DE379501C - Maschine zur Herstellung von Schaumwein - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Schaumwein

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DE379501C
DE379501C DEM70414D DEM0070414D DE379501C DE 379501 C DE379501 C DE 379501C DE M70414 D DEM70414 D DE M70414D DE M0070414 D DEM0070414 D DE M0070414D DE 379501 C DE379501 C DE 379501C
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Germany
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bottle
machine
wine
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sparkling wine
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12GWINE; PREPARATION THEREOF; ALCOHOLIC BEVERAGES; PREPARATION OF ALCOHOLIC BEVERAGES NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES C12C OR C12H
    • C12G1/00Preparation of wine or sparkling wine
    • C12G1/06Preparation of sparkling wine; Impregnation of wine with carbon dioxide

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Schaumwein. Die bisherigen Maschinen zur Herstellung von Schaumwein arbeiten in der Weise, daß die Kohlensäure der damit zu sättigenden Flüssigkeit im Rieselverfahren einverleibt wird.
  • Hierbei sind zwei verschiedne Verfahren zu unterscheiden; bei dem einen läßt man die Flüssigkeit aus der einen Flasche in eine andere rieseln, bei dem zweiten läßt man die Flüssigkeit aus der gefüllten Flasche in einen Sättigungsbehälter und dann wieder in dieselbe Flasche zurückrieseln. Letzteres Verfahren ist vorzuziehen, weil es unabhängig von dem häufig ziemlich verschiedenen Rauminhalt der Flaschen ein vollständiges Füllen derselben unter allen Umständen gewährleistet.
  • Bei den Maschinen für das letztere Verfahren ist auch bereits vorgeschlagen worden, vermöge zwangläufiger Kupplung zweier Maschinen im Doppelbetriebe zu arbeiten und dadurch die für das Rieseln in der einen Richtung bei der einen Maschine erforderliche Zeit für das Zurückrieseln in der anderen Maschine auszunutzen. Auch hierbei wird aber noch sehr viel Zeit für das Abnehmen der fertigen Flaschen und das Anbringen neuer Flaschen vergeudet.
  • Nach der Erfindung wird nun dadurch Abhilfe geschaffen, daß an einer Maschine außer den Betriebsstationen eine besondere Bedienungsstation für das Abnehmen und Anbringen der Flaschen vorgesehen ist. Dadurch kann die Rieselzeit für das Abnehmen und Anbringen nutzbar gemacht werden, so daß hierfür kein besonderer Zeitaufwand mehr erforderlich ist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen, und zwar in beispielsweiser Anwendung bei einer Maschine mit zwei Betriebsstationen, schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Schnitt senkrecht zur Drehachse, Abb. z einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. i, wobei deutlichkeitshalber zwei Anschlüsse in dieselbe Ebene geklappt und die Misch- und Sammelgefäße in verschiedenen Ebenen angeordnet sind, Abb. 3 ist eine der Abb. i entsprechende Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispieles.
  • Die Maschine dreht sich um die als Zuführung benutzte hohle Achse a. Sie besitzt drei um j e i 2o' versetzte Arme, deren jeder am Ende einen Flaschenanschluß b1, b2, b3 trägt. An den Flaschenanschluß schließt sich radial einwärts je ein Absperrorgan dl, d2 oder d3 an, das die Verbindung der Flasche mit einem zugehörigen Rieselgefäß f1, f2 oder f3 steuert. Die drei Rieselgefäße münden in ein mit ihnen umlaufendes Hahngehäuse g, in welchem die feststehenden --1,bschlußkörper hl- und lag angeordnet sind. Jenseits der Achse a stehen den Gefäßen f1, f2, fa die Sammelgefäße il, i2, i3 entsprechend gegen-
    über. Die Achsen der Flaschenanschlüsse, (-der
    lZieselgefäße uni der Sammelgefäße sind
    ziveclcmäßig in einer zur gemeinsamen Dreh-
    achse senkrechten Fhene ;ingeor#lnet.
    . Zti Be;-inn -des Betriehes wir,l jeder der drei
    :'@nscliliisse finit einer gefüllten Flasche I,°', k-, l: °
    versehen. \uninehr wird das Absperrorgan &i'
    t#e;ifnet, worauf <die Flüssigkeit aus der
    Flasche b= ;in <lein kegelf;irniigen Verteilungs-
    lci@rper )u= v(,rhei über die gewellte Wand des
    Rieselgefä ßes j= in das Sannnelgefäß i= strömt.
    Nunmehr wird die Maschine tim i2:-)' ge(lrelit,
    s" rlaß die Flasche i,#' nach ol.en konmit un,l
    sich in glas Sainiiielgefiil3 i' entleert. Eiiie
    weitere Drehung um i 2o= bringt dieFlasche k'°
    nach oben, die sich dann in ihr @annnelgefäß i
    entleert. Setzt man nun diesen Betried) fort,
    ;o rieselt, während die Flasche sich hei rler
    Stelltnig nach Abb. i in ihr Sammelgefäß i=
    entleert, die Flüssigkeit ans dein vorher ge-
    füllten Sammelgefäß i' in die Flw.@che V; zu-
    rück, während die Flasche k', welche vorher
    die gleiche 1_age wie Eiasche 1,- einnahm, durch
    die _\bsperrkürper lrl, Ir' vorn Sammelgefäß i.'
    und den <:efällen der beiden anderen Arnie
    der Maschine abgesperrt gehalten wird. Mit-
    hin kann während der für (las Rieseln der
    Flüssigkeit aus der jeweils oberen Flasche
    und für das gleichzeitige Zurück-rieseln in die
    jeweils linke Flasche sowieso erforderlichen
    Zeit die jeweils fertige rechte Flasche bequem
    @il)genommen und durch eine neue, mit noch
    stiller Flüssigkeit gefüllte Flasche ersetzt
    werden, so rdaß für (las Abnehmen und An-
    bringen fler Flachen keine Betriebszeit ver-
    loren geht.
    Die Maschine nach Alb. 3 unterscheidet sich
    v mi derjenigen nach Abb. i und 2 nur (la-
    durch, daß die 1-esonfleren Samnielgefä ße fort-
    gelassen sind, so daß also ein Hin- und Zu-
    rückrieseln der Flüssigkeit nicht stattfin-let,
    sondern die Flüssigkeit aus der jeweils oberen
    Flasche h.- in die jeweils links unten befindliche
    Flasche h' rieselt, die dann in der Stellung h.'
    abgenommen und durch eine neue Flasche mit
    Stillwein ersetzt wird.
    Wie schon oben erwähnt, sind die Wandun-
    gen der Durchgangsl:ehä lter oder l'iesell)ehäl-
    ter gewellt. Eine solche Wellung ist
    zwar in jedem Falle vorteilhaft. bietet aber
    bei ilen neuen Apparaten ganz besowlere Vor-
    teile, weil bei diesen infolge der weniger als
    i8o- betragenden Schwenkung die Unterwand
    des jeweils in der Lage jbefindlichen Behäl-
    ters nur schwach gegen die Wagerechte ge-
    neigt ist, so daß hier ein sehr ruhiges, wirbelfreies Fließen stattfindet, das eine gleiclimäßige Verteilung begünstigt, olnie ein zu starkes Durcheinanderschütteln der bereit; finit Kohlensäure gesättigten Flüssigkeit herheizuführen. Dieses ruhige Fließen wird noch he, ünstigt durch die unmittelbar hinter den Hähnen dl, d2, d:` angeordneten pilzförmigen Teller ni.', n::, f11", «-elche bewirken, @laß die Flüssigkeit in Gestalt eines dünnen, hohlzylindrischen Schleiers ausläuft und an der Auslaufstelle iin wesentlichen nur über die Gef;ißwand strömt. Derartige Teller k<innen auch an anderen Stellen, wo) ruhiges Merlaufen erwünscht ist, angeordnet werden, z. B. zwischen den Riesel- und den @aiiiiiiell;eliältern.
  • Die Maschine kann auch für Doppelt- und Mehrfachbetrieb eingerichtet «-erden, indem man mehrere Gefäßsterne, von denen je drei in einer Ebene liegende eine in sich geschlossene Maschine darstellen, auf derselhen «-elle neben &inanrler anordnet und durch eine geineinsaine Kohlensäurequelle speist. Man ist auch durchaus nicht auf die Anordnung von nur zwei Betriebsstationen beschränkt, wie sie in der Zeichnung beispielsweise gezeigt ist, sondern kann je nach der Imprägnierzeit die Zahl der Betriebsstationen so vermehren, daß die Arbeitszeit des an der Bedienungsstation stehenden Arbeiters voll ausgenutzt wird.

Claims (1)

  1. PATEN r-Ax spr,u cii: Maschine zur Herstellung von Schaumwein mit Hilfe des Rieselungsverfahren#,. bei welcher die in einer senkrechten Ebene umlaufenden Flaschen zuerst in eine linprägnierstellung gebracht werden, in welcher der Flascheninhalt in ein mit Kohlensätire gefülltes Zwischengefäß entleert wird, und hierauf in eine zweite solche Stellung gedreht werden, in welcher die mit Kohlensäure imprägnierte Flüssigkeit in die Flasche zurücklaufen kann, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer geineinsanien, gleichzeitig als Zuführungsrohr für die Kohlensäure dienenden Welle mehrere Imprägnierstationen so angeordnet sin f1. claß bei der Berlienting einer Station (Anlegen einer Flasche mit Stillwein oder Abnehmen einer Flasche finit imprägniertem Wein) sich in den anderen Stationen die linprägnierung infolge der Drehung des ganzen Apparates selbsttätig vollzieht.
DEM70414D 1920-08-19 1920-08-19 Maschine zur Herstellung von Schaumwein Expired DE379501C (de)

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DE379501C true DE379501C (de) 1923-08-24

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ID=7313463

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DE (1) DE379501C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2569200A1 (fr) * 1984-08-17 1986-02-21 Trichon Jean Machine pour la gazeification du vin

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2569200A1 (fr) * 1984-08-17 1986-02-21 Trichon Jean Machine pour la gazeification du vin

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