DE379898C - Spucknapf - Google Patents
SpucknapfInfo
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- DE379898C DE379898C DEH80711D DEH0080711D DE379898C DE 379898 C DE379898 C DE 379898C DE H80711 D DEH80711 D DE H80711D DE H0080711 D DEH0080711 D DE H0080711D DE 379898 C DE379898 C DE 379898C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61J—CONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
- A61J19/00—Devices for receiving spittle, e.g. spittoons
- A61J19/04—Spittoons with water supply
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Description
- Spucknapf. Die Erfindung betrifft einen hygienischen Spucknapf, welcher vorzugsweise zum Gebrauch in Krankenhäusern, Lazaretten, Heilstätten u. dgl., aber auch in Fabriken und Wohnungen bestimmt ist, in denen sich Kranke mit infektiösem Auswurf, z. B. Tuberkulosekranke, aufhalten.
- Die das Sputum enthaltene Flüssigkeit wird bei dem vorliegenden Spucknapf in bekannter Weise einem Klärprozeß durch Kohlengrieß, Holzspäne o. dgl. unterworfen. Es sind in bekannter Weise in einem von außen durch eine Tür verschließbaren Blechgehäuse ein oder mehrere Behälter vorgesehen. Gemäß der Erfindung kann der Siebboden des Behälters bzw. des obersten Behälters von der Außenseite des Gehäuses her abgeschlossen «-erden. Zu diesem Zwecke ist am Behälter selbst der Verschluß angelenkt. Der Hebelinechanismus zur Betätigung des Verschlusses ist unterteilt, der eine Teil ist am Behälter und der andere Teil an der Tür des Gehäuses befestigt. Auf diese Weise ist es möglich, den Behälter von außen her abzuschließen und dann die Tür zu öffnen, um den verschlossenen Behälter herauszunehmen, wobei sich die heid.en Hebelteile trennen.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausfübrungsbeispielen veranschaulicht, und zwar in Abb, i im Längsschnitt, in Abb. 2 in halber Ansicht von oben, während A lib. 3 eine abgeänderte Ausführungsform der Hebelkonstruktion des Sputuinfängers im Längsschnitt und Abb. 4. in Ansicht von unten zeigt.
- a ist ein Blechgehäuse, welches mit einer kegelstumpfförmigen Speiöffnung b versehen ist. Etwa in der Mitte des Gehäuses a sind Nasen oder Rippen c angebracht, auf welchen ein kegelstuinpfförmiger Sputumfänger d mit seinem Kranz e aufruht. Der Sputumfänger d besitzt einen Handgriff dl und einen schräg nach der Mitte zu abfallenden Boden f, in dessen Mitte eine etwa halbkugelförmige, siebartig durchbrochene Abflußöffnung g vorgesehen ist. Die letztere wird im allgemeinen durch ein von außen her einsetzbares Verschlußstück h verschlossen rehalten, so (laß die über dem Klärmittel i stehende Flüssigkeit k nicht abfließen kann. Das Verschlußstück h ist an einem Hebel L angeordnet, der vin seinen Zapfen mittels Gelenkstangen n, o und eines Handgriffes p der Wirkung einer den Verschluß sichernden Druckfeder q entgegen so bewegt werden kann, (laß das Verschlußstück 1i den Abfluß (fier Flüssigkeit k gestattet.
- Gemäß der Ausführungsform nach Abb. 3, .1 besteht die Hebelanordnung nicht aus miteinander verbundenen Gelenkstangen, sondern aus einem Hebel I und einem Hebel o1, dessen aufwärts gebogener Arm v' gegen das freie Ende I' des Hebels l stößt, ohne mit ihm starr verbunden zu sein.
- Die Flüssigkeit 1,# fließt nach dein Öffnen des Verschlußstückes h in einen Bottich r, (lessen siebförmiger Boden s wiederum mit einen Klärmittel i befleckt ist. Nach Durchgang durch (las letztere gelangt die Flüssigkeit k in den Topf t, aus (lein sie dann schließlich ausgegossen wird. Das Gehäuse a ist von außen her nach Offnen einer Tür u zugänglich, in welcher der Hebel n', o', p1 angeordnet ist, und die durch einen Verschlußriegel v geschlossen werden kann. Außerdem k<ititien an der Tür fit Federn ze, die auf den Rand e des Sputumfängers d drücken, vorgesehen sein.
- Die Wirkungsweise des Gerätes besteht darin, daß die (las Sputum atifnelitnen(i.# 1-, lüssigkeit k ini Sputumlfänger d (lunch die Klärschicht i und, wenn (lies für erforderlich gehalten wird, außerdem in einem weiteren Bottich r durch ein Klärmittel geleitet wird, so daß sie schließlich im Topf t in gut gereinigtem Zustande aufgefangen wird, wodurch verhütet wird, (laß die infektii-)sen Bestandteile. welche vom Klärmittel zurückgehalten werden, mit fortgeschüttet werden. Die infektiösen Stoffe «-erden vielmehr ztisaniinen mit dem Klärmittel, welches aus verbrennbaren Stoffen, z. B. Kohlengrieß, besteht, verbrannt. Zum Ablassen der Flüssigkeit 1, aus (lern Sputumfänger d wird das Verschlußstück h mittels des Handgriffes p bzw. p1 entgegen der Wirkung der Feder q abwärts bewegt. Durch Einklinken in eine hierzu vorgesehene Rast kann der Hebel p bzw. p1 in Offenstellung des Verschlußstückes h festgestellt werden; bei Freigabe des Hebels p drückt die Feder q das Verschlußstück k wieder dicht abschließend in die Abflußöffnung g hinein. Bei der Ausführungsform nach Abl).3 und d. kann nach dem Öffnen der Tür fit der Sputumfänger d zusammen mit seinem Verschlußstück lt zwecks Reinigung aus dem Gehäuse a herausgenommen werden. Das Abheben des Verschlußstückes li kann bei dieser Ausführungsform im Gehäuse durch Ahwärtshewegung des Handgriffes p1, außerhalb des Gehäuses durch Druck auf den Hebelarm h von unten erfolgen.
- Der technische Fortschritt, welcher durch die Erfindung erreicht wird, besteht darin, (laß die infektiösen Bestandteile des Sputums unschädlich gemacht werden, ohne daß man. wie bisher, hierzu stark desinfizierender Chemikalien bedarf. Das Ablassen der Flüssigkeit kann von außen her bequem erfolgen; (las Reinigen des Spucknapfes ist weniger und gesundheitsgefährlich als bei den bekannten Einrichtungen, da das im Kohlengrieß unsichtbare Sputum mit diesem verbrannt wird.
Claims (2)
- PATEN T-ANSpRüCHr: i. Spucknapf finit einem oder mehreren Behältern in einem von außen verschließbaren Blechgehäuse und mit Klärschichten. zum Zurückhalten des Sputums, dadurch gekennzeichnet, (laß der Siebboden (g) des Behälters bzw. (fies obersten Behälters (d) von der .Außenseite des Gehäuses ((r) her durch einen am Behälter (d) selbst angelenkten Verschluß (h) abgeschlossen werden kann.
- 2. Spucknapf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß (las Verschlußstück (1i) vermittels eines geteilten Hebels (1. n', o') bewegt werden kann, dessen in der Tür o() angeordneter, mit Handriff i h') versehener, aufwärts gebogener Arm (n', o') unter dem freien Arm (l') des anderen liehelteils (I) angreift. so daß beim Offnen (ler Tür die beiden Teile des Hebels selbsttätig voneinander getrennt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH80711D DE379898C (de) | 1920-04-21 | 1920-04-21 | Spucknapf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH80711D DE379898C (de) | 1920-04-21 | 1920-04-21 | Spucknapf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE379898C true DE379898C (de) | 1923-08-30 |
Family
ID=7163678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH80711D Expired DE379898C (de) | 1920-04-21 | 1920-04-21 | Spucknapf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE379898C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4908882A (en) * | 1988-12-01 | 1990-03-20 | Williams J Greg | Portable spittoon |
-
1920
- 1920-04-21 DE DEH80711D patent/DE379898C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4908882A (en) * | 1988-12-01 | 1990-03-20 | Williams J Greg | Portable spittoon |
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