D DEW0063265D DE384552C DE 384552 C DE384552 C DE 384552C DE W63265 D DEW63265 D DE W63265D DE W0063265 D DEW0063265 D DE W0063265D DE 384552 C DE384552 C DE 384552C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D113/00—Machines for making shoes with out-turned flanges of the uppers or for making moccasins
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Sandalenüberholmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Überholen von Sandalen oder sogenanntem flexiblen Schuhwerk, bei dem der nach außen gewendete Oberlederrand an den überstehenden Rand der Laufsohle angedrückt und befestigt wird. Oberleder- und Sohlenrand werden vor dem Üherholen und Zwicken mit einer Gummilösung bestrichen, so daß durch einen geringen Druck der Oberlederrand an der Sohle haften bleibt. Die so vorübergehend miteinander verbundenen Schuhteile werden dann miteinander vernäht.
- Das Überholen und Zwicken von Schuhwerk der genannten Art bietet seither insofern Schwierigkeiten, als die Sohle über den Leistenbaden hinausragt und das Oberleder über den Sohlenrand hinweg durch Ausreekvorrichtungen gespanntwird. Es entsteht hierbei zwischen dem Leisten, dem überragenden Sohlenrand und dem gespannten Oberleder ringsherum eine hohle Rinne .und das gespannte Oberleder muß durch besondere Beidrücker in den Winkel zwischen Leisten ucid Sohlenrand hineingedrückt werden. Diese Arbeitsweise ist nicht ganz zuverlässig und bedingt die Anordnung besonderer Beidrücker.
- Gemäß vorliegender Erfindung sind die Ausreckvorrichtungen oder Zangen der Maschine derart ausgebildet, daß die den Oberlederrand erfassenden Backen in ihrer Arbeitslage ungefähr parallel zur Sohlenfläche und die dem Sohlenrand zugekehrten Backen als dünne, seitlich herausschiebbare Backen gestaltet sind. Die zur Sohle parallelen Backen erfassen den Oberlederrand oberhalb der Sohle und bewegen sich samt dem erfaßten Oberlederrand in senkrechter Richtung bis zur Berührung des Sohlenrandes. Hierauf schwingen die plattenförmigen dünnen Backen zwischen Oberlederrand und Sohlenrand seitlich heraus, und die oberen Backen drücken den OberledeLrand an den Sohlenrand an. Man erzielt auf diese Weise eine einfache, sicher wirkende Maschine, bei der die oberen Zangenbacken gleichzeitig als Beidrücker dienen.
- Es ist zwar eine Maschine zur Bearbeitung von Schuhwerk mit auswärts gewendetem Oberlederrand bekannt, bei welcher die Zangenlacken parallel zur Sohle liegen und senkrecht ztr ihr bewegbar sind. Bei dieser 1-,ekannten Maschine bleibt aLer die eine Zangenbacke während der Arbeit dauernd zwischen denn 01:erlederrand und dein Sohlenrand, so daß ein Andrücken des Oberle-lerrandes an den Sohlenran4 durch die andere 7angenbacke nicht möglich ist. Bei der bekannten Maschine wird demzufolge der Oberlederrand durch Nageln an der Sohle befestigt. Gemäß der Erfindung ist dagegen die eine Zangenbacke seitlich heratrsschwenkbar. ;o claß die äußere Zangenbacke den OberleIerrand an die Sohle andrückt und an Stelle des Nagelns die Verbindung mittels Klebc,totfs ermöglicht ist.
- Der Erfindurrgsgegeristand ist in der Zeichmrng in einer beispielsweisen Ausführung mit einer den ganzen Spitzenteil des Schuhes umfassenden Formzange dargestellt. Die Erfindung ist al,er an diese Ausführungsform nicht gebunden, vielmehr erstreckt sie sich auf jede :Maschine, deren Zangenbacken l:einr Arbeiten parallel zur Sohle liegen und von denen die unteren Backen als dünne seitlich verscliie?-l>are Platten ausgebildet sind, währenc1 die a':eren Backen den 0! erlederrand an ,lie Sohle andrücken können.
- Abb. i ist ein senkrechter Querschnitt und Ath.2 ein Längsschnitt Bier wesentlichen Teile der -Maschine.
- Abb. 3 -zeigt einen Grundriß dieser Teile: rechts hei geschlossenen Backen, links hei seitlich heraus'. e@cegter unterer Backe.
- Abla..t und 3 zeigen eine _11)ändertingsforrn im Quer- unrl Grundriß.
- Der Leisten r und die Sohle 2 ruhen auf der Stütze 3 auf. Die Greifer Nestehen aus .ler o! eren Backe a. un;i Alen unteren Backen ; . Die Backe 4. ist einheitlich trn:I nach der Form der Schuhspitze gestaltet und uni die Zapfen 6 gegen die untere Backe ; mittels 21 geeigneter nicht dargestellter Gest-inge au»chwing',rtr. Die unteren Backen setzen sich aus mehreren liinnen Platten 7 zusammen, weiche entsprechend der oberen Backe für Bogen ange-)rdnet sind. jede Backenplatte ? ist an einem Schaft R angebracht. Sämtliche Schäfte 8 auf ler rechten und linken Seite der Schuhspitze sitzen mittels Federn 9 in gemeinsamen Trägern i o. die mittels der Scliratt':en i i in den wagerechten Schwingarmen 12 in der Hilienrichtung einstelll ar sind. Mittels der Schraul en i r werden die ganzen Backen .5 einge-:tellt, wälrren-l die einzelnen Backenplatten sich der Materialstärke selbsttätig anpassen. Bei Beginn der Arbeit sind die unteren "Zangenbacken einwärts geschwungen und liegen in einstellbarer Höhe oberhalb der Solrlc am Leisten an. Nachdem der Oberlederran.-l auf sie aufgelegt ist, wird die obere Zangenbacke gesenkt, wodurch beide Zangenbacken sich schließen und das Oberleder erfaßt wird. Bei fortgesetzter Abwärtshewegung der nunmehr geschlossenen Zange wird das OLerleder gespannt und an die Leistenform angeschmiegt, bis die Backenplatten 7 mit ihren unteren Flächen auf den Sohlenrand aufliegen. jetzt «-erden die wagerechten Arme 12 nach außen geschwungen und die unteren Backen unter dem Oberlederrand herausgezogen, so daß dieser von der oberen Backe an den Sohlenrand angedrückt werden kann.
- Da die Zangen stets oberhalb der Schuhstütze sich 1 efinden, kann letztere beliebig breit sein und den Sohlenrand, auf den der Druck ausgeübt wird, seiner ganzen Breite nach gut abstützen.
- Bei der Ausführungsform nach Al.b. und j besteht die in mehrere Teile zerlegte untere Backe aus dünnen elastischen Platten oder Plattenteilern 5', die durch Schlitze unterteilt sein können. Diese Platten wirken infolge ihrer eigenen Elastizität genau so wie rlie gesonderten, abgefederten Backenteile :ler ersten Ausführungsform, indem sie sich -ien verschiedenen Materialstärken des iii erzuholenden Oberleders leicht anpassen. Auf diese `';reise wird eine ganz erhebliche Vereinfachung der Zange erreicht, die deswegen auch sonst für Leistenmaschinenbau vielfach von Vorteil sein dürfte.
Claims (3)
- PATEN r-AN#srRtcHr: r. Sanrialenüherholmaschine, hei welcher die Zangenbacken ungefähr parallel zur Sohle liegen Lind senkrecht zu ihr bewegbar sinn. dadurch gekennzeichnet, daß die der Sohle zugekehrten Backen (5) unter den auf dein Oberleder aufliegenden Backen (.4) seitlich herausgeschooen werden können.
- 2. San(lalenül:erholrrrascliirne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @laß die unteren Backen (ä) als dünne, federn l nachgiebige Platten (7) ausge'.il,let sind.
- 3. SandalenüLerholrnaschine nach AnsprucI1 2, dadurch gekennzeichn:t, daß die unteren Backen aus dünnen, federnden Platten (5') bestehen, welche durch Schlitze unterteilt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW63265D DE384552C (de) | 1923-02-25 | 1923-02-25 | Sandalenueberholmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW63265D DE384552C (de) | 1923-02-25 | 1923-02-25 | Sandalenueberholmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE384552C true DE384552C (de) | 1923-11-03 |
Family
ID=7606828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW63265D Expired DE384552C (de) | 1923-02-25 | 1923-02-25 | Sandalenueberholmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE384552C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2524882A (en) * | 1946-03-29 | 1950-10-10 | United Shoe Machinery Corp | End lasting machine for stitchdown shoes |
| US2955302A (en) * | 1955-03-30 | 1960-10-11 | Petrus M R Schoenmakers | Wipers for lasting machines for the manufacture of shoes |
| DE3300881A1 (de) * | 1983-01-13 | 1984-07-26 | Heinrich 4190 Kleve Wasser | Verfahren zum herstellen eines brand- und zwischensohlenfreien flexibel-schuhes und vorrichtung zum spritzformen einer laufsohle an einen brand- und zwischensohlenfreien schaft |
-
1923
- 1923-02-25 DE DEW63265D patent/DE384552C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2524882A (en) * | 1946-03-29 | 1950-10-10 | United Shoe Machinery Corp | End lasting machine for stitchdown shoes |
| US2955302A (en) * | 1955-03-30 | 1960-10-11 | Petrus M R Schoenmakers | Wipers for lasting machines for the manufacture of shoes |
| DE3300881A1 (de) * | 1983-01-13 | 1984-07-26 | Heinrich 4190 Kleve Wasser | Verfahren zum herstellen eines brand- und zwischensohlenfreien flexibel-schuhes und vorrichtung zum spritzformen einer laufsohle an einen brand- und zwischensohlenfreien schaft |
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