DE375182C - Kolbenpumpe - Google Patents

Kolbenpumpe

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DE375182C
DE375182C DER52827D DER0052827D DE375182C DE 375182 C DE375182 C DE 375182C DE R52827 D DER52827 D DE R52827D DE R0052827 D DER0052827 D DE R0052827D DE 375182 C DE375182 C DE 375182C
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piston
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DER52827D
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ERNST RAHMER
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ERNST RAHMER
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B33/00Pumps actuated by muscle power, e.g. for inflating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Kolbenpumpe. Die Erfindung betrifft Kolbenpumpen, insbesondere auch für ärztliche Zwecke, mit einem beim Wechsel der Bewegungsrichtung des Kolbens sich selbsttätig öffnenden und selbsttätig schließenden Kolbenventil. Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht darin, daß die Kolbenstange, d. h. dasjenige Glied, welches die Zug- bzw. Druckverbindung des Handgriffes mit dem Kolben herstellt, aus zwei um die Länge des Ventilhubes gegeneinander beweglichen Teilen besteht. Der eine dieser Teile trägt den Ventilsitz, der andere den Ventilkörper. Beide Teile ragen aus dem Pumpenzylinder heraus, so daß Gelegenheit zur Anbringung einer außerhalb des Zylinders bedienbaren Vorrichtung zur Einstellung des Ventilhubes gegeben ist.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Pumpe nach der Erfindung in Verbindung mit Zubehörteilen für den ärztlichen Gebrauch L-eispielsweise dargestellt.
  • Abb. r zeigt die Pumpe mit einem Anschlußschlauch und einem Absaugegefäß in Längsschnitten.
  • Abb. 2 und 3 stellen ein Rückschlagv entil in Längsschnitten dar.
  • Abb. 4 und 5 sind Längsschnitte von Teilen der Pumpe.
  • Zum Verständnis der Abbildungen sei bemerkt, daß in den Abb. 4 und 5 die Bereiche A und B der Abb. i als nebensächlich nicht mit zur Darstellung gelangen, natürlich al:er als vorhanden zu denken sind.
  • Es ist a der Pumpenzylinder, b der aus einem biegsamen Stoff, etwa Leder, in Muldenform gepreßte Kolben, welcher auf der rohrförmigen Kolbenstange c mittels Gewinde und der Muttern d und e, zwischen diese eingepreßt, befestigt ist. Der gleichzeitig mit eingepreßte Teller f soll das Umschlagen des Kolbens unter Wirkung der Reibung an der Zylinderwand hindern.
  • Das den Kolben tragende Rohr c umschließt den Stab g (Abb. 4), welcher in der Handhabe h befestigt ist. Die Art der Befestigung ist folgende: In den Körper der Handhabe ist die Metallmutter i fest eingelassen und der kleine Holzzylinder k eingeleimt. Der Holzkörper 1, bestehend aus den Teilen m und n, schließt sich an die Handhabe 1a lose an. Über seinen Teil ia ist der Metallüberwurf o geschoben, welcher die Metallringscheibe p ringförmig umfaßt. Sodann folgen unmittelbar aufeinander die beiden Muttern q und r, welche sich gegenseitig sichern. Die Mutter r ist nach dem Kolbenzylinder hin muldenförmig ausgebildet, d. h. es ist ein zvlinderförmiger Zwischenraum s zwischen der Stange g bzw. ihrem Gewinde und der inneren Wand der Mutter gebildet, der um weniges stärker ist als die Wandung des Rohres c. In diesem Zwischenraum endigt das Rohr c. Nur die Teile i, q und r stehen mit dem Gewinde des Stabes e in Eingriff, nicht dagegen auch die Teile h, k, in und n. Die Mutter i einerseits und q und r anderseits pressen also die aufeinanderfolgenden, auf den Stab g gereihten Teile bei entsprechendem Angezogensein so zusammen, daß die Handhabe h mit allen übrigen Teilen als fest verbunden in Erscheinung tritt.
  • Auf das untere Ende des Stabes g ist der Lederkonus t etwa mittels Schraubenmuttern befestigt. Die konische Fläche dieses Lederkonus t liegt gegen den Konussitz u in der Schraubenmutter e, und man denke sich das über den Stab g gezogene und achsial auf ihm verschiebbare Rohr c so lang, daß es nicht bis an das obere Ende des Zwischenraumes s in der Mutter r reicht, wenn der Konus t gegen den Sitz u liegt, wie das die Abb. q. zur Darstellung bringt. Es wird dann beim Abwärtsbewegen der Handhabe h der Kolben offenbar nicht sofort mitgehen, vielmehr zunächst lediglich der Stab g innerhalb des Rohres c sich verschieben, so daß der Konus t sich von dem Sitz u abhebt. Diese Verschiebung erreicht aber ihr Ende, wenn das obere Ende des Rohres c gegen die obere ringförmige Begrenzungswand des Zwischenraumes s stößt, worauf bei fortgesetzter Abwärtsbewegung der Handhabe h auch das Rohr c und mit ihm der Kolben b abwärts bewegt wird, während welcher Abwärtsbewegung der Konus t von dem Sitz u abgehoben bleibt.
  • Der Stab g ist in seinem oberen und mittleren Teil zylindrisch ausgebildet und so dick, daß er das Rohr c gerade ausfüllt und ohne sonderlichen Widerstand in ihm achsial verschiebbar ist. Gegen das untere Ende des Stabes g sind jedoch auf ihm seitliche ebene Flächen v, etwa durch Abfeilen, hergestellt, desgleichen noch spiralig umlaufende ölrinnen u!. Iin Bereich dieser ebenen Flächen hat das Rohr c eine Anzahl Löcher x, welche so angebracht sind, daß, wenn der Konus t von dem Sitz u abgehoben ist, in allen Fällen der Raum vor dem Kolben mit dem Raum hinter dem Kolhen für den Luftdurchgang in Verbindung steht.
  • Die Pumpe wirkt wie folgt: Wird dieHandhabe h hochgezogen, so legt sich der Konus t gegen den Sitz u und zieht den Kolben b aufwärts, indem er gleichzeitig die Räume zu beiden Seiten des Kolbens gegeneinander abdichtet. Der Kolben saugt demnach. Wird dagegen die Handhabe abwärts bewegt, so entfernt sich der Konus t von dem Sitz u, so daß die leiden Räume zu beiden Seiten des Kolbens derart miteinander in Verbindung stehen, daß ein Luftaustausch stattfinden kann.
  • Es ist nun aber die Mutter r auf dein Stab g achsial verschiebbar. Man kann daher das Maß des Abhebens des Konus t von dein Sitz ic beliebig groß einstellen und könnte auch völlig verhindern, daß ein Abheben stattfindet, indem die Mutter r so weit herunterschraubbar ist, daß sie das Rohr c bzw. die Mutter e mit dem Konussitz u fest gegen den Konus t drückt.
  • Die Pumpe bildet mit den dargestellten Zubehörteilen, dem Verbindungsschlauch y, dem Saugegefäß z aus Glas und dem ein- und ausschaltbaren Rückschlagventil ä , b' einen für alle medizinischen Absauge- und Massierzwecke anwendbaren Apparatesatz. Die Einfachheit der Einstellbarkeit des Pumpenventils wird dadurch erreicht, daß die Einstellvorrichtung ohne weiteres von außen her bedienbar ist, ohne daß das Ventil selbst zugänglich gemacht zu werden braucht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kolbenpumpe, insbesondere für ärztliche Zwecke, mit einem beim Wechsel der Bewegungsrichtung des Kolbens sich selbsttätig öffnenden bzw. schließenden Kolbenventil, gekennzeichnet durch eine aus zwei um die Länge des Ventilhubes gegeneinander bewegbaren Teilen (c, g) bestehende Kolbenstange, deren einer Teil (c) den Ventilsitzkörper (e) und deren anderer Teil (g) den Ventilträger (t) trägt, während beide Teile mit einer außerhalb des Zylinders befindlichen Hubbegrenzung verbunden sind, die z. B. aus einem in der Längsrichtung verstellbaren Anschlag (r, s) bestehen kann und gestattet, die Größe des Hubes zwischen dem Sitz (e, u) und dem Körper (t) des Ventils einzustellen sowie das Ventil außer Betrieb zu setzen.
  2. 2. Kolbenpumpe nach Anspruch i, bei welcher der eine Ventilteil gleichzeitig als Kolbenkörper ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil (c) der Kolbenstange aus einem Rohr mit Löchern (x) besteht, während der den anderen Ventilteil tragende Teil (ä) aus einer das Rohr (c) durchlaufenden Stange (g) besteht.
  3. 3. Kolbenpumpe mit der Hubbegrenzung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als einstellbare Hubbegrenzung eine auf dem einen Kolbenstangenteil (g) finit Gewinde sitzende, auf den anderen Kolbenstängenteil (c) als Anschlag wirkende Mutter (r) vorgesehen ist, wobei der Handgriff (lt, i., k, l) gleichzeitig als die jeweilige Einstellung der Anschlagmutter (r) sichernde Kontermutter ausgebildet sein kann.
DER52827D 1921-04-19 1921-04-19 Kolbenpumpe Expired DE375182C (de)

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