DE37720C - Dampfwasserableiter mit Differential-Ventilverschlufs - Google Patents

Dampfwasserableiter mit Differential-Ventilverschlufs

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DE37720C
DE37720C DENDAT37720D DE37720DA DE37720C DE 37720 C DE37720 C DE 37720C DE NDAT37720 D DENDAT37720 D DE NDAT37720D DE 37720D A DE37720D A DE 37720DA DE 37720 C DE37720 C DE 37720C
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Germany
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valve
pot
steam water
valves
valve closure
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37720D
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English (en)
Original Assignee
OSC. MOECKE in Brieg, Schi., Paulauer Chaussee Nr. 4
Publication of DE37720C publication Critical patent/DE37720C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16T—STEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/20—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats
    • F16T1/26—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of upright-open-bucket type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Float Valves (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Bei vorliegendem Condensationstopf mit den Differentialventilen A und A1 , auf bekannter Ventilstange angeordnet, wird durch ein Bogenrohr B aus schmiedbarem Gufs oder Metall und durch ein im Topf neben dem Schwimmer D am Deckel befestigtes Rohr C aus der tiefsten Stelle des Topfes das Condensationswasser auf den oberen Ventilkegel A übergeführt , und so der Druck, mit welchem der untere, etwas gröfsere Ventilkegel A1 angedrückt wird, zum gröfsten Theil wieder aufgehoben. Die Differenz zwischen den beiden. Drucken ist selbst bei der üblichen höchsten Dampfspannung von 6 bis 7 at etwas kleiner als das Gewicht des Schwimmers D mit Ventilstange E und Kugel K, trotz der verhältnifsmäfsig grofsen Ventilöffnung von 9 mm bei dem dargestellten kleinsten Condensationstopf von go mm ä'ufserem Durchmesser.
Die Ventilstange mit den combinirten Differential - Ventilkegeln wird in bekannter Weise in einem entsprechenden Rohrschaft, der am Deckel angegossen ist, senkrecht geführt. Der obere Theil des Ventils A mit konischer Stange bleibt stets in der Metallventilbüchse G, ohne, wie bei den bisher bekannten Doppelventilen, darin zu schleifen. Es bleibt vielmehr zwischen ihm und der cylindrischen Wandung der Büchse mehr als genügend Raum, um ungehindert den Wasserdurchflufs zu gestatten. Ebenso kann Schmutz und Schlamm ungehindert hindurch und zu den vier weiten Bohrungen in den Wandungen hinaus nach dem Raum H des Ventilgehäuses J und weiter in den Ausgangskanal mit Flantsch geleitet werden. Letzterer kann entweder am Deckel·.
oder am Topf in bekannter Weise angeordnet sein.
Die glatte, cylindrische Ventilbüchse besteht entweder aus einem oder aus zwei Theilen, wie dargestellt, je nach der Gröfse derselben bezw. des Topfes oder je nach der leichteren oder schwereren Ausbohrung. Der obere Theil bildet gleichzeitig einen Sitz für die Ventilkugel K, welche in geschlossenem Zustande der Ventile auf einem entsprechend geformten Knopf des kleinen Ventilkegels A sitzt und in geöffnetem Zustande der Ventile die Verbindung mit dem Topf bezw. nach der Rohrleitung und der Ventilbüchse abschliefst, indem sie auf den Sitz mit einem Wasserdruck , der proportional der Durchgangsöffnung und der Spannung im Topfe ist, aufgedrückt wird.
Die Ventilbüchse wird mittelst des Bogenrohres B mit entsprechend erweitertem Theil, dessen Gewinde in entsprechendes Gewinde im Gufskegel des Deckels bezw. Ventilgehäuses / eingeschraubt wird, durch einfaches Herumdrehen des anderen Schenkels des Bogenrohres fest auf den unteren Sitzring L mit Bleidichtung bei L M N und eventuell O aufgedichtet, so dafs mit dieser einfachen, festen und leicht lösbaren Verbindung eine Abdichtung nach allen Richtungen hin erfolgt, ebenso die Kugel auf ihren Sitz leicht vorher aufgeschliffen werden kann, Alles leicht herausnehmbar ist und der Kugel ein genügend weiter Raum für ihr Spiel und ungehinderten Wasser- und Schlammdurchgang gegeben ist.
Das Bogenrohr B schliefst gleichzeitig bei P rnit einem ^entsprechenden ovalen Flantsch auf
einem Gufsstutzen mit Hülfe einer Dichtung und zweier Eisengewindeschrauben ab. . Das Rohr C ist unten schräg abgeschnitten und erhält ferner bei Q ein kleines Luftloch.
Die Wirkungsweise ist etwa folgende:
Das Dampfwasser steigt anfänglich, da die Kugel K auf ihrem Sitz aufsitzt und der Schwimmer noch auf dem Boden ruht, aufserhalb des Schwimmers im Topf empor und hebt den Schwimmer. So schliefsen sich die Ventile ohne jeden Stofs, da im Moment des.Schliefsens die Kugel von ihrem Sitz abgehoben wird und gleichzeitig damit ein Gegendruck vom Innern des Topfes aus durch die Rohrleitung C B auf den Knopf des oberen Ventils erfolgt, so dafs nur mit der Druckdifferenz die Ventile sich schliefsen.
Es soll dies bei dem täglich vieltausendmaligem Hub der Ventile eine wesentliche Verbesserung gegen bisherige Schwimmertöpfe mit directer oder mit Hebelübertragung sein, da bei diesen, besonders bei letzteren, die Ventile mit heftigem Stofs aufschlagen. Die Abnutzung der Ventile ist sonach gegen diese Schwimmertöpfe, als auch gegen die mit Doppelventilen fast Null, weil bei letzteren der eine oder der andere Ventilkegel in der Büchse dicht schleift, also bald ausgeschliffen und infolge von Schmutz, Schlamm, Kesselstein leicht fest und unwirksam wird, sowie die complicirten Mechanismen bald ausgelaufen, verstopft und zusammengerostet sind, besonders nach längerem Stillstand.
Ist das Wasser so weit gestiegen, dafs es auch den Schwimmer nach Uebertritt in denselben füllt, so wird schliefslich das Eigengewicht des Schwimmers, der Stange und Kugel stets die etwas kleinere Druckdifferenz zwischen den Ventilen überwinden, und diese werden sich öffnen, wonach Auswurf des im Schwimmer befindlichen Wassers durch Rohrschaft, Ventil A1 und Ausgangskanal erfolgt, bis der Schwimmer leicht genug ist, wieder emporsteigt und die Schliefsung der Ventile erfolgt u. s. w.
'Die aus dem Topf und Schwimmer verdrängte Luft kann stets durch das Loch bei Q. entweichen, um dann durch Rohrleitung B und unter der Kugel K hindurch zum Ventil A hinauszuströmen, da letzteres anfänglich wenig fest und dicht geschlossen gehalten wird.
Das öftere Reinigen und Entleeren des Topfes von dem sich absetzenden Schlamm und Schmutz ist hier überflüssig, da dies selbstthätig mit jedem Hub durch Rohrleitung C B u. s. w. und besonders am Schlufs geschieht, wenn der Schwimmer bei sinkendem Wasser und Spannung im Topf die Ventile öffnet und so schliefslich der letzte Rest auf dem Wege C B etc. hinausgetrieben wird. Ein wesentlicher Vortheil liegt in der hohen Leistungsfähigkeit ,' welche durch die zulässigen grofsen Ventile bedingt ist. Dieser Umstand ermöglicht auch, diesen Topf mit Erfolg gleichzeitig als Abdampftopf zu verwenden, wenn je nach Bedarf bald mit gespanntem, bald mit Abdampf gearbeitet bezw. geheizt wird, in welchem Falle Töpfe mit kleiner Ventilbohrung bei geringer Spannung zu wenig Wasser durchlassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Dampfwasser-Ableitern die Combination der beiden Differential - Ventilkegel AA1, der Ventilbüchse G, der Ventilkugel K, des Gehäuses J, des Bogenrohres B sowie des Rohres C.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reich sdruckerei.
DENDAT37720D Dampfwasserableiter mit Differential-Ventilverschlufs Expired - Lifetime DE37720C (de)

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