DE3741C - Brütapparat - Google Patents

Brütapparat

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DE3741C
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Germany
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water
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Original Assignee
G. BRANDT in Plagwitz bei Leipzig
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K41/00Incubators for poultry
    • A01K41/02Heating arrangements
    • A01K41/026Heating with water

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)

Description

1878.
Klasse 45.
GUSTAV BRANDT in PLAGWITZ bei LEIPZIG. Brüt-Apparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. April 1878 ab.
In beiliegender Zeichnung bedeutet A einen Kasten aus Kupfer oder Messingblech (der eigentliche Brüter), welcher mit Wasser bis zur Linie α gefüllt ist.
B ist der Heizungskessel, welcher mit Wasser gefüllt ist und dessen Erwärmung durch die darunter stehende Lampe C erfolgt.
D ist der Haupttheil des Apparates, da derselbe die Wärme in dem Brüter A A gleichmäfsig regulirt. Derselbe besteht aus einer Glasflasche, an deren Hals ein Gummischlauch E befestigt ist; am oberen Ende desselben befindet sich ein Haken, welcher in die Ventilstange F eingreift und dadurch mit dem Ventile G in Verbindung gesetzt ist. Am Bodenende der Flasche ist, leicht drehbar, die Stange H befestigt und mit Schraubengewinde versehen, welches in die Mutter / pafst. Die Flasche selbst sowie der Gummischlauch ist mit Wasser gefüllt und luftdicht verschlossen.
Da das Wasser in Flasche und Gummischlauch sich bei zunehmender Wärme ausdehnt und beim Erkalten wieder zusammenzieht, wird eine Aenderung der Länge des Gummischlauches, welcher, um . die Ausdehnung in der Dicke zu vermeiden, mit einem Faden oder feinen Draht dicht umwickelt ist, eintreten.
Beim Erkalten wird* der Schlauch kürzer werden und dadurch das Ventil G aufziehen, das kältere Wasser strömt durch das Rohr N in den Kessel zurück. Das Wasser in dem Kessel B kann in Hinsicht seiner Temperatur von 45 bis 90 ° C. variiren und wird im Laufe des Tages einige mal nach dem in dem Kessel befindlichen Thermometer regulirt.
Unmittelbar unter dem mit warmem Wasser gefüllten Behälter A befinden sich die zum Brüten bestimmten Eier M, welche auf einer weichen Decke (Filz) liegen. Unter dieser Decke befindet sich ein Gummisack P, welcher mit einem Wasserbehälter b durch den Schlauch q in Verbindung steht; durch den Druck des Wassers im Gummisack wird jedes Ei fest an die erwärmte Bodenfläche des Brüters A angedrückt.
Will man die Eier aus dem Apparate zur Besichtigung herausnehmen, so stellt man nur den Wasserbehälter b herunter, wie es aus Fig. D ersichtlich ist; es fliefst das Wasser aus dem Gummisack durch den Schlauch in den Behälter zurück, die Eier sinken in ihrem Behälter herunter, so dafs man denselben leicht und ohne jede Gefahr hervorziehen kann, da sich derselbe auf den Rollen Ji bewegt.
Der ganze Apparat selbst ist in einen soliden Holzkasten eingebaut, welcher oben einen Deckel hat. An der Rückseite hat der äufsere Kasten eine verschliefsbare Klappe, welche beim Herausziehen des Eierkastens, wie aus Fig. D ersichtlich, als Unterlage dient, die andere Zeit aber, wenn der Apparat in Thätigkeit ist, einen sicheren Verschlufs bildet.
Der Apparat, wie gezeichnet, wird 70 bis 75 Hühnereier von mittlerer Gröfse fassen. Bei einer gröfseren Anlage würde ein gröfserer Kessel mit Füllofen (Kohlen-, Koks- öder Torffeuerung) angelegt, und mehrere solcher Brütkasten neben einander aufgestellt werden. Das Wasser könnte dann seinen Ab- und Zuflufs durch Röhren erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT3741D Brütapparat Active DE3741C (de)

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