DE375949C - Vorrichtung zum Verstellen des Hubes der Farbbandgabel - Google Patents

Vorrichtung zum Verstellen des Hubes der Farbbandgabel

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DE375949C
DE375949C DEP42120D DEP0042120D DE375949C DE 375949 C DE375949 C DE 375949C DE P42120 D DEP42120 D DE P42120D DE P0042120 D DEP0042120 D DE P0042120D DE 375949 C DE375949 C DE 375949C
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CARMENWERK AKT GES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J35/00Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms
    • B41J35/04Ink-ribbon guides
    • B41J35/10Vibrator mechanisms; Driving gear therefor
    • B41J35/12Vibrator mechanisms; Driving gear therefor adjustable, e.g. for case shift
    • B41J35/14Vibrator mechanisms; Driving gear therefor adjustable, e.g. for case shift for multicolour work; for ensuring maximum life of ink ribbon; for rendering ink-ribbon inoperative

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verstellen des Hubes der Farbbandgabel. Es ist bekannt, bei Schreibmaschinen mit sichtbarer Schrift der Farbbandgabel, die beim Niederdrücken jedes Tastenhebels bzw. der Schaltbrücke angehoben wird, und darauf -beim Loslassen der genannten Teile - wieder in ihre Ruhelage zurückgeht, wahlweise verschieden große Hübe zu erteilen, um zu erreichen, daß das Farbband in verschiedenen Zonen seiner gesamten Höhe bzw. Breite ausgenutzt wird. Man kann so ohne Umkehren der unteren Bandzone in die obere Lage auskommen und durch Einfärbung der Zonen des Bandes in verschiedenen Farben auch verschieden gefärbte Schrift erzielen.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die Farbbandgabel von dem einen Arm eines mit dem Wagen hebbaren Winkelhebels getragen, dessen anderem Arme von der Schaltbrücke unter Vermittlung einer besonderen Einstellvorrichtung ein nach Wahl verschieden großer Ausschlag erteilt wird. Die Erfindung geht von dem gleichen Grundsatz aus, vermeidet indessen durch ihre besondere Bauart Nachteile, welche den bekannten Vorrichtungen anhaften. Diese bedürfen für die Einstellvorrichtung durchweg einer besonderen Rastenanordnung, um den jeweiligen Winkelausschlag des Farbbandtraghebels zu sichern. Die Übertragung der Bewegung von der Schaltbrücke auf den Farbbandgabeltraghebel erfolgt mittels in Schlitzen geführter Antriebsteile, was, wenn eine den laichten Anschlag verhindernde Reibung vermieden werden soll, die Belassung gewisser toter Räume erforderlich macht, größeren Verschleiß und Stöße sowie ein nur mangelhaft genaues Arbeiten bedingt.
  • Gemäß der Erfindung ist der von der Schaltbrücke beeinflusste Winkelarm des Farbbandtraghebels unmittelbar mit Rasten ausgestattet, die den verschiedenen Ausschlagstellungen entsprechen und das in ihnen zum Angriff kommende, von der Schaltbrücke bewegte Antriebsorgan unmittelbar in seiner jeweiligen Lage sichern.
  • Es wird so eine besondere Rastenanordnung für die Einstellvorrichtung entbehrlich; es entfallen Schlitzführungen für die Triebteile mit deren erörterten nachteiligen Wirkungen. Die Vorrichtung ist in ihrer Bauart außerordentlich einfach und arbeitet sehr leicht sowie genau.
  • Jn der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Hubverstellvorrichtung für die Farbbandgabel von der Rückseite der Maschine aus gesehen.
  • Abb. 2_ stellt Eine entsprechende Aufsicht bei abgenommenener Wagentragplatte dar.
  • Abb. 3 zeigt die Einstelltafel für die Vorrichtung in Seitenansicht der Maschine.
  • An die Schaltbrücke i, auf der sämtliche (nicht gezeichnete) Tastenhebel aufliegen, ist eine Zugstange 2 angeschlossen, die in einen bei 3 am feststehenden Maschinenrahmen gelagerten Hebel q. eingreift. Dieser Hebel wirkt mit einer Rolle 5, die beim Niedergang der Zugstange 2 eine abwärts gerichtete Schwenkbewegung um die Achse 3 ausführt, gegen einen Stift 6 bzw. eine diesen einschließende Hülse 27, die an einer Büchse 7 befestigt ist, welche um eine in der Wagentragplatte 28 gelagerte Achse 8 geschwenkt werden kann. Am Stift 6 ist in senkrechter Ebene drehbar ein Schubhebel g befestigt, dessen rückwärtiges Ende in der Stellung gemäß Abb. i mittels eines Zapfens io in die unterste von drei Rasten 1i eingreift, die sich an dem einen Arm i2 eines auf der Achse 13 bzw. einem unten an der Wagentragplatte befestigten Lagerbleches 29 gelagerten Winkelhebels befinden, dessen anderer Arm 1:f mittels eines Gabelschlitzes 15 den weiter in einen Schlitz 16 des Lagerbleches geführten Stift 17 der das Farbband 18 aufnehmenden Gabel ig trägt, die in bekannter Weise am festen Rahmen 30 geführt ist. In einen Schlitz 2o des Schubhebels g greift ein Zapfen 21 eines auf der Achse 22 am Lagerblech 29 gelagerten Winkelhebels 23, der durch eine Stange 24 mit einem auf der Achse 25 gelagerten Einstellhebel 26 in Verbindung steht. Letzterer kann im Sinne des Pfeiles in Abb. i mittels einer Anzeigespitze 27 (Abb. 3) über eine Skala 28 hinbewegt werden, die im Ausführungsbeispiel verschiedene Farben trägt. Das Farbband ist dabei im unteren Drittel seiner Höhe rot, in den beiden oberen Dritteln blau eingefärbt gedacht. Eine Feder 31: sucht gemäß Abb. 2 den Schubhebel g stets nach links zu ziehen; eine um die Achse 13 gelegte Torsionsfeder 32 hält den Winkelhebel 12, 14 und damit die Farbbandgabel gewöhnlich in der aus Abb. 1 ersichtlichen tieftsen Lage. Ein mit dem Winkelhebel 23 gekuppelter Hilfsrastenhebel 33 endlich sichert hilfsweise dadurch, daß er mit einem Vorsprung in Hilfsrasten 34 des Lagerbleches 29 greift, die Einstellung des Schubhebels 9 auf die Rasten ii; doch kann diese Hilfssicherung auch entfallen.
  • Wird ein Tastenhebel niedergedrückt, so überträgt er seine Bewegung durch die Brücke i, die Zugstange 2 und die Rolle 5 auf den Stift 6, der infolgedessen eine Schwenkbewegung nach rechts im Sinne des Pfeiles in Abb. 2 ausführt und den Schubhebel 9 nach rechts bewegt, so daß dessen Zapfen io den Rastenarm i2 des Winkelhebels 14 nach rechts schwenkt, wodurch unter Vermittlung des Tragstiftes 17 die Farbbandgabel ig angehoben wird. Wenn der Tastenhebel zurückgeht, so werden unter dem Einfluß der Federn 31 und 32 der Schubhebel 9 und der Winkelhebel 12, 14 sowie die Farbbandgabel in ihre Ausgangslage zurückbewegt.
  • Wird der Handgriff 26 (Abb. i) im Sinne des Pfeiles nach oben bewegt, so hebt der Zapfen 21 des Winkelhebels 23 den Schubhebel 9 an, so daß dessen Rastenstift io nacheinander in die oberen Rasten ii und schließlich in eine Lage gelangt, bei der er über den obersten dieser Rasten und dem Rastenhebelarm 12 liegt. Beim Eingriff des Schubhebels g in die unterste Raste erfährt der Rastenhebel12 beim Vorschub des Schubhebels g nach rechts den stärksten Winkelausschlag, entsprechend wird die Farbbandgabel ig am stärksten angehobon, so daß der unterste rote Streifen des Farbbandes beim Anschlag der Typen in Wirkung kommt. Beim Eingriff des Rastenstiftes io in eine höher gelegene Rast ii - entsprechend einer Aufwärtsbewegung des Handgriffes 26 -wird der Hub der Farbbandgabel entsprechend kleiner, so daß nacheinander der mittlere und obere Teil des Farbbandes (beide blau, in der Skala 28 unterschiedlich durch schwarz und blau markiert) in Wirkung treten. Wenn schließlich der Rastenstift io ganz oberhalb des Rastenhebels 12 zu liegen kommt, so erfährt der Rastenhebel bei der Rechtsbewegung des Schubhebels g überhaupt keine Bewegung, das Farbband wird also nicht angehoben; diese Stellung, die der Farbstaffel »weiß cc der Einstellskala 28 und der obersten Lage des Stehgriffes 26 entspricht, findet Anwendung, wenn zum Herstellen einer größeren Zahl von Verfielfältigungen, z. B. beim Cyclostcyleverfahren mit der Maschine auf ein Wachsblatt geschrieben wird, das Farbband also nicht gebraucht wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Vorrichtung zum Verstellen des Hubes der Farbbandgabel von Schreibmaschinen mit sichtbarer Schrift, bei welcher die Gabel von dem einen Arme eines mit dem Wagen hebbaren Winkelhebels getragen wird, dessen anderem Arme von der Schaltbrücke aus unter Vermittlung einer besonderen Einstellvorrichtung nach Wahl ein verschieden großer Winkelausschlag erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Winkelheb--larm (12) Rasten (ii) trägt, die den verschiedenen Ausschlagstellungen entsprechen und das in ihnen zum Angriff kommende, von der Schaltbrücke (i) bewegte Antriebsorgan (g) unmittelbar in seiner jeweiligen Lage sichern.
  2. 2. Hubverstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan (g) an einem Hebel (6) gelagert ist, der beim Niedergang der Schaltbrücke durch eine ständig an ihm anliegende Rolle (5) im Sinne des Anhebens der Farbbandgabel mit zunehmender Beschleunigung gedreht und beim Rückgang der Schaltbrücke durch eine Feder (31) in seine Ausgangslage zurückgeführt wird.
DEP42120D 1921-05-11 1921-05-12 Vorrichtung zum Verstellen des Hubes der Farbbandgabel Expired DE375949C (de)

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FR551144D FR551144A (fr) 1921-05-11 1922-05-06 Dispositif de relevage pour la fourche porte-ruban de machines à écrire à écriture visible

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