DE3737286C2 - - Google Patents

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    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/675Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes
    • G11B15/6751Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes with movement of the cassette parallel to its main side, i.e. front loading
    • G11B15/67521Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes with movement of the cassette parallel to its main side, i.e. front loading of cassette with internal belt drive
    • G11B15/67523Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes with movement of the cassette parallel to its main side, i.e. front loading of cassette with internal belt drive with servo control

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  • Automatic Tape Cassette Changers (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Magnetbandgerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In der US-PS 46 36 890 und der US-PS 46 22 606 sind Magnet­ bandgeräte beschrieben, in das eine ein Magnetband enthal­ tende Kassette in Längsrichtung eingeschoben wird. Die Kas­ sette enthält in einer Ausnehmung an einer Längswand eine Transportrolle, mittels der das Magnetband zwischen zwei in der Kassette enthaltenen Spulen angetrieben wird. Das Ma­ gnetbandgerät weist an seiner Vorderseite einen Deckel auf, der vor dem Hineinschieben der Kassette geöffnet wird. Die Kassette wird manuell soweit eingeschoben, bis sie mit ih­ rer Rückwand gegen eine Feder oder einen Hebel anstößt, der einen vorläufigen Anschlag bildet. Mit dem Schließen des Deckels wird die Kassette in eine endgültige Arbeitsposi­ tion eingeschoben. Gleichzeitig wird eine Staubkappe an der Kassette geöffnet und ein Magnetkopf hinter diese Staubkap­ pe eingeschwenkt. Außerdem kommt eine von einem Motor ange­ triebene Antriebsrolle mit der Transportrolle in Berührung, so daß anschließend unter Verwendung des Motors das Magnet­ band in seinen beiden Längsrichtungen bewegt werden kann. Wenn die Kassette herausgenommen werden soll, wird der Dec­ kel wieder geöffnet und gleichzeitig mit dem Öffnen wird die Kassette entweder unter der Kraft einer Feder oder über einen mit dem Deckel verbundenen Hebelmechanismus um eine vorgegebene Strecke aus dem Magnetbandgerät herausgescho­ ben. Gleichzeitig wird der Magnetkopf vom Magnetband wegge­ schwenkt und die Staubkappe an der Kassette wieder ge­ schlossen. Das Antriebsrad rollt bei dem Herausschieben an einer Längswand der Kassette ab.
Bei diesen bekannten Magnetbandgeräten muß die Kassette ma­ nuell verhältnismäßig weit hineingeschoben werden, um den Deckel schließen zu können und in entsprechender Weise wird sie auch nur um eine verhältnismäßig kurze Strecke beim Öffnen des Deckels aus dem Magnetbandgerät herausgeschoben, so daß das manuelle Erfassen der Kassette nicht immer ganz leicht ist.
Für Audio-Kassettengeräte ist z. B. aus DE-OS 29 52 537 weiterhin ein Lademechanismus mit einem im Einschubkanal des Kassetten­ gerätes verschiebbaren Rahmenelement bekannt. Auf dieses Rahmenelement wird die zu ladende Kassette mit ihrer Breitseite aufgelegt. Beim Ladevorgang wird das Rahmenelement mit der Kassette in das Kassettengerät eingezogen und schließlich in eine Aufnahme/Wiedergabeposition abgesenkt. In dieser Position greifen ein feststehender Magnetkopf und gegebenenfalls eine Band­ antriebsrolle in Ausnehmungen der Kassettenbreitseite ein. Es sind Führungen für das Rahmenelement vorgesehen, die dessen Linear­ bewegung im Einschubkanal sowie die abschließende Absenk­ bewegung definiert vorgeben. Als Antrieb für das Rahmenelement dient ein individueller Lademotor, der über ein koppelbares Getriebe einen Schwenkarm antreibt, mit dem seinerseits Transport­ stifte des Rahmenelementes in Eingriff stehen.
Ein derartiger Lademechanismus ist mechanisch relativ aufwendig. Er ist außerdem bei Magnetbandgeräten, bei denen die Kassette nicht mit ihrer Breitseite, sondern in Längsrichtung ein­ geführt wird, nicht ohne weiteres verwendbar. Dieser dadurch charakterisierte Typ von Kassetten-Magnetbandgeräten, vorzugs­ weise als Datenspeicher eingesetzt, hat sich aus einem Industrie­ standard mit vorgegebenen Außenabmessungen entwickelt, bei dem das damit vorgegebene Volumen im Hinblick auf die Speicher­ kapazität der Kassette optimal nutzbar ist. Die vorgegebene niedrige Bauhöhe schränkt allerdings die gestalterische Freiheit des Konstrukteurs stark ein und läßt eine Übernahme der bei Tonband-Kassettengeräten bekannten Lademechanismen auch in angepaßter Form nicht ohne weiteres zu.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Magnetband­ gerät der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem das Laden bzw. Entnehmen der Kassette in ihrer Längsrichtung auf eine konstruktiv möglichst einfache und dabei räumlich platzsparende Weise stark vereinfacht wird, so daß eine leichte Bedienbarkeit erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei dem Magnetbandgerät der ein­ gangs genannten Art durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Das Magnetbandgerät gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß kein wesentlicher zusätzlicher Aufwand erforderlich ist, um die Kassette weitgehend selbsttätig in das Magnet­ bandgerät hineinzuziehen bzw. aus diesem herauszuschieben. Viele wesentliche Elemente sind bereits in dem Magnetband­ gerät enthalten, so daß lediglich eine Verarbeitungseinheit derart ausgebildet werden muß, daß sie die entsprechenden Vorgänge durchführt. Diese Verarbeitungseinheit ist zweck­ mäßigerweise als ein Mikrorechner ausgebildet.
Die Kassette wird nur bis zu einer vorläufigen Endstellung unter Verwendung des Motors und der Antriebsrolle eingezogen und ebenso wird sie bis zu einer vorgegebenen Stellung herausgeschoben.
Das Hineinziehen und das Herausschieben der Kassette erfolgt bei einem abgeschalteten Motor dann, wenn durch das Abrollen der Antriebsrolle an der Seitenwand an einem mit dem Motor verbundenen Tachogenerator Signale erzeugt wurden und diese von einer Verarbeitungseinheit erkannt wurden und dann der Motor eingeschaltet wird. Es ist auch möglich, den Motor dann einzuschalten oder auszuschalten, wenn eine Lichtschranke entsprechende Stellungen der Kassette er­ kennt. Es ist auch möglich, den Motor jeweils dann abzu­ schalten, wenn der mit dem Motor verbundene Tachogenerator eine entsprechende Anzahl von Signalen abgegeben hat oder wenn ein Zeitglied ein einer Einschaltdauer des Motors zugeordnetes Signal abgibt.
Falls das Magnetbandgerät mit einer Tür versehen ist, die einen Einschubkanal für die Kassette abdeckt und bei deren Schließen die Kassette in eine endgültige Betriebsposition gebracht wird, ist es vorteilhaft, wenn die Kassette mit­ tels der durch den Motor angetriebenen Antriebsrolle soweit in das Magnetbandgerät hineingezogen wird, daß ein Schlie­ ßen der Tür möglich ist. In entsprechender Weise ist es günstig, die Kassette durch die durch den Motor angetriebe­ ne Antriebsrolle soweit aus dem Magnetbandgerät herauszu­ schieben, daß sie von einer Bedienperson bequem erfaßt und herausgenommen werden kann.
Um eine zusätzliche Abnutzung und gegebenenfalls eine Ver­ schmutzung der Antriebsrolle in dem Bereich zu vermeiden, in dem sie die Transportrolle in der Kassette berührt, ist es vorteilhaft, wenn die Antriebsrolle in einem Bereich die Seitenwand der Kassette berührt, der verschieden ist von dem Bereich, der die Transportrolle berührt. Dies kann da­ durch erfolgen, daß die Antriebsrolle in einem Bereich, in dem sie die Transportrolle nicht berührt, einen größeren Umfang aufweist. Die Vergrößerung des Umfangs kann dabei stufenweise oder kontinuierlich erfolgen.
Ein Ausführungsbeispiel des Magnetbandgeräts wird im fol­ genden anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf das Magnetbandgerät mit einer teilweise eingeschobenen Kassette,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Magnetbandgerät, mit der bis zu einer Anschlagstellung eingezogenen Kassette,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Magnetbandgerät mit der in seiner Betriebsstellung befindlichen Kassette,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Steuereinheit des Magnet­ bandgeräts,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Magnetbandgerät mit der in einer zweiten Anschlagstellung befindlichen Kassette,
Fig. 6 eine Draufsicht auf das Magnetbandgerät mit teilweise herausgeschobener Kassette,
Fig. 7 ein Teilschnittbild einer Antriebsrolle, wenn diese eine Transportrolle der Kassette berührt,
Fig. 8 ein Teilschnittbild der Antriebsrolle, wenn diese die Kassette berührt,
Fig. 9 ein Teilschnittbild einer anderen Ausführungsform der Antriebsrolle und
Fig. 10 eine weitere Ausführungsform der Antriebsrolle.
Das in Fig. 1 dargestellte Magnetbandgerät 1 entspricht weitgehend dem in dem US-Patent 46 36 890 beschriebenen Ma­ gnetbandgerät. Es weist einen Einschubkanal für eine Kas­ sette 2 auf, die soweit in das Magnetbandgerät eingeschoben ist, daß eine von einem Motor 3 angetriebene Antriebsrolle 4 eine Seitenwand der Kassette 2 mit Sicherheit berührt. Durch das weitere Hineinschieben der Kassette 2 in den Ein­ schubkanal wird die anliegende Rolle 4 gedreht. Diese Dre­ hung wird durch einen mit dem Motor 3 verbundenen Tachoge­ nerator erfaßt, der beispielsweise als eine Codierscheibe mit einem zugehörigen Detektor ausgebildet ist. Eine Steuereinheit bewirkt daraufhin ein Einschalten des Motors 3 in der durch den Pfeil angegebenen Drehrichtung und die Kassette 2 wird damit unter Verwendung des Motors 3 und der Antriebsrolle 4 soweit in das Magnetbandgerät eingezogen, bis es an einem Schwenkarm 5 anstößt. Dann wird der Motor 3 abgeschaltet.
Die Fig. 2 zeigt den Zustand, in dem die Kassette 2 unter Verwendung des Motors 3 und der Antriebsrolle 4 bis zu dem Schwenkarm 5 in das Magnetbandgerät eingezogen ist.
Die Kassette 2 enthält eine Staubkappe 6, die einen Bereich eines in der Kassette 2 enthaltenen Magnetbands abdeckt, mit dem im Betriebszustand ein Magnetkopf 7 in Berührung kommen soll. Der Magnetkopf 7 ist bei dem in Fig. 2 gezeig­ ten Zustand von der Kassette 2 weggeschwenkt. Er ist auf einem Magnetkopfträger 8 befestigt, der um einen Drehpunkt 9 schwenkbar ist.
Das Magnetbandgerät weist einen Deckel 10 auf, der beim Hineinschieben der Kassette 2, wie es in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, geöffnet ist und den Einschubkanal freigibt. Beim Schließen des Deckels 10 drücken Ansatzstücke an dem Deckel 10 gegen die Kassette 2 und schieben diese in die in Fig. 3 dargestellte endgültige Betriebsposition. Mit dem Schließen des Deckels 10 wird dabei der Schwenkarm 5 um ei­ nen Drehpunkt 11 geschwenkt. Gleichzeitig drückt eine mit dem Deckel 10 verbundene nicht dargestellte Schwenkanord­ nung auf das rückwärtige Ende der Staubkappe 6, die um ei­ nen Drehpunkt 12 schwenkbar gelagert ist, so daß sich die Staubkappe 6 öffnet. Wenn die Staubkappe 6 mindestens teil­ weise geöffnet ist, wird der Magnetkopf 7 um den Drehpunkt 9 hinter die Staubkappe 6 eingeschwenkt und kommt mit dem Magnetband 13 in Berührung.
Beim Betrieb des Magnetbandgeräts wird der Motor 3 entspre­ chend der gewünschten Vorschubrichtung des Magnetbands an­ getrieben und über die Antriebsrolle 3 wird in der Kassette 2 eine Transportrolle 14 angetrieben, die das Magnetband 13 bewegt.
Bei der in Fig. 4 gezeigten schematischen Darstellung ist an dem Motor 3 einerseits die Antriebsrolle 4 und andererseits ein Tachogenerator angeordnet, der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus der optischen Codierscheibe 15 und einem Detektor gebildet wird, der aus einer optoelektroni­ schen Abtasteinheit 16 und aus einer Auswertestufe 17 ge­ bildet wird. Die Auswertestufe 17 ist mit einer Steuerein­ heit 18 verbunden, die einerseits beim normalen Betrieb des Magnetbandgeräts in an sich bekannter Weise Steuersignale an eine Motorsteuerung 19 abgibt, um den Motor 3 entspre­ chend der gewünschten Bewegungsrichtung des Magnetbands 13 anzusteuern. Bei dem Magnetbandgerät gemäß der Erfindung dient die Steuereinheit 18 auch dazu, an die Motorsteuerung 19 entsprechende Signale abzugeben, um zu bewirken, daß der Motor 3 mittels der Antriebsrolle 4 die Kassette 2 selbst­ tätig in das Magnetbandgerät hineinzieht, wenn die Auswer­ testufe 17 feststellt, daß, wie in Fig. 1 dargestellt, durch das manuelle Hineinschieben der Kassette 2 die Antriebsrol­ le 4 gedreht wurde. Ein geöffneter Schalter 20 soll hier schematisch darstellen, daß für das selbsttätige Hineinzie­ hen der Kassette 2 die normalen Funktionen der Steuerein­ heit 18 für die Bewegung des Magnetbands 13 abgeschaltet sind. Die entsprechenden Funktionen wie beim selbsttätigen Hineinziehen der Kassette 2 können auch beim selbsttätigen Herausschieben der Kassette 2 ablaufen. Die Steuereinheit 18 ist zweckmäßigerweise als Mikrorechner ausgebildet.
Wenn, wie in Fig. 5 dargestellt ist, bei dem abgeschalteten Magnetbandgerät der Deckel 10 geöffnet wird, wird die Kas­ sette 2 durch den mit dem Deckel 10 verbundenen Schwenkarm 5 um eine vorgegebene Strecke aus dem Magnetbandgerät her­ ausgeschoben. Gleichzeitig wird der Magnetkopf 7 um den Drehpunkt 9 von der Kassette 2 weggeschwenkt und die Staub­ kappe 6 wieder geschlossen.
Durch das Herausschieben wird die Antriebsrolle 4, die an der Seitenwand der Kassette 2 anliegt, in Pfeilrichtung ge­ dreht und diese Drehung wird durch den Tachogenerator fest­ gestellt und in der Auswertestufe 18 erkannt. Im Anschluß daran gibt die Steuereinheit 18 Signale an die Motorsteue­ rung 19 ab, die eine Drehung des Motors 3 bewirken und durch die Antriebsrolle 4 wird die Kassette 2 um eine vor­ gegebene Strecke aus dem Magnetbandgerät herausgeschoben. Das Herausschieben kann beispielsweise bis zu der Position erfolgen, in der die Antriebsrolle 4 die Seitenwand der Kassette 2 nicht mehr berührt, wie es in Fig. 6 dargestellt ist. Die Position, bis zu der die Kassette 2 herausgescho­ ben wird, kann auch durch eine Lichtschranke erkannt wer­ den. Beispielsweise kann eine für andere Zwecke in dem Ma­ gnetbandgerät versehene Lichtschranke 21 zu diesem Zweck mitbenutzt werden, wenn ein weiterer Fotoempfänger am Ein­ schubkanal angebracht wird.
Die Strecken, um die die Kassette 2 sowohl beim Hineinzie­ hen als auch beim Herausschieben bewegt wird, können unter Verwendung eines Zeitglieds in der Steuereinheit 17 festge­ legt werden, das angibt, wie lange der Motor 3 jeweils ein­ geschaltet wird oder auch unter Verwendung eines Zählers erfolgen, der von der Codierscheibe 15 abgegebene Impulse zählt und wenn eine vorgegebene Anzahl von Impulsen er­ reicht ist, wird der Motor 3 wieder abgeschaltet.
Zur Führung der Kassette 2 in dem Einschubkanal kann bei­ spielsweise gegenüberliegend zur Antriebsrolle 4 eine wei­ tere Rolle 22 vorgesehen werden und im Bedarfsfall können an weiteren Stellen des Einschubkanals zusätzliche Rollen angebracht werden.
Bei dem in Fig. 7 dargestellten Teilschnittbild der An­ triebsrolle 4 und der Transportrolle 14 in der Kassette 2 ist zu erkennen, daß in dem normalen Betriebszustand die Transportrolle 4, die eine elastische Schicht 23 aufweist, die Transportrolle 14 berührt und diese zur Bewegung des Magnetbands antreibt. Bei der Darstellung in Fig. 8 ist die Stellung gezeigt, in der die Antriebsrolle 4 mit der ela­ stischen Schicht 23 die Seitenwand der Kassette 2 berührt, um diese selbsttätig hineinzuziehen bzw. herauszuschieben. Die Transportrolle 4 berührt dabei die Kassette 2 nur in einem kleinen Bereich, so daß eine Abnutzung und eine Ver­ schmutzung der elastischen Schicht 23 weitgehend vermieden wird.
Die Fig. 9 und 10 zeigen weitere Ausführungsformen der An­ triebsrolle 4. Bei der Darstellung in Fig. 9 ist die elasti­ sche Schicht 23 derart ausgebildet, daß das Antriebsrad 4 im unteren Bereich einen größeren Umfang aufweist. Dies hat zur Folge, daß beim selbsttätigen Hineinziehen und Heraus­ schieben der Kassette 2 nur dieser Bereich die Seitenwand der Kassette 2 berührt, so daß der übrige Bereich, der im Betriebszustand die Transportrolle 14 berührt, nicht zu­ sätzlich abgenutzt oder verschmutzt wird.
Auch bei der in Fig. 10 gezeigten Ausführungsform der An­ triebsrolle 4 wird eine zusätzliche Abnutzung oder Ver­ schmutzung des Bereichs, der die Transportrolle 14 berührt, vermieden, indem die elastische Schicht 23 im oberen Be­ reich einen größeren Umfang aufweist und nur dort die Sei­ tenwand der Kassette berührt. Da eine zu diesem Zweck ver­ wendete handelsübliche Kassette am oberen Ende der Seiten­ wand üblicherweise abgeschrägt ist, ist auch der entspre­ chende Bereich der elastischen Schicht 23 abgeschrägt bzw. kegelförmig ausgebildet.

Claims (10)

1. Magnetbandgerät zur Aufnahme einer ein Magnetband enthaltenden, in Längsrichtung in das Magnetbandgerät einzuführenden Kassette, die in einer Ausnehmung einer Längswand eine Transport­ rolle zum Bewegen des Magnetbands enthält, wobei das Magnet­ bandgerät eine von einem Motor unmittelbar angetriebene Antriebsrolle, die bei vollständig eingeschobener Kassette in der Betriebs­ stellung eine Transportrolle antreibt, sowie eine manuell betätig­ bare Verriegelungseinheit aufweist, die die Kassette beim Einführen in der Betriebsstellung festlegt bzw. zum Entnehmen daraus freigibt, gekennzeichnet durch eine selbsttätige Lade/Entladeeinrichtung (3, 4, 15 bis 19), die mittels der Antriebsrolle (4) die Kassette (2) bei mit entsprechendem Drehsinn umlaufenden Motor (3), nach einem teil­ weisen, manuellen Einführen der Kassette (2) in das Magnetband­ gerät erfaßt und in das Magnetbandgerät hineinzieht und/oder die nach einer manuell ausgelösten Freigabe durch die Verriegelungs­ einrichtung die Kassette mittels der Antriebsrolle bei gegensinnig umlaufendem Motor um eine vorgegebene Strecke aus dem Magnetbandgerät herausschiebt.
2. Magnetbandgerät nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das selbsttätige Hineinziehen der Kassette (2) bis zu einer Zwischenraststellung erfolgt, in der die Verriegelungseinrichtung (5, 10, 11) die Kassette erfaßt.
3. Magnetbandgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige Herausschieben der Kassette (2) aus der Zwischenraststellung bis zu einer Stellung erfolgt, in der die Kassette (2) manuell bequem erfaßbar ist.
4. Magnetbandgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß Steuermittel (15 bis 19) vorgesehen sind, durch die der Motor (3) beim Hin­ einziehen oder Herausschieben der Kassette (2) eingeschaltet wird, sobald die Antriebsrolle (4) an einer Seitenwand der Kassette (2) abrollt.
5. Magnetbandgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Steuermitteln (15 bis 19) zum Ein- bzw. Ausschalten des Motors (3) eine Lichtschranke (21) zugeordnet ist, die entsprechende Stellungen der Kassette (2) feststellt.
6. Magnetbandgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (15 bis 19) einen mit dem Motor (3) verbundenen Tacho­ generator (15, 16) sowie eine Auswertestufe (17) umfassen, wobei der Motor abgeschaltet wirdd, wenn die Auswertestufe eine vorge­ gebene Anzahl von vom Tachogenerator abgegebenen Signalen fest­ gestellt hat.
7. Magnetbandgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß die Steuermittel (15 bis 19) ein Zeitglied aufweisen, durch das der Motor (3) abgeschaltet wird, sobald eine vorgegebene Zeitdauer nach seinem Einschalten verstrichen ist.
8. Magnetbandgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem die Verriegelungseinheit einen Deckel aufweist, der an der Frontseite eines Einschubkanals für die Kassette angelenkt ist und bei dessen Schließen die Kassette in eine endgültige Betriebsposition gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenraststellung, in die die Kassette (2) mittels des Motors (3) und der Antriebsrolle (4) beim Einschieben gebracht wird, diejenige Stellung der Kassette ist, die ein Schließen des Deckels (10) ermöglicht.
9. Magnetbandgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß die An­ triebsrolle (4) derart ausgebildet ist, daß sie die Seiten­ wand der Kassette (2) in einem Bereich berührt, der minde­ stens teilweise verschieden ist von dem Bereich, mit dem sie die Transportrolle (14) in der Kassette (2) berührt.
10. Magnetbandgerät nach Anspruch 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Antriebsrolle (4) in axialer Richtung einen Bereich mit einem größeren Durchmes­ ser aufweist.
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