DE384166C - Schwingschiffchennaehmaschine - Google Patents

Schwingschiffchennaehmaschine

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Publication number
DE384166C
DE384166C DEJ21404D DEJ0021404D DE384166C DE 384166 C DE384166 C DE 384166C DE J21404 D DEJ21404 D DE J21404D DE J0021404 D DEJ0021404 D DE J0021404D DE 384166 C DE384166 C DE 384166C
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DE
Germany
Prior art keywords
shaft
rocker arm
sewing machine
arm shaft
bearing
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Expired
Application number
DEJ21404D
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English (en)
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Junker & Ruh GmbH
Original Assignee
Junker & Ruh GmbH
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Publication date
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Priority to DEJ21404D priority patent/DE384166C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/12Shuttles oscillating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Von Schwingschiffnähmaschinen mit Schiffchenantrieb von der oberen Welle aus durch Schwinghebelwelle, Verbindungsstange und Hubkurve waren bisher zwei Arten bekannt, und zwar: eine solche mit einer senkrechten Schwinghebelwelle, deren oberes Ende die im Arm gelagerte obere Welle vollständig umschließt, und ferner eine solche mit senkrechter Schwinghebelwelle, deren oberes Ende die obere Welle umschließt und an einer Seite mit einer Aussparung zur Durchführung der oberen Welle versehen ist. Bei beiden Ausführungsarten ist die Schwinghebelwelle in ober- und unterhalb der oberen Welle angeordneten
Spitzen gelagert.
Das ganze oder teilweise Umschließen der oberen Welle durch die Schwinghebelwelle und die dadurch bedingte einzig mögliche Lagerungsart (Spitzenlagerung) ist ein großer, bisher nicht zu beseitigender Mißstand der Schwingschiffnähmaschinen. Durch das Umschließen der oberen Welle wird der Raum für das auf derselben Welle befindliche Antriebsexzenter des Stoffvorschubes, besonders bei den kleinen Maschinen, sehr beschränkt. Infolge des beschränkten Raumes kann die Spitzenlagerung nur in einfachster Weise ausgeführt werden (gehärtete Spitze auf Gußeisen). Eiese Lagerung hat nur begrenzte Lebensdauer, besonders wenn nicht gut geschmiert wird, und muß bei der Montage längere Zeit einlaufen und dabei wiederholt strammer gestellt werden. Montage und Reparaturen an diesem Teil der Maschine können deshalb auch nur von geübten Facharbeitern ausgeführt werden.
Zu diesen angeführten zwei Arten von Schwingschiffnähmaschinen kommt mit der vorliegenden neuen Erfindung eine dritte Art hinzu, die eine senkrechte Schwinghebelwelle besitzt, an welches das die obere Welle umschließende Ende vollständig beseitigt ist. Die Lagerung der Schwinghebelwelle erfolgt unterhalb der oberen WeEe und kann in jeder beliebigen Lagerungsart ausgeführt werden. Durch diese Erfindung werden die Mißstände der bisherigen Ausführungsarten vollständig beseitigt.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungsformen einer derartigen Schwingschiffnähmaschine, und zwar zeigt
Abb. ι die Vorderansicht mit durchbrechenem Ständer der rechtsseitigen Hälfte einer Maschine mit auf Kugeln gelagerter Schwinghebelwelle.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht einer Schwinghebelwelle mit Kugellagerung,
Abb. 3 Vorderansicht mit durchbrochenem Ständer der rechtsseitigen Hälfte einer Maschine ohne Antriebsrad mit durch eine feststehende Achse gelagerter Schwinghebelwelle,
Abb. 4 Seitenansicht einer Schwinghebelwellenlagerung mit feststehender Achse.
Nach der Erfindung ist im Innern des Ständers ι an der nach vorn zu liegenden Wand unterhalb der oberen Welle 2 ein Ansatz oder Lagerarm 3 angegossen. Zwischen diesem 6g Lagerarm und der Bodenplatte 4 des Gehäuses wird die zylindrische oder beliebig geformte Schwinghebelwelle 5, welche am oberen Ende den Gabelarm 6 und am unteren Ende den Hebelarm 7 trägt, eingeschoben. Durch die Anordnung der zwei festen Lagerstellen 3 und 4 und der dazwischenliegenden zylindrischen oder
beliebig geformten Welle 5 wird es ermöglicht, die Lagerung der Welle 5 in verschiedener, für die Montage, Reparatur und Abnutzung der Maschine zweckentsprechender Weise auszuführen, ohne daran, wie bisher, durch die Raumverhältnisse und die Notwendigkeit des Herausnehmens und Wiedereinsetzens der oberen Welle ζ behindert zu sein.
Die Lagerung der Schwing welle kann wie bisher zwischen Spitzen erfolgen. In diesem Falle befindet sich in dem Lagerarm 3 eine feststehende Spitze und in der Bodenplatte 4 des Gehäuses eine Spitzschraube mit Gegenmutter. Die Lagerung durch Spitzen ist veraltet und hat den Nachteil, daß außer der beschränkten Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung die Montage durch geübte Facharbeiter erfolgen muß. Eine neue Art der Schwingwellenlagerung mit fast unbegrenzter Haltbarkeit ist die Lagerung der stehenden zylindrischen Welle 5 auf einer feststehenden Achse 8. Für diese Art Lagerung wird die zylindrische Welle 5 in ihrer ganzen Länge durchbohrt und durch diese Bohrung eine Achse 8, welche in der Mitte mit einer Aussparung 9 versehen ist, eingeschoben. Die Achse ist an dem unteren Ende mit einer Verstärkung 10 versehen, die als Anlauffläche für das untere Ende der stehenden Welle 5 dient. Das untere Ende der Achse 8 ist mit der Ver-Stärkung 10 in einer Bohrung in der Bodenplatte 4 des Nähmaschinenoberteiles gelagert. Für das obere Ende der stehenden Welle 5 dient die untere Fläche des Lagerarmes 3 als Anlauffläche, und das obere Ende der Achse 8 wird in einer Bohrung 11 des Lagerarmes 3 aufgenommen und durch eine Schraube 12 befestigt.
Um die lange Bohrung durch die zylindrische,
stehende Welle 5 und die Aussparung 9 in der Mitte der Achse 8 zu vermeiden, kann die stehende Welle 5 in der Mitte bis auf die untere und obere Lagerstelle 13 und 14 in U-förmigem Querschnitt gefertigt bzw. gegossen werden.
Dadurch wird auch die Aussparung 9 der Achse 8 überflüssig.
Eine besondere Art Lagerung der Schwinghebelwelle mit unbegrenzter Haltbarkeit, leichtem Gang und einfachster Montage ist die Lagerung der stehenden Welle 5 auf Kugellagern, go Für diese Lagerung ist die zylindrische Welle 5 an ihrem unteren und oberen Ende 15 und 16 verstärkt. Diese Verstärkungen 15 und 16 sind mit einer Bohrung 17 versehen, die zur Aufnahme der Kugellagerschrauben 18 (letztere nehmen die Kugelringe 19 auf) dienen. Der unterhalb der oberen Welle 2 angeordnete Lagerarm 3 trägt den vorstehenden Lagerzapfen 20. Die untere Wand 4 des Fußes ist verstärkt und dient dem unteren nachstellbaren zylindrischen Lagerzapfen 21 zur Führung, Lagerung und Befestigung. Die Befestigung : des verstellbaren Lagerzapfens 21 erfolgt durch \ eine in der verstärkten Bodenplatte 4 entsprechend angeordneten Schraube 22, die auf eine an dem Lagerzapfen 21 entsprechend angeordnete Fläche 23 drückt.
Durch diese neue Arten von Lagerungen, welche mit dem Vorzug einer unbegrenzten Haltbarkeit die größte Einfachheit verbindet, wird es jedem Nichtfachmann ermöglicht, die Schwinghebelwelle bzw. den ganzen Schiffchenantrieb zu montieren oder zu demontieren, ohne ein anderes Werkzeug als den Schraubenzieher zu benötigen, da nur das Einschieben der Achse 8 oder des verstellbaren Lagerzapfens 21 bis zum Widerstandspunkt und das Anziehen der Befestigungsschraube 12 bzw. 22 erforderlich ist, um die Schwingwelle, den Hauptteil, in ihre richtige Stellung zu bringen, ohne befürchten zu müssen, daß dieser zu viel Spielraum besitzt oder zu schwer geht.
Durch diese neue Art Schwinghebelwelle ist die Frage der Nachstellbarkeit der Kulisse 6 besonders gut gelöst. Die Klemmschraube 24 ist leicht von außen anzuziehen. Die Form der Anbringung der beiden Kulissenhälften am Schaft der Schwinghebelwelle gewährleistet ein ganz gleichmäßiges paralleles Anziehen der Flächen nach der Mitte zu. Das ist bei den bekannten Ausführungen nicht der Fall. Jeder Laie kann bei der neuen Art die Flächen durch Anziehen der Klemmschraube nach Abnutzung wieder dicht stellen, ohne daß Nachfeilen oder Schaben nötig wird.

Claims (1)

  1. 95 Patent-Ansprüche:
    i. Schwingschiffnähmaschine mit Schiffchenantrieb von der oberen W'elle aus durch Schwinghebelwelle, Verbindungsstange und Hubkurve, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinghebelwelle unterhalb der Nadelwelle zwischen einem Ansatz (3) am Gehäuse und der Bodenplatte (4) auf entfernbaren Zapfen oder Kugeln derart gelagert ist, daß die Schwinghebelwelle seitlich und nach unten herausgenommen werden kann.
    z. Schwingschiffnähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinghebelwelle oben mit einer nach oben uo offenen Kulisse und unten mit einem Hebelarm versehen ist, so daß sie herausgenommen weiden kann, ohne die Nadelwelle herausnehmen zu müssen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEJ21404D 1921-04-02 1921-04-02 Schwingschiffchennaehmaschine Expired DE384166C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL12669D NL12669C (de) 1921-04-02
DEJ21404D DE384166C (de) 1921-04-02 1921-04-02 Schwingschiffchennaehmaschine
FR561752D FR561752A (fr) 1921-04-02 1923-01-27 Machine à coudre à navette vibrante

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ21404D DE384166C (de) 1921-04-02 1921-04-02 Schwingschiffchennaehmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE384166C true DE384166C (de) 1923-10-25

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ID=7200546

Family Applications (1)

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DEJ21404D Expired DE384166C (de) 1921-04-02 1921-04-02 Schwingschiffchennaehmaschine

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DE (1) DE384166C (de)
FR (1) FR561752A (de)
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FR561752A (fr) 1923-10-27

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