DE373902C - Gewebe von grosser Zugfestigkeit und Dauerhaftigkeit - Google Patents
Gewebe von grosser Zugfestigkeit und DauerhaftigkeitInfo
- Publication number
- DE373902C DE373902C DEW59130D DEW0059130D DE373902C DE 373902 C DE373902 C DE 373902C DE W59130 D DEW59130 D DE W59130D DE W0059130 D DEW0059130 D DE W0059130D DE 373902 C DE373902 C DE 373902C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- metal
- thread
- fiber
- threads
- durability
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 title claims description 9
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 36
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 27
- 239000004753 textile Substances 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 235000014676 Phragmites communis Nutrition 0.000 description 1
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 230000001066 destructive effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C9/00—Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
- B60C9/02—Carcasses
- B60C9/16—Carcasses built-up with metallic reinforcing inlays
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D11/00—Double or multi-ply fabrics not otherwise provided for
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
Description
- Gewebe von großer Zugfestigkeit und Dauerhaftigkeit. Durch Metallfäden ein Gewebe zu verstärken, das für Automobillaufreifen, Treibriemen, Bremsen, Decktücher für Luftfahrzeuge und andere Zwecke geeignet ist, ist schon häufig versucht worden. Derartige Versuche haben jedoch zu keinem Erfolg geführt, weil die bekannten Gewebe aus Metallfäden und Faserfäden anstatt dauerhafter zu sein, eine viel geringere Haltbarkeit aufwiesen, weil die Reibwirkung zwischen dem Metallfaden und dem Faserfaden die Faserfäden schnell zerstörte. Diese zerstörende Wirkung trat besonders dann schnell auf, wenn das Gewebe einer Spannung oder sonstigen starken Beanspruchungen ausgesetzt wurde, wie sie bei Treibriemen oder Automobillaufreifen vorkommen.
- Die Frfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, ein aus Metallfäden und Faserfäden bestehendes Gewebe zu schaffen, in welchem die einzelnen Bestandteile so miteinander vereinigt sind, daß die geschilderte Selbstzerstörung des Gewebes durch unmittelbare Berührung der Metallfäden und Faserfäden 'nicht eintreten kann. Zur Lösung dieser Aufgabe dient zunächst eine Schnur, welche aus einem Metallfaden besteht, der zunächst spiralförmig gewunden ist, und um diese spiralförmige Metallseele ist dann ein Faserfaden gewunden, der sich in die durch die Spiralen entstehenden Zwischenräume legt. Es ist besonders zu beachten, daß dieser zusammengesetzte Faden bzw. diese Schnur, die aus Metallfaden und Faserfaden besteht, nicht etwa durch Zusammendrehen des Metallfadens und des Faserfadens gebildet worden ist. Wird nämlich ein zusammengesetzter Faden durch Zusammendrehen des Metallfadens und des Faserfadens in derselben Weise, wie gewöhnlich Zwirn hergestellt wird, erzeugt, so erhalten die Faserfäden einen zusätzlichen Drall zu dem Drall, den sie bereits von der Fadenherstellung her besitzen. Da der Metallfaden aus weichem, ausgeglühtem Metall besteht, so verbleibt der Metallfaden dauernd in dem Zustande der Verdrehung. Der mit dem zusätzlichen Drall beanspruchte Faserfaden ist in seinen Kräftewirkungen unausgeglichen und übt ständig eine Spannung aus, welche den i zusätzlichen Drall zu überwinden sucht, und da der Metallfaden nicht unter dieser Spannung steht, ergibt sich in der Schnur eine unausgeglichene Spannung, welche bewirkt, daß der Faserfaden in der Längsrichtung sich um den Metallfaden legt. Dieses Herum- i, legen hat eine Reibungs-@irkung zwischen der Faser und dem Metall zur Folge, welche bewirkt, daß das Metall die Faser anschneidet und schließlich zerstört.
- Die Erfindung besteht daher darin, daß i keine Berührung zwischen Metallseele und Faserfaden im oben dargelegten Sinne erfolgt, sondern daß an allen Punkten, bei denen ein Kreuzen von Metall erfolgt, die Berüh- i rung durch Metall erfolgt. Gemäß der Erfindung wird die Metallseele zunächst spiralig gewellt und der Faserfaden wird dann in einer Bahn rechtwinklig zur Drehachse der Metallseele auf die Metallseele geführt und um die Metallseele gewunden. Die Geschwindigkeit, mit welcher die Faser um die Metallseele gewunden wird, wird derart gewählt, daß die Windungen des Faserfadens komplementär zu den Windungen der Metallseele zu liegen kommen. Die Zahl der Windungen in dem gewellten Metallfaden und die Zahl der Windungen in der Faser wird durch die Zahl der Fäden pro Zoll bestimmt, welche das zu erzeugende Gewebe erhalten soll.
- Soll beispielsweise ein Gewebe hergestellt werden, das 24. Fäden auf den Zoll aufweist, so beträgt die Zahl der Windungen in der gewellten Metallseele 12 auf den Zoll, so daß 24 Halbwellen entstehen, zwölf untere und zwölf obere in dem Faden, der für das Gewebe bestimmt ist. Wenn dieses Gewebe dann gewebt wird, so wird das Einziehen des Kettenfadens in das Webblatt schließlich den Kettenfaden in die Täler zwischen die Faserfäden drücken, und da die Faserfäden über die Metallfäden vorstehen, so lassen die zusammengsetzten Fäden an ihren Kreuzpunkten natürlich die Metallteile in Berührung kommen, weil die Faserelemente miteinander in Berührung stehen.
- In Abb. i ist eine Kette in Ansicht von oben und in Abb. 2 im Querschnitt dargestellt. Abb. 4. zeigt einen spiralförmig gewundenen Metallfaden in Ansicht, und Abb. 3 zeigt den schraubenförmig gewundenen Metallfaden, in dessen Windungen die Faserfäden eingelegt sind und diesen Windungen entsprechend verlaufen. i ist in den Abb. x und 2 ein Metallfaden, 2 sind Faserfäden. I II Abb. 3 und 4 ist der spiralförmig gewundene Metallfaden mit io und die Faserfäden n mit ii bezeichnet.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Gewebe von großer Zugfestigkeit und Dauerhaftigkeit, z. B. für Automobillaufreifen, Treibriemen, Bremsen und andere technische Zwecke, aus Metall- und Textilfäden, dadurch gekennzeichnet, daß in Kette und Schuß spiralförmig gewundene Metallfäden mit in die Windungen eingelegten Faserfäden neben reinen Faserfäden verwendet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW59130D DE373902C (de) | 1921-08-16 | 1921-08-16 | Gewebe von grosser Zugfestigkeit und Dauerhaftigkeit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW59130D DE373902C (de) | 1921-08-16 | 1921-08-16 | Gewebe von grosser Zugfestigkeit und Dauerhaftigkeit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE373902C true DE373902C (de) | 1923-04-17 |
Family
ID=7605672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW59130D Expired DE373902C (de) | 1921-08-16 | 1921-08-16 | Gewebe von grosser Zugfestigkeit und Dauerhaftigkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE373902C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4073330A (en) * | 1974-03-14 | 1978-02-14 | Uniroyal, Inc. | Tire cord fabrics for belts of belted pneumatic tires |
| US4852625A (en) * | 1984-04-10 | 1989-08-01 | Mitsubishi Belting Ltd. | Tire for two-wheeled vehicle in which individual cord belts contain both adhesive and reinforcing cords |
-
1921
- 1921-08-16 DE DEW59130D patent/DE373902C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4073330A (en) * | 1974-03-14 | 1978-02-14 | Uniroyal, Inc. | Tire cord fabrics for belts of belted pneumatic tires |
| US4852625A (en) * | 1984-04-10 | 1989-08-01 | Mitsubishi Belting Ltd. | Tire for two-wheeled vehicle in which individual cord belts contain both adhesive and reinforcing cords |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69713659T2 (de) | Aufbau eines endlosen Leistungstreibriemens, Kabel dafür und Methoden zu deren Herstellung | |
| DE373902C (de) | Gewebe von grosser Zugfestigkeit und Dauerhaftigkeit | |
| DE2608039A1 (de) | Gewebte seile und verfahren zu ihrer herstellung | |
| EP0111070A1 (de) | Elastisches Fadenelement | |
| DE3002952A1 (de) | Garn | |
| DE3317708C2 (de) | ||
| DE2064221C3 (de) | Garn, insbes. zur Herstellung von Heimtextilien | |
| DE4127164C2 (de) | Gewebter Spezialgurt für Wellpappenmaschinen | |
| WO2019242962A1 (de) | Bespannung für eine maschine zur herstellung von faserzement-bauteilen und herstellverfahren für eine solche bespannung | |
| DE899780C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Leitergewebes und nach diesem Verfahren hergestelltes Leitergewebe | |
| DE822703C (de) | Gummielastische Durchzuglitze | |
| DE738906C (de) | Gummiriemen, der im Querschnitt Cordfaedeneinlagen zeigt | |
| DE802148C (de) | Knopflochband | |
| DE112704C (de) | ||
| DE853264C (de) | Fangleinen an Fallschirmen, insbesondere zum Abwurf von Lasten | |
| DE1114730B (de) | Aus endlosen Faeden bestehendes Garn mit schwankender Drehung | |
| AT265153B (de) | Webstuhl | |
| DE409175C (de) | Metallgewebe fuer Tragflaechen u. dgl. | |
| DE662031C (de) | Verfahren zur Herstellung von Geflechten auf der einfaedigen Kloeppelmaschine | |
| DE1070533B (de) | Spannfaden, insbesondere für die Bespannung von Tennisod. dgl. Ballschlägern | |
| AT328344B (de) | Mehrfachgarnkonstruktion und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE580644C (de) | Gewebe, insbesondere fuer Moebelbezuege | |
| AT141081B (de) | Verfahren zum Herstellen von Knüpfteppichen auf Teppichknüpfstühlen. | |
| DE532243C (de) | Treiber | |
| DE398245C (de) | Verfahren zur Herstellung von gemusterten Geweben |