DE38219C - Kombinirte Dampf-Heifsluftmaschine. Dr - Google Patents

Kombinirte Dampf-Heifsluftmaschine. Dr

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DE38219C
DE38219C DENDAT38219D DE38219DA DE38219C DE 38219 C DE38219 C DE 38219C DE NDAT38219 D DENDAT38219 D DE NDAT38219D DE 38219D A DE38219D A DE 38219DA DE 38219 C DE38219 C DE 38219C
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Germany
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hot air
air machine
combined steam
air
lens
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DENDAT38219D
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H. BRACKEBUSCH in Berlin SW., Kreuzbergstrafse 15
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1886 ab.
Der Dampfkessel A trägt einen Wasserbehälter B und einen Oelbehälter oder Spiritusbehälter C, welche mittelst Hahnes b bezw. c und Rohres b1 c1 so mit A communiciren, dafs bei Oeffnung der Hähne ein ruhiger Abflufs ermöglicht ist. Das Rohr c \ dem Hahn c entsprechend, mündet in eine hohle eiserne Linse D, welche an der unteren Seite mit feinen Löchern versehen ist. Linse D steht mit dem Luftzuführungsrohr E in Verbindung und wird von einem kupfernen, cylindrischen Mantel F umfafst, welcher oben geschlossen ist und seitlich mit einer fest anliegenden mehrfachen Schicht von Drahtgewebe / umgeben ist. Durch F und / geht Rohr E und trägt diese ganze Vorrichtung, wobei es selbst gestutzt sein kann. Unter Linse D ist ein mehrfaches Lager Drahtgaze G aufgehängt in einer Gröfse, welche etwa dem vierten Theil der Linse entspricht.
Cylinder, Cylinderkolben und Steuerung sind nach irgend einem bekannten System gebaut. Der Cylinderkolben steht in Verbindung mit einer Luftpumpe, welche wieder mit Rohr E direct oder vermittelst eines Luftreservoirs communicirt. Der Kolben der Luftpumpe mufs natürlich entsprechend kleiner als der Cylinderkolben sein.
Mantel F und Drahtgewebe / haben ein Loch/1, welches einer Bohrung/2 im Kessel A entspricht, die mit einer Schraube, Bügel etc. und anderen Hülfsmechanismen verschlossen wird.
Mittelst Hahnes c wird OeI oder Spiritus eingelassen, welches auf die Drahtgaze G tropft und nach Oeffnung von /2 mittelst Wachsfadens etc. entzündet wird. Darauf wird /2 geschlossen, und durch die Flamme wird die im Kessel enthaltene Luft ausgedehnt, so dafs der Kolben und damit auch die Luftpumpe in Thätigkeit tritt. Gleichzeitig wird die Linse D erhitzt und das zufliefsende OeI verdampft, so dafs aus den Löchern d ein heifses Gemisch von Oelgas und Luft austritt, welches sich natürlich sofort entzündet. Zeigt die Maschine infolge dieses Vorganges ein lebhafteres Tempo, so wird Wasser aus B angelassen, dasselbe verdampft und arbeitet wie in einer Dampfmaschine, gleichzeitig eine starke Ueberhitzung des ganzen Mechanismus verhindernd.
Patenτ-Anspruch:
Eine Anordnung eines Kessels A, welcher von Behälter B Wasser, von Behälter C OeI oder Spiritus und von Rohr E Luftzufuhr erhält und in welchem eine Verbrennung innerhalb der Glocke F stattfindet, wodurch das über Ff einströmende Wasser verdampft und Kraft erzeugt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 46: Luft- und Gaskraftmaschinen.
    Dr. HANS BRACKEBUSCH in BERLIN. Combinirte Dampf- Heifsluftmaschine.
DENDAT38219D Kombinirte Dampf-Heifsluftmaschine. Dr Expired - Lifetime DE38219C (de)

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