DE377751C - Stromstosssender fuer selbsttaetige Fernsprechanlagen mit Unterteilung in mehrere AEmter - Google Patents
Stromstosssender fuer selbsttaetige Fernsprechanlagen mit Unterteilung in mehrere AEmterInfo
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- DE377751C DE377751C DES56373D DES0056373D DE377751C DE 377751 C DE377751 C DE 377751C DE S56373 D DES56373 D DE S56373D DE S0056373 D DES0056373 D DE S0056373D DE 377751 C DE377751 C DE 377751C
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- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/26—Devices for calling a subscriber
- H04M1/30—Devices which can set up and transmit only one digit at a time
- H04M1/31—Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
877751
Die Erfindung betrifft einen Stromstoßsender mit Leerlauf für selbsttätige Fernsprechanlagen,
in denen die Teilnehmer in verschiedenen Ämtern zusammengefaßt sind.
Bei Wahl in ein fremdes Amt muß der Anrufende vor dem Ziehen der eigentlichen Teilnehmernummer
erst eine Amts wahl vornehmen, was bei Wahl in das eigene Amt nicht erforderlich
ist. Es wird also der Teilnehmer seine ίο Sendevorrichtung bei Wahl in das eigene Amt
anders als in das fremde betätigen müssen. Dazu kommt die Notwendigkeit verschiedener
Teilnehmerverzeichnisse für die einzelnen Amtsbezirke.
Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß innerhalb der Grenzen
der Leerlaufstrecke am Stromstoßsender eine besondere Handhabe angebracht ist, die bei
der Herstellung einer Verbindung in das eigene Amt benutzt wird. Die Erfindung hat
auch den Vorteil, daß für die Wahl in das eigene Amt eine Stromstoßreihe gespart werden
kann, was zur Ersparnis an Gruppenwählern in jedem Amte führt.
Dieser besonderen Handhabe des Stromstoßsenders sowie den übrigen Handhaben ist
gemäß der weiteren Erfindung ein besonderes, [ leicht lösbares Bezeichmingsschild zugeordnet, ;
auf dem Zeichen sowohl für die Wahl des eigenen Amtes als auch für die Wahl fremder
Ämter entsprechend der für die Amtswahl er- ' forderlichen Stromstoßgabe angebracht sind. J
Der eine \erbindung wünschende Teilnehmer ] zieht also vor jeder Teilnehmerwahl immer
diejenige Handhabe, die mit der Amtsbereich- | uung des verlangten Teilnehmers versehen ist, '
ohne Rücksicht darauf, ob es sich um eine ' Verbindung zum eigenen Amt oder zu einem ■
anderen Amt handelt. Da die Handhabe des eigenen Amtes für jedes Amt eine andere Be- >
zeichnung auf dem Bezeichnungsschild erhalten muß, so sind bei dieser Anordnung nur
die Aufschriften auf dem Schild verschieden anzuordnen, während die Stationen selbst und
die Nummernschalter bei allen Ämtern unverändert bleiben.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbei- : spiel der Erfindung dargestellt. Als Strom- |
stoßsender ist eine sogenannte Fingerscheibe a verwendet, die auf der Kappe h einer Fernsprechstation
befestigt ist. Die Fingerscheibe ist zwischen dem festen Anschlag d und der
mit ι bezeichneten Fingeröffnung mit einer zusätzlichen elften Fingeröffnung c versehen.
Auf der Kappe h ist an der einen Seite der Fingerscheibe α ein Bezeichmmgsschild/ durch
Schrauben c befestigt. Auf diesem Schild sind neben den den Ziffern 4, 3, 2, 1 zugeordneten
Fingeröffnungen und der Öffnung c die Namen der Ämter durch Buchstaben P, C,
D, B und A aufgezeichnet.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Wünscht z. B. ein Teilnehmer des
Amtes A eine Verbindung mit einem Teilnehmer des Amtes C, so zieht er zuerst die Öffnung
3, die auf dem Schild / mit C versehen ist. Beim Ablauf der Scheibe werden dadurch
drei Stromstöße abgegeben, die den Teilnehmer des Amtes A mit dem Amt C verbinden,
denn Amt C ist, wie im Beispiel angenommen, an die dritte Dekade des ersten Gruppenwählers
im Amt A angeschlossen. Durch Abgabe der folgenden Stromstoßreihen erfolgt dann
die Verbindung mit dem verlangten Teilnehmer selbst. Wählt ein Teilnehmer des Amtes A
einen Teilnehmer des eigenen Amtes, so zieht er zuerst die dem eigenen Amt zugeordnete,
auf dem Schild / mit A bezeichnete besondere Öffnung, wodurch jedoch keine Impulse gegeben
werden. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Bedienung der Scheibe für jede Teilnehmerwahl stets gleich ist.
Claims (2)
1. Stromstoßsender für selbsttätige Fernsprechanlagen mit Unterteilung in
mehrere Ämter, gekennzeichnet durch eine besondere innerhalb der Grenzen einer Leerlaufstrecke vorgesehene Handhabe
(c), die bei der Herstellung einer Verbindung in das eigene Amt benutzt wird.
2. Stromstoßsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Handhaben
neben den auf dem beweglichen Teil (σ·) befindlichen Bezeichnungen (1 bis o)
besondere für die Auswahl des eigenen Amtes oder fremder Ämter dienende Bezeichnungen
auf einem an dem feststehenden Teil (b) leicht lösbar angebrachten Schild (f) zugeordnet sind. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56373D DE377751C (de) | Stromstosssender fuer selbsttaetige Fernsprechanlagen mit Unterteilung in mehrere AEmter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES56373D DE377751C (de) | Stromstosssender fuer selbsttaetige Fernsprechanlagen mit Unterteilung in mehrere AEmter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE377751C true DE377751C (de) | 1923-06-26 |
Family
ID=7491058
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES56373D Expired DE377751C (de) | Stromstosssender fuer selbsttaetige Fernsprechanlagen mit Unterteilung in mehrere AEmter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE377751C (de) |
-
0
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