DE379485C - Einsteckschloss - Google Patents
EinsteckschlossInfo
- Publication number
- DE379485C DE379485C DEF50670D DEF0050670D DE379485C DE 379485 C DE379485 C DE 379485C DE F50670 D DEF50670 D DE F50670D DE F0050670 D DEF0050670 D DE F0050670D DE 379485 C DE379485 C DE 379485C
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- bolt
- key
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- moved
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
- E05B35/14—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor with keys of which different parts operate separate mechanisms
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Es sind bereits Schlösser.bekannt, bei welchen der Riegel unter Wirkung einer Schließfeder
steht und durch' eine Sperrklinke in der Offenstellung festgehalten wird. Diese
Schlösser sind aber gewöhnlich nur eintourig und besitzen keine besonderen. Sicherungen
gegen eine wiederreehtliche öffnung.
■Gegenstand der Erfindung ist ein' Einsteckschloß,
bei dem der Riegel einen doppelten ίο Vorschub erhält und mittels eines zweibärtigen
Schlüssels geschlossen wird.
Es sind nun auch allerdings bereits Vorhängeschlösser bekannt geworden, bei denen
ein dreibärtiger Schlüssel einen kreisförmigen Riegel zweitourig bewegt, doch kann hierbei
der Schlüssel, weil er den Riegel auch in die Schließlage bewegen muß, in der Offenstellung
nicht abgezogen werden.
Die Erfindung besteht nun darin, daß der federnde Querriegel· für den Hauptriegel mit
■einem und der Hauptriegel mit zwei Schlüsselangriffen versehen sind, so daß der erste Bart
den Ouerriegel unter Auslösung seiner Zuhaltungen aus der Sperrstellung mit dem Hauptriegel hebt und so lange festhält, bis er
nach Eingriff in den ersten Ausschnitt den Hauptriegel ein kurzes Stück zurückbewegt
hat, worauf die Nase des Querriegels auf der Oberkante des weiterbewegten Hauptriegels
gleitet, bis sie, nach'dem der Hauptrie'gel' durch Eingriff des zweiten Bartes in den zweiten
Ausschnitt seine zweite Tour beendet hat, in eine Rast des Hauptriegels, einfällt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Darstellung ge-
bracht, und es zeigen:
Abb. ι, 2 und 3 je eine Seitenansicht des
Schlosses ohne Deckplatte,
Abb. 4 einen senkrechten Querschnitt nach \ A-B der Abb. 1,
Abb. 5 Ansichten des Schlüssels. ;
Abb. 5 Ansichten des Schlüssels. ;
In dem Schloßgehäuse 1 befindet sich der Hauptriegel 2, welcher mit einer Aus- '
nehmung 3 versehen, ist, in die ein in. der >
Scbloßplatte sitzender Vierkantfübrungsstift 4 ' reicht. In dem Führungsstift 4 einerseits und j
dem festen Block 5 anderseits ist eine Stange 6 j gelagert, auf welcher eine Schraubenfeder 7 ■
sitzt, die Anschlag am Block 5 findet ,und ihre ; Wirkung auf den Hauptriegel 2 ausübt.
Neben dem Hauptriegel ist ein. unter Wirkung der Feder 10 stehender Ouerriegel 9 gelagert, 1
welcher mit einer Nase 8 versehen ist, die in Rasten 11, 12 der Oberkante des Riegels 2
einfällt, je nachdem sich der Riegel in der Offen- oder Schließstellung befindet. In der
Unterkante des Riegels 2 befinden sich Aus- | schnitte 13, 14, und unterhalb derselben ist ;
in der Schloßplatte ein winkelschlitziges Schlüsselloch 15 angebracht. Die hintere
Kante des Ouerriegels 9, an dem eine beliebige ; Anzahl federbelastete Zuhaltungen 21 ange- ;
bracht sind, ist mit einem Ausschnitt 16 versehen. ;
Zum Schließen des Schlosses dient ein ; Schlüssel 17, welcher mit zwei Barten 18, 19 ;
versehen ist, die rechtwinklig zueinander ge- j stellt sind. Die Drehrichtung des Schlüssels :
ist stets die gleiche, ob der Hauptriegel ge- , schlossen oder geöffnet wird; der Pfeil χ be- ;
zeichnet die Drehrichtung des Schlüssels.
In Abb. ι befindet sich der Riegel 2 in geöffneter
Stellung. Sobald nun der. Bart 18 des j
Schlüssels 17 in den Ausschnitt 16 des. Quer- ; riegels 9 eingreift und dem letzteren unter j
gleichzeitiger Auslösung der Zuhaltungen 21 1
so weit anhebt, daß die Nase 8 außer Eingriff : mit der Rast 11 des Hauptriegels 2 kommt, !
wird der Hauptriegel durch die Wirkung der 1 Feder 7 selbsttätig vor- und in die Schließ- |
stellung geschoben, bis der Anschlag 20 gegen das Schloßgehäuse 1 trifft, worauf beim Rückdrehen
des Schlüssels die Nase 8 des Querriegels 9 durch: die Wirkung der Feder 10 in
die Rast 12 des Riegels 2 einfällt (Abb. 2 aus-
gezogene Stellung). ;
Soll das Schloß geöffnet werden, so wird der Schlüssel 17 in das Schloß gesteckt und
wieder in Richtung des Pfeiles χ gedreht. \ Hierbei greift der erste Bart 18 zunächst '
unter Auslösung der Zuhaltungen 21 in den Ausschnitt 16 d'es Querriegels 9 ein, hebt diesen
entgegen der Wirkung der Feder 10 an und damit die Nase 8 aus der Raste 12 des
Hauptriegels 2 (Abb. 2 punktierte Stellung). Beim weiteren Drehen des Schlüssels greift
der Bart 18 in den Ausschnitt 14 des Hauptriegels
2 ein, wobei er den Ouerriegel 9 so lange in. der angehobenen Stellung hält, bis
der Hauptriegel 2 ein kurzes Stück nach rückwärts bewegt ist. In diesem Augenblick fällt
dann der Querriegel 9 vom Bart 18 ab, so daß sich die Nase 8 auf die obere Kante des Hauptriegels
2 legt (Abb. 3). Nun schiebt zunächst der Bart 18 den Hauptriegel 2 im Ausschnitt
14 und beim weiteren Drehen des Schlüssels der zweite Bart 19 im Ausschnitt 13 den
Hauptriegel· unter Spannung der Feder 7 zurück, bis die Nase 8 in die Rast 11 fällt
(Abb. 1). Natürlich dürfen die Zuhaltungen des Querriegels diesen in der Offenstellung
nicht festhalten. Damit ist die Öffnung des Schlosses vollendet.
Das vorliegende Schloß kann als Schubladen-, Kasten-, Tür-, Schrank- o. dgl. Schloß
verwendet werden und bietet den Vorteil, daß
der Hauptriegel durch eine geringe Drehung des Schlüssels aus der Offenstellung selbsttätig
in die Schließstellung, und zwar entsprechend einer zweimaligen Umdrehung des
Schlüssels bei einem gewöhnlichen Schloß, bewegt wird, wobei die Öffnung des Hauptriegels
infolge Anordnung eines Doppelbartes am Schlüssel durch eine Ganzdrehung des letzteren erreicht wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einsteckschloß, bei dem der doppeltourige, durch einen zweibärtigen Schlüssel zu bewegende Riegel unter Wirkung einer Schließfeder steht, dadurch gekennzeichnet, daß der Querriegel (9) mit einem und der Hauptriegel (2) mit zwei Schlüsselangriffen (13, 14) versehen sind, so daß der erste Bart (18) den Ouerriegel (9) unter Auslösung seiner Zuhaltungen aus der Sperrstellung mit dem Hauptriegel hebt und so lange in der angehobenen Stellung hält, bis er nach Eingriff in den Hauptriegel diesen ein kurzes Stück zurückbewegt hat, worauf die Nase (8) des Querriegels (9) auf der Oberkante des weiterbewegten Hauptriegels gleitet, bis sie, nachdem der Hauptriegel durch Eingriff des zweiten Bartes (19) in den Ausschnitt (13) seine zweite Tour beendet hat, in die Rast (11) einfällt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF50670D DE379485C (de) | 1921-12-01 | 1921-12-01 | Einsteckschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF50670D DE379485C (de) | 1921-12-01 | 1921-12-01 | Einsteckschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE379485C true DE379485C (de) | 1923-08-23 |
Family
ID=7103985
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF50670D Expired DE379485C (de) | 1921-12-01 | 1921-12-01 | Einsteckschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE379485C (de) |
-
1921
- 1921-12-01 DE DEF50670D patent/DE379485C/de not_active Expired
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