DE374881C - Vorrichtung zum Einfraesen von Schlitzen in Schrauben, Fassonteile u. dgl. mit umlaufndem Fraeser und geschlitztem Widerlager, durch welches das in eine Buechse des Werkstueckhalters eingesetzte Werkstueck mit seinem Kopf in der Schnittstellung festgeklemt wird - Google Patents

Vorrichtung zum Einfraesen von Schlitzen in Schrauben, Fassonteile u. dgl. mit umlaufndem Fraeser und geschlitztem Widerlager, durch welches das in eine Buechse des Werkstueckhalters eingesetzte Werkstueck mit seinem Kopf in der Schnittstellung festgeklemt wird

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DE374881C
DE374881C DEK73455D DEK0073455D DE374881C DE 374881 C DE374881 C DE 374881C DE K73455 D DEK73455 D DE K73455D DE K0073455 D DEK0073455 D DE K0073455D DE 374881 C DE374881 C DE 374881C
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HANS KLEMME
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G9/00Working screws, bolt heads, or nuts in conjunction with thread cutting, e.g. slotting screw heads or shanks, removing burrs from screw heads or shanks; Finishing, e.g. polishing, any screw-thread
    • B23G9/001Working screws
    • B23G9/002Slotting screw heads or shanks

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

Hans Klemme in Dresden.
Vorrichtung zum Einfräsen von Schlitzen in Schrauben, Fassonteile u. dgl. mit umlaufendem Fräser und geschlitztem Widerlager, durch welches das in eine Büchse des Werkstückhalters eingesetzte Werkstück mit seinem Kopf in der Schnittstellung festgeklemmt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1920 ab.
Der Erfindungsgegenstand ist eine Vorrichtung zum Einfräsen von Schlitzen in Schrauben, Fassonteilen u. dgl. mit umlaufendem Fräser und geschlitztem Widerlager, durch welches das in eine Büchse des Werkstückhalters eingesetzte Werkstück in der Schnittstellung mit seinem Kopf festgeklemmt wird. Das Wesen der Erfindung gegenüber den bekannten Einrichtungen dieser Art besteht
ίο darin, daß ein schwingbar gelagerter hohler mit Ausstoßer versehener Werkstückhalter so mit einem Handhebel gelenkig verbunden, ist, daß der Halter bei der Schwingung in die Arbeitslage mit dem Werkstückkopf gegen das federnde Widerlager gepreßt und unter Zurückschieben desselben bis in die Schnitttiefe in den Schnittbereich des Fräsers gebracht wird, während bei Schwingung des Handhebels von dem Fräserweg der Werkstückhalter aus den Schnittbereich des Fräsers bewegt tind nach dem Ausstoßen des Werkstückes unter Freigabe des Ausstoßers mit dem freien Ende hochgeschwenkt wird. Dadurch wird eine äußerst einfache Handhabung dieser Hilfsvorrichtung zum Einfräsen von Schlitzen in Schrauben, Fassonteilen u. dgl. im Gegensatz zu den bekannten Schraubenfräsmaschinen erreicht, da lediglich ein Handhebel in die Arbeitsstellung geschwungen und aus dieser zurückgeführt zu werden braucht.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Schnitt und Aufsicht dargestellt. Die Vorrichtung besteht aus einer Grundplatte 1, die einen Steg 2 und zwei Lagerböcke 3 trägt. Im vorderen Teil ist die Grundplatte 1 erhöht und zur Aufnahme zweier Führungsschienen 4 eingerichtet. In diesen Führungsschienen 4 ist ein Schlitten 5 längsverschieblich angeordnet, dessen erhöhte Seitenwände 6 eine Schale bilden, die zur Aufnahme von Kühlwasser, in das der Fräser, ständig eintaucht, dient. Auf den Schlitten 5 ist auf den Flächen 7 ein als Gehäuse ausgebildetes Widerlager 8 befestigt. Bei 9 ist eine auswechselbare, zweckmäßig aus gehärtetem Material hergestellte Scheibe, gegen die sich der Kopf des Werkstückes legt, angeordnet. Die Scheibe wird durch eine Schraube 10 gehalten. Der Schlitten 5 hat einen Anguß 11, gegen den eine kräftige Feder 12 anliegt, die anderseits sich gegen die an die Grundplatte angeschraubte Platte 13 stützt. Diese Feder 12 drückt den Schlitten 5 ständig gegen den an der Grundplatte 1 angeordneten' Anschlag 14, so daß in der Ruhelage der Vorrichtung der Fräser nicht über die Scheibe 9 hervorragt. Vermittels einer in der Platte 13 angeordneten Schraube 15, die gleichzeitig der Feder 12 als Halt dient, wird die gewünschte Schlitztiefe auf sehr bequeme Weise eingestellt. Eine Gegenmutter 16 auf der Schraube 15 dient dazu, letztere gegen unbeabsichtigtes Verstellen zu sichern.
In den Lagern 3 der Grundplatte ist ein mit einem Handgriff 17 versehener Hebel 18 drehbar gelagert, mit dem vermittels des Bolzens 19 der Werkstückhalter 20 gelenkig verbunden ist. Der Werkstückhalter 20 hat vorn eine Bohrung·, in die die zur Aufnahme der Werkstücke bestimmten Büchsen 21, die durch eine Schraube 22 gehalten werden, einzusetzen sind. In seinem rückwärtigen Teile ist der Werkstückhalter 20 zur Aufnahme des Auswerfers ausgebohrt. Letzterer besteht
aus einem Stift 23, der in ein Führungsstück 24 eingeschraubt ist. Eine Feder 25 drückt den Auswerfer ständig nach hinten. Das Führungsstück 24 trägt einen eingeschraubten Stift 26, der in einer Nut des Werkstückhalters 20 geführt ist und aus dieser so weit herausragt, daß er mit der Klinke 28, die um den Bolzen 29 sohwingfoar gelagert ist, in Eingriff kommt. Die Klinke 28 hat einen Ansatz 29, der sich gegen die Wandung des Klinkenhalters stützt, so daß die Bewegung der Klinke nach oben hin begrenzt ist. Der Steg 2 'hat eine Bohrung 30, in die eine Feder 31 eingesetzt ist, die durch Vermittlung des Bolzens· 32 die Klinke 28 nach oben drückt. Auf dem Steg 2 ist zum Zwecke der Auswechselbarkeit ein Führungsstück 33 aufgeschraubt, in dessen beispielsweise rechteckiger Aussparung 34 der entsprechend gestaltete Werkstückhalter 20 geführt wird. Der Handhebel 18 hat zwei Ansätze 35 und 36, von denen ersterer dazu bestimmt ist, den Werkstückhalter 20 aus dem Führungsstück 33 auszuheben, während letzterer 36 als An-
schlag dient, der sich gegen einen zwischen den Lagern 3 befindlichen Anguß 37 stützt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung is1 nun folgende:
In der in Abb. 1 punktiert gezeichneten Lage, in der der Hebel 18 so weit zurückliegt, daß er einerseits sich gegen den Anschlag 37 stützt, anderseits durch den Ansatz 35 den Werkstückhalter 20 von dem Führungsstück 33 abhebt, ist die Vorrichtung zur Aufnahme eines Werkstückes bereit. Nachdem in die Büchse 21 ein Werkstück 38 eingesetzt ist, wird der Hebel 18 nach vorn bewegt. Das Werkstück 38 legt sich nun zunächst gegen die Scheibe 9 des Widerlagers 8.
Der Werkstückkopf wird hierdurch zwischen Büchse 21 und Scheibe 9 festgeklemmt. Bei weiterem Vor drücken -des Hebels 18 bewegt sich das Widerlager 8 und damit zugleich der Schlitten 5 zurück, so daß der Fräser nunmehr zur Wirkung kommt. Während des Einfräsens der Schlitze haben also Werkstückhalter 20, Widerlager 8 undi Schlitten 5 die gleiche Bewegungsrichtung. Die Scblitztiefe wird dabei durch die schon beschriebenen Anschläge 14, 15 begrenzt. Bei dem nun folgernden Zurüdkschwen'ken des Hebels 18 hält die Klinke 28 den Auswerfer fest, so daß •dessen Stift 23, sobald der Werkstückhalter 20 weit genug nach hinten bewegt wurde, die Entfernung des Werkstückes 38 aus der Werkstückhalterbüchse 21 bewirkt. Bei weiterer Rückwärtsbewegung des Hebels 18 j kommt nun der Ansatz 35 zur Anlage an den Werkstückhalter 20, wodurch1 dann» dieser aus-{ gehoben wird. Hierbei kommt die Klinke 28 außer Eingriff mit dem Stift 26, und der Auswerfer wird durch die Feder 25 in seine Ruhelage zurückgeführt, so daß die Vorrichtung zur Aufnahme eines neuen Werkstückes wieder bereit ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Einfrasen von Schlitzen in Schrauben, Fassonteile u. dgl. mit umlaufendem Fräser und geschlitztem Widerlager, durch welches das in eine Büchse des Werkstückhalters eingesetzte Werkstück mit seinem Kopf in der Schnittstellung festgeklemmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein schwingbar gelagerter hohler mit Ausstoßer (23) versehener Werkstückhalter (20) so mit einem Handhebel (18) gelenkig verbunden ist, daß der Halter (20) bei der Schwingung in die Arbeitslage mit dem Werkstückkopf gegen das federnde Widerlager (8) gepreßt und unter Zurückschieben desselben bis auf Schnittiefe in den Sehnittbereich des Fräsers gebracht wird, während bei Schwingung· des Handhebels (18) von dem Fräser weg der Werkstückhalter aus dem Schnittbereich des Fräsers bewegt und nach dem Ausstoßen des Werkstückes unter Freigabe des Ausstoßers (23) mit dem freien Ende hochgeschwenktwird.
2. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (8) aus einem den Fräser umschließenden, mit geschlitzter Scheibe (9) versehenen Gehäuse (8) besteht, dessen als Kühlbad ausgebildeter Fuß (5) entgegen dem Drucke einer Feder (12) bis zur Aussdhlagfläche einer einstellbaren Schraube (15) zurückgeschoben werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch !gekennzeichnet, daß der hohle Werkstückhalter (20) mit einem unter Wirkung einer Feder (25) stehenden Ausstoßer (23) versehen ist, dessen durch einen1 Schlitz nach außen ragender Stift (26) bei seiner Rückbewegung durch die Klinke (28) zunächst festgehalten wird, und daß der Werkstückhalter (20) von einem Anschlage (35) des Handhebels (18) am Ende der Schwingbewegung von dem Führungsstück (33) abgehoben wird, wodurch sich gleichzeitig! der Ausstoßer (23) von der Klinke (28) ablöst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK73455D Vorrichtung zum Einfraesen von Schlitzen in Schrauben, Fassonteile u. dgl. mit umlaufndem Fraeser und geschlitztem Widerlager, durch welches das in eine Buechse des Werkstueckhalters eingesetzte Werkstueck mit seinem Kopf in der Schnittstellung festgeklemt wird Expired DE374881C (de)

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