DE37555C - Rundflechtmaschine für Drahtgeflechte - Google Patents

Rundflechtmaschine für Drahtgeflechte

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DE37555C
DE37555C DENDAT37555D DE37555DA DE37555C DE 37555 C DE37555 C DE 37555C DE NDAT37555 D DENDAT37555 D DE NDAT37555D DE 37555D A DE37555D A DE 37555DA DE 37555 C DE37555 C DE 37555C
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DE
Germany
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braiding
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37555D
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English (en)
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J. L. WELLS in Philadelphia, V. St. A
Publication of DE37555C publication Critical patent/DE37555C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
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    • D04C3/48Auxiliary devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2B: Flecht- und Strickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1886 ab.
Bisher wurde Drahtgeflecht auf einem langen, schwach konischen Dorn hergestellt, von welchem das geflochtene Fabrikat abgestreift oder durch besondere Mechanismen continuirlich abgezogen wurde. Auch wurde Drahtgeflecht auf einem cylindrischen, längeren, zusammenklappbaren Kern hergestellt. War ein solcher Kern beflochten worden, so mufste die Flechtmaschine angehalten werden und es wurde dann der Kern zusammengeklappt und der hohle Drahtcylinder abgestreift; darauf wurde der Cylinderkern wieder hergestellt und die Flechtarbeit konnte fortgesetzt werden.
Bei der vorliegenden Flechtmaschine nun streift sich das röhrenförmige Drahtgeflecht nach Mafsgabe des Fortschreitens der Flechtarbeit selbstthätig und continuirlich von einem Kern ab.
Fig. ι ist ein Grundrifs des Kernes in Verbindung mit denjenigen Mechanismen einer Drahtflechtmaschine, die das Wesen der Erfindung zur Anschauung bringen,
Fig. 2 eine Seitenansicht des sich verjüngenden Kernes mit dem darauf befindlichen Drahtgeflecht.
Die Drähte α sind aus Stahl oder anderem geeigneten fadenförmigen Metall und werden von Spulen b entnommen, die in Schlitten d sitzen, welche in Führungen des kreisrunden Gestelles e einer Drahtflechtmaschine laufen. F ist der Kern aus Eisen oder Stahl, der durch Bolzen auf der Grundplatte concentrisch mit dem kreisrunden Spulrahmen der Flechtmaschine befestigt ist. Derjenige Theil des Kernes, welcher mit derjenigen Kreislinie zusammenfällt, in welcher sich die verflechtenden und verflochtenen Drähte treffen, ist wie bei g, Fig. 2, verjüngt hergestellt, um an seinem freien Ende in einen cylindrischen Theil h überzugehen. Beim Verflechten der Drähte üben dieselben auf die Peripherie des Kernes, und zwar an der Stelle, wo sie den sich verjüngenden Kern einhüllen, einen bedeutenden Druck aus. Der Winkel oder die Verjüngung des Kernes ist nur nicht so spitz, dafs die noch nicht verflochtenen Drähte auf dem Kern gleiten, trotzdem sie beim Verflechten angespannt werden, sondern so lange auch auf dem sich verjüngenden Theil des Kernes bleiben, bis die nachfolgenden Gewebemaschen das fertige Gewebe allmälig von dem gekehlten Theil auf den cylindrischen des Kernes streifen und so continuirlich fort. Die geflochtenen Drahtcylinder können danach beliebig lang gemacht werden, ohne die Maschine anhalten zu brauchen.
Das Mafs der Kehlung oder Verjüngung des Kernes bei g hängt von der Drahtnummer, der Gröfse des Drahtcylinders (d. h. dem Durchmesser des Kernes) und der Beschaffenheit der Oberfläche des Drahtes sowie des Kernes und von anderen Factoren ab.
Es ist jedoch wichtig, dafs die Verjüngung nicht willkürlich vorgenommen wird, um befriedigende Resultate zu erzielen, und es erfordert daher einige Erfahrung und ein richtiges Urtheil, .um jedesmal den besten Winkel, d. h. die richtige Verjüngung des Kernes ohne besondere Versuche zu wählen. Die Abweichung einer passenden Kernform von der in Fig. 2 zur Anschauung gebrachten ist jedoch gewöhn-

Claims (1)

  1. lieh nur sehr unbedeutend. Der übrige Theil des Kernes, welcher über den verjüngten Theil, auf dem das Verflechten der Drähte erfolgt, hinausragt, kann irgend eine bestimmte Länge haben und etwas konisch' oder cylindrisch sein, damit er das freie Abgleiten des röhrenförmigen Gewebes nicht aufhält. Als zweckmäßig-zeigt es sich, wenn man den cylindrischen Theil h des Kernes 7 bis 10 cm über die Kehlung g vorstehen läfst, damit auf die Drähte an der einen Seite der Flechtstelle nicht ein Druck ausgeübt wird, der die unverflochtenen Drähte von der Kehlung des Kernes entfernen könnte.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Rundflechtmaschine für Drahtgeflechte, bei welcher die Verflechtungen auf dem Umfang eines als Rotationskörper ausgebildeten Kernes in solcher Form sich bilden, dafs die Waare ohne Ausübung eines achsialen Zuges nur durch den Druck der sich auflegenden Drähte regelmäfsig abgeschoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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