DE568468C - Mit einem Schleuderreiniger in Verbindung stehende OElpumpe - Google Patents

Mit einem Schleuderreiniger in Verbindung stehende OElpumpe

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DE568468C
DE568468C DE1930568468D DE568468DD DE568468C DE 568468 C DE568468 C DE 568468C DE 1930568468 D DE1930568468 D DE 1930568468D DE 568468D D DE568468D D DE 568468DD DE 568468 C DE568468 C DE 568468C
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screw
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DE1930568468D
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HUGO KARL SAKOWSKI
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/20Rotary pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Mit einem Schleuderreiniger in Verbindung stehende Ölpumpe Die Erfindung bezieht sich auf eine mit einem Ölreiniger in Verbindung stehende Ölpumpe, insbesondere zur Schmierung von Fahrzeugmotoren. Gegenüber bekannten zu Reinigungszwecken in Olpumpenleitungen eingeschalteten Schleudern besteht das Wesen der Erfindung darin, daß der in den Förderstrom des Öles vor der Ölpumpe eingebaute Schleuderring und der eine Getriebeteil der Ölpumpe konaxial angeordnet sind, welch letzterer zur Leitung des Schmiermittels von dem Reiniger zur Pumpe führt.
  • Durch die Anordnung gemäß der Erfindung wird einerseits sowohl eine vollständige Reinigung des den Lagerstellen zugeführten Öles erreicht als auch die Ölpumpe selbst vor Unreinigkeiten geschützt; andererseits ist die Anordnung eine baulich sehr einfache und billige, so daß sie sich für den serienmäßigen Einbau in Fahrzeugmotoren besonders eignet. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung kann der abgelagerte Schmutz ohne Mühe gelegentlich entfernt werden, aber auch bei Vernachlässigung dieser Maßnahme kann sich die Vorrichtung nicht so zusetzen, daß der Ölstrom unterbunden und dadurch der störungsfreie Lauf der 'Maschine gefährdet wird.
  • Die Anordnung nach der Erfindung kann in Verbindung mit einer gewöhnlichen Zahnradpumpe zweckmäßig derart ausgeführt werden, daß die auf die verlängerte Pumpenwelle aufgesetzte Schleudertrommel aus zwei miteinander in Verbindung stehenden konzentrischen Kamtnern besteht, von denen die innere an eine Längsbohrung der Pumpenwelle angeschlossen ist und die äußere, die eigentliche Schleudertrommel, in einen in den Ölsumpf tauchenden Stutzen endet.
  • Die Anordnung kann aber auch in Verbindung mit einer eigenartigen Ölpumpe verwendet werden, bei der die sich drehenden Teile der Pumpe selbst einen Teil der Schleudertrommel bilden. Zweckmäßig bildet hierbei der konaxial zur Schleudertrommel angeordnete Getriebeteil der Pumpe einen stillstehenden Zapfen und ist als Förderschraube ausgebildet, die von einem Drehmantel des Schleuderreinigers dicht umschlossen ist. In den Schraubengängen dieser Förderschraube wälzen sich gekapselte und in den Kapseln drehbar gelagerte Schraubenräder planetenartig umlaufend ab, wobei die Zuführung des Öles aus der Schleudertrommel zur Pumpe durch den die Schleudertrommel tragenden Drehmantel hindurch erfolgt.
  • Die Abbildungen zeigen in Fig. r ein Ausführungsbeispiel einer mit einer Zahnradpumpe verbundenen Ölreinigungsvorrichtung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
  • Fig. 2 und 3 zeigen im Horizontalschnitt und in einem kombinierten Längsschnitt nach A-B von Fig. 2 eine umlaufende Pumpe mit Förderschraube in einem Olschleuderreiniger.
  • Bei der Ausführungsart nach Fig, z ist die getriebene Welle x der Zahnradpumpe 2 nach unten verlängert. Auf die untere verlängerte Welle 3 ist die Schleudertrommel za mit dem Saugstutzen q. fest aufgesetzt. Der Saugstutzen taucht in die Ölwanne 5. Die Schleudertrommel enthält zwei im wesentlichen konzentrische Kammern 6 und 7. Der Saugstutzen 4 ist mit der äußeren ringförmigen Kammer 7 verbunden, diese durch den oberen Kanal 8 mit der inneren Kammer 6. Die Kammer 6 steht durch die Öffnungen g mit Querbohrungen io der Welle 3 in Verbindung, über die das Öl durch einen mittleren Kanal ii in der Pumpenwelle der eigentlichen Zahnradpumpe zugeleitet wird.
  • Beim Pumpen dreht die Welle 3 die Schleudertrommel 12 mit den Kammern 6, 7. Das Öl wird durch den Stutzen 4 in die äußere Kammer 7 gesaugt und wird in dieser umgeschleudert, bevor es durch den Kanal 8 in die innere Kammer 6 und von dieser zur Pumpe gelangt. Durch die Schleuderwirkung, die durch schaufelartige Ansätze verstärkt werden kann, werden die in Öl schwebenden schwereren Fremdkörper gegen die Innenseite der Gehäusewand i2 geworfen und setzen sich durch die fortdauernde Schleuderkraft an ihr fest. Der freie Raum der Kammer 7 ist groß genug, um das Absetzen einer starken Schicht von Unreinigkeiten zu gestatten, bevor eine Reinigung oder Auswechselung des Apparates oder des Gehäuses notwendig wird.
  • Zweckmäßig wird am Saugstutzen 4 ein Bodenventil 14 vorgesehen, das ein Rückfließen des Öles aus der Pumpe beim Ablassen des Ölsumpfes verhindert.
  • Die Ölpumpe gemäß Fig. 2 und 3 ist wie folgt gebaut. An einem Träger 15 ist die feststehende Drehachse 16 der Pumpe angeschraubt, die in ihrem oberen Teile 17 als Förderschraube ausgebildet ist und oben einen Stirnzapfen i8 trägt, auf welchem das umlaufende Gehäuse gelagert ist. Dieses Gehäuse besteht aus einem zylindrischen, die Schraube 17 dicht umschließenden Mantel ig. An zwei einander diametral gegenüberliegenden Längsschlitzen 2o des Zylindermantels ig (s. Abb. 2) sind radial nach außen gerichtete flache zweiteilige Kapselgehäuse 21 angeschlossen. In den Kapselgehäusen sind Schraubenräder 22 um die Zapfen 41 drehbar gelagert. Diese Schraubenräder greifen mit ihren Zähnen durch die Schlitze 2o hindurch in die Schraubennuten der Förderschraube 17 ein. Das Ganze ist umschlossen von dem Schleudergehäuse 23, das zweckmäßig aus einer oberen und einer unteren Hälfte besteht, die jede für sich an den Mantel ig angeschlossen und miteinander durch den Dichtungsring 24 verbunden sind. Durch den unteren Teil der die Schraube 17 tragenden Achse 16 führt ein Kanal 25, der unten in den Saugstutzen 26 und oben in den vom Schleudergehäuse 2,3 eingeschlossenen Raum mündet. Von diesem Raum zu dem Saugraum 37 der Pumpe führen Öffnungen 38 im Mantel ig. Der Saugstutzen, welcher in die Ölwanne 9,7 taucht, ist durch ein Grobsieb 28 abgedeckt und mit einem Bodenventil 29 versehen. Die Druckleitung der Pumpe führt von dem Ringraum 3o unterhalb der Schraubengänge der Förderschraube 17 durch den Kanal 31 zu der Ableitung 32, von der aus das Öl den Schmierstellen zugeführt wird. Der Drehmantel ig ist an dem oberen zapfenförmigen Ende mit einem Mitnehmer 33 für den Antrieb und mit einer Ringmutter 34 zum Öffnen und Abnehmen des Gehäuses versehen. An dem Schleudergehäuse 23 ist oben eine Füllschraube 35 angeordnet. Überdruckventile 36 können vorgesehen werden, um bei zu hohem Druck das Öl innerhalb der Pumpe einem erneuten Umlauf durch das Schleudergehäuse zuzuführen. Die Kapselgehäuse 21: der Schraubenräder 22 sitzen zweckmäßig an einem besonderen zweiteiligen Zylinder 39, der auf den Drehmantel ig aufgeklemmt wird. Dieser Zylindermantel 39 trägt eine Schleuderscheibe 40, die das Öl durch die Zone starker Fliehkraftwirkung zwingt.
  • Die Arbeitsweise dieser Pumpe ist folgende: Bei Einschaltung des Drehantriebs wird der Drehkörper ig mit dem die Kapselgehäuse 21 der Schraubenräder tragenden Zylinder 39 und dem Schleudergehäuse 23 in Umlauf versetzt. Hierbei folgen die Zähne der sich drehenden Schraubenräder 22 den Nuten der Schraube 17 und drücken das von oben durch den Raum 37 eintretende Öl durch die Schraubengänge in die Druckleitung 3r, 32. Das aus der Ölwanne über das Bodenventil 29 durch Stutzen 26 und Kanal 25 durch Saugwirkung zufließende Öl muß, um .in den Raum 37 der Schraube eintreten zu können, das Schleudergehäuse 23 durchströrizen. Hier wird es herumgeschleudert, wobei die Schleuderwirkung durch die umlaufenden Kapselgehäuse ai und die Schleuderscheibe 4o verstärkt wird. Die schädlichen Verunreinigungen des Öles werden, wie punktiert angedeutet, gegen den Mantel des Schleudergehäuses abgeschleudert und setzen sich an diesem fest. Das Schleudergehäuse wird nach geraumer Zeit gereinigt.
  • Da die Ölpumpe so dimensioniert werden muß, daß sie auch bei heißem Öl noch genügend fördert, und auch dann noch, wenn nach langer Betriebszeit und damit vergrößerter Lagerluft der Ölumlauf steigt, so könnte bei kaltem Öl und normalem Umlauf ein unerwünscht hoher Öldruck entstehen. Er wird durch die Überdruckventile 26 ausgeglichen. Da bei der vorliegenden Anordnung der Überdruckventile zwischen Druckraum der Förderschraube und Schleudergehäuse der durch die Ventile zurückgedrückte Ölüberschuß nicht in den Ölsumpf zurückfließt, wird eine Beunruhigung des Öles in der Wanne vermieden. Das überschüssige Öl wird unter nochmaliger Schleuderung der Förderschraube wieder zugeführt. Aus der Ölwanne selbst fließt dann der Pumpe jeweils nur so viel frisches Öl zu, als die Lagersteilen bei Aufrechterhaltung des eingestellten Öldrukkes benötigen.
  • Ein Vorzug der Bauart nach Fig. 2 und 3 besteht darin, daß der Öleintritt in einen ruhenden Maschinenteil (Stutzen 26) erfolgt. Die Pumpe kann deshalb auch außerhalb des Kurbelgehäuses angebracht werden, wobei Stutzen 26 durch ein Rohr mit dem Ölsumpf verbunden wird.
  • Die Erfindung kann überall dort Anwendung finden, wo es darauf ankommt, eine Pumpe selbst und die von ihr versorgten Arbeitsstellen gegen Verschmutzung zu schützen.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜCHE: i. 'Mit einem Schleuderreiniger in Verbindung stehende Ölpumpe, insbesondere zur Schmierung von Fahrzeugmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Förderstrom des Öles vor der Ölpumpe eingebaute Schleuderring und der eine Getriebeteil der Ölpumpe konaxial angeordnet sind, welch letzterer zur Leitung des Schmiermittels von dem Reiniger zur Pumpe dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die verlängerte Pumpenwelle aufgesetzte Schleudertrommel aus zwei miteinander in Verbindung stehenden konzentrischen Kammern besteht, von denen die innere an eine Längsbohrung der Pumpenwelle angeschlossen ist und die äußere, die eigentliche Schleudertrommel, in einen in den Ölsumpf tauchenden Stutzen endet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderorgane der umlaufenden Pumpe innerhalb der Schleudertrommel angeordnet sind und die Zuleitung des Öles aus dem Ölsumpf zur Pumpe und die Ableitung von den Pumpen zu den Schmierstellen durch den konaxial zur Schleudertrommel angeordneten Getriebeteil erfolgt. q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der konaxial zur Schleudertrommel angeordnete Getriebeteil der Pumpe einen stillstehenden Zapfen bildet, und zwar eine von einem Drehmantel (ig) des Schleuderreinigers dicht umschlossene Förderschraube (i7), in deren Schraubengängen gekapselte, in den Kapseln (2i) drehbar gelagerte Schraubenräder (22) sich planetenartig umlaufend abwälzen, wobei die Zuführung des Öles aus der Schleudertrommel zur Pumpe durch den Mantel (i9) erfolgt, der die Schleudertrommel (23) trägt. Umlaufende Ölpumpe nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Druckzone (30) der Förderschraube und dem Innenraum des Schleudergehäuses (23) Überdruckventile (36) liegen, welche bei zu hohem Druck einen Teil des Öles unter erneuter Schleuderung der Saugzone (37) der Förderschraube zuführen.
DE1930568468D 1930-05-21 1930-05-21 Mit einem Schleuderreiniger in Verbindung stehende OElpumpe Expired DE568468C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013211903A1 (de) * 2013-06-24 2014-12-24 Skf Lubrication Systems Germany Ag Schmiermittelfiltereinheit und Schmiersystem mit der Schmiermittelfiltereinheit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102013211903A1 (de) * 2013-06-24 2014-12-24 Skf Lubrication Systems Germany Ag Schmiermittelfiltereinheit und Schmiersystem mit der Schmiermittelfiltereinheit

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