DE379993C - Fluessigkeitsfoerdervorrichtung fuer Kraftwagen - Google Patents

Fluessigkeitsfoerdervorrichtung fuer Kraftwagen

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DE379993C
DE379993C DEJ20561D DEJ0020561D DE379993C DE 379993 C DE379993 C DE 379993C DE J20561 D DEJ20561 D DE J20561D DE J0020561 D DEJ0020561 D DE J0020561D DE 379993 C DE379993 C DE 379993C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M37/00Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M37/02Feeding by means of suction apparatus, e.g. by air flow through carburettors

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Flüssigkeitsfördervorrichtung für Kraftwagen. Die Erfindung betrifft Flüssigkeitsfördereinrichtungen, welche insbesondere für die Zufuhr des Brennstoffes zu Kraftwagenvergasern geeignet sind. Sie betrifft insbesondere solche Flüssigkeitsfördereinrichtungen, bei welchen die Flüssigkeit aus einem gewöhnlich tiefliegenden Hauptbehälter in einen höherliegenden Zwischenbehälter gesaugt wird, aus dem sie nach Erreichung eines bestimmten Flüssigkeitsstandes dadurch ablaufen kann, daß der in dem Zwischenbehälter vorhandene Schwimmer die Saugkraft abschaltet und das Innere des Zwischenbehälters unter Atmosphärendruck bringt. Die Erfindung bezweckt, die Arbeit derartiger Einrichtungen periodisch zu gestalten und erreicht dies dadurch, daß der Schwimmer nicht die Saugleitung abschließt, sondern auf Luft schaltet, indem er ein Ventil steuert, welches die Verbindung des Zwischenbehälters mit der Atmosphäre regelt. Durch eine entsprechend große Bemessung des Ventilquerschnittes muß der Schwimmer erst durch entsprechend tiefes Eintauchen in die Förderflüssigkeit diejenige Auftriebskraft sammeln, welche erforderlich ist, um das Ventil- und Gestängegewicht sowie den auf dem Ventil lastenden Luftdruck zu Überwinden. Hierdurch erleiden Ventilöffnung und Ventilschluß eine Verzögerung, welche ein periodisches Arbeiten der Vorrichtung zur Folge hat.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Anmeldungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht, in welcher bedeutet Abb. i eine Seitenansicht der Gesamteinrichtung, wobei der Fahrzeugmotor und sein Vergaser mit gestrichelten Linien angedeutet sind, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i, Abb.3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Zwischenbehälters.
  • i ist der Zwischenbehälter, in welchen durch Vermittlung einer Rohrleitung aus dem tiefliegenden Hauptbehälter 17 Brennstoff gesaugt wird, der periodisch dem Vergaser 2 zulaufen soll. Das Ansaugen erfolgt durch eine Pumpe 3, deren Kolben .4 in einem Zylinder 5 arbeitet. Der Antrieb des Kolbens erfolgt durch eine Stange 9, einen Exzenter io, ii und eine Welle 12, welche auf irgendeine «'eise ununterbrochen angetrieben wird. Die Pumpe steht durch eine Rohrleitung 13 mit dem Zwischenbehälter i in Verbindung. Sie besitzt Saug- und Druckventile 1.1, 1,5, die in den Zylinderkopf eingebaut sind. Durch die Tätigkeit der Pumpe wird in dem Behälter i ein Unterdruck erzeugt, durch welchen der Brennstoff aus dem Hauptbehälter 17 in den Zwischenbehälter gesaugt wird.
  • Die periodische Unterbrechung des Brennstoffansaugens und der Herstellung des atmosphärischen Druckes innerhalb des Zwischenbenälters i wird durch den Schwimmer 25 gesteuert. Die Saugleitung 13 ist durch Vermittluxig eines Rohrstückes 20 und eint-r Ventilkammer 21 an den Zwischenbehälter i angeschlossen. Die Ventilkammer 21 besitzt einen im Verhältnis zu dem Querschnitt der Saugleitung 13 sehr großen Querschnitt und wird durch ein Ventil 22 abgeschlossen, welches durch Vermittlung von auf einer Welle 23 gelagerten Zwischenhebeln 24, 26 von dem Schwimmer 25 gesteuert wird.
  • Wenn das Ventil 22 geschlossen ist, ist die Saugleitung hergestellt, und die Pumpe saugt Flüssigkeit in den Zwischenbehälter i. Durch das Öffnen des Ventils wird die Saugleitung unterbrochen, die Pumpe auf Luft geschaltet, so daß sie leer arbeitet und der Behälter i durch das Rohr 2o an die Atmosphäre angeschlossen. Dieses mit Ausschalten der Saugpumpe verbundene Ventilöffnen findet jedesmal dann statt, wenn der Brennstoff in dem Behälter i einen bestimmten Stand erreicht hat, und stellt in dem Zwischenbehälter i den Atmosphärendruck her. Hierdurch wird es ermöglicht, daß der darin befindliche Brennstoff dem Vergaser zufließen kann und gleichzeitig verhindert, daß sich der Zwischenbehälter vollständig mit Brennstoff füllen und die Pumpe über die Saugleitung 2o, 13 Brennstoff absaugen und durch das Ventil 14 abführen kann.
  • Dadurch, daß das Ventil 22 einen verhältnismäßig großen Querschnitt besitzt, wird es durch den äußeren Luftdruck mit einer erheblichen Kraft auf seinen Sitz gedrückt. Der Schwimmer hat deshalb, wenn er das Ventil öffnen soll, nicht nur sein Eigengewicht sowie das Gewicht des Ventils und Zwischengestänges, sondern auch den auf dem Ventil lastenden Luftdruck zu überwinden. Erst wenn er so tief in die Flüssigkeit eingetaucht ist, daß er diesen Auftrieb erreicht hat, vermag er unter Über-Windung des äußeren Luftdruckes das Ventil 22 von seinem Sitz 21 abzuheben. Da in diesem Augenblick die Belastung des Schwimmers durch den Druck auf das Ventil wegfällt, er leidet er eine plötzliche Entlastung, taucht ruckweise aus der Flüssigkeit empor und bringt das Ventil sofort zur vollen Eröffnung. Die Stange 26 legt sich hierbei gegen den Deckel des Behälters :i und verhindert das vollständige Austauchen des Schwimmers, so daß dieser das Ventil 22 so lange abgehoben hält, bis durch Ablauf des Brennstoffes zum Vergaser der Auftriebsgleichgewichtzustand wieder hergestellt ist, worauf der Schwimmer mit der abströmen den Flüssigkeit zurückgeht, das Ventil wieder auf seinen Sitz aufsetzt und dadurch die Saugleitung wieder an dem Zwischenbehälter anschaltet. Öffnung und Schließung des Ventils erfolgen deshalb periodisch. Der aus dem Zwischenbehälter i abfließende Brennstoff gelangt in der üblichen Weise in das Schwimmergehäuse 27 des Vergasers, das in bekannter Weise mit der Außenluft in Verbindung steht und den Flüssigkeitsstand im Vergaser regelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsfördereinrichtung, insbesondere für die Zufuhr des Brennstoffes zu Kraftwagenvergasern, bei welcher die Flüssigkeit aus einem' Hauptbehälter in einen Zwischenbehälter gesaugt wird, aus welchem sie nach Erreichung einesbestimmten Flüssigkeitsstandes infolge der von einem Schwimmer gesteuerten Abschaltung der Saugkraft und Herstellung des Atmosphärendruckes in dem Zwischenbehälter ablaufen kann, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Saugeinrichtung (3 bis 5) und den Zwischenbehälter (i) in die Saugleitung (13 bis 2o) ein von dem Schwimmer (25) gesteuertes, die Verbindung des Zwischenbehälters mit der äußeren Atmosphäre regelndes Ventil (22) geschaltet ist, welches eine im Vergleich zum Saugleitungsquerschnitt übermäßig große Querschnittsfläche besitzt, so daß es mit einer im Vergleich zum Schwimmerauftrieb erheblichen Kraft durch den äußeren Luft druck auf seinem Sitz (2i) gehalten wird, die Auftriebsbewegung des Schwimmers (25) zunächst vermindert und erst, wenn der Schwimmer (25) durch entsprechend tiefes Eintauchen den erforderlichen Auftrieb erlangt hat, mit einem Ruck voll geöffnet wird und so lange geöffnet bleibt, bis es infolge des Ablaufes der Flüssigkeit aus dem Zwischenbehälter (i) durch das Schwimmergewicht wieder aufgesetzt wird und die Saugleitung wieder herstellt.
DEJ20561D 1914-06-26 1920-07-10 Fluessigkeitsfoerdervorrichtung fuer Kraftwagen Expired DE379993C (de)

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