AT96719B - Brennstoffsauger. - Google Patents

Brennstoffsauger.

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AT96719B
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Webb Jay
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Description


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    Brennsto1fsauger.   



   Die Erfindung betrifft einen Brennstoffsauger mit zwei Hilfsbehältern, von denen der eine als Pumpe wirkt und von einem Vorratsbehälter Brennstoff ansaugt, mit dem er den zweiten   Hilfsbehälter   beliefert. Der Brennstoffbehälter wird hauptsächlich bei Verbrennungskraftmaschinen angewendet. 



  In dem ersten   Hilfsbehälter   ist ein Schwimmer für die Betätigung des die Brennstoffansaugung in den ersten Hilfsbehälter steuernden Ventiles. Gemäss der Erfindung steuert der Schwimmer dabei auch gleichzeitig das Luftventil und die Bewegung des Schwimmers auf die Ventile wird mittels unter Federwirkung stehenden Hebeln übertragen. Ferner besitzt der zweite Hilfsbehälter eine unmittelbare Verbindung mit der Aussenluft, um dort ÜberdrÜcke zu vermeiden. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung zeigt die Zeichnung, u. zw. ist Fig. 1 ein vergrösserter Längsschnitt durch die Hilfsbehälter und die Ventilanordnung ; Fig. 2 zeigt als Einzelheit im Grundriss einen Teil der Ventilhebel. 



   Von einem tiefliegenden Vorratsbehälter fÜhrt eine   Leitung E   zum Hilfsbehälter F und mündet in diesen mit dem Rohr e, das bis nahe zum Boden von F führt. Der Hilfsbehälter F ist mit dem an ihm angeschlossenen und von ihm belieferten zweiten   Hilfsbehälter f über   dem Vergaser angeordnet. 



   G ist eine Ventilkammer, die auf dem Behälter   F   angeordnet ist   : ss ist   eine mit dem Deckel G' der Ventilkammer G verbundene Ansaugleitung. Die Leitung H steht in Verbindung mit dem Verteilerrohr der Ansaugseite der Maschine, wobei eine Zwischenkammer eingeschaltet sein kann, durch die die 
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 und der Saugleitung H steuernde Ventil P und für das   Lufteinlassveiitil Q.   Das Ventil P ist mit einem herabhängenden, mit Schraubengewinden versehenen Stab   /ausgerüstet, der zwischen   die Verbindungsglieder 0 ragt, so dass das Ventil von der oberen Seite dieser Verbindungsglieder getragen wird. Eine Mutter   Pu zist   auf dem unter den Verbindungsteilen 0 vorstehenden Gewindeteil auf dem Stab p'aufgeschraubt.

   Vom Ventil P ragt ein Stab p aufwärts durch den   Durchlass   am Deckel   G.   Ein mit Sehraubengewinde versehener Stab    hängt   vom Luftventil Q nach unten. Eine Mutter   Ql ist einstellbar   auf den Schraubenbolzen qu angeordnet und liegt auf den Enden der Verbindungsteile 0, die zu beiden Seiten des Stabes   qu hunter   der Mutter sich befinden. 



   Am unteren Ende des Stabes q'unterhalb der Aussenenden der Verbindungsteile 0 befindet sich eine Anschlagmutter q2. In die Ausnehmung am Deckel G' greift ein   Verschlusspfropfen   R mit Schraubengewinde ein, das eine Öffnung   r   besitzt, die durch den Pfropfen hindurch zur Aussenseite des Deckels G' 
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 Der untere Arm des Winkelhebels   8'liegt Über   der Kappe   S, wenn   er verschwenkt wird, so   drückt   er die Kappe hinunter und durch   Vermittlung des Stabes. ?   das Ventil Q auf seinen Sitz. Der andere Arm des Winkelhebels   8'ist   an eine Stange   82 angelenkt,   die zum Verstellen des   Winkelhebels, dient und   z. B. von einem Handhebel betätigt werden kann. 



   Unter dem Behälter F ist eine Kammer 1'vorgesehen, die den mit dem unteren Ende des Behälters in Verbindung stehenden zweiten   Hilfsbehälter   bildet, dessen Verbindung mit dem Inneren von F selbst- 
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 im Boden des Behälters mit dem Innern einer Hohlmuffe U in Verbindung steht, die von der Unterseite des Behälterbodens F' getragen wird. Die Muffe U ist mit ihrem unteren Ende seitlich abgebogen und trägt ein Absperrventil u, das sieh öffnet, wenn der Druck im Behälter   F   den Druck im Raum f übersteigt, wogegen es abschliesst, wenn der   Druck im Behälter F unter dem Druck   in der   Kammer/') iegt.     l'ist   eine Leitung, die von der Kammer   f'zum Vergaser führt.

   Das   Ende der Leitung F besitzt einen nach oben vorstehenden Auslauf   v   und bildet so einen   Wassersaek im   Boden der Kammer, der durch einen Ablasshahn 1V entleert werden kann. Vermittels eines Durchlasses. e, der im Boden F'an einer Seite des Behälters F vorgesehen ist, eines   Kniestückes     z-cl und   eines vom letzteren nach aufwärts 
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 damit einerseits der Brennstoff aus   f'zum Verteiler fliessen kann   und anderseits zwecks Vermeidung von Überdrücken Dämpfe des Brennstoffes ins Freie   entweichen können.   



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nachfolgende : 
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 halb der Drehpunkte der   Verbindungsglieder)   und 0 befindet, so wird das Verbindungsglied 0 nach unten verschwenkt werden, wodurch das Luftventil Q gesenkt wird, bis es auf seinen Sitz      gelangt und so die Verbindung des Behälters mit der Aussenluft unterbricht, wobei auch das Ventil P von seinem
Sitz g' herabfällt. Des Innere des Behälters Fist hiedurch in Verbindung mit der Leitung   H gebracht   und daher mit der Saugvorrichtung. Der Druck im Behälter F ist demzufolge sofort so herabgesetzt, dass der Brennstoff aus dem Vorratsbehälter durch die Leitungen E und e in den Behälter F gehoben wird.

   Der flüssige Brennstoff fliesst in bekannter Art so lange dem Behälter F zu, bis der Schwimmer N in eine Stellung ansteigt, die etwa in Fig. 1 ersichtlich ist, wo nämlich die Achse der Feder o über dem Drehpunkt der Verbindungsglieder 0 hinüber nach oben gelangt ist, so dass demzufolge die Glieder nach oben schwingen. Diese Bewegung der Glieder 0 hebt das Ventil P gegen seinen Sitz   gl,   wodurch die Verbindung zwischen dem Behälter F und der Saugleitung unterbrochen wird ; gleichzeitig wird das Ventil Q über seinen Sitz gehoben, so dass das Innere des Behälters mit der Aussenluft in Verbindung tritt. Während der Behälter F mit der Saugleitung verbunden ist, verbleibt das Ventil u im Raume t geschlossen und der dort befindliche Brennstoff fliesst durch die Leitung V zum Vergaser.

   Der freie Abfluss des Brennstoffes vom   Raume f   zum Vergaser ist gesichert durch die ständige Verbindung des inneren Raumes mit der Aussenluft vermittels des Standrohres   X.   
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 Dieses Mittel ist auch von Wichtigkeit für das erste Laden der Maschine. Soll die Vorrichtung zu diesem Zwecke benützt werden, so wird der Bedienende, bevor er die Maschine abstellt, den Hebel   S'bewegen,   um das Ventil P offen zu halten, nachdem dieses sonst durch das Ansteigen des Schwimmers geschlossen wäre, und um so zu veranlassen, dass der   Speisebehälter   F bis zu einem höheren Spiegel mit flüssigen Brennstoff gefüllt ist, als dies normal der Fall sein würde ; wird dann der Hebel S'frei gegeben, so wird das Ventil P durch den Schwimmer sofort geschlossen.

   Die Endhübe der Maschine vor deren Stillstand veranlassen, dass der beschriebene hohe Unterdruck in der Zwischenkammer erzeugt wird : das ist der Zustand, wenn die Maschine wieder angelassen wird. Nach erfolgtem Anlassen wird der Bedienende den   Hebel, S wieder   betätigen, um das Saugventil P zu offnen und das starke Ansaugen vom Zwischenbehälter aus dem Behälter F zu veranlassen, um die   Flüssigkeit,   mit der der Behälter gefüllt ist, in die Zwischenkammer zu ziehen, von der sie sofort in den Verteiler und zu den Zylindern durch die Saugwirkung der Maschine gezogen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Brennstoffsauger, bei welchem ein Hilfsbehälter als Pumpe wirkend, den Brennstoff von einem Vorratsbehälter ansaugt und einen zweiten Hilfsbehälter mit dem Brennstoff beliefert, wobei der erste Hilfsbehälter eine Verbindung mit der Aussenluft besitzt und durch ein mittels Schwimmer gesteuertes Ventil mit dem Saugrohr der Maschine (oder einer Pumpvorrichtung) in Verbindung gebracht wird, um den Behälter zu füllen und sein Entleeren in den zweiten Hilfsbehälter zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Schwimmer gesteuerte   Ventilauslösevorrichtung   das Ansaugventil (P) und das Luftventil (Q) gemeinsam öffnet und schliesst.

Claims (1)

  1. 2. Brennstoffsauger nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Lufteinlass- und das Saugauslassventil (P) durch drehbar verbundene Hebel (1/2, 0) gesteuert werden. wobei Federn (o) auseinanderliegende Punkte (01, o) der Hebel verbinden, um diese plötzlich zu verstellen und dadurch die Ventile (P, Q) zu öffnen und zu schliessen, je nachdem die Zugrichtung der Federn (o) auf der einen oder der andern Seite der Zapfenlagerung (N2) der Hebel zur Wirkung kommt, was mittels des in dem Hilfsbehälter (F) angeordneten Schwimmers (N) erfolgt.
    3. Brennstoffsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilauslöseeinrichtung in eine unwirksame Stellung gebracht werden kann, in der der Saugauslass (P, H) ständig offen gehalten ist, um die Maschine unmittelbar mit Brennstoff beschicken zu können.
    4. Brennstoffsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Hilfsbehälter eineverbindung (x, X') mit der Aussenluft hat, die das Entweichen von sich nach Abstellung der Maschine im Innern des zweiten Hilfsbehälters bildenden Brennstoffdämpfen ermöglicht.
AT96719D 1914-02-24 1920-11-03 Brennstoffsauger. AT96719B (de)

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