DE375327C - Pumpe zur Herstellung kuenstlicher Spinnfaeden - Google Patents

Pumpe zur Herstellung kuenstlicher Spinnfaeden

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DE375327C
DE375327C DES59998D DES0059998D DE375327C DE 375327 C DE375327 C DE 375327C DE S59998 D DES59998 D DE S59998D DE S0059998 D DES0059998 D DE S0059998D DE 375327 C DE375327 C DE 375327C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D5/00Pumps with circumferential or transverse flow
    • F04D5/001Shear force pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

  • Pumpe zur Herstellung künstlicher Spinnfäden. Gegenstand der Erfindung ist eine Pumpe zur Herstellung künstlicher Spinnfäden. Zu diesem Zwecke verwendete man bisher Kolben- oder Zahnradpumpen. Nach vorliegender Erfindung soll die Förderung der Spinn lösung durch einen in, einem entsprechend gestalteten Gehäuse rotierenden Konus erfolgen, vermittels der bekannten Tatsache der Flüssigl@eitazirkula,tion innerhalb konischer Wände. Eine derarti@ze Anor.d'nunz hat vor den bisher verwendeten Pumpen erhebliche Vorteile. Die Spinnlösung wird kurz vor dem Austreiben aus der Düse innerhalb der kegelförmigen Wände wie in einem Mahlwerk sehr stark zerrieben und durchgearbeitet, was einen großen Einfluß auf die Güte und Regelmäßigkeit des zu spinnenden Fadens hat. Fern-er ist bei dieser Ausführung ein Undichtwerden des Fördermechanismus ausgeschlossen, da durch Federwirkung der Kegel stets gleichmäßig abdichtend im Gehäuse rotiert.
  • Die bisherigen Pumpen unterliegen durch den ununterbrochenen Betrieb sehr starker Abnutzung, auch wenn sie mit noch so großer Präzision hergestellt sind. Die Folge hiervon ist, daß nach kurzer Zeit die Förderung der Spinnmasse ungleichmäßig wird und sehr oft die Pumpe ausgewechselt werden muß. Gemäß der Erfindung wird dieser Übelstand bei der vorliegenden Pumpe vollständig vermieden. Der Kegel ist nicht so starker Abnutzung unterworfen und wird von einer Feder fortwährend in abdichtender Lage gehalten. Die Pumpe ist aus den denkbar einfachsten und billigst herzustellenden Konstruktionsteilen zusammengestellt, die ein leichtes Auseinandernehmen und Reinigen zulassen. Gleichzeitig gestattet diese Anordnung ein leichtes Einstellen auf die Fördermenge. Je nachdem man grob oder fein spinnen will, kann man dies an einer außerhalb der Pumpe leicht zugänglichen Schraube augenblicklich regulieren, wobei eine weitere Regulierbarkeit auch durch die Änderung der Umdrehungszahl des inneren Kegels gegeben ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform. Abb. i stellt einen Längsschnitt durch die Kegelpumpe dar, Abb. 2 einen Querschnitt.
  • Der an der Achse i befindliche Kegel paßt in eine entsprechende Ausbohrung des Gehäuses 3, wobei ihr zylindrischer Teil im Deckel 2 Führung hat und durch die Abdichtung 7 dichtgehalten wird. DieFeder 8 istunter Spannung eingebaut und drückt mit einer Zwischenscheibe g gegen den breiten Teil des inneren Kegels. Zufolge dieses Druckes legt sich der Kegel genau passend in: .die konische Ausbohrung, wird aber beim Rotieren. der Achse i eine geringe Menge der Spinnmasse fördern, die sich in Gestalt eines feinen Schleiers zwischen dem Konus unid, seiner Ausbohrung bildet. Um die Fördermenge auf ein gewünschtes Ouantum zu bringen, ist es nur nötig, die Stellschraube4, die durch eine Gegenmutter gesichert ist, entsprechend vorzudrehen, so .daß der kleine Abstand zwischen Kegel und konischer Bohrung entsprechend verändert wird. Beim Zurückdrehen der Schraube ,4 wird dieser Abstand durch Wirkung der Feder 8 wieder verringert und kann bis auf Null gestellt werden.
  • Der Durchgang der Spinnmasse durch die Pumpe ist folgender: Bei der Bohrung 6 tritt die Spinnmasse ein und kommt am Ende der Bohrung auf den rotierenden Kegel. Dieser nimmt die Spinnmasse infolge der Fördereigenschaft konischer Laufflächen auf den immer größer werdenden Durchmesser des IKegeis mit und füllt zunächst den Raum io mit durchgearbeiteter Spinnmasse. Allmählich steigt dann letztere in der Bohrung 5 hoch und drückt sich aus dieser heraus in .die Spinndüse. Auf dem Wege durch die Kegelpumpe wird die Spinnmasse noch sehr stark zerrieben und durchgearbeitet und erhält dadurch die Beschaffenheit, sich durch .allerfeinste Düsenbohrungen glatt durchdrücken zu lassen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Pumpe zur Herstellung künstlicher Spinnfäden, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderung und die gleichzeitige Durcharbeitung der Spinnmasse durch einen rotierenden Kegel innerhalb eines entsprechenden Hohlkegels herbeigeführt wird.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegel durch Federdruck ständig in seiner konischen Führung gehalten wird.
  3. 3. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge der zu fördernden ,Spinnmasse während des Betriebes durch Änderung des Abstandes zwischen Kegel und Hohlkegelwandung geregelt wird.
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