DE697698C - Von Hand bediente zweistufige Exzenterstanze - Google Patents

Von Hand bediente zweistufige Exzenterstanze

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DE697698C
DE697698C DE1938E0051069 DEE0051069D DE697698C DE 697698 C DE697698 C DE 697698C DE 1938E0051069 DE1938E0051069 DE 1938E0051069 DE E0051069 D DEE0051069 D DE E0051069D DE 697698 C DE697698 C DE 697698C
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eccentric
punch
pressure piece
ring
operating lever
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DE1938E0051069
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HEINRICH ENZLE
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HEINRICH ENZLE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/11Machines or apparatus for cutting or milling leather or hides
    • C14B2700/113Cutting presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Ion Hand bediente zweistufige Exzenterstanze . Die Erfindung betrifft eine von. Hand bediente zweistufige Exzenterstanze, bei der nach Vornahme eines Vorhubes mittels eines von einem Hilfsbedienungshebel beeinflußten Exzenters der eigentliche Arbeitshubexventer von dem Hauptbedienungshebel verschwenkt wird, insbesondere zum Stanzen- von Leder, Pappe, Filz, Tuch o..dgl.
  • Die zweistufige Ausbildung der Stanze mit Vor- und Arbeitshub hat den Zweck, einen ausreichenden Abstand 'zwischen Druckteller und Stanztisch zu schaffen und trotzdem den Arbeitshub der Stanze möglichst klein zu halten. Brei einer bekannten Stanze dieser Art sind zu diesem Zweck zwei Exzenterscheiben ineinander angeordnet, von denen die -eine, mit einem Hilfsbedienungshebel versehen, den Vorhub und die andere den Arbeitshub bewirkt. Bei dieser Stanze beginnt der Weg des Hauptbedienungshebels beim Arbeitshub im vierten Quadranten und endigt im zweiteiz. Die Bedienung dieser Stanze bereitet daher- Schwierigkeiten, wenn diese auf einen Tisch gestellt wird. Gemäß der Erfindung- wird dieser Nachteil nun dadurch. 'beseitigt, daß der unabhängig von dem Vorhubexzenter mit einem einschwenkbaren Stößel arbeitende Arbeitshubexzent6r soggelagert ist, daß in der Ruhestellung des Hauptbedienungshebels die Lötrechte durch den Exzentermittelpunkt - in Richtung auf den Stanzenständer hinter dein Mittelpunkt der Drehachse liegt,, um- eine Leerschwenkung des Aauptbedienungshebels bis in eine zum Stanzen vorteilhafte Lage zu erzielen.
  • Brei motorisch angetriebenen Stanzen ist .es an sich bekannt, -das- Druckstück in einem Vorhub unabhängig von dem Arbeitshubexzenter zu senken und dann deri Arbeitshubexzenter mittels eines auf.ihm drehbar angeordneten einschwenkbaren Stößels -auf das Druckstück wirken zu lassen. Hierbei handelt, es sich aber darum, einen - Schutzhub i zu chaffen, bevor der ständig umlaufende Arbeitshubexzenter zur Wirkung kommt.
  • Um den Stößel nach dem Arbeitshub von dem Druckstück zu lösen und wieder in seine ursprüngliche Lage zu bringen, kann an dem auf dem Arbeitshubexzenter sitzenden Stößelringg ein Anschlag so angebracht sein, daß @er beim Einschwenken des Haupt-`:-bedienungshebels in die Ruhestellung dxi@@° Stößel von dem Druckstück abhebt.
  • Die Einrichtung. zur Ausführung des VorhuM kannzwecknäßigauseinem andemStanzenständer unterhalb der Druckstückführungbefestigten Ringausschnitt mit einem abgeschrägten Ende und einem auf dieser schiefen Ebene auflaufenden, mit einem Handgriff als Hilfsbedienungshebel versehenen Gleitstück bestehen, das an dem Druckstück drehbar angeordnet ist. Dabei kann dieses Gleitstück so ausgebildet sein, daß es den. Ringausschnitt zu einem Ring ergänzt.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß bei der Bedienung der Stanze die anfängliche Bewegung des Hauptbedienungshebels und des Arbeitshubexzenters ,als Leerhub ausgebildet ist -und der Exzenter beispielsweise erst nach einer Verschwenkung von etwa 9o° zu wirken beginnt. Der Hauptbedienungshebel muß daher beim Arbeitshub lediglich abwärts bewegt werden. Dies ist aber auch dann ohne besonderen Kraftaufwand auszuführen, wenn der Drehpunkt des Hebels verhältn,ismäßig hoch liegt. Die neue Stanze kann deshalb, z. B. auf seinem Tisch, so hoch aufgestellt werden, daß das Einlegen des Werkstoffes und des Stanzmessers besser als bisher überwacht werden kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer Ausführungsform des Erfindungsgedankens, und zwar zeigt Fig. i eine teilweise geschnittene Seitenansicht der neuen Stanze in der Ruhestellung, Fig.2 die gleiche Ansicht nach dem Vorhub, Fig.3 dieselbe Ansicht nach dem Arbeitshub und - . Fig.4 eine Rückansicht des Arbeitshubexzenters.
  • Hierin bezeichnet a den Ständer einer in an sich bekannter Weise ausgebildeten Exzenterstanze mit einem Druckstück b und einem Arbeitshubexzenter c mit Hauptbedienungshebeld. Auf der Exzenterscheibec sitzt lose drehbar ein Ringe mit einem Stößel f und einem Anschlag g. An dem Ringe greift ,eine Zugfeder it an. Das Druckstück b hat an seinem Kopf einen Anschlagi. Unterhalb der Druckstückführung ist an dem Ständer a ein Ringausschnitt i befestigt, dessen eines Ende abgeschrägt ist. In das Druckstück b ist eine Scheibe k so eingelassen, daß sie gegenüber diesem lose drehbar ist. Mit dieser. Scheibe k fest verbunden ist ein zweiter Ringausschnitta, der so gestaltet ist, daß er den festen Ringausschnitt j zu einem vollen Ring ergänzt. Ein Handgriff m ist an dem Ringausschnitt l als Hilfsbedienungshebel ange-'bracht.
  • Höhe des Ringausschnittes jbestimmt ey'Größe des Vorhubes. Der Stößel f ist so k.egtaltet, daß seine Spitze nach dem Vorhub den Kopf des Druckstücks b gerade berührt. Exzenterscheibe c und Ring e sind so ausgebildet, daß erstere auf der einen Seite über letzteren vorsteht und an dem vorstehenden Teil der Hauptbedienungshebel d angreift. Der Anschlag g des Stößelringes e steht über diesen ;nach der Exzenterscheibe c zu vor und ist so angeordnet, daß er zunächst beim Verschwenken des Ringes e durch die Feder lt in die Arbeitsstellung (Figg.2) den Hauptbedienungshebel d von seinem Anschlag am Stanzenständera und dann beim Einschwenken - des Hebels d in die Ruhestellung den Stößel f von dem Druckstück b abhebt.
  • Die Wirkungsweise der neuen Stanze ist folgende: Bei der Vornahme des Vorhubes wird der Hilfsbedienungshebel nt mit dem Gleitstück L und der Scheibe k um etwa go° verschwenkt. Hierbei läuft das Gleitstück L auf der schiefen Ebene des Anschlagstückes j auf und senkt so das in dem Stanzenständera undrehbar geführte Druckstück b "gegen die Wirkung seiner Feder um die Höhe des Anschlagstückes j. Am Ende dieser Bewegung setzt sich der im.-voraus eingestellte Druckteller auf das gtanzmesser so fest auf, daß ,ein Verschieben der Werkstoffplatte und des Stanzmessers unmöglich ist. Während der Abwärtsbewegung des Druckstücks b hat die Feder lz den Stößelring e so weit verschwenkt, bis der Stößel f an dem Anschlag i des Druckstücks b anliegt. Hierbei ist der Anschlag g des Ringese an dem Hebel d zur Anlage gekommen und hat diesen samt dem Arbeitsliubexzenter c mitgenommen. Dies wird dadurch ermöglicht, daß die Exzenterscheibe c so ängeordnet ist, daß sie zunächst den Stößel l von dem Druckstück b abhebt und jener erst nach einer Verschwenkung des Exzenters'c um etwa go° auf dem Druckstück b fest aufsitzt.- Der Hauptbedienungshebeld wird also zunächst im Leerhub in die in Fig.3 gestrichelt dargestellte Lage 9e-, bracht, ohne daß hierdurch das Druckstück b bewegt wird. Erst bei der weiteren Abwärtsbewegung des Hebelsd tritt nun der Arbeitshubexzenter c in an sich bekannter Weise in Wirkung.
  • Beim Entspannen der Stanze wird zunächst der Hauptbedienungshebel_d in die ,aus Fig. 2 ,ersichtliche Lage hochgeschwenkt -und der Hilfsbedienungshebel.m in seine Ausgangsstellung (Fig. i) zurückgeführt. Um nun die Verbindung zwischen dem Stößel/ und dem Kopf des Druckstücks b zu lösen, muß der Hauptbedienungshebel d. gegen seinen Anschlag am Stanzenständer a -gedrückt werden. Hierbei wird der Stößelring e so weit verschwenkt, daß der Stößel f von dem Druckstück b abgleitet und dieses ihn unter der Wirkung der Druckstückfieder vollends in die aus Fig. i ersichtliche Stellung verschwenkt.

Claims (3)

  1. PATE1VTANSPRÜCIiE: i. Von Hard bediente zweistufige Exzenterstanze, bei der nach Vornahme eines Vorhubes mittels eines von einem Hilfsbedienungs'hebel beeinflußten Exzenters der eigentliche Arbeitshubexzenter von dem Hauptbedienungshebel verschwenkt wird, insbesondere zum Stanzen von Leder, Pappe, Filz, Tuch o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der unabhängig von dem , Vorhubexzenter mit einem- einschwenkbaren Stößel (f) arbeitende Arbeitshubexzenter (c) so gelagert ist, daß in der Ruhestellung des Hauptbedienungshebels (d) die Lotrechte durch den Exzenterinittelpunkt in Richtung auf den Stanzenständer (at) hinter dem Mittelpunkt der Drehachse liegt, um" eine Leerschwenkung des Ifauptbedienungshebels (d) bis in eine zum Stanzen vorteilhafte Lage zu erzielen.
  2. 2. Stanze nach Anspruch i, dadurch gekennz_bichnet, daß an dem auf dem Arbeitshubexzenter (c) sitzenden Stößelring (e) ein Anschlag .(g) so angebracht ist, daß. er beim Einschwenken des Hauptbedfenungshebels (d) in die Ruhestellung den Stößel (f) von dem Druckstück (b) abhebt. .
  3. 3. Stanze nach Anspruch i und a, dadurch' gekennzeichnet, daß an dem Stanzenscänder (a) unterhalb der Druckstück--führung ein Ringausschnitt (j) mit einem abgeschrägten Ende-befestigt und an dem Druckstück (b)- ein auf dieser schiefem Ebene auflaufendes, mit einem Handgriff (nz) versiehenes Gleitstück (L) drehbar angeordnet ist. ¢. Stanze nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (L) den Ringausschnitt (f) zu einendRing ergänzt:
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