DE3744182C2 - Infrarotdetektor - Google Patents
InfrarotdetektorInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Infrarotdetektor nach dem
Anspruch 1.
Infrarotdetektoren werden als Bewegungsmelder bei der
Raumüberwachung sowohl innerhalb wie auch außerhalb von Gebäu
den eingesetzt. Als passive Detektoren sprechen sie unmittelbar
auf Strahlungsobjekte an, die Wärmestrahlung abgeben. Ein sol
ches Strahlungsobjekt ist z. B. auch ein Mensch, der in einen
zu überwachenden Raum eindringt. Bei der Überwachung wird somit
kein zusätzlicher Sender benötigt, wie er bei Bewegungsmeldern
anderer Art erforderlich ist.
Während früher Infrarotdetektoren nur einen relativ kleinen
spitzwinkligen Erfassungswinkel besaßen, ist aus der
EP-A2-0 113 468 ein solcher bekannt, der in der Horizontale
einen Erfassungswinkel bis zu 180° erreicht. Bei diesem Detektor
wird die Wärmestrahlung mit Hilfe einer Sammeloptik auf einen
im Infrarotbereich empfindlichen Sensor fokussiert. Die
Sammeloptik besteht aus einer Vielzahl miteinander verbundener
einzelner Sammellinsen, die im Halbkreis um den Sensor
angeordnet sind. Jede einzelne Sammellinse bildet somit ein
streifenförmiges Segment eines axial segmentierten Zy
linderausschnittes. Die Sammellinsen haben dabei die Struktur
einer Fresnellinse, so daß nicht nur radial zur zylindrischen
Sammeloptik, sondern auch axial entlang der streifenförmigen
Sammellinse ein breiter Erfassungsbereich gewährleistet ist.
Geht man davon aus, daß ein Detektor der beschriebenen Art so
an einer Wand montiert ist, daß die Achse der zylindrischen
Sammeloptik vertikal ausgerichtet ist, so kann er entsprechend
seiner Reichweite die sich horizontal vor ihm erstreckende
Ebene bis hin zur Wand, an der er befestigt ist, überwachen.
Für die meisten Anwendungsfälle ist ein so breiter Erfas
sungswinkel erwünscht, da er die Möglichkeit bietet, den vor
ihm liegenden Raum nahezu lückenlos zu überwachen. Probleme
treten allerdings auf, wenn die Reichweite des Detektors zu
groß ist, d. h., wenn sie sich in einen Bereich erstreckt, in
dem sich zulässigerweise Strahlungsobjekte aufhalten. Zwar läßt
sich im allgemeinen eine Anpassung dadurch erzielen, daß die
Empfindlichkeit des Detektors herabgesetzt wird, doch bei sehr
schmalen Grundstücken, an denen z. B. eine Straße oder ein Geh
weg vorbeiführt, bringt diese Maßnahme oft nicht den gewünsch
ten Erfolg.
Um Fehlmeldungen durch einen zu großen Erfassungsbereich zu
vermeiden, hat man schon in der Vergangenheit die Möglichkeit
genutzt, den Erfassungswinkel zu begrenzen. Das geschah in der
Weise, daß eine passende infrarotundurchlässige Folie auf die
Fresnellinse aufgeklebt wurde. In der Regel gelingt es aber
nicht, beim ersten Versuch den Erfassungswinkel so einzuschrän
ken, daß eine Detektion auf den gewünschten Bereich beschränkt
bleibt. Es muß also eine Anpassung vorgenommen werden, die be
dingt, daß die Folie mehrfach von der Linse gelöst und wieder
erneut aufgeklebt wird. Hierbei ist eine Verschmutzung der
Linse und ggf. sogar eine nachhaltige Beschädigung nahezu un
vermeidlich.
Zum Stand der Technik sei ergänzend noch darauf hingewiesen,
daß es aus der DE 34 23 494 A1 bekannt ist, bei einem Detektor
für elektromagnetische Strahlung strahlungsundurchlässige Ka
lotten drehbeweglich so anzuordnen, daß diese als Modulatoren
wirken. Weiterhin ist aus der DE 36 39 323 A1 ein Infrarotde
tektor mit einer Fresnellinse und einem Abdeckelement bekannt
und aus der DE 34 02 783 C2 sowie aus der DE 26 53 111 C3 und
aus der DE 30 15 605 A1 kann man unterschiedlich ausgestaltete
Abdeckelemente für einen Infrarotdetektor entnehmen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Infrarotdetektor
zu schaffen, der mit
einfach gestalteten Hilfsmitteln ausgestattet ist, die eine Re
duzierung des ohne diese Hilfsmittel vorliegenden Erfassungsbe
reichs ermöglichen. Insbesondere die Justierung des Erfassungs
bereichs soll mühelos und ohne Beschädigung der Fresnellinse
stufenlos durchführbar sein.
Diese Aufgabe wird durch einen Infrarotdetektor mit den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildun
gen des Erfindungsgegenstandes sind in den Unteransprüchen ge
nannt.
Der mit einem Führungskanal versehene Rahmen hat ohne Einfügen
eines Abdeckelementes keine Auswirkungen auf den Aufnahmewinkel
der Optik. Bei den üblichen Anwendungsfällen, bei denen ein
möglichst breiter Aufnahmewinkel erwünscht ist, kann deshalb
das Einfügen eines Abdeckelements unterbleiben bzw. dieses ent
nommen oder in eine Lage gebracht werden, in der es den Erfas
sungsbereich der Optik nicht einschränkt. Ist jedoch eine Her
absetzung des Erfassungswinkels erforderlich, so wird man im
allgemeinen mit einem Abdeckelement, das einseitig über die Op
tik geschoben werden kann, auskommen. Das gilt besonders für
solche Fälle, bei denen man den Detektor in einem Winkel eines
rechteckigen zu überwachenden Raumes anordnet. Dem Raum zuge
wandt benötigt man in diesem Fall einen Erfassungswinkel von
etwa 90°, was bei einem 180°-Detektor bedeutet, daß etwa die
Hälfte seiner Optik abgedeckt werden muß. Vorteilhafterweise
bildet man den Abdeckrahmen jedoch so aus, daß beidseitig zur
Optik ein Führungskanal entsteht, so daß auch beidseitig ein
Abdeckelement eingefügt werden kann und zur Optik hin ver
schiebbar ist. Hierbei kann der Erfassungswinkel wahlweise von
der einen oder von der anderen Seite her eingeschränkt werden,
er läßt sich aber auch symmetrisch zur optischen Achse begren
zen.
Weiterhin ist zumindest einseitig unmittelbar im Anschluß an
die Optik eine Öffnung vorgesehen, durch welche sich das Abdeck
element einschieben läßt. Hierbei kann ein nach dem Justieren
des Aufnahmewinkels verbleibendes, aus dem Führungskanal her
ausstehendes Ende des Abdeckelements entfernt werden, was bei
einer Folie mit einem Scherenschnitt erfolgen kann.
Eine zweckmäßige Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes sieht
jedoch vor, den Führungskanal über den an der Frontseite des
Gehäuses liegenden Bereich des Fensters hinaus zu verlängern,
so daß sich dieser entlang der Längsseite des Gehäuses er
streckt. Ein derart verlängerter Führungskanal ermöglicht die
Aufnahme eines Abdeckelements in seiner ganzen Länge z. B.
dann, wenn keine Abdeckung erwünscht ist.
Eine Öffnung zum Einführen des Abdeckelementes befindet
sich vorzugsweise an dem vom Fenster entfernten Ende des
Führungskanals, wobei diese oder eine zweite Öffnung
einen Zugriff auf das Abdeckelement ermöglicht. Das
Abdeckelement läßt sich so auf einfache Weise in die
gewünschte Lage vor einen Teilbereich der Optik bringen.
Zum Justieren des Abdeckelementes muß dieses erfaßbar
sein, was im einfachsten Fall von Hand erfolgt. Hierzu
kann das als Streifen gestaltete Abdeckelement mit
seinem vom Fenster des Detektors abgewandten Ende aus
einer der Öffnungen herausragen. Gestaltet man den
Führungskanal in seinem Endbereich taschenartig, so kann
das nach der Justierung verbleibende Ende des Abdeckele
mentes in die einseitig offene Tasche eingeschoben
werden, wo es verbleibt, aber bei Bedarf auch wieder
entnehmbar ist.
In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist
jedoch eine bedienerfreundlichere Lösung vorgesehen.
Hierbei besitzt das Abdeckelement an seinem vom Fenster
abgewandten Ende eine Handhabe, die z. B. aus einem
rechtwinklig abstehenden Steg bestehen kann. Dieser Steg
muß aus dem Führungskanal herausragen, damit man ihn von
Hand ergreifen kann. Damit ein Verschieben des Abdeck
elementes gelingt, ist entlang des Führungskanals ein
Schlitz vorgesehen, der gerade so breit ist, daß sich
die Handhabe hierin bewegen kann, der Führungskanal für
das breitere Abdeckelement jedoch nicht beeinträchtigt
wird.
Die Optik des Detektors ist in der Regel so gestaltet,
daß sich sowohl in horizontaler wie auch in vertikaler
Ebene ein entsprechend unterschiedlicher Aufnahmewinkel
ergibt. Mit den Mitteln der Erfindung ist es möglich,
beide Aufnahmewinkel zu begrenzen. Im Vordergrund steht
jedoch eine Begrenzung des in der horizontalen Ebene
liegenden Aufnahmewinkels.
Zur Bildung des Führungskanals kann man den Rahmen
unmittelbar an dem Gehäuse anformen. Von dieser Möglich
keit wird man Gebrauch machen, wenn es gilt, ein neues
Gehäuse zu konstruieren. Für bereits bestehende Gehäuse
ist es vorteilhaft, den Rahmen als separates Teil zu
gestalten, das auf das Gehäuse aufsetzbar ist. Ein
solcher mit flexiblen Klemmelementen versehener Rahmen
ist zweckmäßig so gestaltet, daß er sich am Gehäuse
verankert. Der Bereich des Fensters und zur Montage des
Gehäuses vorgesehene Montageelemente, ggf. auch außen
liegende Zuführungsleitungen, müssen dabei frei bleiben.
Das vorzugsweise folienartige, streifenförmige Abdeck
element kann den jeweiligen Bedürfnissen des Anwenders
angepaßt werden. Im einfachsten Fall besteht es aus
infrarotundurchlässigem Material. Weiterhin ist es
jedoch möglich, den Erfassungswinkel nicht abrupt zu
begrenzen, sondern lediglich die Empfindlichkeit des
Detektors in einem Teilbereich herabzusetzen. In diesem
Fall wird man eine infrarotdämpfende Folie benutzen.
Geht man davon aus, daß der Detektor an den beiden von
der optischen Achse entfernten Enden seiner Optik im
Normalfall die geringste Empfindlichkeit aufweist, so
kann man einerseits diesem Umstand, aber auch den
Bedürfnissen des Anwenders angepaßt, eine Folie benutzen,
die Bereiche unterschiedlicher Infrarotdämpfung besitzt.
Das erreicht man, indem man mehrere Folien unterschied
licher Dämpfung stufig übereinanderlegt, so daß Teilbe
reiche entstehen, die jeweils nur durch eine, durch zwei
oder mehrere Folien gebildet sind. Ggf. kann man natür
lich auch auf diese Stufen verzichten und erreicht
durch deckungsgleiches Übereinanderlegen mehrerer
infrarotdämpfender Folien die gewünschte Gesamtdämpfung.
Damit sich die Lage der dämpfenden Folien zueinander
nicht verschiebt, kann man einen infrarotdurchlässigen
Träger verwenden, auf den die Folien in der gewünschten
Formation aufgeklebt werden. Im einfachsten Fall ist
dieser Träger ein transparenter Klebefilm, er kann
jedoch auch aus einer kräftigen transparenten Folie
bestehen und mit der vorbeschriebenen Handhabe versehen
sein, um ein Justieren des Abdeckelementes zu ermög
lichen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden
mit Hilfe der Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 den Infrarotdetektor von der Frontseite
gesehen, mit Blick auf das Fenster,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Gehäuse mit aufge
setztem Rahmen entlang der optischen Achse von
der Seite gesehen,
Fig. 3 den vorderen Teil des Detektors von oben
gesehen im Schnitt,
Fig. 4 ein aus mehreren Folien zusammengesetztes
Abdeckelement von vorn gesehen,
Fig. 5 den Detektor von vorne zur Hälfte im Schnitt
mit einer hinter dem Rahmen liegenden Schnitt
linie,
Fig. 6 den Detektor von der Seite, in einem entlang
der optischen Achse verlaufenden Schnitt,
Fig. 7 den Detektor von oben im Schnitt zur Sichtbar
machung des Führungskanals,
Fig. 8 den Detektor von der Seite.
Wie die Fig. 1 bis 3 erkennen lassen, besitzt der
Strahlungsdetektor ein Gehäuse 1, das zur Frontseite hin
mit einem Fenster 2 versehen ist, in dem sich eine als
Fesnellinse ausgebildete Optik 3 befindet. Die Optik 3
besitzt einen Erfassungswinkel α1, der in diesem Fall
etwas kleiner als 180° ist. Die im Bereich des Erfas
sungswinkels α1 aufgenommene Infrarotstrahlung wird
durch die Optik 3 auf einen Sensor 4 fokussiert.
Im vorliegenden Beispiel ist auf das Gehäuse 1 ein
Rahmen 5 aufgeklebt, der genauso auch materialeinheit
lich angeformt sein könnte. Wie insbesondere aus Fig. 3
ersichtlich, bildet der Rahmen 5 mit der Optik 3 einen
Führungskanal 7, in den ein Abdeckelement 6 einführbar
ist. Das vorzugsweise als streifenförmige Folie gestal
tete Abdeckelement 6 schiebt sich dabei in einen Teilbe
reich 8 vor die Optik 3, die in einem Winkelbereich α3
abgedeckt wird. Sofern das Abdeckelement 6 für Infrarot
strahlung undurchlässig ist, wird dem Sensor 4 im
Bereich des Winkels α3 keine Strahlung zugeführt.
Wirkt das Abdeckelement 6 jedoch nur dämpfend, so
reduziert sich die vom Sensor 4 empfangene
Infrarotstrahlung. Der eigentliche Erfassungswinkel, mit
dem der Infrarotdetektor die Infrarotstrahlung unvermin
dert empfängt, reduziert sich somit auf einen Winkel
α2.
Erfindungsgemäß ist der Detektor beidseitig mit Öffnun
gen 9 versehen, die im Endbereich der Optik 3 liegen und
das Einführen des Abdeckelementes 6 ermöglichen. Dadurch
ist es möglich, wahlweise den sich in der Horizontalen
erstreckenden Erfassungswinkel α durch ein Abdeckele
ment 6 einseitig oder durch zwei Abdeckelemente 6
beidseitig zu begrenzen.
Eine zweite Variante zur Gestaltung eines Führungskanals
7 mit Hilfe eines Rahmens 5 ist in den Fig. 5 bis 8
dargestellt. In den Fig. 5 und 6 erkennt man, daß der
Rahmen 5 materialeinheitlich am Gehäuse 1 angeformt ist.
Um den aus Fig. 7 besonders gut ersichtlichen Führungs
kanal 7 zu erhalten, ist der ihn umschließende Rahmen 5
über die Frontseite des Gehäuses 1 in den Bereich seiner
beiden Seitenwände verlängert. Bei dieser Lösung kann
der sich in den Bereich der Seitenwände erstreckende
Teil des Führungskanals 7 das Abdeckelement 6 in seiner
ganzen Länge aufnehmen. Der Detektor kann bei dieser
Ausführungsform also grundsätzlich mit einem Abdeckele
ment 6 versehen werden, das jedoch nur bei Bedarf in den
Bereich der Optik hineingeschoben wird.
Zur leichteren Handhabung bei der Justierung ist das
Abdeckelement 6 an seinem vom Fenster weg liegenden Ende
mit einer Handhabe 11 versehen, an der die Hand oder
auch ein Werkzeug angreifen kann. Wie aus den Fig. 7
und 8 ersichtlich, dient als Handhabe ein Steg, der etwa
im rechten Winkel aus der Ebene des Abdeckelementes
herausragt. Dabei ist die Handhabe 11 schmaler als das
Abdeckelement 6, so daß ein entsprechend schmaler
Schlitz 10 genügt, um beim Verschieben des Abdeckele
mentes die Beweglichkeit des Steges 11 sicherzustellen,
andererseits aber ein Herausfallen des Abdeckelementes 6
zu verhindern. Es sei noch angemerkt, daß die Handhabe
11 auch im Bereich des Fensters oder an einer beliebigen
anderen Stelle angeordnet sein kann, sofern nur deren
freie Beweglichkeit sichergestellt ist.
Eine weitere Alternative zu den in den Zeichnungen
dargestellten Rahmenarten ergibt sich durch einen
aufsteckbaren Rahmen. Hierzu wurde keine eigene Zeich
nung erstellt, weil sich am Grundaufbau des Rahmens
sowie des durch ihn geformten Führungskanals nichts
ändert und die zur Verankerung des Rahmens am Gehäuse
dienenden Elemente allgemein bekannt sind. Ein solcher
separater Rahmen kann auch aus flexiblem Material
gestaltet werden, so daß der Rahmen durch kurzzeitiges
Dehnen auf das Gehäuse aufgeschoben werden kann. Es
bedarf auch keiner weiteren Erläuterung, daß der Rahmen
die Teile des Gehäuses freilassen muß, die aufgrund
ihrer Konstruktion keine Abdeckung dulden.
Wie Fig. 4 zeigt, kann der Strahlungsdetektor durch
entsprechende Gestaltung des Abdeckelementes 6 noch
universeller an seinen jeweiligen Anwendungsfall ange
paßt werden. So kann es erwünscht sein, daß das Abdeck
element 6 in dem Teilbereich α3 des Erfassungswinkels
für die Infrarotstrahlung völlig undurchlässig ist oder
sie ggf. nur dämpft. Um eine bestimmte Dämpfung zu
erzielen, kann es erforderlich sein, mit Folien zu
arbeiten, die die Infrarotstrahlung sehr unterschiedlich
absorbieren. Hinzu kommt, daß keineswegs immer im
gesamten Teilbereich 8 eine gleich große Absorption
erforderlich sein muß. Um also den ggf. sehr unter
schiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, müßte eine
breite Palette unterschiedlicher Abdeckelemente 6 zur
Verfügung stehen, was eine entsprechende Lagerhaltung
zur Folge hätte.
Erfindungsgemäß läßt sich diese Aufgabe jedoch relativ
einfach dadurch lösen, daß man nur eine Folie relativ
geringer Absorption bevorratet und dann das Abdeckele
ment 6 durch Übereinanderlegen mehrerer Folien mit der
gewünschten Infrarotdurchlässigkeit erhält. Je nach
Anwendungsfall kann man einzelne Folien 12 deckungs
gleich übereinanderlegen oder wie in Fig. 4 darge
stellt sie stufig zueinander versetzen. Auch im
letzteren Fall können die streifenförmigen Folien 12 die
gleiche Länge besitzen und dadurch beliebig gestuft
werden. Damit sich die Folien 12 nicht zueinander
verschieben, ist es möglich, sie auf einen transparenten
Träger 13 aufzukleben. Der Träger kann eine infrarot
durchlässige Klebefolie sein oder auch als Spezialan
fertigung mit einer Handhabe an ihrem Ende versehen
werden. Bei einer Fresnel-Zonen-Linse können die einzel
nen Stufen unterschiedlicher Infrarotdurchlässigkeit an
die Breite der einzelnen Zonen der Linse angepaßt
werden. Hierdurch können auch unterschiedliche Empfind
lichkeiten im Randbereich der Optik ausgeglichen werden.
Claims (11)
1. Infrarotdetektor, insbesondere IR-Bewegungsmelder, mit
einem Gehäuse, in dem sich auf der Frontseite ein die
Infrarotstrahlung durchlassendes Fenster befindet, dessen Größe
auf den Erfassungswinkel einer dahinter angeordneten Optik ab
gestimmt ist, die durch eine Fresnellinse eine Fokussierung der
Strahlung auf einen optischen Sensor bewirkt und bei dem minde
stens ein den Aufnahmewinkel begrenzendes Abdeckelement vorge
sehen ist, wobei das Fenster (2) einen
Rahmen (5) besitzt, der zur Aufnahme des Abdeckelementes dient,
und der Rahmen (5) einen Führungskanal (7) bildet, in den
mindestens ein Abdeckelement (6), vorzugsweise eine streifen
förmige Kunststoffolie, entlang des Fensters (2) so verschieb
bar ist, daß sie die Optik (3) in einem variablen Teilbereich
(8) abdeckt, und der Führungskanal (7) mindestens einseitig
eine erste Öffnung (9) besitzt, durch die mindestens eines der
Abdeckelemente (6) einschiebbar ist und die erste oder eine
zweite Öffnung (10) einen Zugriff auf das Abdeckelement (6) er
möglicht, durch den es in die gewünschte Lage vor einen Teilbe
reich der Optik (3) gelangt.
2. Detektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Führungskanal (7) über den an der Frontseite des Gehäuses
(1) liegenden Bereich des Fensters (2) hinausgeht und an der
sich anschließenden Längsseite des Gehäuses (1) vorzugsweise
beidseitig weitergeführt ist.
3. Detektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das als Streifen gestaltete Abdeck
element (6) mit seinem ersten Ende den Erfassungswinkel α2
der Optik (3) begrenzt und an seinem zweiten aus einer Öffnung
(9, 10) herausragenden Ende von Hand erfaßbar und in seiner
Lage veränderbar ist.
4. Detektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß in Verlängerung des Führungskanals
(7) eine in gleicher Richtung liegende Tasche ausgebildet ist,
in die das von Hand erfaßbare Ende des flexiblen Abdeckelemen
tes (6) nach Justierung einlegbar und bei Bedarf wieder heraus
nehmbar ist.
5. Detektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das nicht in den Bereich des Fensters
(2) ragende Ende des streifenförmigen Abdeckelements (6) mit
einer Handhabe (11), vorzugsweise einem etwa rechtwinklig ab
stehenden Steg versehen ist, der aus dem Führungskanal (7) her
ausragt und beim Verschieben des Abdeckelements sich in einem
den Führungskanal (7) nach außen öffnenden Schlitz (10) bewegt,
der schmaler als das streifenförmige Abdeckelement (6) ist.
6. Detektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (6) den in einer
horizontalen Ebene liegenden Erfassungswinkel (α2) begrenzt.
7. Detektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Rahmen (5) mit dem Führungskanal
(7) an das Gehäuse (1) angeformt ist.
8. Detektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Rahmen (5) mit dem Führungskanal
(7) ein separates Teil bildet, welches auf das Gehäuse (1) so
aufsetzbar ist, daß es den Bereich des Fensters (2), vorgese
hene Montageelemente sowie außenliegende Zuführungsleitungen
nicht beeinträchtigt.
9. Detektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Rahmen (5) flexible, das Gehäuse
(1) umfassende Klemmelemente besitzt, mit denen er selbsthal
tend auf das Gehäuse (1) aufsetzbar ist.
10. Detektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das streifenförmige Abdeckelement (6)
aus einem infrarotundurchlässigen oder infrarotdämpfenden Mate
rial besteht.
11. Detektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Führungskanal im Verhältnis zum
Abdeckelement so bemessen ist, daß mehrere infrarotdämpfende
Folien übereinanderlegbar sind, wobei das Übereinanderlegen der
Folien nach Bedarf deckungsgleich oder zueinander versetzt er
folgt.
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