DE437073C - Vorrichtung zur Zerstaeubung - Google Patents
Vorrichtung zur ZerstaeubungInfo
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- DE437073C DE437073C DEM86669D DEM0086669D DE437073C DE 437073 C DE437073 C DE 437073C DE M86669 D DEM86669 D DE M86669D DE M0086669 D DEM0086669 D DE M0086669D DE 437073 C DE437073 C DE 437073C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B11/00—Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
- B05B11/01—Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
- B05B11/10—Pump arrangements for transferring the contents from the container to a pump chamber by a sucking effect and forcing the contents out through the dispensing nozzle
- B05B11/1001—Piston pumps
- B05B11/1009—Piston pumps actuated by a lever
- B05B11/1011—Piston pumps actuated by a lever without substantial movement of the nozzle in the direction of the pressure stroke
Landscapes
- Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Desinfizieren und Geruchlosmachen
der Luft an solchen Örtlichkeiten, wo das Erfordernis dazu vorliegt, beispielsweise bei
Spülklosetts. Die Erfindung benutzt dabei einen Behälter zur Aufnahme der desinfizierenden
oder desodorisierenden Flüssigkeit, aus dem in an sich bekannter Weise durch einen Stempel die jeweilig zu zerstäubende
Flüssigkeitsmenge herausgedrückt wird. Diese Vorrichtung wird erfindungsgemäß durch
einen Seilzug in Tätigkeit gesetzt und kann auch mit der bei Spülklosetts üblichen Spülvorrichtung
so verbunden werden, daß sie gleichzeitig mit dieser zur Wirkung kommt.
Die Vorrichtung eignet sich insbesondere für solche Fälle, wo, wie in großen Hotels,
die immerhin beschränkten Wohnräume unmittelbar mit einem Badezimmer und Klosett
verbunden sind und wo ein Geruchlosmachen sonst nicht leicht zu erreichen ist. Ebenso
eignet sie sich für Menschen mit besonders empfindlichen Geruchsnerven.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele, und zwar
Abb. ι eine erste Ausführung in Vorderansicht, teilweise im Schnitt,
Abb. 2 dieselbe Vorrichtung von der Seite,
Abb. 3 eine zweite Ausführung im senkrechten Mittelschnitt.
Der die Flüssigkeit aufnehmende Behälter c ist irgendwie an der Wand befestigt, und in
sein Inneres greift die Zahnstange h, deren Stempel 0 in das Rohr k hineingreift. Die
Zahnung ρ greift in das Zahnrad i. Auf der
Welle q ist sowohl dieses wie die Seilrolle d starr befestigt. Über die Nut der Seilrolle d
läuft das Seil b, an dessen einem Ende ein Griff α und an dessen anderm Ende ein Gegengewicht
;« befestigt ist. Ferner trägt die
Seilrolle d einen Anschlag e. Das Rohr k mit
der Düse I endet im Innern des Behälters c und besitzt dort eine kleine Öffnung«. Die
Flüssigkeit kann immer nur in einer vorbestimmten Menge aus dem Behälter c in das
Rohr k eintreten, wozu ein hier nicht dargestelltes Ventil oder ein Regler vorhanden ist.
Die Wasserspülung ist mit g bezeichnet, und f ist der Hebel zu deren Auslösung,
ίο Die Vorrichtung wirkt wie folgt:
Man zieht am Handgriff α das Seil b ab wärts, bis der Anschlag e den Hebel f der
Wasserspülung g verstellt, wonach der Handgriff wieder losgelassen wird. Durch die Drehung
der Seilrolle d wird die Zahnstange h durch das Zahnrad i nach unten geschoben
und drückt infolgedessen die im Rohr k angesammelte Flüssigkeit durch die Düse Z nach
außen, die dabei zerstäubt wird. Hat man den Handgriff α wieder losgelassen, so dreht
das Gewicht m die Rolle d wieder rückwärts, wodurch der Kolben wieder hochgezogen
wird. Die Flüssigkeit kann dann durch das Loch η wieder in das Rohr eintreten.
Bei der zweiten Ausführung ist c der Flüssigkeitsbehälter, der die Desinfektions- oder
Desodorationsflüssigkeit enthält, und in den wie bei der ersten Ausführung das Rohr k mit
der Zerstäubungsdüse eingesetzt ist. Auf ihm befindet sich aber ein zweites Gefäß, der Zylinder
r, in dem sich ein Kolben .v verschiebt. Die zugehörige Kolbenstange h findet ihre
Führung in den Buchsen t und u. Der Kolben s hat oben einen Hohlraum ν und ein
Durchlaßventil w. In dem Zylinder befindet sich unterhalb des Kolbens eine Spiralfeder x.
Die Kolbenstange h endet in dem Stempel 0, der sich in dem Rohr k auf und nieder bewegen
kann. Neben dem Zylinder r befindet sich ein Ventilgehäuse y mit dem Ventil s} das
eine Leitung 2 öffnet und schließt. Von dem Ventil führt ein Kanal 3 in den Hohlraum ν
des Kolbens .y. Die Ventilstange 4 ist an den Hebel 5 angelenkt, der sich um den Zapfen 6
dreht. / ist der Hebel des Wasserspülkastens g, und Hebel f und 5 sind durch den !
Zug b mit dem Handgriff α verbunden. Das '
Rohr k hat ebenso wie bei der ersten Ausführung eine Öffnung«. Diese Vorrichtung arbeitet
wie folgt:
Man zieht am Handgriff α, wodurch sich '·
das Ventil der Wasserspülung g· und das Ven- ' til s öffnet. Das Wasser strömt durch das ;
Rohr 2, das an die Wasserleitung angeschlossen ist, unter dem in der Wasserleitung
vorhandenen Druck in den Raumw des Kolbens ί und drückt diesen nach unten. Hierdurch
wird durch Stempel 0 auf die in dem Rohr k befindliche Flüssigkeit ein Druck ausgeübt,
der den Wasserleitungsdruck um so viel übersteigt, als der Kolbens größer ist
als der Stempel 0. Die Flüssigkeit fließt durch die Düse c und zerstäubt in der Luft.
Ist der Kolben s in seiner tiefsten Stellung angelangt so hat der auf der Kolbenstange
angebrachte Stellring 7 den Hebel 5 nach Unten gedrückt, das Ventile geschlossen undi,
so den Wasserfluß abgestellt. Gleichzeitig ist die Feder χ zusammengedrückt worden und
drückt nun die beiden Kolben 0 und j wieder nach oben. Die über dem Kolben 5 befindliche
Wassermenge fließt nun durch das kleine Loch w in die an die Wasserleitungsabflußröhre
angeschlossene Röhre 8 ab. Das Rohr k füllt sich nun wieder durch die öffnung η mit
Flüssigkeit, und die Vorrichtung ist wieder gebrauchsfertig.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Zerstäubung einer desinfizierenden oder desodorisierenden
Flüssigkeit in die Luft mit Hilfe einer pumpen- oder spritzenähnlichen Einrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß deren Stempel (0) mit einer gezahnten Kolbenstange verbunden ist, die durch Bewegung
einer Seilrolle mit Hilfe eines Griffes in Bewegung gesetzt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilrolle
mit einem Anschlag ausgestattet ist, der gleichzeitig mit der Zerstäubung die bekannte
Wasserspülung bei Spülklosetts einschaltet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Kolben (s, Abb. 3),
der durch den Wasserdruck einer Wasserleitung mit dem an ihm sitzenden Stempel (0) niedergedrückt und durch eine beim
Niedergang gespannte Feder wieder hochgedrückt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch einen Hebel (5),
der, wenn an ihm gezogen wird, das Zuflußventil (2) öffnet und durch einen Anschlag
(7) der Kolbenstange (A) in seine Ruhelage unter Schließung des Ventils (s)
wieder zurückgeführt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hebel (5) gleichzeitig mit dem Hebel (b) einer Spülvorrichtung bewegt wird oder
diese selbst bewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM86669D DE437073C (de) | 1924-10-11 | 1924-10-11 | Vorrichtung zur Zerstaeubung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM86669D DE437073C (de) | 1924-10-11 | 1924-10-11 | Vorrichtung zur Zerstaeubung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE437073C true DE437073C (de) | 1926-11-13 |
Family
ID=7320550
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM86669D Expired DE437073C (de) | 1924-10-11 | 1924-10-11 | Vorrichtung zur Zerstaeubung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE437073C (de) |
-
1924
- 1924-10-11 DE DEM86669D patent/DE437073C/de not_active Expired
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