DE73909C - Spül-Apparat für Aborte, Pissoirs, Ausgüsse u. dergl - Google Patents

Spül-Apparat für Aborte, Pissoirs, Ausgüsse u. dergl

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DE73909C
DE73909C DENDAT73909D DE73909DA DE73909C DE 73909 C DE73909 C DE 73909C DE NDAT73909 D DENDAT73909 D DE NDAT73909D DE 73909D A DE73909D A DE 73909DA DE 73909 C DE73909 C DE 73909C
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Germany
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valve
water
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lever
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DENDAT73909D
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English (en)
Original Assignee
F. KINGSTON in Cliftonville, Margate, Grfsch. Kent, England
Publication of DE73909C publication Critical patent/DE73909C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D3/00Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
    • E03D3/10Flushing devices with pressure-operated reservoir, e.g. air chamber

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
Der vorliegende Spül-Apparat bezweckt eine Wasserspülung für Becken von Aborten, Pissoirs, Ausgüssen u. s. w.
In beiliegender Zeichnung ist der Apparat dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen mit demselben ausgestatteten Spül-Apparat im senkrechten Schnitt, während Fig. 2 die Aufsicht eines Schnittes nach x-x der Fig. 1 darstellt. Fig. 3 giebt die Ansicht des Ventils F von unten wieder. Fig. 4 dagegen ist die Ansicht eines Schnittes nach y-y der Fig. 1.
Ein starkes Gefäfs A wird durch einen Deckel C dicht geschlossen, innerhalb dessen ein die Verbindung mit einem Wasser unter Druck zuführenden Rohr oder Gefäfs vermittelndes Rohr B vorgesehen ist. Dieses Rohr B steht in Verbindung mit einem im Mittelpunkt des Apparates gelegenen Rohr D, sowie mit zwei Nebenröhren E E, deren untere Oeffnungen gegen die Mittellinie des Gefäfses zu gerichtet sind. Am Boden des Gefäfses befindet sich eine Auslafsöffhung O, welche durch ein Ventil F abgeschlossen wird, dessen Stempel G innerhalb der Röhre D nach aufsen reicht und einen elastischen Ball H trägt.
Auf dem Stempel G sind, wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, schraubenförmig gekrümmte Flügel I befestigt. Das aus der Röhre D austretende Wasser drückt von oben her gegen diese Flügel und versetzt dieselben und damit zugleich auch das mit dem Stempel G in fester Verbindung stehende Ventil F in Umdrehung. Durch diese Umdrehung wird ein stets gleichmäfsig dichter Sitz des Ventils auf der Auslafsöffnung O und damit zugleich der vollständige Verschlufs der letzteren erzielt.
Die Umdrehung des Ventils F wird unterstützt durch das aus den unteren, den Flügeln / zugewendeten Oeffnungen der beiden diametral zu einander angeordneten senkrechten Röhren D austretende Wasser, welches gleichfalls gegen die Flügel / drückt.
Je nachdem dieses Ergebnifs mehr oder weniger leicht durch den von dem mittleren Rohr D ausgehenden Strom erreicht wird, kann man in gewissen Fällen die Rohre E E weglassen.
In der am Boden des Gefäfses A befindlichen Auslafsöffnung O ist ein doppelarmiger Hebel vorgesehen, dessen einer Arm K sich bis unter den Stempel des Ventils F erstreckt.
Eine Achse L, welche einen aufserhalb des Gefäfses befindlichen Hebel M trägt, führt durch die Seite der Auslafsöffnung mit geeigneter Dichtung, die aus einer Kautschukröhre bestehen kann, deren eines Ende auf der Achse selbst befestigt ist, während das andere Ende auf einer Oese aufsitzt, durch welche die Achse hindurchragt.
Die Achse L ist nicht starr am inneren Hebelarm K befestigt, sondern dieselbe trägt einen Stift, welcher gegen einen zweiten, auf K sitzenden Stift nach Art einer Klaue stöfst, so dafs beim Emporheben des äufseren Hebels M der Arm N ebenfalls gehoben wird, der äufsere Hebel aber ohne Senkung des Armes K nach abwärts gehen kann.
Dem Arm K steht der zweite Hebelarm N gegenüber, welcher die Gestalt einer Schaufel besitzt und gegen die Wandungen des Ausflufskanals von quadratischem oder rechteckigem Querschnitt abgedichtet ist (Fig. 4). Befindet
sich dieser Hebelarm N in der in Fig. ι mit vollen Linien gezeichneten Stellung, so ist der Ausflufskanal verschlossen; geht der Hebelarm jedoch in die durch die punktirten Linien ■wiedergegebene Stellung N1 über, so wird der Ausflufskanal frei.
Der Apparat wirkt auf folgende Weise:
Wenn das Ventil F geschlossen ist, so tritt das Wasser in das Gefä'fs A und füllt dasselbe theilweise an. Der über der Oberfläche des Wassers verbleibende Raum enthält alsdann comprimirte Luft, deren Compressionsgrad dem Drück der zugeführten Wassermenge entspricht.
Sobald gespült werden soll, wird der äufsere Hebel M emporgezogen; dabei senkt sich der schaufeiförmige Hebelarm N in die durch die strichpunktirten Linien 2V1 angegebene Lage, so dafs also der Ausflufskanal geöffnet ist. Gleichzeitig wird aber der entgegengesetzte Hebelarm K gehoben, der seinerseits wieder den Stempel G und mit diesem das Ventil F emporhebt, so dafs das im Gefäfs A unter Druck stehende Spülwasser in das Spülbecken ausfliefsen kann. Während dieser Zeit ist der elastische Ball H dicht gegen die Mündung des Zuflufsrohres B geprefst, so dafs kein Wasser in das Innere des Gefäfses A gelangen kann.
So lange nun der im Gefäfs A vorhandene Druck grofs genug ist, dafs das unter der Wirkung desselben ausfliefsende Wasser den schaufeiförmigen Hebelarm N in seiner unteren Lage iV1 erhält, wird auch infolge der oben beschriebenen eigenartigen Anordnung des doppelarmigen Hebels auf der Achse L nach dem Wiederherablassen des äufseren Hebels M der Ausflufs des Wassers aus dem Gefäfs A in das Spülbecken noch anhalten. Ist aber der Druck des ausfliefsenden Wassers nicht mehr hinreichend, dafs das letztere den- Hebelarm N niederzuhalten vermag, so wird derselbe durch das Gewicht des Armes K emporgezogen und somit der Ausflufskanal geschlossen'.
Gleichzeitig nimmt das Ventil F seinen ursprünglichen Sitz wieder ein und das Zuflufsrohr B wird geöffnet, so dafs das Gefäfs A sich von neuem mit Wasser anfüllt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Spül-Apparat für Aborte, Pissoirs, Ausgüsse u. dergl., bestehend aus einem Gefäfs (A), welches in seinem Deckel (C) einen Einlafs (B) für. Vorrathswasser Unter Druck, sowie an seinem Boden eine Auslafsöffnung (O) besitzt, die durch ein mittels eines aufserhalb des Gefäfses (A) befindlichen Hebels (M) zu bethätigendes Ventil (F) regulirt werden kann, durch dessen Hebung ein elastischer Ball (H) gegen die Einflufsöffnurig (B) gedrückt und die letztere somit geschlossen wird.
2. Bei dem wie unter i. gekennzeichneten Spül-Apparat die Anordnung von schraubenförmig gekrümmten Flügeln (I) auf dem dazugehörigen Ventil (F). . ..
3. Bei der unter 1. gekennzeichneten Spül-Vorrichtung die Anordnung einer Drosselklappe (N), die, um (L). drehbar angeordnet, durch das austretende Wasser niedergedrückt wird und mittels des Hebels (K) das Austrittsventil (F) während des Ausflusses des Wassers offen hält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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