DE3751139T2 - Polyvinylchloridformpulver. - Google Patents

Polyvinylchloridformpulver.

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DE3751139T2
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Isao Matsuura
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Polyvinylchloridharz-Zusammensetzung für ein Pulverschmelzverfahren bzw. Pulversinterverfahren (insbesondere für ein Pulverrotationsgießen oder ein Pulversturzgießen), welches insbesondere brauchbar ist, um Abdeckungsmaterialien für Autoinnenteile, wie z.B. Crash-Pads, Armstützen, Kopfstützen, Konsolen, Anzeigenabdeckungen, Türzargen etc., herzustellen.
  • In den letzten Jahren ist für solche Abdeckungsmaterialien für Autoinnenteile ein großer Bedarf entstanden, und zwar für jene, welche leicht sind, einen weichen Griff besitzen und geprägte oder genähte Muster, welche einen Oberflächeneffekt von hoher Güte ergeben, aufweisen.
  • Bis heute waren Abdeckungsmaterialien z.B. Vakuum-geformte, weiche Folienmaterialien, welche hauptsächlich aus Polyvinylchloridharz und ABS-Harz zusammengesetzt waren, und rotationsgegossene oder sturzgegossene Produkte aus einem Sol, welches hauptsächlich aus Polyvinylchloridharz-Paste mit einem Plastifikator (im folgenden als Sol-geformtes Produkt bezeichnet) zusammengesetzt ist.
  • Das Vakuum-geformte Produkt ist leicht, ist aber eher von steifem als von weichem Griff. Ferner ist es schwierig, Produkte mit einer komplizierten Form, welche geprägte oder genähte Oberflächenmuster aufweist, zu fertigen.
  • Ferner besitzt das Vakuum-geformte Produkt den Nachteil, daß sich wegen seiner großen Restdehnung beim Formen bei langandauernder Verwendung leicht Sprünge bilden.
  • Andererseits besitzt das Sol-geformte Produkt einen weichen Griff, aber das Sol schmilzt wegen seiner niedrigen Gelierungstemperatur rasch in der Form, so daß Phänomene, wie z.B. eine Bildung von Fließmarken, Lippen, Fadenziehen des Sols, etc. auftreten.
  • Aus diesem Grund besitzt das Sol-geformte Produkt Nachteile, als es seiner Innenoberfläche an Glätte mangelt, daß die Entnahme des Sols aus der Form zu lange braucht und daß die Dicke des Abdeckungsmaterials unerwünscht groß wird.
  • Ferner besitzt das Sol die Probleme, daß viel Arbeit erforderlich ist, Tanks, Rohre, etc. bei Farbwechsel zu reinigen, und daß sich die Viskosität mit der Zeit ändert, so daß das Sol nicht lange Zeit gelagert werden kann.
  • In den letzten Jahren ist man auf Pulverschmelzverfahren bzw. Pulversinterverfahren bzw. Pulverformen aufmerksam geworden, um diese Nachteile und Probleme zu lösen.
  • Im allgemeinen sind Pulverschmelzverfahren z.B. ein Beschichten im Fließbett, ein elektrostatisches Beschichten, ein Beschichten mit Pulverflammensprühen, ein Pulverrotationsgießen, ein Pulversturzgießen und dergleichen. Insbesondere das Pulverrotationsgießen und das Pulversturzgießen sind zum Herstellen von Abdeckungsmaterialien für Autoinnenteile geeignet.
  • Pulverrotationsgießen oder Pulversturzgießen sind Verfahren, in welchen durch Drehen oder Schütteln einer zusammengebauten Einheit aus einer Form, welche auf einer Temperatur von 180ºC oder höher gehalten wird, und einer Marzpulver-Zuführbox, oder durch Einspritzen eines Harzpulvers in die Form das Marzpulver an die Innenoberfläche der Form angeschmolzen oder verschmolzen und das restliche nicht-verschmolzene Pulver automatisch oder zwangsweise in die Box rückgewonnen wird.
  • Zum Aufheizen der Form beim Pulverschmelzverfahren kann ein Gasofen, ein zirkulierendes Wärmeträgeröl, ein Eintauchen in ein Wärmeträgeröl oder in einen beheizten fließenden Sand, ein Hochfrequenz-Induktionsheizen etc. angewendet werden.
  • Die Pulverzusammensetzung, die in einem solchen Pulverschmelzverfahren verwendet werden soll, sollte eine gute Fließbarkeit und eine gute Formbarkeit aufweisen.
  • Es ist gut bekannt, eine Pulverzusammensetzung durch trockenes Mischen eines Polyvinylchloridharzes mit einem Plastifikator, Stabilisator, Pigment, etc. in einem Mischer oder in einem Hochgeschwindigkeits-Drehmischer, der mit einem Wärmemantel versehen ist, herzustellen.
  • Um die Fließbarkeit zu verbessern, ist es auch gut bekannt, ein fein gepulvertes Polyvinylchloridharz und einen anorganischen Füllstoff, wie z.B. fein gepulvertes Calciumcarbonat, Siliciumdioxid, etc., beim Kühlschritt nach Beendigung des Trockenmischens zuzugeben (Rubber Digest, Bd. 14, Nr. 8, Seiten 32-40; Polyvinylchloride - Its Chemistry and Industry II, Seiten 367 - 370, 1986; und japanische Patentveröffentlichung Nr. 1575/1962).
  • Es besteht ein großer Bedarf für eine Pulverzusammensetzung zum Herstellen von Abdeckungsmaterialien durch ein Pulverschmelzverfahren, welches eine verringerte Neigung zum Formverschmutzen während des Pulverschmelzens (im folgenden als Beständigkeit gegen Formverschmutzung bezeichnet), vorzugsweise mit einer Beständigkeit gegen Aminverschmutzung, welche bei der Anbringung von Urethanmaterial auf das Abdeckungsmaterial (im folgenden als Aminbeständigkeit bezeichnet) aufweist. Ein Pulverschmelzverfahren wird ausgeführt, indem eine Pulverzusammensetzung durch Schmelzen oder Verschmelzen auf der Oberfläche einer Form, welche, wie oben beschrieben, auf einer hohen Temperatur gehalten wird, angebracht wird, so daß die Oberfläche der Form allmählich mit der Anzahl der Formschüsse verschmutzt.
  • Wenn die Verschmutzung der Form fortschreitet, werden die Vertiefungen des geprägten Musters auf der Innenoberfläche der Form wegen einer Akkumulierung von Schmutz seicht, und das erhaltene Abdeckungsmaterial wird unerwünscht glänzend. Auch wenn der Schmutz auf der Form klebrige Substanzen enthält, wird es schwierig, das gebildete Abdeckungsmaterial von der Form zu entfernen, und in einigen Fällen werden unerwünschte Vertiefungen auf der Oberfläche des Abdeckungsmaterials gebildet.
  • In der Folge wird es notwendig, den Formbetrieb zum Reinigen der Form anzuhalten, wobei als Ergebnis davon die Produktivität merklich verringert wird. Auch zusätzliche Arbeit und Chemikalien (Alkalilösungen, saure Lösungen, halogenierte Kohlenwasserstofflösungsmittel, die zum Reinigen verwendet werden) sind zum Reinigen erforderlich. Wenn ferner der Schmutz zu schwer wird, um durch einfaches Reinigen entfernt zu werden, ist ein mechanisches Bürsten (Messingbürsten, Bürsten mit einem Strahl aus feinen Glaskugeln und Luft) erforderlich. Wenn ein solches Bürsten häufig angewendet wird, wird die Lebensdauer der Form verkürzt. Es wird daher sehr wichtig, auf industrielle und ökonomische Weise eine Pulverzusammensetzung zur Verfügung zu stellen, welche in der Beständigkeit gegen Formverschmutzung überlegen ist.
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können verwendet werden, um Autoinnenteile, etc. herzustellen; solche Innenteile werden häufig in Kombination mit Urethan verwendet, so daß es für sie wichtig ist, gegen eine Entfärbung mit Aminen, welche Urethan zuzuschreiben sind, beständig zu sein.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Polyvinylchloridharz-Zusammensetzung für Pulverschmelzverfahren mit Aminbeständigkeit und Beständigkeit gegen Verschmutzung in der Form beim Verarbeiten zur Verfügung, wobei die Zusammensetzung pro 100 Gewichtsteile Polyvinylchloridharz darin vermischt enthält: (a) 0,1 bis 10 Gewichtsteile eines Stabilisierergemisches aus Barium- und Zink-Carbonsäuresalzen, die jeweils einen Schmelzpunkt von nicht weniger als 250ºC besitzen, wobei das Barium- und Zink- Metallgewichtsverhältnis 1:5 bis 5:1 ist, und (b) 0,1 bis 10 Gewichtsteile Metallperchlorat und/oder Perchloration-Hydrotalcit-Verbindung, ausgewählt aus denen der Formel
  • Mg1-xAlx(OH)&sub2;.(ClO&sub4;)&sub2;.mH&sub2;O
  • wobei x eine Zahl ist, die die Gleichung 0 < x &le; 0,5 erfüllt, und m eine positive Zahl von 5 oder weniger darstellt.
  • Die Erfindung ist durch die Verwendung von Barium- und Zink-Carbonsäuresalzen gekennzeichnet, die jeweils einen Schmelzpunkt von nicht niedriger als 250ºC haben.
  • Bis heute hatten carboxylische Metallseifenstabilisierer in der Regel Schmelzpunkte von niedriger als 250ºC. Stabilisierer vom Metallseifentypus, wie z.B. Stearat, Palmitat, Laurat, Caprylat, Oleat, Linolat, Ricinoleat, Hydroxystearat, etc., besitzen zum Beispiel eine schlechte Verträglichkeit mit Polyvinylchloridharzen, wenn sie in Pulverschmelzverfahren verwendet werden, wo keine Scherung angewendet wird, und besitzen auch eine Schmierwirkung, so daß ein "Belegen" leicht auftritt, was große Verschmutzungen in der Form ergibt. Ferner verursachen solche Metallseifenstabilisierer mit der Zeit einen Ausbruch eines weißen Pulvers auf der Oberfläche des geformten Produktes (Ausschwitzen). Diese Stabilisierer sind daher für Pulverschmelzverfahren nicht geeignet.
  • Metallseifenstabilisierer von Fettsäuren mit Alkylgruppen von 5 bis 8 Kohlenstoffatomen, wie z.B. Nonanoat, Octanoat, Heptanoat, Hexanoat, etc. (zum Beispiel die Barium- und Zinksalze dieser Säuren), ergeben eine beträchtlich verbesserte Beständigkeit gegen Verschmutzung in der Form. Mit der Entwicklung der praktischen Anwendung von Pulverschmelzverfahren hat jedoch der geforderte Pegel an Beständigkeit gegen Verschmutzung in der Form so beträchtlich zugenommen, daß diese Stabilisatoren nicht immer zufriedenstellend sind. Es ist erwünscht, das Waschen der Form weiter zu verringern oder die Bildung von Glanz auf kontinuierlich geformten Abdeckungsmaterialien auf einem niedrigeren Pegel zu halten.
  • Mit den obigen Metallseifenstabilisatoren von Fettsäuren mit C&sub5;-C&sub8;-Alkylgruppen ist ein kontinuierliches Formen mit 100 Schuß gewöhnlich die Grenze hinsichtlich des Ausmaßes an Verschmutzung in der Form und der Bildung von Glanz: auf dem geformten Produkt.
  • Wir haben einen Stabilisator gesucht, welcher einer Verschmutzung in der Form gegenüber beständig ist und eine geringe Neigung besitzt, auf dem geformten Abdeckungsmaterial Glanz zu erzeugen, und haben dieses Ziel mit einem Stabilisierer vom Metallseifentypus erreicht, welcher ein Metallsalz einer Carbonsäure mit einem Schmelzpunkt von nicht niedriger als 250ºC ist.
  • Bei Pulverschmelzverfahren, insbesondere beim Pulverrotationsgießen oder beim Pulversturzgießen mit einer pulvrigen Polyvinylchloridharz-Zusammensetzung, wird die Zusammensetzung unter Verschmelzen an einer Form angehaftet, welche auf einer Temperatur von 1800 bis 250ºC gehalten wird. Wenn die Temperatur der Form niedriger als 180ºC ist, ist das Verschmelzen des Pulvers ungenügend und werden Vertiefungen und nadelförmige Lunker auf der Oberfläche des Abdeckungsmaterials gebildet; wenn die Temperatur der Form 250ºC überschreitet, macht das Abdeckungsmaterial eine beträchtliche Entfärbung und eine thermische Zersetzung durch.
  • Metallseifenstabilisierer von Fettsäuren mit C&sub5;-C&sub8;-Alkylgruppen sind flüssig und mit Plastifikatoren gut kompatibel. Wenn in der Folge eine pulvrige Zusammensetzung, die einen solchen Plastifikator enthält, in diesem Temperaturbereich an eine Form unter Schmelzen angebracht wird, blutet der Plastifikator gegen die Oberfläche der Form aus; eine Spurenmenge des flüssigen Stabilisators blutet zusammen mit dem blutenden Plastifikator aus. Beim weiteren kontinuierlichen Formen akkumuliert der ausgeblutete Stabilisator auf der Form, wobei er eine Änderung in der Qualität und eine Zersetzung durchmacht.
  • Wenn eine solche Verschmutzung der Form auftritt, werden die Vertiefungen des geprägten Musters auf der Innenoberfläche der Form seicht, und wird die Oberfläche des Abdeckungsmaterials glatt, was die Bildung von Glanz: fördert. Ferner wird der Schmutz auf der Form übertragen, wobei das Abdeckungsmaterial verschmutzt wird.
  • Der in dieser Erfindung verwendete Stabilisierer vom Metallseifentypus, welcher ein Metallsalz einer Carbonsäure mit einem Schmelzpunkt von nicht niedriger als 250ºC ist, ist in Plastifikatoren unlöslich und blutet bei einer Formtemperatur von 180 bis 250ºC nicht zusammen mit dem blutenden Plastifikator aus; als Ergebnis sind die Akkumulierung von Schmutz auf der Form und die Bildung von Glanz: auf dem Abdeckungsmaterial verringert.
  • Unter den Stabilisatoren, welche gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, können die folgenden Beispiele angegeben werden (Fp.-geprüft mittels eines elektrisch beheizten Blocks zum Messen des Schmelzpunktes, hergestellt von Yanagimoto Seisakushu Co., Ltd.). Geeignete Bariumsalze sind so z.B. das Oxalat, das Malonat, das Maleat, das Tartrat, das Benzoat, das p-tert.Butylbenzoat das Succinat, das Glutarat, das Adipat, das Pimelat, das Suberat, das Azelat, das Sebazat, das Paratartrat, das Malat, das Acrylat, das Methacrylat, das Phthalat, das Isophthalat, das Terephthalat das Salicylat, das Antranilat, das Cinnamat, das Mandelat, das &alpha;-Naphthoat und das &beta;-Napthoat, etc. Geeignete Zinksalze sind z.B. das Oxalat, das Malonat, das Maleat, das Tartrat, das Benzoat, das p-tert.Butylbenzoat, das Succinat, das Glutarat, das Adipat, das Pimelat, das Suberat, das Azelat, das Sebazat, das Paratartrat, das Malat, das Cinnamat, das Mandelat, das &alpha;-Naphthoat und das &beta;-Napthoat, etc.
  • Die Barium- und Zinksalze werden in Kombination verwendet, und ein bevorzugtes Barium zu Zink-Metallgewichtsverhältnis ist von 1:5 bis 5:1, besonders bevorzugt von 1:3 bis 5:1.
  • Wenn dieses Verhältnis unter 1:5 ist, besteht eine Gefahr, daß die Dehydrochlorierungswirkung von Zink zunimmt und die thermische Beständigkeit während des Formens herabsetzt, wobei schwarze Stellen und Schäume auf dem Produktabdeckungsmaterial gebildet werden. Eine solche exzessive Menge von Zink ist daher nicht bevorzugt. Wenn dieses Verhältnis über 5:1 ist, wird eine Neigung des Abdeckungsmaterials, gefärbt zu sein, insbesondere rot, beim Anfangsstadium des Formens merklich. Als Ergebnis kann die Farbe des geformten Abdeckungsmaterials von der erwünschten abweichen, was hinsichtlich einer Farbabstimmung nicht bevorzugt ist.
  • Die Menge des obigen verwendeten Stabilisierergemisches vom Barium-Zinksalztypus ist vorzugsweise von 0,1 bis 10 und mehr bevorzugt von 0,5 bis 5 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile Polyvinylchloridharz. Wenn die Menge geringer als 0,1 Gewichtsteil ist, kann die thermische Beständigkeit der Zusammensetzung während des Formens schlecht sein, während, wenn sie größer als 10 Gewichtsteile ist, die Festigkeit des Abdeckungsmaterials für eine praktische Verwendung zu gering sein kann und die Kosten ökonomisch nachteilig sein können.
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung besitzen auch eine ausgezeichnete Aminbeständigkeit. Diese Charakteristik ist insbesondere dann brauchbar, wenn Urethan zu einem geformten Produkt gespritzt wird, welches von der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung erhalten wird, und dann geschäumt wird. In einem solchen Urethanschaum werden in situ Aminverbindungen als Katalysatoren verwendet; diese sind z.B. Ethylendiamin, Triethylendiamin, Triethylentetramin, Triethanolamin, etc. (allein oder in Kombination), und ihre Additionsprodukte mit Alkylenoxiden, wie z.B. Ethylenoxid, Propylenoxid, Butylenoxid, Epichlorhydrin, Styroloxid, etc. Diese Aminverbindungen verursachen, bei Kontakt mit dem Polyvinylchlorid-Abdeckungsmaterial eine sehr rasche Entfärbung des Materials, insbesondere bei Anwesenheit von Wärme und Licht, und beschleunigen eine Verschlechterung und eine Änderung in der Qualität des Polyvinylchloridharzes.
  • Wir erkannten an, daß es beim Pulverrotationsgießen und beim Pulversturzgießen industriell und ökonomisch wichtig ist, eine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber einer Verschmutzung in der Form und eine ausgezeichnete Aminbeständigkeit, welche miteinander verträglich sind, vorzusehen, und daß ein Mangel an einer dieser zwei Eigenschaften eine Bereitstellung des Abdeckungsmaterials durch ein Pulverschmelzverfahren beeinträchtigt. Wir haben diese Kompatibilität erzielt, indem wir die gemischten Stabilisierer vom Barium- und Zinksalztypus mit Metallperchlorat und/oder einer Hydrotalcitverbindung vom Perchloration-Typus kombiniert haben.
  • Im Verlauf der herkömmlichen Entwicklung von Pulverzusammensetzungen mit ausgezeichneter Aminbestandigkeit wurde gedacht, daß dasjenige, was eine Farbänderung durch die Wirkung des Amins verhindert, die Chelatbildung eines Zink-enthaltenden Stabilisierers und eines Amins ist, was die Dehydrochlorierungswirkung des Amins hemmt, oder eine komplementare Beziehung, welche zwischen der Farbe der Chelatverbindung und der Farbe, die einer Komplexverbindung eigen ist, welche durch die Umsetzung eines Polyvinylchloridharzes mit dem Amin hergestellt wird.
  • Früher fanden wir, daß eine Magnesiumverbindung eine die Entfärbung verhindernde Fähigkeit in den Tests auf thermische Beständigkeit und Lichtechtheit auf dem auf Urethan angebrachten Abdeckungsmaterial aufweist (japanische Anmeldung 16594/1984 - EP-A - 0 151 040). Weil ein Abdeckungsmaterial in kleinerer Dicke durch Pulverschmelzen hergestellt werden muß, ist der Bedarf für Aminbeständigkeit stärker geworden; der gleiche Entfärbungspegel, wie er für ein herkömmliches Abdeckungsmaterial mit einer Dicke von 1 mm erforderlich ist, welches Material durch Pulverschmelzen hergestellt wird, wird nun auch für Abdeckungsmaterialien mit einer Dicke von 0,5 bis 0,8 mm gefordert. In der Folge entstehen Nachteile aus der bloßen Verwendung des Magnesium-enthaltenden Stabilisators wie vorhin. Wir verwenden ein Metallper chlorat und/oder eine Hydrotalcitverbindung vom Perchloration- Typus für die Verhinderung einer Entfärbung, die von Aminverbindungen, insbesondere tertiären Aminverbindungen, verursacht wird. Geeignete Metallperchlorate sind z.B. Bariumperchlorat, Magnesiumperchiorat, Aluminiumperchlorat, Natriumperchlorat.
  • Die Hydrotalcit-Verbindung vom Perchloration-Typus, die in der vorliegenden Erfindung brauchbar ist, kann hergestellt werden, indem eine Hydrotalcit-Verbindung, für die die allgemeine Formel (I)
  • Mg1-xAlx(OH)&sub2;.(CO&sub3;)x/2.mH&sub2;O (I)
  • steht, worin m eine positive Zahl darstellt und x eine Zahl ist, die die Gleichung 0 < x &le; 0,5 erfüllt, mit einer wäßrigen Perchlorsäurelösung in Kontakt gebracht wird, um (CO&sub3;) in der Formel (I) durch (ClO&sub4;)&sub2;²- zu ersetzen, und sie besitzt die folgende Formel (II)
  • Mg1-xAlx(OH)&sub2;.(ClO&sub4;)&sub2;.mH&sub2;O (II)
  • worin x und m wie oben definiert sind.
  • Die Hydrotalcit-Verbindung ist in ihrer Fähigkeit, Halogene abzufangen, ausgezeichnet, ihre Fähigkeit ist jedoch so groß, daß sie unter schwierigen Bedingungen eine Dehydrochlorierung von zum Beispiel Polychloridharzen fördert, wobei als Ergebnis davon eine Verfärbung aufgrund der Bildung von Polyenen merklich gefördert wird. Auch die Aminbeständigkeit der an Urethan angebrachten Polyvinylchloridfolie ist ungenügend.
  • Wir fanden, daß das Perchlorat und die Hydrotalcit-Verbindung vom Perchloration-Typus eine ausgezeichnete Aminbeständigkeit insbesondere der Urethan angebrachten Polyvinylchloridfolie verleihen. Auf welchem Mechanismus diese Wirkung basiert, ist nicht klar, es wird jedoch angenommen, daß sie auf zwei Wirkungen beruht, wobei die eine eine Wirkung ist, eine Verfärbung auf Grund von Polyenen, welche durch die Dehydrochlorierung von Polyvinylchloridharz erzeugt werden, zu verringern, und die andere eine Wirkung ist, welche aus der Bildung eines Komplexes des Perchlorations mit dem Amin resultiert, um die Dehydrochlorierung eines Polyvinylchloridharzes zu verringern.
  • Die Menge des Perchlorats und/oder der Hydrotalcit-Verbindung vom Perchloration-Typus, welche in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, ist vorzugsweise von 0,1 bis 10 und mehr bevorzugt von 0,5 bis 5 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile des Polyvinylchloridharzes.
  • Wenn die Menge geringer als 0,1 Gewichtsteil ist, ist die Aminbeständigkeit schlecht, während wenn sie größer als 10 Gewichtsteile ist, die Folienfestigkeit des gebildeten Abdeckungsmaterials gering ist und die Kosten hoch werden, was ökonomisch nachteilig ist.
  • Die vorliegende Erfindung kann daher zwei wichtige Probleme zur gleichen Zeit lösen, d.h. eine Verbesserung in der Beständigkeit gegen eine Verschmutzung in der Form während des Pulverschmelzens und in der Aminbeständigkeit der auf Urethan angebrachten Polyvinylchloridfolie, indem der obige Stabilisator vom Barium-Zink-Salztypus mit dem Perchlorat und/oder der Hydrotalcit-Verbindung vom Perchloration-Typus kombiniert werden. Jeder dieser Stabilisatoren und Verbindungen kann getrennt zugegeben werden, sie werden aber vorzugsweise als eine gemischte Dispersion in einem Plastifikator zugegeben.
  • Die Harzzusammensetzung kann auch einen Stabilisator enthalten, wie z.B. Calciumoleat, Magnesiumoxid, Magnesiumhydroxid, Hydrotalcitverbindungen, Zinkoxid, Bariumoxid, Calciumoxid, Bariumphosphat, etc. Ferner können phenolische Antioxididantien, Thioether-Antioxidantien, gehinderte Aminverbindungen, Phosphitverbindungen, Diketoverbindungen, Ultraviolettabsorptionsmittel (z.B. Salicylatverbindungen, Benzophenonverbindungen, Benzotriazolverbindungen), epoxydiertes Sojabohnenöl, epoxydierte Verbindungen, die aus Bisphenol A und Epichlorhydrin synthetisiert sind, etc. verwendet werden.
  • Die Polyvinylchloridharze, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, sind z.B. solche, die durch Suspensionspolymerisation, Massepolymerisation oder durch Emulsionspolymerisation hergestellt werden, und Beispiele sind Vinylchloridpolymere, Copolymere aus Vinylchlorid mit einer oder mehreren Verbindungen, die damit copolymerisierbar sind (wie z.B. Ethylen, Propylen, Vinylacetat, etc.), Pfropfcopolymere aus Ethylen/Vinylacetat-Copolymer mit Vinylchlorid, und Gemische von zwei oder mehreren von diesen. Die Polyvinylchloridharze für die vorliegende Erfindung sind jedoch nicht auf diese beschränkt.
  • Plastifikatoren, die in der vorliegenden Erfindung brauchbar sind, sind z.B. Phthalester, wie z.B. Diisodecylphthalat, Diisoundecylphthalat, Di(C&sub9;-C&sub1;&sub1;)alkylphthalate, etc., und Trimellithsäureester, wie z.B. Trioctyltrimellithat, Tri-2-ethylhexyltrimellithat, Tridecyltrimellithat, Tri(C&sub7;-C&sub9; oder C&sub7;-C&sub1;&sub1;)alkyltrimellithate, etc.
  • Es ist auch möglich, eine kleine Menge Epoxyplastifikatoren, Polyesterplastifikatoren, etc. zu verwenden. Der Plastifikator, der in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ist jedoch nicht auf diese beschränkt.
  • Der Polyvinylchloridharz-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann Füllstoffe und verschiedenste Hilfsstoffe zusätzlich zum Plastifikator, Stabilisator und Pigment zugegeben werden, wenn der Bedarf entsteht.
  • Für das Polyol, den Katalysator, das Schaummittel, das Polyisocyanat etc. für das Urethanschäumen in situ der vorliegenden Erfindung sind die gut bekannten, die üblicherweise bei der Herstellung von Polyurethanschäumen verwendet werden, geeignet.
  • Bei Pulverschmelzverfahren kann die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung für ein kontinuierliches Formen von mehr als 300 Schüssen verwendet werden. Im übrigen ist die Zusammensetzung den herkömmlichen insofern überlegen, als die Bildung von Glanz auf der Oberfläche des erhaltenen geformten Produktes auf einen sehr geringen Pegel unterdrückt ist.
  • Auch wenn das geformte Produkt der Zusammensetzung zusammen mit einem Polyurethanschaum zu einem laminierten Produkt gebildet wird, ist die Aminbeständigkeit der Zusammensetzung sehr gut. Diese Aminbeständigkeit ermöglicht zusammen mit der ausgezeichneten Beständigkeit gegen die oben beschriebene Verschmutzung in der Form, daß die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung sehr breite Anwendungen in der Form von Autoinnenteilen, industriellen Teilen, zur Verfügung stellt.
  • Beispiele 1 bis 18 und Vergleichsbeispiele 1 bis 5
  • Beispiele der vorliegenden Erfindung sind unten angegeben, aber die vorliegende Erfindung ist nicht auf diese Beispiele beschränkt.
  • (1) Herstellung einer Zusammensetzung zum Pulverschmelzen bzw. Pulverformen
  • In einen 20 Liter-Super-Mixer wurden 20 kg eines reinen Polyvinylchloridharzes mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 700, hergestellt durch die übliche Suspensionspolymerisation (Sumilit SX-7GL; hergestellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd.) gegeben. Das Harz wurde mit einer bestimmten Rotationsgeschwindigkeit gerührt, und als die Harztemperatur 80ºC erreichte, wurde es mit einem Plastifikator, einem Stabilisator, der vorher in den Plastifikator dispergiert wurde, einem Pigment und einem epoxydierten Sojabohnenöl trocken gemischt. Als die Temperatur der trockenen Mischung 122ºC erreichte, wurde der Aufheizdampf abgeschaltet, und nach Beendigung des trockenen Mischens wurde die trockene Mischung auf 50ºC oder darunter mittels Wasserkühlung gekühlt. Danach wurden 200 g eines fein gepulverten Polyvinylchloridharzes (hergestellt von Sumitomo Co., Ltd.) in der erhaltenen trockenen Mischung gleichförmig dispergiert, um eine pulvrige Zusammensetzung von guter Fließbarkeit zu erhalten.
  • Beim Herstellen von Pulverzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung wurden die Additive in den in der Tabelle 1 gezeigten Verhältnissen mit dem gesamten des reinen Polyvinylchloridharzes und des fein gepulverten Polyvinylchloridharzes als 100 Gewichtsteile gemischt. Die Menge des zugegebenen Stabilisators ist für die Beispiele 1 bis 18 in der Tabelle 2 und für die Vergleichsbeispiele 1 bis 5 in der Tabelle 3 gezeigt. Tabelle 1 Zusammensetzung der Pulverzusammensetzung Reines Polyvinylchloridharz Fein gepulvertes Plastifikator : Trioctyltrimellithat Epoxydiertes Sojabohnenöl Stabilisierer Pigment (grau) Gewichtsteile Geeignete Menge Sumilit (hergestellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd.) Kao Co., Ltd. Gezeigt in den Tabellen Sumika Color, Co., Ltd.
  • (2) Auswertung der Beständigkeit gegen Verschmutzung in der Form
  • Die Beständigkeit gegen Verschmutzung in der Form wurde durch das Ausmaß an Gelbwerden der Form nach einem Formen und am Oberflächenglanz (Reflexionsvermögen bei 60º) der gebildeten Folie bewertet. Eine geprägte Nickelform der Größe 100 mm x 100 mm x 3 mm (dick) wurde auf einer Elektroheizplatte erwärmt. Als die Temperatur der Form 220ºC erreichte, wurde die Form herausgenommen, und 100 g der Pulverzusammensetzung wurden über die Form gestreut und darauf 10 Sekunden lang durch Verschmelzen angehaftet. Nach Entfernung des nicht-verschmolzenen Pulvers wurde die Nickelform wieder auf die heiße Platte gegeben und für eine vollständige Verschmelzung 30 Sekunden lang erhitzt.
  • Nach Abkühlen mit Eis wurde die gebildete Folie von der Form abgezogen und die Verschmutzung auf der Form beobachtet. Dieses Verfahren wurde 300mal wiederholt. Der Oberflächenglanz (Reflexionsvermögen bei 60ºC) der gebildeten Folie wurde makroskopisch beurteilt und mittels eines Glanzmeters gemessen. Tabelle 2 In den Beispielen verwendetes Stabilisatorsystem Stabilisierer vom Ba/Zn-Salz-Typus Beispiel Zugegebene Menge (Gewichtsteil) Gewichtsverhältnis Perchloratverbindung Andere Additive Bariumoxalat Zinkoxalat Bariummalonat Zinkmalonat Bariummalat Zinkmaleat Bariumtartrat Zinktartrat Bariumbenzoat Zinkbenzoat Barium-p-tert.butylbenzoat Zink-p-tert.butylbenzoat Zinkmaleat Bariummaleat Bariumperchlorat Magnesiumperchlorat Aluminiumperchlorat Magnseiumperchlorat Natriumperchlorat Hydrotalcit-Verbindung vom Perchloration-Typus Anmerkung: Die in den Beispielen 1 bis 12 verwendete Perchloratverbindung ist eine Hydrotalcit- Verbindung vom Perchloration-Typus Tabelle 3 In den Vergleichsbeispielen verwendetes Stabilisatorsystem Stabilisierer vom Ba/Zn-Salz-Typus Vergleichsbeispielspiel Nr. Zugegebene Menge (Gewichtsteil) Gewichtsverhältnis Perchloratverbindung Andere Additive Bariumoctoat Zinkoctoat Bariumbenzoat Zinkbenzoat Trs nonylpheylphosphit, 0,2 Anmerkung: Die in den Vergleichsbeispielen 2 und 3 verwendete Perchloratverbindung ist eine Hydrotalcit-Verbindung vom Perchloration-Typus.
  • (3) Auswertung der Aminbeständigkeit
  • Der Test auf Aminbeständigkeit wurde wie folgt ausgeführt: Eine Folie mit einer Größe von 300 mm x 300 mm x 0,8 mm (dick), welche mittels eines Pulverschmelzverfahrens hergestellt wurde, wurde mit seiner geprägten Oberfläche nach unten auf einen Aluminiumträgerrahmen mit einer Größe von 300 mm x 300 mm x 10 mm (dick) gegeben. Danach wurden 153 g eines Gesamtgewichts aus einem früher hergestellten Polyolgemisch und polymerem MD mit einem NCO-Gehalt von 30,5% in einem Gewichtsverhältnis von ersterem zu letzterem von 100 Teile zu 150 Teile, wobei das Polyolgemisch hergestellt wurde, indem Wasser, Triethanolamin, Triethylendiamin und Polyol, welches hauptsächlich aus einem Glycerin/Propylenoxid-Addukt und einem Glycerin/Ethylenoxid-Addukt zusammengesetzt war, hergestellt, auf einem Hochgeschwindigkeitsmischer 10 Sekunden lang gemischt, und das Gemisch wurde in den Aluminiumträgerrahmen gespritzt, und dann wurde durch Festklemmen ein Urethanschaum an der Rückseite der Folie angebracht.
  • Die auf Urethan angebrachte Folie wurde in Teststücke mit einer Größe von 70 mm x 150 mm geschnitten, und eine Gruppe von vier wurde in einen Geer-Ofen mit einer Atmosphärentemperatur von 110ºC und eine andere in ein Sonnenscheinwetter-O-Meter gegeben, worin die Temperatur der schwarzen Platte 83ºC war, so daß ein Teststück alle 100 Stunden herausgenommen werden konnte. Auf diese Weise wurde ein 400 Stunden Entfärbungstest durchgeführt.
  • (4) Auswertungsergebnis
  • Die Ergebnisse der Beispiele 1 bis 18 sind in den Tabellen 4 und 6 gezeigt, und jene der Vergleichsbeispiele 1 bis 5 sind in den Tabellen 5 und 7 gezeigt. Tabelle 4 Auswertung der Beständigkeit gegen Verschmutzung in der Form und Erzeugung von Oberflächenglanz Auswertung der Beständigkeit gegen Form-Verschmutzung (Form: geprägte Nickelplatte Anzahl kontinuierlicher Schüsse Beispiel Fortsetzung
  • Anmerkung: Auswertungsstandard
  • (1) Beständigkeit gegen Verschmutzung in der Form und makroskopische Beurteilung des Oberflächenglanzes
  • Wenig Verschmutzung
  • &Delta; Leichte Verschmutzung
  • X Viel Verschmutzung
  • (2) Glanzmeter
  • Ein kleinerer Wert gibt weniger Glanz an. Tabelle 4 Auswertung der Beständigkeit gegen Verschmutzung in der Form und Erzeugung von Oberflächenglanz (Fortsetzung) Auswertung auf Bildung von Oberflächenglanz Makroskopische Beurteilung Glanzmeter (%) Tabelle 5 Auswertung der Beständigkeit gegen Verschmutzung in der Form und Erzeugung von Oberflächenglanz Auswertung der Beständigkeit gegen Form-Verschmutzung (Form: geprägte Nickelplatte Anzahl kontinuierlicher Schüsse Vergleichsbeispiel Tabelle 5 Auswertung der Beständigkeit gegen Verschmutzung in der Form und Erzeugung von Oberflächenglanz (Fortsetzung) Auswertung auf Bildung von Oberflächenglanz Makroskopische Beurteilung Glanzmeter (%) Tabelle 6 Auswertung der Aminbeständigkeit Thermische Beständigkeit (Geer-Ofen, 110ºC) Lichtbeständigkeit (Sonnenscheinwetter-O-Meter; 83ºC) Zeit vergangen (Stunde) Beispiel Auswertungsstandard: Verschmutzung oder Farbänderung, basierend auf Grauskala Bewertung: 5 Keine Änderung 4 Leichte, aber schwache Änderung 3 Leichte, aber klar erkennbare Änderung 2 Leichte, ausgeprägte Änderung 1 Ziemlich ausgeprägte Änderung Tabelle 7 Bewertung der Aminbeständigkeit Thermische Beständigkeit (Geer-Ofen, 110ºC) Lichtbeständigkeit (Sonnenscheinwetter-O-Meter, 83ºC) Zeit vergangen (Stunde) Vergleichsbeispiel

Claims (6)

1. Polyvinylchloridharz-Zusammensetzung für Pulverschmelzverfahren mit Aminbeständigkeit und Beständigkeit gegen Verschmutzung in der Form beim Verarbeiten, wobei die Zusammensetzung pro 100 Gewichtsteile Polyvinylchloridharz darin vermischt enthält: (a) 0,1 bis 10 Gewichtsteile eines Stabilisiergemischs von Barium- und Zink-Carbonsäuresalzen, wobei das Metallgewichtsverhältnis von Barium und Zink 1:5 bis 5:1 ist, und (b) 0,1 bis 10 Gewichtsteile Metallperchlorat und/oder eine Perchloration-Hydrotalcit-Verbindung ausgewählt aus denen der Formel:
Mg1-x Alx(OH)&sub2; (ClO&sub4;)&sub2; mH&sub2;O,
wobei x eine Zahl ist, die die Gleichung 0 < x &le; 0,5 erfüllt und m eine positive Zahl von 5 oder weniger darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Barium- und Zink-Carbonsäuresalze jeweils einen Schmelzpunkt nicht niedriger als 250 ºC haben.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der Bariumsalz-Stabilisiererbestandteil ausgewählt ist aus Bariumoxalat, -malonat, -maleat, - tartrat, -benzoat, -p-tert-butylbenzoat, -succinat, -glutarat, -adipat, -pimelat -suberat, -azelat, -sebazat, -paratartrat, -malat, -acrylat, -methacrylat, -phthalat, -isophthalat' -terephthalat, -salicylat, -anthranilat, -cinnamat, -mandelat, -&alpha;-naphthoat und -&beta;-naphthoat.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Zinksalz-Stabilisiererbestandteil ausgewählt ist aus Zinkoxalat, -malonat, -maleat, -tartrat, -benzoat, -p-tert-butylbenzoat, -succinat, -glutarat, -adipat, -pimelat, -suberat, -azelat, -sebazat, -paratartrat, -malat, -cinnamat, - mandelat, -&alpha;-naphthoat und -&beta;-naphthoat.
4. Pulverzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei diese ein Metallperchlorat ausgewählt aus Magnesiumperchlorat, Bariumperchlorat, Aluminiumperchlorat und Natriumperchlorat umfaßt.
5. Verwendung einer Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 in einem Pulverschmelz- bzw. Pulversinterverfahren.
6. Pulverformprodukt einer Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4.
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