DE375424C - Elektromagnetische Ausloesevorrichtung - Google Patents

Elektromagnetische Ausloesevorrichtung

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DE375424C
DE375424C DEZ12768D DEZ0012768D DE375424C DE 375424 C DE375424 C DE 375424C DE Z12768 D DEZ12768 D DE Z12768D DE Z0012768 D DEZ0012768 D DE Z0012768D DE 375424 C DE375424 C DE 375424C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/14Pivoting armatures

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Description

  • Elektromagnetische Auslösevorrichtung. Elektromagnetische Auslösevorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der elektromagnetischen Auslösevorrichtung nach Patent 353323.
  • Während bei der Auslösevorrichtung nach dem Hauptpatent irgendein Teil, sei es der Elektromagnet, der als Widerlage dienende Ansatz des Ankers oder die gegen diese anliegende Gleitrolle nachgiebig gelagert sein muß, um unter dem Gewicht des zu bewegenden Körpers ausweichen zu können, ist erfindungsgemäß die Widerlage durch einen unter dem Einfluß einer Spannfeder stehenden Hebel gebildet, der am Anker drehbar gelagert ist und an einem Ende eine Rolle trägt, gegen welche der auszulösende Hebel anliegt. Beim Anziehen des Ankers wird der an diesem sitzende Hebel so weit verschoben, daß die Mittellinie der Gleitrolle etwas über das anliegende Ende des Lasthebels hinaustritt, so daß letzterer den Sperrhebel zurückdrücken und an der Rolle vorbeigleiten kann. Umgekehrt kann der Sperrhebel auch an dem auszulösenden Lasthebel angebracht sein und mit seiner Rolle gegen eine starre Widerlage des Ankers anliegen. Durch diese Anordnung wird die Auslösevorrichtung bedeutend vereinfacht und erheblich an Raum gespart.
  • Es ist allerdings schon eine elektrische Auslösevorrichtung bekannt geworden, bei welcher von dem Kern eines Solenoids ein Sperrhebel so beeinflußt wird, daß er bei Erregung der Magnetspule um einen festen Lagerpunkt ausschwingen und einen auszulösenden Lasthebel freigeben kann. Hierbei hängt aber der ganze Weg des Sperrhebels von dem Ausschlage des Solenoidkernes ab, wodurch starke elektromagnetische Kräfte erforderlich werden, während bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung der Anker des 3lagneten die Bewegung des Sperrhebels nur einzuleiten braucht.
  • In der Zeichnung ist als Beispiel eine Auslösevorrichtung dargestellt, bei welcher ein doppelarmiger Hebel am Anker drehbar befestigt ist, dessen Rolle gegen einen Lasthebel anliegt, und zwar zeigt Abb. i eine Aufsicht der Auslösevorrichtung im Sperrzustande, Abb. 2 eine Aufsicht der Auslösevorrichtung in gelöstem Zustande, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie A-A der Abb. i, Abb. q. eine Vorderansicht der Auslösevorrichtung.
  • Als Beispiel ist ein in Scharnieren a gelagerter Anker b gewählt, der von den Polen des Elektromagneten c angezogen wird. An der Ankerplatte b ist ein doppelarmiger Hebel d gelagert, an dessen einem Schenkel eine drehbare Rolle e befestigt ist und gegen dessen zweiten Schenkel eine Feder f drückt. Im Sperrzustande (Abb. i) ruht auf der Rolle e beispielsweise ein Lasthebel g. Wird der Anker von dem Elektromagneten angezogen, so verschiebt sich die Lage des Hebels d um den zurückgelegten Weg, wobei die Mittellinie der Rolle e etwas über die vordere Kante des Lasthebels g übertritt, so daß dieser nunmehr den Hebel d um seinen Lagerpunkt drehen und an der Rolle e, etwa bis zu einem Anschlage h, vorbeigleiten kann.
  • Beim Rückführen des Hebels g in die Sperrlage wird der Hebel d durch die Feder f zu- rückgedrückt. Zum Einstellen des Ankerausschlages könnte in bekannter `''eise ein Exzenter i dienen. Anstatt einen doppelarmigen Hebel am Anker zu befestigen, könnte unter anderem - auch ein einarmiger Hebel an dem Lasthebel g drehbar befestigt sein, der dann mit seiner Rolle gegen eine am Anker b angebrachte Widerlage anliegen und beim Ausschwingen des Lasthebels mitschwingen würde.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Elektromagnetische Auslösevorrichtung nach Patent 353323 wobei im Sperrzustande ein am Anker des Elektromagneten befestigter Sperrhebel einen Lasthebel festhält, der nach Verschiebung des Sperrhebels infolge Erregung des Magneten um seinen Lagerpunkt ausschwingen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (rl) am Anker drehbar gelagert und mit einer Rolle (e) versehen ist, deren Mittellinie bei Erregung des Magneten (c) etwas über das anliegende Ende des Lasthebels (g) hinaustritt, so daß dieser alsdann den Sperrhebel zurückdrücken und an der Rolle des letzteren vorbeigleiten kann.
DEZ12768D Elektromagnetische Ausloesevorrichtung Expired DE375424C (de)

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