DE375534C - Zuendvorrichtung fuer Gasbrenner - Google Patents

Zuendvorrichtung fuer Gasbrenner

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DE375534C
DE375534C DESCH63639D DESC063639D DE375534C DE 375534 C DE375534 C DE 375534C DE SCH63639 D DESCH63639 D DE SCH63639D DE SC063639 D DESC063639 D DE SC063639D DE 375534 C DE375534 C DE 375534C
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Dipl-Ing Andreas Scherhag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q11/00Arrangement of catalytic igniters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Zündvorrichtung für Gasbrenner. Um in Anlagen, bei denen Gas als Brennstoff verwendet wird, einerseits. Gasverluste durch nutzlos ausströmendes Gas zu vermeiden und anderseits die Gefahr zu beseitigen., daß das Gas bei zufälligem Öffnen, des G.aszuleitungshahnes unbemerkt und ohne sich zu entzünden, in den Raum ausströmt oder gar Mischungen .reit -der Luft eingeht, (die beim nachfolgenden Entzünden explodieren, ist nach der Erfindung d'er Gaszuleitungshabn mit einer Zündvorrichtung,derart in Verbindung gebracht, ,daß die Gastzuleitung erst dann geöffnet werden kann, wenn die Zündvorrichtung sich in Zündbereitschaft befindet und demgemäß das aus den Brennöffnungen ausströmende Gas sich sofort entzünden muß.
  • Um nach der Zündung die Zündvorrichtung aus dem Bereich der Brenngase zu entfernen, ist ein die Zündvorrichtung beeinflussender Klinkenhebel, welcher den Gaszufuhrhahn in der Abschlußstellung sichert, mit einer Feder verbunden, welcher ,den Klinkenhebel in seine den Gashahn in der,Abschlußstellung sichernde Ausgangsstellung zurückführt. Bei Anbringung *einer elektrischen, Zündvorrichtung beeinfl.ußt !ein mit dem Klinkenhebel verbundener Kontakt beim Zusammenarbeiten ,mit einem festangebrachten Kontakt außer der Zündvorrichtung auch eine den Gaszufuhr= hahn in der Ab'schlußstellung sichernde elektrische Sperrvorrichtung, damit -der Absperrhahn in ,der Gasleitung erst dann zum Umlegen in die Offenstellung freigegeben, wird, wenn die Zündvorrichöung durch Einschalsten des elektrischen Stromes zündfertig geworden ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel -der Erfindung in Abbs z für Pillenzündung, in Abb. 2 fürelektrische Zündung eingerichtet dargestellt. Ein Brenner a, mit den öffnungen b ist mittels eines Zuführungsrohres c, in: ,dem sich ein Absperrhahn d ,befindet, an die Gasleitung anigeschlossen. Die Lage des ,Durchlaßkanals e in dem Hahn ist durch- Strichelung angedeutet. In Abb. z ist in ausgezogenen Linien die Zündstellung der Vorrichtung veranschaulicht, in gestrichelten Linien ihre Ruhelage bei .geschlossenem Absperrhahn. AM. 2 zeigt umgekehrt die Ruhelage der Vorrichtung bei geschlossenem Absperrhahn in ausgezogenen Linien, und die Zündstellung ist in Strichelung angedeutet. In der dargestellten Ruhelage :greift eine um -den festen Punkt h drehbare @Sperrkflinke g hinter einen Nocken oder Kamm f am Körper des, Kahnes d, dessen Dreharm in Abb. i strichpunktiert dargestellt ist.
  • Bei sder Anordnung nach Abb. i ist eine Zündpille innerhaäheines Drahtkorbes k angeordnet, der von: einem gekrümmten Tragairm i gehalten wird. Der Arm i und( ein, Hehel l sind gleich .der Klinke g um den Punkt la drehbar, und zwar stehen äse drei Teile untereinander in fester Verbindung. Wird, nun .der Hebel i aus der gestrichelt dargestellten Lage in die mit ausgezogenen Linien dargcstellte tage hinübergelegt, so wird der Zündkörper k in die gleichfalls mit ausgezogenen Linien angegebene Lage vor :der Brennöffnung b emporgehoben. Gleichzeitig gleitet die Klinke g von der Nase f ab, und der Hahn d kann in die Offenstellung umgelegt werden:.
  • Die Anordnung zeigt, daß der Gashahn nur geöffnet werden kann, wenn der Hebel l wie angegeben, herumgedrückt wird und, infolgedessen der Zündkörper k in Zündbereitschaft vor den Brennöffnungen liegt, so daß dort austretendes Gas sich entzünden muß. Bei o ist der untere Abschluß des Brennraumes angedeutet. Er hat bei p eine von einem Blech q Überdeckte Bodenöffnung, die ihrerseits einen Schlitz r zum Durchtritt des Zündkörpers aufweist. Bei Aufhören der zwangsweisen Beeinflussung, soll der Zündkörper unterhalb der Abdeckung q, also außerhalb des Brennraumes liegen. Zu diesem Zweck ist eine Zugfeder m angeordnet, die einerseits am Hebel 1 und anderseits bei n am Brennraumgehäuse oder sonst an einem festliegenden Punkte befestigt ist. Zum Zünden ist man dann genötigt, den Heben nach dem Niederdrücken so lange festzuhalten, bis der Absperrhahn d geöffnet, und die Zündung erfolgt ist. Läßt man nach erfolgter Entzündung den Hebel l los, so schnellt er unter dem Zug der Feder m zwangläufig in seine Ruhelage zurück und bringt damit den Zündkörper k in die in der Zeichnung gestrichelt dargestellte Lage außerhalb des Behälters o. Die Klinke g liegt in diesem Zustande lose auf dem Absperrhahn, ohne seine Verstellung zu behindern. Wird aber der Hahn geschlossen, so gleitet die Klinke g dank dem schrägen Ansatz g' hinter die Nase f und vollendet damit selbsttätig wiederum die erfindungsgemäß beabsichtigte Verriegelung des Hahnes d.
  • Bei Anwendung eines beim Durchfluß des elektrischen Stromes zum Glühen kommenden Zünddrahtes s gemäß Abb. 2 ist zur Einschaltung des Stromes an einem Tragarm i ein Kontakt 1r befestigt, der .sieh bei der Zündstellung des Armes i auf einen in fester Lage angeordneten Gegenkontakt v legt. An den Kontakt ic einerseits und den Kontakt v an, derseits ist ein beliebiger elektrischer Stromkreis angeschlossen und die Anordnung im übrigen so .getroffen, daß .bei der gegenseitigen Berührung der Kontakte z( und v der Stromkreis über den Zünddraht s kurzgeschlossen ist.
  • Die elektrische Zündung ist :gegenüber der im ersten Ausführungsbeispiel beschriebenen Zündung durch die Einwirkung des Gases selbst insofern im Nachteil, als dort bei Vorhandensein von Gas die Zündung unausbleiblich erfolgt, während bei elektrischer Zündung bei einer zufälligen Unterbrechung im: Stromkreis oder beim Versagen der elektrischen Stromquelle die Zündung ausbleibt und demzufolge trotz des Vorhandenseins der erfindüngsgemäßen Einrichtung unverbranntes Gas in den Behälter o strömen kann. Dieser Möglichkeit kann durch Zuhilfenahme elektrisch betätigter Relais in mannigfacher Weise vorgebeugt werden. Unter anderem läßt sich die Einrichtung so treffen, edaß die Klinke g durch den Anker eines von der Zündstromquelle aus zu erregenden elektrischen Relais verriegelt wird, wobei nach Schließen des Stromschalters zunächst das Relais erregt «-erden muß, um die vorgesehene Verriegelung der Klinke aufzuheben. Bleibt der elektrische Strom aus., so kann der Hebel 1 nicht in die Zündstellung gebracht und deshalb auch kein Gas gegeben werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANspRÜcIiE: i. Zündvorrichtung für Gasbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß eine den, Gaszufuhrhahn in :der Abschlußstellung sichernde Sperrvorrichtung durch das Heranführen der Zündvorrichtung an den Brenner ausgelöst wird.
  2. 2. Zündvorrichtung nach Anspruch; i, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Zündvorrichtung verbundener Klinkenhebel durch eine Feder (m) in seine den Gaszufuhrhahn in Absperrstellung sichernde Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
  3. 3. Zündlvorr:ichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennezeichnet, daß ein 'mit .dem Klinkenhebel verbundener Kontakt durch Zusammenwirken mit einem festen Kontakt außer den Strom für eine elektrische Zündvorrichtung auch eine den Gaszufuhrhalin in Abschlußstellung sichernde elektrische Sperrvorrichtung beeinflußt. q.. Zündvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit .dem am Klinkenhebel angebrachte Kontakt zusammenwirkende feste Kontakt so angebracht ist, d'aß die elektrische Sperrvorrichtung des Gaszufuhrhahnes erst dann ausgelöst wird, wenn die elektrische Zündvorrichtung an den Brenner heranbewegt worden ist.
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