DE3802002C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Geschoß nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Ein gattungsgleiches Geschoß nach der EP 2 38 818 A1 soll
sich insbesondere im bei Maschinenkanonen üblichen Kaliberbereich
von etwa 20 bis 40 mm zum Bekämpfen von Luftzielen
eignen. Sein Geschoßmantel soll als Splittermantel ausgebildet
und mit einer zählharten Geschoßspitze versehen sein,
welche, entweder homogen integrierter Bestandteil des Geschoßmantels
oder separates Element, verhindern soll, daß
der Geschoßmantel bereits beim Eindringen in das Ziel vorzeitig
zerlegt und damit das Haufwerk der Füllung vorzeitig
zerstäubt wird. Die hieraus resultierende radiale Wirkung
des bekannten Geschosses darf erklärtermaßen erst nach einer
gewissen Verzögerung, also in der Tiefe des Zieles, einsetzen,
wobei zunächst Panzerplatten und andere Zielabschirmungen
mit möglichst kleinem Energieaufwand durchschlagen sein
sollen.
Um einen möglichst großen Teil der dem Geschoß innewohnenden
kinetischen Energie auf das Ziel übertragen zu können - hierdurch
ist die Schadwirkung definiert -, muß also das Ziel
im Auftreffbereich des bekannten Geschosses eine in dessen
Flugrichtung hinreichende Tiefe aufweisen. Dies ist jedoch
bei Luftzielen, beispielsweise im Tragflügel- und Leitwerksbereich
nicht gegeben, so daß dort nachteiligerweise im wesentlichen
glatte Durchschüsse ohne die angestrebte Schadwirkung
zu erwarten sind.
Ferner ist nach dem Durchschlagen des Werkstoffs von Sichtkanzeln,
beispielsweise auch bei Kampfhubschraubern, mit dem
Zerlegen des bekannten Geschosses und dem Einsetzen seiner
radialen Wirkung erst dann zu rechnen, wenn es in der Tiefe
des Ziels auf ein Hindeernis auftrifft, dessen Werkstoff die
für das Zerlegen des bekannten Geschosses unerläßlichen mechanischen
Eigenschaften aufweist. Im erwähnten Zielbereich
bleibt folglich eine Schad- oder letale Wirkung weitgehend
zufällig.
Die vorgenannten Eigenarten des bekannten Geschosses engen
dessen Verwendungs- und Einsatzbereich im Zusammenhang mit
Luftzielen auf empfindliche Weise ein und erfordern nachteiligerweise
einen vergleichsweise hohen Munitionsaufwand.
Als weiterer empfindlicher Nachteil des bekannten Geschosses
erweist sich dessen kostenaufwendige Fertigung. Die Dehnung
des Werkstoffs für den Geschoßmantel soll unter ca. 10%
liegen, wobei letzterer unter der Wechselwirkung mit dem
Ziel in Bruchstücke mit einer Masse von 0,1 bis 10 g zerlegt
werden soll. Zu diesem Zwecke soll der Geschoßmantel entweder
eine Sollbruchstellenanordnung aufweisen oder aus einem
Werkstoff gefertigt sein, welcher sehr spröde ist. Als Werkstoff
werden außer einer Schwermetallegierung, beispielsweise
Wolfram oder Uran, gesintertes Schwermetall, Stahl oder
Hartmetall als geeignet genannt. Als Sollbruchstellenanordnung
sind scharfkantige Längsnuten gleichschenklig-dreieckigen
Querschnitts parallel zur Geschoßlängsachse im kreiszylindrischen
Teil des Geschoßmantels dargestellt, und da der
Abschlußkörper zum Schutz des Haufwerks zylindrisch sein soll,
setzt dies ein kompliziertes Fertigungsverfahren voraus, welches
das bekannte Geschoß als Massenprodukt aus Kostengründen
wohl kaum in Erwägung ziehen ließe.
Schließlich ist zu berücksichtigen, daß die von Maschinenkanonen
geforderte hohe Kadenz beim Zuführen und beim Abfeuern
außerordentlich hohe Beschleunigungen in einander entgegengesetzten
Richtungen mit sich bringt, was eine zuverlässige
Fixierung des Abschlußkörpers zwingend erfordert, wobei
zudem eine Unwucht unbedingt vermieden werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgleiches
Geschoß zu schaffen, welches bei vergleichsweise sehr
einfacher und kostengünstiger Fertigung und unter Gewährleistung
einer hinreichenden zielseitigen Eindringtiefe eine
größtmögliche Schadwirkung auch auf Luftziele in deren unterschiedlich
gearteten Bereichen bereits bei der Zielberührung
zu entfalten beginnt und dieserart zu einer wesentlichen Erhöhung
der Zerstörwahrscheinlichkeit bei vergleichsweise
geringem Munitionsaufwand beiträgt.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Lehre des Patentanspruchs
1 mit der in dessen kennzeichnendem Teil angegebenen
Erfindung.
Die Lehren aus den weiteren Patentansprüchen sind auf
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gerichtet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von vier in der
Zeichnung dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele nä
her erläutert. Dabei werden weitere Vorteile erkennbar.
Es zeigt jeweils
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel im längsaxialen
Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 in
vergrößerter Darstellung,
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel in nur teilwei
ser Darstellung im längsaxialen Schnitt,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3 in
vergrößerter Darstellung,
Fig. 5 ein drittes Ausführungsbeispiel in nur teilwei
ser Darstellung im längsaxialen Schnitt,
Fig. 6 von einem vierten Ausführungsbeispiel einen
spitzenseitigen Bereich in nur teilweiser Dar
stellung im längsaxialen Schnitt,
Fig. 7 eine schematische Darstellung zum Verdeutlichen
des schrägen Auftreffens auf ein Ziel,
Fig. 8 das Geschoß nach Fig. 1 in nur teilweiser und
vergrößerter Darstellung beim schrägen Auftref
fen gemäß Fig. 7 und
Fig. 9 das Geschoß nach Fig. 5 in nur teilweiser und
vereinfachter Darstellung unmittelbar nach dem
senkrechten Auftreffen auf ein Ziel.
Gemäß Fig. 1 weist ein Geschoß 10.1 mit einer Geschoß
längsachse A einen Spitzenkonus 12 mit einer Spitze 14 und
einer Kante 15, einen sich anschließenden Kreiszylinderteil
16 und einen Heckkonus 18 auf. Ein dünnwandiger Geschoßman
tel 20.1 mit einer glatten Außenfläche 22 umschließt mit
seiner Innenfläche 24 eine Füllung 34. Letztere wird vorder
seitig von einem Haufwerk 36 aus Partikeln 37 einer vorgebe
nen Größenverteilung (s.a. Fig. 2) und einem sich rückseitig
anschließenden rotationssymmetrischen Körper 40.1 gebildet.
Vorderseitig wird der Körper 40.1 von einer Kreiskegelfläche
42 und rückseitig von einer die Geschoßlängsachse A queren
den Heckfläche 44 begrenzt. Das Haufwerk 36 ist durch von
außen in Richtung der Geschoßlängsachse A aufgebrachten
Druck verdichtet und umschließt die Kreiskegelfläche 42 des
Körpers 40.1. Zum Abschluß des Heckkonus 18 ist der Geschoß
mantel 20.1 in einem Bereich 19 um einen Übergangsbereich 43
des Körpers 40.1 umgebördelt und an die Heckfläche 44 ange
drückt. In einer die Geschoßlängsachse A umgreifenden Zone
13 ist der Geschoßmantel 20.1 innenseitig mit einer Soll
bruchstelle 26 versehen. Sie ist als Kreisringnut ausgebil
det und gibt mit ihrer Breite die längsaxiale Erstreckung
der Zone 13 vor. Die Sollbruchstelle 26 unterteilt den Spit
zenkonus 12 in einen vorderen Teil 12′ und in einen hinteren
bis in den Bereich der Kante 15 erstreckenden Teil 12′′.
Analog ist das Haufwerk 36 zum besseren Verständnis im betref
fenden Bereich vorstellungsmäßig ebenfalls in Teile 36′ und
36′′ unterteilt. Die Partikeln 37 des Haufwerks 36 bestehen
vorzugsweise aus Wolfram. Sie können aber auch teilweise aus
abgereichertem Uran bestehen. Der Körper 40.1 besteht aus ei
ner Sinterlegierung mit einem Wolframanteil im Bereich von
etwa 98 Gewichts-Prozent. Der Werkstoff des Geschoßmantels
20.1 ist tiefziehfähig. Hieraus ergibt sich eine vergleichs
weise einfache und sehr kostengünstige Fertigung mit der Eig
nung zum Herstellen großer Stückzahlen.
Fig. 2 läßt neben der beispielhaft angedeuteten Zusammen
setzung des Haufwerks 36 die Ausbildung der Sollbruchstelle
26 erkennen. Hierauf wird im weiteren Beschreibungsverlauf
noch näher eingegangen.
Gemäß Fig. 3 weist der Geschoßmantel 20.2 eines zweiten
Ausführungsbeispiels außer der bereits beschriebenen Soll
bruchstelle 26 innenseitig von dieser ausgehende und sich ge
gen die Spitze 14 bis in einen vorderen Wurzelbereich 14′
geradlinig erstreckende Sollbruchstellen 28′ auf. Zwischen
ihnen sind sich zum Wurzelbereich 14′ hin verjüngende Strei
fen 30′ des ungeschwächten Geschoßmantels 20.2 erkennbar (s. a.
Fig. 4). Wegen besserer Übersichtlichkeit wird auf die Dar
stellung des Haufwerks 36 verzichtet. In Fig. 3 erstreckt sich
die Zone 13′ von der Sollbruchstelle 26 bis in den vorderen
Wurzelbereich 14′. Der Körper 40.2 wird vorderseitig von ei
ner Trichterfläche 48 mit einer Kreiskante 49 begrenzt. Er
kann ebenfalls aus der bereits erwähnten Sinterlegierung mit
hohem Wolframanteil aber auch aus abgereichertem Uran beste
hen. Das nicht dargestellte Haufwerk 36 der Füllung 34 er
streckt sich bis in einen Trichterraum 48′ und füllt diesen
dicht aus.
Fig. 4 läßt im betreffenden Bereich die Sollbruchstellen
26 und 28′ erkennen. Auch hierauf wird im weiteren Beschrei
bungsverlauf noch näher eingegangen.
Nach Fig. 5 weist der Geschoßmantel 20.3 eines dritten
Ausführungsbeispiels zusätzlich zu den bereits vorstehend
beschriebenen Sollbruchstellen 28′ diese über die Sollbruch
stelle 26 hinaus verlängernde und sich bis in einen hinteren
Wurzelbereich in der Nachbarschaft der Kante 15 erstrecken
de Sollbruchstellen 28′′. Die Zone 13 wird durch die Soll
bruchstelle 26 in die Bereiche 13′ und 13′′ unterteilt. Der
hier dargestellte Körper 40.3 ist vergleichsweise kurz aus
gebildet. Wegen besserer Übersichtlichkeit wird auch hier
auf die zeichnerische Darstellung des Haufwerks 36 verzich
tet. Über die Werkstoffe der Füllung 34 gelten die bereits
gemachten Ausführungen.
Gemäß Fig. 6 weist der Spitzenkonus 12 eines vierten Aus
führungsbeispiels außer der Sollbruchstelle 26 nur sich von
dieser aus in den hinteren Wurzelbereich in der Nachbarschaft
der Kante 15 erstreckende Sollbruchstellen 28′′ auf. Durch
diese Anordnung wird die längsaxiale Erstreckung der Zone
13′′ vorgegeben.
Fig. 7 zeigt die Spur einer Zielaußenfläche 60.1, mit
welcher eine in einem Auftreffpunkt 62.1 endende Geschoßflug
bahn F1 einen Winkel α1 < 90° einschließt. Während ein Pfeil
S die Schußrichtung des nicht zeichnerisch dargestellten Ge
schosses anzeigt, ist dessen Drall durch einen Pfeil Sp an
gedeutet, wobei die Geschoßlängsachse in die Geschoßflugbahn
F1 falle. Ein Pfeil D veranschaulicht eine unter den vorlie
genden Verhältnissen auftretende Querkraftkomponente.
In Fig. 8 sind die aus Fig. 7 bekannten Verhältnisse beim
Auftreffen eines Geschosses 10.1 verdeutlicht. Aus dem Auf
treffwinkel α1<90° resultiert bereits an einer dünnen Ziel
haut oder -platte die bereits erwähnte Querkraftkomponente
auf das Geschoß 10.1, welche ausreicht, dessen Sollbruchstel
le 26 verzögerungsfrei zu betätigen. Der Teil 12′ des Spit
zenkonus 12 wird abgesprengt und in Richtung eines Pfeils D′
abgelenkt. Dabei wird unter Wirkung der Lineargeschwindigkeit
in Richtung des Pfeils S und des Dralls (Pfeil Sp) der Teil
36′ des Haufwerks 36 freigegeben und bildet eine gegen die
Zielaußenfläche 60.1 gerichtete energiereiche Splitterwolke.
Hierdurch wird die betreffende Zielhaut oder -platte infolge
starker Verformung vorgeschädigt oder bereits aufgerissen.
Der nachfolgende Teil des Geschosses 10.1 ist vorderseitig
offen. Ein im Bereich der betätigten Sollbruchstelle 26 ver
bliebener schmaler kreisringförmiger Rand 26′ umgreift die
Öffnung (s. Fig. 2) und stellt eine Schwachstelle dar. Sie be
günstigt schon allein unter der Wirkung des Dralls, insbe
sondere aber bei der Berührung mit dem Ziel, ein Aufreißen
des Geschoßmantels 20.1 in Richtung auf den Heckkonus 18.
Dabei wird die Hauptmenge des Haufwerks 36 herausgeschleu
dert und bildet einen energiereichen zielwirksamen Teilchen
schauer. Handelt es sich bei der ersten Zielplatte um ein
panzerndes Element, wird sie spätestens jetzt durchschlagen.
Infolge der hohen Lineargeschwindigkeit des Geschosses 10.1,
welcher sich die Drallwirkung überlagert, sind die Partikeln
37 des Haufwerks 36 mit ihrer hohen Dichte außerordentlich
energiereich. Die Stoßfront der aus ihnen gebildeten Split
terwolke vergrößert sich bei der Fortbewegung in Richtung
des Pfeils S. Dabei wird die Splitterwolke durch bereits aus
der ersten Zielhaut oder -platte herausgerissene und mitbe
schleunigte Bruchstücke vergrößert (Kaskadeneffekt). Beim
Auftreffen der Partikeln 37 auf zielseitige Strukturen wird
ein Teil der ihnen innewohnenden kinetischen Energie in Wär
me umgesetzt. Bewegt sich das getroffene Ziel in einer At
mosphäre mit genügend Luftsauerstoff - dies ist der Regelfall
bei geringen Flughöhen, beispielsweise zum Eingreifen in Bo
denkämpfe -, ist selbst dann bereits mit Brandwirkung zu
rechnen, wenn noch keine Treibstoffbehälter oder -leitungen
getroffen sind. Hierzu tragen die üblicherweise verwendeten
Zielwerkstoffe, beispielsweise Aluminium- und Magnesiumlegie
rungen bei. Verstärkt wird die Brandwirkung, wenn das Hauf
werk 36 Partikeln aus abgereichertem Uran enthält, da dieses
nicht nur die gewünschte hohe Dichte aufweist, sondern zudem
pyrophor ist. Falls sich im Eindringkorridor der Splitterkas
kade eine zielseitige Panzerung befindet, wird ihre Schutz
wirkung überlebensnotwendiger Einrichtungen durch den als
Wuchtgeschoß nachfolgenden Körper 40.1 zunichte gemacht.
Ist das Geschoß mit einem Körper 40.2 (s. Fig. 3) ausge
stattet, dann erweist sich dessen vorderseitige Kreiskante 49
in zweifacher Beziehung als vorteilhaft: zu einer anfängli
chen Schneidwirkung gesellt sich eine die wenigstens teilwei
se Zerlegung des Körpers 40.2 begünstigende Eigenschaft. Da
bei kann es sich zum gleichzeitigen Erzielen von Wucht-,
Splitter- und Brandwirkung als vorteilhaft erweisen, den Kör
per 40.2, wie bereits erwähnt, aus abgereichertem Uran zu
fertigen. Der den Trichterraum 48′ ausfüllende Teil des Hauf
werks 36 kann dort, beispielsweise durch Verkleben, zunächst
fixiert werden, so daß sich hierdurch neben der durchschla
genden Wuchtwirkung des Körpers 40.2 eine zeitlich versetzte
und verstärkte Splitterwirkung in der Tiefe des Zieles ver
wirklichen läßt.
Nach Fig. 9 treffe das Geschoß 10.3 (s. Fig. 5) in einem
Punkt 62.2 senkrecht auf ein Ziel mit einer Außenfläche 60.2.
Aus der Zielberührung resultieren eine Stauchung des Geschos
ses 10.3 und eine starke Verformung oder gar bereits ein Auf
reißen der betreffenden Zielhaut oder -platte. Unter Betäti
gung der Sollbruchstellen 26 und 28 pilzt der Spitzenkonus 12
stark auf. Zwischen den Streifen 30, welche die Sollbruchstel
le in 30′ und 30′′ unterteilt, entstehen sich rasch vergrö
ßernde Aufreißöffnungen 32, und die aus der Fig. 5 bekannte
Kante 15 wird infolge der Aufpilzung zu einer Kehle 15′.
Dort und auch im vorderen Wurzelbereich 14′ reißen die Strei
fenteile 30′′ und 30′ jeweils ab und im Bereich der Soll
bruchstelle 26 auseinander. Das Haufwerk 36 wird durch die
Aufreißöffnungen 32 herausgeschleudert und unmittelbar ziel
wirksam. Die Wechselwirkungen mit der Zielstruktur sind be
reits in anderem Zusammenhang beschrieben.
Vorteilhafterweise läßt sich die Größenverteilung der
Partikeln 37 des Haufwerks 36 wahlweise vorgeben, beispiels
weise derart, daß mit zunehmendem Abstand von der Spitze 14
der Anteil an vergleichsweise großen Partikeln zunimmt. Zum
Erzielen einer möglichst hohen mittleren Dichte des Hauf
werks 36 muß dieses zum Vermeiden von Hohlräumen ausreichen
den pulver- bis feinkörnigen Anteil aufweisen.
Mit Rücksicht auf die angestrebte Zielwirkung kann sich
die Anwesenheit eines vorgebbaren Anteils an Partikeln mit
zerklüftet-scharfkantiger Oberfläche im Haufwerk 36 als vor
teilhaft erweisen, weil hierdurch eine gegenseitige Verhakung
erreichbar ist.
Das Haufwerk 36 läßt sich, vorzugsweise nach Partien,
nach deren jeweiligem Einbringen in den Geschoßmantel 20
durch in Richtung der Geschoßlängsachse A von außen aufge
brachten Druck verdichten. Aus Fertigungsgründen kann es je
doch auch von Vorteil sein, das Haufwerk 36 partieweise vor
dem Einbringen in den Geschoßmantel 20 zu tablettieren, um
auch hierdurch eine größtmögliche Preßdichte zu erzielen.
Der im Zusammenhang mit der Fig. 9 beschriebene Stauch
effekt tritt auch beim senkrechten Auftreffen eines Geschos
ses 10.1 (Fig. 1 und 2) auf. Wesentlich ist das Betätigen der
Sollbruchstelle 26. In Abwesenheit der geradlinigen Soll
bruchstellen 28 entfällt jedoch die Bildung der Streifen 30.
Außer im Zusammenhang mit dem beschriebenen Körper 40
entfallen hier aufwen
dige pulvermetallurgische Verfahrens- und Fertigungsschritte,
wie sie bei dem bekannten gattungsgleichen Geschoß unumgäng
lich sind.
Auch beschränkt sich bei dem erfindungsgemäßen Geschoß
dessen Gestaltung nicht auf eine solche zur Drallstabilisie
rung; angesichts der leichten Bearbeitbarkeit des tiefzieh
fähigen Werkstoffs für den Geschoßmantel 20 ist die Anord
nung eines Leitwerks zur Flügel- oder Widerstandsstabilisierung
bei einem entsprechend angepaßten Länge/Durchmesserverhält
nis des Geschosses vergleichsweise einfach zu bewerkstelli
gen. Dies macht verständlich, daß im vorliegenden Zusammen
hang auf die Darstellung eines Ausführungsbeispiels zur Flü
gelstabilisation verzichtet wird.
Die im Zusammenhang mit den Ausführungsbeispielen dar
gestellten und beschriebenen Elemente lassen sich wahlwei
se auch anders als dargestellt miteinander kombinieren.
Hieraus ergibt sich infolge der großen Gestaltungsmöglich
keit eine gute Anpaßbarkeit an unterschiedliche Zielarten,
wobei die Zielwirksamkeit des jeweiligen Geschosses unabhän
gig ist von den jeweiligen Auftreffbedingungen.
Bei dem Geschoß nach der Erfindung kann selbstver
ständlich wenigstens die Sollbruchstelle 26 auch außenseitig
angeordnet sein. Dies beeinflußt den Luftwiderstandsbeiwert
des Geschosses nur unwesentlich und führt zu einem modifi
zierten Verhalten des Geschosses beim Auftreffen auf ein
Ziel. Ein näheres Eingehen hierauf wird angesichts der Dar
stellung in der Zeichnung und der zugehörigen Beschreibung
für verzichtbar gehalten.
Claims (3)
1. Zünder- und sprengstoffloses Unterkalibergeschoß
hoher kinetischer Energie mit einem eine die Geschoßlängsachse
umgreifende Sollbruchstellenanordnung aufweisenden
Geschoßmantel als Aufnahme für eine Füllung mit einem von
einem Haufwerk aus einzelnen Schwermetallpartikeln vorgebbarer
Größenverteilung gebildeten ersten Volumenanteil und
einem rückseitig hiervon angeordneten zweiten Volumenanteil,
welcher im wesentlichen auf seiner Länge als den gesamten
lichten Innenquerschnitt des Geschoßmantels einnehmender
Körper aus einem metallischen Werkstoff mit hoher Dichte
und damit großem zielseitigen Durchschlagvermögen (Penetrator)
ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Haufwerk (36)
durch von außen aufgebrachten Druck verdichtet ist, daß der
Geschoßmantel (20) aus dünnwandigem tiefziehfähigem Werkstoff
besteht und um einen Übergangsbereich (43) des Körpers (40)
umgebördelt und an dessen Heckfläche (44) angedrückt ist
und daß sich die Sollbruchstellenanordnung (26), wenigstens
von einer Kreisringnut (26′) gebildet, im Bereich eines Spitzenkonus
(12) befindet und bereits an einer dünnen Zielplatte
oder -haut betätigbar ist.
2. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sollbruchstellenanordnung (26) sich von der Kreisringnut
(26′) zur Spitze (14) des Geschosses erstreckende
Längsnuten (28′) aufweist.
3. Geschoß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sollbruchstellenanordnung (26) sich von der Kreisringnut
(26′) in Richtung auf den Heckkonus (18) des Geschosses
erstreckende Längsnuten (28′′) aufweist.
Priority Applications (2)
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| DE19883820722 DE3820722A1 (de) | 1988-01-25 | 1988-06-18 | Zuender- und sprengstoffloses geschoss fuer rohrwaffen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19883802002 DE3802002A1 (de) | 1988-01-25 | 1988-01-25 | Zuender- und sprengstoffloses geschoss fuer rohrwaffen |
Publications (2)
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