DE384292C - Vorrichtung fuer den Antrieb der Nadellineale von Schiffchenstickmaschinen - Google Patents

Vorrichtung fuer den Antrieb der Nadellineale von Schiffchenstickmaschinen

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DE384292C
DE384292C DEV16841D DEV0016841D DE384292C DE 384292 C DE384292 C DE 384292C DE V16841 D DEV16841 D DE V16841D DE V0016841 D DEV0016841 D DE V0016841D DE 384292 C DE384292 C DE 384292C
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DE
Germany
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drive rod
needle
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roller
driving
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DEV16841D
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Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
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Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/02Machine needles
    • D05C11/06Needle-driving or control mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Vorrichtung für den Antrieb der Nadellineale von Schiffchenstickmaschinen. Bei Übergang vom Sticken zum Bohren wird zweckmäßigerweise der Bewegungsantrieb der Nadellineale so ausgeschaltet, daß die Drehung der Hauptwelle und der auf ihr sitzenden Nadelexzenter nicht unterbrochen wird. Zu diesem Zweck ist bereits vorgeschlagen worden, die Hubrollen, durch welche die Nadelbewegung von den Nadelexzentern abgeleitet wird, an Zwischenhebeln zu befestigen, die ihrerseits an der auf die Nadellineale zwangläufig einwirkenden Triebstangen angelenkt waren und mittels einer Einstellvorrichtung von einem Automaten verschwenkt werden konnten, so, daß die Hubrollen für die Abnahme der Nadelbewegung an die Kurvenscheibe herangeschwenkt, aber zum Zweck einer Unterbrechung der Nadelbewegung von der Kurvenscheibe äbgeschwenkt werden konnten. Diese Sonderbewegung der Hubrollen hatte den Nachteil, daß wegen der Masse der Hubrollen stoßartige Rückwirkungen auf die Einstellvorrichtung unvermeidlich waren, so daß die Verstellung durch den Automaten nicht ohne Einfluß auf die Genauigkeit des Stickerzeugnisses blieb. Es traten vielmehr Abnutzungen in dem Gestänge ein, worunter die Nadelbewegung litt, ganz abgesehen davon, daß das Abheben und Heranschwenken der Hubrolle an die Kurvenscheibe eine nicht unerhebliche Kraftäußerung erforderte, welcher die Bauart des Automaten gewachsen sein mußte.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, arbeitet erfindungsgemäß das die Rolle tragende Zwischenglied mit einer besonderen, an der Triebstange gelagerten Verriegelungsvorrichtung zusammen, so daß die Hubrolle nach der Abstellung des Nadellinealantriebes ohne Rückwirkung auf die Triebstange frei der Kurvenscheibe folgen kann, während nach dem Einrücken der genannten Verriegelungsvorrichtung in die Arbeitsstellung die Hubbewegung der Rolle auf die Triebstange übeitragen wird.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Abb. r ist die Seitenansicht derjenigen Teile einer Stickmaschine, die für die Erfindung in Frage kommen.
  • Abb. 2 zeigt die Vorderansicht des in Abb. z erläuterten Ausführungsbeispieles.
  • Abb. 3 veranschaulicht eine Antriebsvorrichtung für die Nadellineale, bei welcher die Verriegelung zwischen dem die Hubrolle tragenden Zwischenglied und der Triebstange durch einen Kniehebel erfolgt.
  • Abb.4 läßt eine andere Verriegehlngsart mittels einer Stelze erkennen.
  • Auf der Hauptwelle a sind in bekannter Weise eine oder mehrere Kurvenscheiben b befestigt, die in der Fachsprache allgemein als Nadelexzenter bezeichnet werden. Um von diesen die Sticknadeln c bewegen zu können, sind letztere auf den Nadellinealen d befestigt, die durch Hebel f von der Welle f' hin und her bewegt werden, wobei letztere durch einen Hebel f" von der Triebstange e gedreht wird. Die Führung der Triebstange e erfolgt einerseits durch den Hebel f" und anderseits durch einen Lenker x, der im übrigen genau wie der Hebel f" zum Antrieb einer zweiten Nadelreihe verwendet werden kann.
  • An der Triebstange e ist in bekannter Weise eine Rolle i angebracht, die auf der Innenseite der Kurvenscheibe b an dieser anliegt und die Zurückführung der Nadeln nach jedem Stich bewirkt.
  • Die Vorwärtsbewegung der Nadeln -c wird dagegen von der Kurvenscheibe b durch eine Rolle j abgenommen, die nicht an der Triebstange e befestigt ist, sondern von einem Zwischenglied k getragen wird. Gemäß den Abb, r und 2 ist dieses Zwischenglied k wie eine Schubstange in einer gehäuseartigen Erweiterung y der Triebstange e senkrecht verstellbar.
  • Um nun die Hubbewegungen der Rolle j bzw. des Zwischengliedes k auf die Triebstange e zu übertragen, ist in der bereits genannten gehäuseartigen Erweiterung y der Triebstange e ein Schieber l wagerecht verstellbar und in diesem.ein Stein m befestigt. Die Verstellung des Schiebers 1 erfolgt von einem gleichmäßig hin und her schwingenden Hebel r aus durch Vermittlung einer Stange P, ferner eines Winkelhebels g, der bei ra im Maschinengestell gelagert ist, und mittels eines Lenkers h. Je nachdem, wie das untere Ende der Stange p von Hand oder durch einen Jacquardstift q eingestellt wird, wird entweder die Stange p von den am 1Ia-:chinengestell vorgesehenen Anschlägen z festgehalten oder von dem Hebel r bewegt. Hierdurch wird der in dein Schieber 1 angeordnete Stein m bald in den Weg des Zwischengliedes k gerückt, bald seitwärts aus dein Bereich desselben herausgeführt. Im ersteren Falle wird dabei, wie aus den Abb. z und 2 leicht zu ersehen ist, die Triebstange e von dem Zwischenglied k mitgenommen, so daß sich diese unter dem Einfluß der Kurvenscheibe b aufwärts bewegt, während umgekehrt stets dann, wenn der Stein m nicht im Weg des Zwischengliedes k steht, letzteres frei und ohne Einwirkung auf die Triebstange e in deren gehäuseartigen Erweiterung y auf und nieder bewegt wird, so daß hierbei die Sticknadeln c nicht in den Stoff eingestochen werden.
  • Das Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Abb.3 unterscheidet sich von dem eben erläuterten lediglich dadurch, daß die Verbindung zwischen der Triebstange e und dem Zwischenglied k nicht durch Schieber 1 und Stein m, sondern durch einen Kniehebel it, u' erfolgt, dessen eines Glied u an der Triebstange e angelenkt ist, während das andere Glied ?c' an der Schubstange k angreift und der Verbindungsbolzen 1 der beiden Kniehebel et, u' unter dem Einfluß einer Schleife s steht, die von dem Winkelhebelg in der oben erläuterten Weise nach Maßgabe einer Platine q oder von Hand verstellt wird. Je nachdem nun, ob durch diese Schleife s der Kniehebel u, u' in die Strecklage gebracht oder eingeknickt wird, erfolgt bald eine starre Verbindung zwischen der Triebstange e und dem Zwischenglied k, bald eine Entkupplung des letzteren von der Triebstange e, so daß sich im letzteren Falle das Zwischenglied k frei in der gehäuseartigen Erweiterung y der Triebstange e auf und nieder bewegen kann und der Kniehebelbolzen t in der Schleife s lose hin und her gleitet.
  • Gemäß Abb. q. ist das Zwischenglied k' nicht als Schubstange, sondern als Hebel ausgebildet, der bei e' an der Triebstange e angelenkt ist. Ferner ist an dieser eine Stelze w bei w' angelenkt. Sie steht unter dem Einfluß einer Stelleinrichtung P, -, k und kann durch diese in den Bereich des Zwischengliedes k' derart gestellt werden, daß eine Aufwärtsschwenkung des Zwischengliedes k' nicht möglich ist und somit die Bewegung der Rolle j auf die Triebstange e und von dieser auf die Sticknadeln übertragen wird. Wird jedoch die Stelze ze seitwärts durch den Winkelhebel h aus dem Weg des Zwischengliedes k' verstellt, so kann sich die Rolle j um den Drehpunkt e' frei verschwenken, ohne die Berührung mit der Hubscheibe b zu verlieren und ohne irgendwelche Bewegung auf die Triebstange e zu übermitteln.
  • Wenngleich bei der obigen Erläuterung der Erfindung ausschließlich der wichtigste Anwendungsfall, nämlich der Antrieb von Sticknadeln c berücksichtigt wurde, so ist doch ohne weiteres klar, daß man in der gleichen Weise auch den Antrieb der Bohrer und Stüpfel beherrschen kann, wodurch sich letztere leicht in unta außer Tätigkeit setzen lassen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Vorrichtung für den Antrieb der Nadellineale von Schiffchenstickmaschinen, bei welcher für die Vorwärtsbewegung der Nadeln eine von einer Kurvenscheibe beherrschte Rolle mittels eines Zwischengliedes ausrückbar an der Triebstange sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß das die Rolle tragende an der Nadeltriebstange (e) frei beweglich gelagerte Zwischenglied (k bzw. k') durch eine Verriegelungsvorrichtung (in bzw. u, tr' bzw. ze) derart vom Automaten steuerbar ist, daß beim Einrücken der Verriegelungsvorrichtung das die Rolle tragende Zwischenglied mit der Triebstange festverbundenwird.
DEV16841D 1921-09-04 1921-09-04 Vorrichtung fuer den Antrieb der Nadellineale von Schiffchenstickmaschinen Expired DE384292C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005021854A1 (de) * 2003-07-30 2005-03-10 Ina-Schaeffler Kg Stickkopf für eine stickmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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