DE3843473C2 - Feuchtwerk - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Feuchtwerk gemäß dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Ein Feuchtwerk dieser Art ist aus dem DE-GM 82 04 506
bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung wird eine mit
der Auftragswalze zusammenwirkende Schöpfwalze beim
Grubendurchgang von der Auftragswalze abgeschwenkt.
Hierzu ist eine der Schöpfwalze zugeordnete Schwenk
einrichtung vorgesehen, die mittels eines eine auf dem
Plattenzylinder angeordneten Steuerscheibe abtastenden
Betätigungshebels oder Sensors aktivierbar ist. Hier
mit ist zwar eine Unterbrechung der Feuchtmittelzufuhr
beim Grubendurchgang möglich. Eine Steuerung der Feucht
mittelmenge in Abhängigkeit vom Druckbild ist hiermit
jedoch nicht möglich. Diese bekannte Anordnung ist daher
zur Steuerung der Feuchtmittelmenge auf zusätzliche
Mittel, beispielsweise in Form einer Spalteinstellung,
angewiesen.
Bei der Spalteinstellung ist nachteilig, daß sich die
Spaltweite infolge von auch bei großem
fertigungstechnischem Aufwand nicht vermeidbaren
Fertigungstoleranzen verändern kann. Hinzu kommt, daß im
Spaltbereich hängenbleibende Verunreinigungen zu einer
Veränderung der Filmdicke führen können.
Dies gilt beispielsweise für das aus der DE-PS 8 88 248
bekannte Feuchtwerk, bei dem an eine Schöpfwalze neben
einander angeordnete, jeweils einer Zone zugeordnete
Feuchtbandstreifen anpreßbar sind, deren Anpreßdruck
durch zugeordnete Zonenschrauben in Abhängigkeit von der
Färbung einstellbar sind.
Die DE-PS 2 35 768 zeigt ein Farbwerk mit Abstreifern, die
mit einem Duktor zusammenwirken und als vor- und
zurückbewegbare, messerartige Schieber ausgebildet sind.
Diese werden hier mittels zugeordneter Zonenschrauben
eingestellt, wobei die Einstellung während des Betriebs
nicht verändert wird, sondern fest bleibt. Auch hierbei
wird daher eine Dosierung durch Spalteinstellung, also
durch Einstellung der Dicke eines Films, bewerkstelligt.
Dasselbe gilt für die aus der DE 36 06 270 C1 bekannte
Vorrichtung zum Dosieren von Feuchtmittel oder Farbe, bei
der eine mit einem durchgehenden Abstreifer
zusammenwirkende Feuchtmittel- bzw. Farbkastenwalze zur
Ermöglichung einer zonenweisen Dosierung in mehrere
Zonenscheiben unterteilt ist, die mit individuell regel
baren Antrieben verbunden sind. Die Umfangsgeschwindig
keit der Zonenscheiben wird dabei entsprechend dem
jeweiligen Bedarf an Feuchtmittel bzw. Farbe eingestellt.
Das Abstreifmesser dient lediglich zur Begrenzung der
maximalen Filmdicke. Auch hierbei wird daher ein durch
gehender Film erzeugt.
Mit Anordnungen oben erwähnter Art lassen sich trotz
eines vergleichsweise großen Aufwands nicht immer aus
reichend genaue Ergebnisse erzielen.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Vorrichtung gattungsgemäßer Art mit einfachen und kosten
günstigen Mitteln so zu verbessern, daß eine genaue,
bedarfsabhängige Dosierung der Feuchtmittelmenge möglich
ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Zweipunkt-Stellglieder
werden die Abstreifer lediglich voll an- bzw. abge
stellt. Hiermit lassen sich daher in Umfangsrichtung
abgehackte Feuchtmittelstöße erzielen, die ein bei
jeder Zylinderumdrehung sich wiederholendes, ab
streifbreites Feuchtmittelprofil ergeben. Die pro
Zylinderumdrehung sich ergebenden Gesamtöffnungs
zeiten sind daher abhängig von der Anzahl und Länge
der erzeugten Feuchtmittelstöße. Sofern diese unter
einander gleich lang sind, kann die Feuchtmittelmenge
auf einfache Weise allein über die Anzahl der Stöße
beeinflußt werden. Gegenüber
einer auf Spalteinstellung basierende
Dosierung der Feuchtmittelmenge ergeben die er
findungsgemäßen Maßnahmen eine nicht unbeträcht
liche Vereinfachung der Bauweise und des Bedienungs
aufwands. Zum einen ist keine selbsttätige Veränderung
der gewählten Stoßfrequenz und Stoßlänge zu befürchten,
zum anderen spielen Fertigungstoleranzen überhaupt
keine Rolle, da es Zwischenstellungen zwischen den
beiden mit Hilfe der Zweipunkt-Stellglieder bewerk
stelligbaren Schaltstellungen der Abstreifer nicht
gibt. Außerdem lassen sich Schmutzansammlungen in
vorteilhafter Weise vollständig vermeiden, da mit
jedem Feuchtmittelstoß auch eine unterhalb eines
Abstreifers gebildete Schmutzansammlung abgefördert
wird. Eine Filterung des Feuchtmittels kann daher
unterbleiben, da Schmutzansammlungen ersichtlich
unschädlich sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fort
bildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung naher erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Bo
genoffsetdruckmaschine und
Fig. 2 das der Fig. 1 zugrundeliegende Feucht
werk in vergrößerter Darstellung.
Das Druckwerk der der Fig. 1 zugrundeliegenden Bogenoffsetdruckmaschine
besteht aus einem Plattenzylinder 1,
einem hiermit zusammenwirkenden Gummituchzylinder 2 und einem
diesem zugeordneten Gegendruckzylinder 3. Diese
Druckwerkszylinder sind mit über die Zylinderlänge durchgehenden,
breiten Gruben 4 versehen, in denen
Spanneinrichtungen für Druckplatten und das
Gummituch sowie die Bogengreifer angeordnet sind. Der
Plattenzylinder 1 wird durch ein Farbwerk 5 mit Farbe
und durch ein Feuchtwerk 6 mit Feuchtmittel versorgt.
Das Feuchtwerk 6 besteht hier aus einer Auftragwalze 7,
die mit einer in eine Feuchtmittelwanne 8 eintauchen
den Schöpfwalze 9 zusammenwirkt. Die Auftragwalze 7 be
sitzt einen Gummimantel. Die Schöpfwalze 9 besitzt einen
aus Chrom bestehenden, feuchtmittelfreundlichen Metall
mantel. Zwischen der Auftragwalze 7 und
einer benachbarten ersten Farb-Auftragwalze 10 kann ei
ne freilaufende Brückenwalze 11 aus farbfreundlichem
Material vorgesehen sein.
Beim Durchgang der Grube 4 durch den Berührungsbereich
zwischen Auftragswalze 7 und Plattenzylinder 1
kann von der Auftragswalze 7 kein Feuchtmittel abgenommen
werden. Die Zufuhr von Feuchtmittel zur Auftragswalze 7
soll daher zur Vermeidung eines Feuchtmittelüberschußes
so unterbrochen werden, daß die Auftragswalze 7 beim Durchgang
der Grube 4 auf einem der Länge der Grube
4 entsprechenden Umfangsabschnitt feuchtmittellos ist.
Im Bereich zwischen zwei derartigen, im Takt des Gruben
durchgangs erfolgenden Unterbrechungen der Feuchtmittel
zufuhr zur Auftragwalze 7 erfolgt eine Dosierung der zu
geführten Feuchtmittelmenge in Abhängigkeit vom feucht
mittelbedarf der Druckplatten des Plattenzylinders 1.
Diese Mengendosierung wird hier ebenfalls durch eine
mehr oder weniger oft erfolgende Unterbrechung der
Feuchtmittelzufuhr zur Auftragwalze 7 bewerkstelligt.
Die Einrichtung zur Unterbrechung der Feuchtmittelzufuhr
zur Auftragwalze 7 umfaßt mit dem der Auftragwalze 7 zu
laufenden Umfangsabschnitt der Schöpfwalze 9 zusammen
wirkende, als messerartige, negativ angestellte Schieber
ausgebildete Abstreifer 14. Die Breite der Abstreifer
entspricht einer Zone. Über der Walzenlänge sind dement
sprechend mehrere, ohne Abstand nebeneinander angeord
nete Abstreifer 14 vorgesehen, wobei die Anzahl der
Abstreifer 14 der Anzahl der über der Zylinder- bzw.
Walzenlänge vorgesehenen Zonen entspricht.
Die schieberförmigen Abstreifer 14 können jeweils durch
ein zugeordnetes Stellglied 15 verschoben wer
den. Zur Bildung der Stellglieder 15 finden
Keramikelemente Verwendung, die bei Beaufschlagung mit
elektrischem Strom eine Ausdehnung erfahren und umge
kehrt. Diese Ausdehnung genügt, um die schieberförmigen
Abstreifer 14 an die Schöpfwalze 9 anzustellen, um den
von der Schöpfwalze 9 aus der Wanne 8 entnommenen Feuchtmittelfilm
am Umfang der Schöpfwalze 9 vollständig zu
unterbrechen, bzw. von der Schöpfwalze 9 abzustellen und
dabei den aufgenommenen Feuchtmittelfilm in voller Dicke
durchzulassen. Auf der Schöpfwalze 9 und der hiermit zu
sammenwirkenden Auftragwalze 7 kann somit, wie in Fig.
2 angedeutet ist, stromabwärts von den Abstreifern 14
ein in Drehrichtung abgehacktes Feuchtmittelprofil mit
voneinander beabstandeten, abgehackten Feuchtmittelste
gen 16 erzeugt werden. Hierbei ist eine Dosierung der
Feuchtmittelmenge einfach über die Anzahl dieser Stege
pro Zylinderumdrehung möglich.
In den meisten fällen genügt es, wenn zur Unterbrechung
der Feuchtmittelzufuhr im Takt des Grubendurchgangs und
in Abhängigkeit vom Feuchtmittelbedarf der Druckplatten
lediglich die Abstreifer 14 vorgesehen sind, die dann im
Takt des Grubendurchgangs und in Abhängigkeit vom Feucht
mittelbedarf der Druckplatten angesteuert werden. Im
dargestellten Ausführungsbeispiel ist zusätzlich die
Schöpfwalze 9 von der Auftragwalze 7 soweit abstellbar,
daß keine Feuchtmittelübertragung mehr stattfinden kann. Die
hierfür vorgesehene Stelleinrichtung 18 kann ebenfalls
Keramikelemente enthalten, die bei Strombeaufschlagung
eine Ausdehnung erfahren und umgekehrt.
Hierbei läßt sich eine Aufgabenteilung etwa derart ver
wirklichen, daß die im Takt des Grubendurchgangs er
folgende Unterbrechung der Feuchtmittelzufuhr zur Auf
tragwalze 7 durch Mittelpunktverstellung mit Hilfe der
Stelleinrichtung 18 und die in Abhängigkeit vom Feucht
mittelbedarf der Druckplatten erfolgenden Unterbre
chungen der Feuchtmittelzufuhr zur Auftragwalze 7 mit
Hilfe der durch die Stellglieder 15 betätigba
ren Abstreifer 14 bewerkstelligt werden. Zur Erhöhung
der Sicherheit können selbstverständlich auch beide Maß
nahmen parallel Verwendung finden.
Im dargestellten Aus
führungsbeispiel sollen in Abhängigkeit vom Grubendurch
gang sowohl eine Anstellung der Abstreifer 14 an die
Schöpfwalze 9 als auch eine Abstellung der Schöpfwalze 9
von der Auftragwalze 7 erfolgen. Die vom Feuchtmittel
bedarf der Druckplatten abhängige Dosierung soll allein
mit Hilfe der Abstreifer 14 bewerkstelligt werden.
In jedem Falle wird auf der Auftragwalze 7 ein in Um
fangsrichtung abhacktes, bei jeder Zylinderumdrehung
sich wiederholendes Feuchtmittelprofil mit aufeinander
folgenden Stegen 16 erzeugt, die durch mehr oder weni
ger lange Abstände voneinander abgesetzt sind. Dem Gru
bendurchgang kann dabei eine längere Unterbrechung zu
geordnet sein. Die Anzahl und Länge der sonstigen Unter
brechungen zwischen den aufeinanderfolgenden Stegen 16
richtet sich nach dem Feuchtmittelbedarf.
Bei größtem Bedarf ergibt sich außerhalb des der Zylin
dergrube 4 zugeordneten Bereichs keine Unterbrechung des
Feuchtmittelfilms. Bei demgegenüber reduziertem Bedarf
ist dieser mehr oder weniger oft unterbrochen, wobei
diese Unterbrechungen so platziert werden, daß sich die
pro Zylinderumdrehung ergeben Stege 16, deren Länge
gleich ist, gleichmäßig auf den Plattenzylinderumfang
außerhalb der Zylindergrube 4 verteilen. Dies erleich
tert eine Vergleichmäßigung des in Umfangsrichtung ab
gehackten Feuchtmittelprofils auf den Umfang des Platten
zylinders 1 außerhalb der Zylindergrube 4. Zur Bewerk
stelligung einer derartigen Verteilung der abgehackten
Feuchtmittelstege 16 wird die Auftragwalze 7 mit von der
Umfangsgeschwindigkeit des Plattenzylinders 1 unter
schiedlicher Umfangsgeschwindigkeit, hier einfach lang
samerer Umfangsgeschwindigkeit, angetrieben.
Bei minimalem Feuchtmittelbedarf werden die Abstreifer
14 pro Zylinderumdrehung mindestens einmal von der zugeordneten
Schöpfwalze 9 abgehoben, so daß an den Abstreifern
14 aufgehaltene Verunreinigungen die Abstreifer 14
passieren können. Auch bei minimalem Feuchtmittelbedarf
werden somit die aus der Feuchtmittelwanne 8 entnommenenen Verunreinigungen
zuverlässig abtransportiert, so daß eine Filterung
des in der Feuchtmittelwanne 8 enthaltenen Feuchtmittels nicht
erforderlich ist.
Die Stellglieder 15 der Abstreifer 14 bzw. die
Elemente der Stelleinrichtung 18 zum Verstellen der
Schöpfwalze 9 werden über Leitungen 11, 19 mittels eines in Fig. 1 schematisch
angedeuteten Mikroprozessors 12 angesteuert, der
über einen Eingang 12a programmierbar ist und seiner
seits mittels eines den Plattenzylinder 1 abtastenden
Sensors 13 angesteuert wird. Der Feuchtmittelbedarf kann
dabei anhand des Druckbilds bzw. in Abhängigkeit vom
Farbbedarf ermittelt und einprogrammiert werden. Der
Sensor 13 muß dementsprechend nur noch den Takt der
Zylinderumdrehung, das heißt des Grubendurchgangs vor
geben.
Selbstverständlich wäre es auch möglich, den
Feuchtmittelbedarf, der im vorliegenden Beispiel nur
einmal ermittelt und durch das in den Steuerspeicher des
Mikroprozessors 12 eingegebene Programm vorgegeben wird,
durch Abtastung des Plattenzylinders zu ermitteln und
vorzugeben. Jedem Abstreifer 14 müßte dabei ein Sensor
13 zugeordnet werden. Pro Zone würde somit ein Sensor
benötigt.
Zur Erhöhung der Genauigkeit wird das auf der Auftrag
walze und hier auch das auf der Schöpfwalze 9 ver
bleibende Restprofil abgestreift. Hierzu sind über die
ganze Walzenlänge durchgehende Abstreifmesser 20 vorge
sehen. Die Auftragwalze 7 und die Schöpfwalze 9 laufen
mit gleichem Drehsinn, so daß das von der Auftragwalze 7
abgestreifte Feuchtmittel auf die Schöpfwalze 9 ab
tropfen kann und von dieser zuverlässig in den hinteren
Bereich der Feuchtmittelwanne 8 abgeleitet werden kann. Die Entnahme
von Feuchtmitteln aus der Feuchtmittelwanne 8 erfolgt aus dem gegen
überliegenden, vorderen Bereich, wo vergleichsweise sau
beres Feuchtmittel ansteht, da wie oben schon erwähnt
wurde, bei jeder Zylinderumdrehung zumindest einmal ein
Abtransport von Schmutzteilchen stattfindet.
Die Dosierung der Farbzufuhr zum Farbwerk 5 kann durch
den Abstreifern 14 entsprechende Schieber dosiert werden,
deren Stellelemente mit Hilfe des Mikroprozessors 12 an
steuerbar sind, wie durch eine Signalleitung 21 in Fig.
1 angedeutet ist.
Claims (13)
1. Feuchtwerk für Rotations-Offset-Druckmaschinen,
insbesondere Bogenrotations-Offset-Druckmaschinen,
mit wenigstens einer Auftragwalze (7) und wenigstens
einer Schöpfwalze (9), von der der Auftragwalze (7)
durch Unterbrechung des Feuchtmitteltransports
während des Grubendurchgangs des Plattenzylinders
diskontinuierlich Feuchtmittel zuführbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer Walze
des Feuchtwerks, die einen harten Walzenmantel
besitzt, eine Dosiereinrichtung zugeordnet ist, die
einzeln bewegbare, nebeneinander angeordnete
Abstreifer (14) enthält und daß jeder Abstreifer
(14) über ein steuerbares, nur zwei Schaltpunkte
aufweisendes Stellglied (15) an die zugeordnete
Walze an- und von ihr abstellbar ist, und daß
außerhalb des Grubendurchgangs eine vom Feucht
mittelbedarf abhängige Schalthäufigkeit der
Stellglieder (15) vorgesehen ist.
2. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstreifer (14) als linear vor- und zurück
bewegbare, messerartige Schieber ausgebildet sind.
3. Feuchtwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifer (14) an
die zugeordnete Walze negativ angestellt sind.
4. Feuchtwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der
Abstreifer (14) der Breite einer Zone von über der
Walzenlänge nebeneinander angeordneten Zonen
entspricht.
5. Feuchtwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder (15)
als Keramikelemente ausgebildet sind, die bei
Strombeaufschlagung eine Ausdehnung erfahren.
6. Feuchtwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder
(15) mittels einer Steuereinrichtung steuerbar sind,
die einen Mikroprozessor (12) mit einem Speicher
für ein anhand des Druckbilds erstellbares
Arbeitsprogramm und mit einem Eingang für
wenigstens einen einen Druckwerkszylinder
(Plattenzylinder 1) zumindest bezüglich seiner
Zylindergrube (4) abtastenden Sensor (13) aufweist.
7. Feuchtwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auftragswalze (7)
langsamer als der Plattenzylinder (1) läuft.
8. Feuchtwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifer (14)
der mit der Auftragswalze (7) zusammenwirkenden
Schöpfwalze (9) zugeordnet sind.
9. Feuchtwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auftragswalze (7) und die
Schöpfwalze (9) gleichen
Drehsinn aufweisen.
10. Feuchtwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schöpfwalze (9) als
Chromwalze ausgebildet ist.
11. Feuchtwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß von der Auftragwalze
(7) und/oder der mit den Abstreifern (14) zusam
menwirkenden Walze mittels eines jeweiligen zu
geordneten Abstreifermessers (20) das Restprofil
abnehmbar ist.
12. Feuchtwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Mittenabstand
zwischen der Auftragswalze (7) und wenigstens einer
weiteren Walze verstellbar ist und dieser Walze
eine entsprechende Stelleinrichtung (18) zugeordnet
ist, wobei die Stelleinrichtung (18) mittels der
Steuereinrichtung im Takt des Grubendurchgangs ansteuerbar
ist.
13. Feuchtwerk nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
den Abstreifern (14) zugeordneten Stellglieder
(15) druckbildabhängig ansteuerbar
sind.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: GRAFOTEC GMBH, 86420 DIEDORF, DE |
|
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BALDWIN GERMANY GMBH, 86165 AUGSBURG, DE |