DE377C - Kehrpflug - Google Patents
KehrpflugInfo
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- plow
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Links
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Landscapes
- Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
Description
1877.
Klasse 45.
P. MÄNNCHEN in PFAFFENDORF bei LIEGNITZ. Ke h r pf I u g.
Patentirt im Deutschen Reiche vom IO. Juli 1877 ab.
Als Hauptvorzüge vorliegender Construction sind anzuführen:
ι. Das geringe Gewicht, verbunden mit grofser Festigkeit namentlich in der Schar, was diesen
Pflug für harten Boden besonders werthvoll macht.
2. Der einfache Wendemechanismus unter Vermeidung aller Federn und Klinken, sowie solcher
Theile, welche leicht versagen oder in Unordnung gerathen können, daher man diesen Pflug auch
ganz unkundigen Händen überlassen kann.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des Pfluges, ebenso Fig. 2 mit umgewendeter Schar. Fig. 3
giebt eine Hinteransicht, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie L L1 und Fig. 5 eine Oberansicht
der Schar.
An dem die Unterstützung des Ganzen bildenden Hauptarme α befinden sich angeschmiedet
aus einem Stück die beiden Arme b, welche in zwei Naben die Axe c tragen, um welche die
Schar sich dreht. Auf dieser Axe sitzt drehbar in zwei Naben der schmiedeiserne Rahmen d.
Mit diesem Rahmen ist durch Schrauben fest verbunden die Schar e. Vorn schmiegt sich der
Rahmen genau der Form der Schar an und giebt derselben dadurch bis an die Spitze einen
hohen Grad von Widerstandsfähigkeit, so dafs es unmöglich ist, dafs sich die Spitzen beim
Eindringen in harten Boden verbiegen. An seinem hinteren Ende ist der Rahmen mit der
Schar durch die beiden Stützen / verbunden. An den Stellen, wo der Rahmen über den vorderen
Arm b hinweggeht, ist derselbe etwas durchgebogen (siehe Fig. 5), so dafs der Rahmen
bei beiden Stellungen der Schar vertical steht. Auf der Schnittseite ist auf den Rahmen das Blech h
aufgenietet, welches sowohl zur gröfseren Festigkeit des Rahmens, als auch zum Schutz der
Axe c dient und aufserdem das Zurückfallen der Erde in die gezogene Furche verhindert. Oben
und unten sind an derselben noch die beiden Sohlplatten i angeschraubt, welche in der Furche
aufruhen. In seiner jeweiligen Stellung wird der Rahmen bezw. die Pflugschar durch den Gabelhebel
g gehalten. Das Umwenden der Schar geschieht nun einfach auf folgende Weise. Man
ergreift mit der einen Hand die eine Handhabe k und mit der andern den Griff des Hebels g und
hebt den Pflug aus der Erde heraus. Dabei gelangt der Hebel in die punktirte Stellung. Die
Schar schwenkt in Folge des einseitigen Uebergewichtes mit ziemlicher Vehemenz auf die andere
Seite hinüber und zwar mit ihrem Schwerpunkte weit über die Axe c hinaus. Man hat
dann nur nöthig, im geeigneten Moment den Pflug sinken zu lassen, wobei sich die Schar
vollends auf die andere Seite richtig einstellt, und den Gabelhebel niederzudrücken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE377T | 1877-07-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE377C true DE377C (de) |
Family
ID=70917961
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000000377DA Expired - Lifetime DE377C (de) | 1877-07-09 | 1877-07-09 | Kehrpflug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE377C (de) |
-
1877
- 1877-07-09 DE DE000000000377DA patent/DE377C/de not_active Expired - Lifetime
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