DE38264C - Knopfsaum-Schleifapparat - Google Patents
Knopfsaum-SchleifapparatInfo
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- DE38264C DE38264C DENDAT38264D DE38264DA DE38264C DE 38264 C DE38264 C DE 38264C DE NDAT38264 D DENDAT38264 D DE NDAT38264D DE 38264D A DE38264D A DE 38264DA DE 38264 C DE38264 C DE 38264C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
- B24B19/007—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding buttons, nail heads, screw heads, bottle capsules or the like
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Firma GEBRÜDER MAHLA in GABLONZ (Böhmen).
Knopf sau m-Schleif apparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1886 ab.
Dieser Erfindung gemäfs werden die an ihrem Umfange cylindrisch oder konisch zu
schleifenden Knöpfe derartig an dem Ende einer rotirenden Spindel befestigt, dafs Spindelachse
und Knopfachse zusammenfallen, und durch eine Feder, welche auf das um eine horizontale
Achse drehbare Spindelgestell wirkt, wird der Knopfsaum an den Umfang eines um eine
horizontale Achse rotirenden Schleifsteines angedrückt. Um dabei zu verhindern, dafs der
Knopf infolge des beständig wirkenden Federdruckes über das gewünschte Mafs abgeschliffen
werde, ist für das Spindelgestell ein verstellbarer Anschlag vorhanden, welcher die Annäherung
dieses Gestelles an den Schleifstein begrenzt.
In beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Knopfsaum - Schleifapparat der vorstehend angegebenen
Einrichtung im Aufrifs und Grundrifs, während Fig. 2 einen Schleiftisch mit
einer Reihe solcher Apparate gleichfalls im Aufrifs und Grundrifs darstellt.
Das Spindelgestell oder der Spindelstock A ist zwischen zwei Stellringen um eine horizontale
Achse C1 drehbar,, welche selbst in zwei aufsen an den Wänden der Schleif lade D befestigten
Backen C ruht. Wie aus dem Aufrifs , Fig. ι, deutlich ersichtlich, sind die
Backen C nicht mit einfachen Durchlochungen, sondern mit Schlitzen für die Befestigungsbolzen versehen, so dafs diese Backen gegen
den Schleifstein d hin, welcher auf einer zu Achse C1 parallelen Welle sitzt, oder von demselben
weg verstellt werden können. Diese Verstellbarkeit hat den Zweck, der den Knopf ρ
tragenden Spindel as die zur Hervorbringung
konischer Knopfränder erforderliche geneigte Läge geben zu können. Die Spindel a2 ruht
in einem Spurlager α und in einem Halslager ax
und trägt ein Schneckenrad αΆ, in welches die
Schraube ohne Ende a9 eingreift. Um die
Schraube a9 bei geneigter Lage der Spindel a2
entsprechend verstellen zu können, sind ihre Lager, wie der Grundrifs, Fig. 2, zeigt, auf
längs einer Nuth beweglichen Supporten ν angebracht. Oberhalb des Halslagers <zx befindet
sich eine auf Spindel a.2 aufgeschraubte Schutzhülse
at , welche das Hineinfallen des Schleifmehles
in das Lager verhindert. Ueber dieser Hülse endlich ist die dem Knopf ρ als Unterlage
dienende Spannhülse a5 sammt Gegenmutter
aufgeschraubt; die Spannhülse as ist
auswechselbar, so dafs man die jeweilig in Verwendung zu nehmende Hülse dem Knopfdurchmesser
anpassen kann. Festgehalten wird der Knopf ρ auf der Spannhülse <J5 mittelst
des drehbar am Spindelstock A befestigten Einspannhahnes aB, auf welchen die Spannung
der Blattfeder a7 beständig in gewünschtem
Sinne wirkt. In diesen Einspannhahn ist ein Spurzapfen £, der unten mit Leder besetzt ist,
lose eingesetzt, so dafs er sich mit der Spindel a.2 und dem Knopf ρ frei dreht.
Die drehbar am Boden des hölzernen Schleifkastens £>
befestigte und fest mit dem Spindelstock A verbundene Blattfeder b2 drückt den
Knopf ρ an den Schleifstein d an, welcher in der Richtung des Pfeiles rotirt. Der Druck
dieser Feder wird nach Belieben mittelst der Schraubenspindel ^1 regulirt, welche in einer
an das Stirnende des Schleifkastens D angeschraubten Platte B beweglich ist. In der
gleichen Platte ist auch eine zweite Schraubenspindel b gelagert, welche an ihrem Vordertheil
ein längliches Auge besitzt; durch dieses längliche Auge c und einen Schlitz des
Spindelstockes A reicht ein Bolzen as hindurch/
so dafs die vordere Begrenzung des ^Ajiges c den Anschlag bildet, welcher die unter
Einwirkung der Feder b„ mögliche Bewegung des Spindelstockes A gegen den Schleifstein d
hin begrenzt. Das Verstellen der Spindel b je nach dem gewünschten Mafse des Abschleifens
geschieht durch Drehen der Mutter b4, welche zu diesem Zwecke ein Handrad ba trägt
und durch eine in eine Ringnuth eingreifende Schraube b 5 an axialen Bewegungen gehindert
ist.
Will man einen bereits geschliffenen Knopf durch einen erst zu schleifenden ersetzen, so
zieht man den Spindelstock A aus der Lage gt
in die Lage g zurück, wobei, da der mit dem Auge c versehene Vordertheil der Spindel b
um ein Scharniergelenk drehbar ist, die Erweiterung n> des Auges c auf den Bolzen as
einfällt und so der Spindelstock A in seiner neuen Stellung fixirt wird. Nun zieht man
noch den Einspannhahn a6 aus der Stellung x1
in die Stellung χ zurück und vollzieht, während man den Hahn mit der einen Hand in
dieser Stellung festhält, den erforderlichen Umtausch. Durch Heben des das Auge c enthaltenden
Gelenkstückes löst man dann, während man den Spindelstock mit einer Hand festhält, den Bolzen aa aus der Erweiterung w
des Auges c und legt schliefslich den Spindelstock sachte an den Schleifstein d an.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Anordnung sind an' jedem Schleifstein zwei der beschriebenen
Apparate angebracht; diese Anordnung gestattet, dafs ein Arbeiter vier Apparate bediene.
Claims (2)
1. Ein Apparat zum Schleifen des cylindrischen oder konischen Umfanges von
Knöpfen, bestehend aus einer rotirenden Spindel, deren Lagergestelle um eine horizontale,
parallel zu ihrer Anfangslage verstellbare Achse drehbar ist und an deren oberem Ende der zu schleifende Knopf so
eingespannt wird, dafs seine Achse nahezu mit der Spindelachse zusammenfällt, wobei
das Spindellagergestell durch eine Feder beständig gegen den Schleifstein gedrückt
wird, welcher an einer zur Drehachse dieses Lagergestelles parallelen Welle sitzt.
2. Bei dem unter 1. angegebenen Apparate die Anbringung eines verstellbaren Anschlages,
welcher die Bewegung des Spindellagergestelles gegen den Schleifstein hin
und folglich das Mafs des A.bschleifens des Knopfes begrenzt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38264C true DE38264C (de) |
Family
ID=313979
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38264D Active DE38264C (de) | Knopfsaum-Schleifapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38264C (de) |
-
0
- DE DENDAT38264D patent/DE38264C/de active Active
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