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Aufstellvorrichtung für Spielpuppen. Gegenstand der Erfindung ist
eine Aufstellvorrichtung für Spielpuppen, insbesondere für Tierfiguren in Springstellung,
und besteht im wesentlichen darin, daß eine Drahtklemme mit ihren Enden durch eine
Fußplatte hindurchgesteckt und oberhalb -und unterhalb der Fußplatte an die Fußplatte
angebogen ist, wodurch sich eine Abstützung der Drahtklemme ergibt und damit die
Möglichkeit, die mit ihrem einen Ende eingeklemmten Figuren unter Benutzung der
Eigenfederung der Drahtklemme in Schwingungen zu versetzen.
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Auf der Zeichnung sind in den Abb. i bis ig sieben verschiedene Ausführungsformen
des Erfindungsgegenstandes erläutert.
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Nach den Abb. i bis q. folgen auf den in geringer Höhe H über der
Fußglatte i befindlichen Steg a einer Klemme 2 zwei im Bogen emporgehende und dann
bis zur Fußplatte heruntergeführte Greifschenkel b, c, an die sich wagerecht über
der Fußplatte verlaufende Auflageschenkel d, e anschließen, deren Verlängerungen
f, g durch Bohrungen der Fußplatte hindurchgeführt sind. Die unterhalb der Fußplatte
befindlichen Fortsätze h, i der Verlängerungen f, g sind, zweckmäßig im Winkel auseinandergehend,
von unten her an die Fußplatte i angedrückt oder in die Fußplatte eingedrückt und
mit nach oben umgebogenen Nadelenden h, l versehen, welche, -in entsprechenden Bohrungen
der Fußplatte verborgen liegend, zum Sichern der Befestigung dienen.
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In den Spalt in zwischen den beiden Greifschenkeln, der beispielsweise
die Weite W. besitzen mag, wird die Aufstellpuppe . mit einem Fußende n eingeschoben,
dessen. Materialstärke S ein wenig -größer ist als die .Spaltweite W. Das Puppenfußende
ist an seiner Sohlenfläche gerade abgeschnitten, so daß es mit dieser auf der Fußplatte
i voll aufsteht. Dieses Fußende wird so weit nach vorn gerückt,
bis
seine abgeschrägte Vorderkante sich schief von unten gegen den Anschlagsteg a legt.
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Bei der Ausführungsform nach den Abb. 5 und 6 ist statt eines einfachen
Quersteges ein schlaufenförmiger, d. h. in Windungen auf und nieder gehender Steg
a1 vorgesehen, um eine auf die Fußplatte abgestützte Anschlagwand zu bilden.
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Nach den Abb. 7 bis g sind statt gebogener Greifschenkel winkelförmige
Greifschenkel b1, cl vorgesehen. Da das wagerechte Stück x jedes winkelförmigen
Greifschenkels für sich allein keine Wand bildet, d. h. keine Anschlagebene bestimmt,
ist der Abstand zwischen dem Quersteg a der Klemme und dem von der Platte emporstrebenden
Stück y des Greifschenkels unterhalb der Breite B des Puppenfußes gewählt. Auch
bei dieser Gestaltung liegt der Steg a in der Höhe H über der Platte,
so daß die Fußspitze z sich außerhalb der Klemme befindet, während das Fersenende
w des Fußes dem Steg a eine Gegenstütze bietet und bei Anfertigung der Klemme in
federndem Material den Drehpunkt für eine elastisch wippende Bewegung abgibt (Abb.
io).
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In allen Fällen ist die Drahtklemme mit ihrem offenen Einführungsende
der Längsmitte der Fußplatte zugekehrt und die Drahtklemme am einen Ende der Fußplatte
angebracht, damit die Puppe stets über die Platte zu stehen kommt, mit welchem Fuß
sie auch in die Klemme eingesetzt wird.
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Bei der Ausführungsform nach den Abb. ii bis 13 dient der in einer
lotrechten Ebene verlaufende Greifschenkel b einer Klemme aus federndem Stahldraht
als seitliche Stützwand, während der gegenüber befindliche Greifschenkel c$ einwärts
durchgebogen ist und somit eine Anpreßfeder bildet. Bei dieser Einrichtung @ ergibt
sich von selbst -eine das Einbringen der Aufstellpuppe erleichternde Spalterweiterung
auf dem Einführungsende (Abb.13).
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Nach Abb. 14 sind die bogenförmigen Greifschenkel b, c an ihren Vorderenden
bis zur Fußplatte heruntergeführt, um sich hier ein zweites Mal auf die Fußplatte
aufzustützen, und dann sind sie mittels emporgehender Zwischenstücke o, p, welche
zur Vergrößerung der seitlichen Anlagewandflächen für das Fußende der Puppe dienen,
in den Quersteg übergeführt.
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Abb. 15 zeigt ebene Greifschenkel b3, c$ von Zickzackform, ebenfalls
zur Vergrößerung der Anlagewandflächen.
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Bei den Ausführungen nach den Abb. 14 und 15 braucht die Größe der
Klemme nicht mit der Breite des Fußendes der Puppe übereinzustimmen, sondern es
finden sowohl breite als auch schmale Füße, wenn sie bis zum Steg a vorgeschoben
.werden, ihren seitlichen Halt. Dann wird also die lotrechte Stellung der Figur
bei jeder Breite S des Puppenfußes erzielt.
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Die Abb. 16 bis ig lassen lösbare Annadelung der Drahtklemme an eine
Fußplatte x erkennen, die zu diesem Zweck einander gegenüber zwei seitliche Einschnitte
3, 3 besitzt. Bei der Drahtklemme schließen sich an die Auflageschenkel d, e nach
außen verlaufende Fortsätze q, y an, deren Enden s, t -zweimal rechtwinklig
umgebogen sind, derart, daß die zurückgebogenen Endstücke it, v um die Materialstärke
der Fußplatte von den Fortsätzen q, y abstehen. Eine derartige Klemme wird im Sinne
der in Abb. =g eingetragenen Pfeile unter Ausnutzung ihrer Eigenfederung über das
zugespitzte Ende der Fußplatte geschoben und durch Einschnappen in die Ausschnitte
3, 3 auf der Fußplatte angenadelt.
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Die nach außen verlaufenden Fortsätze q, y der Auflageschenkel
wirken bei der Durchfederung im Sinne der Abb. io wie auf Verdrehung beanspruchte
Ferderstücke.