DE3737286C2 - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
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- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/675—Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes
- G11B15/6751—Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes with movement of the cassette parallel to its main side, i.e. front loading
- G11B15/67521—Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes with movement of the cassette parallel to its main side, i.e. front loading of cassette with internal belt drive
- G11B15/67523—Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes with movement of the cassette parallel to its main side, i.e. front loading of cassette with internal belt drive with servo control
Landscapes
- Automatic Tape Cassette Changers (AREA)
- Casings For Electric Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Magnetbandgerät gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In der US-PS 46 36 890 und der US-PS 46 22 606 sind Magnet
bandgeräte beschrieben, in das eine ein Magnetband enthal
tende Kassette in Längsrichtung eingeschoben wird. Die Kas
sette enthält in einer Ausnehmung an einer Längswand eine
Transportrolle, mittels der das Magnetband zwischen zwei in
der Kassette enthaltenen Spulen angetrieben wird. Das Ma
gnetbandgerät weist an seiner Vorderseite einen Deckel auf,
der vor dem Hineinschieben der Kassette geöffnet wird. Die
Kassette wird manuell soweit eingeschoben, bis sie mit ih
rer Rückwand gegen eine Feder oder einen Hebel anstößt, der
einen vorläufigen Anschlag bildet. Mit dem Schließen des
Deckels wird die Kassette in eine endgültige Arbeitsposi
tion eingeschoben. Gleichzeitig wird eine Staubkappe an der
Kassette geöffnet und ein Magnetkopf hinter diese Staubkap
pe eingeschwenkt. Außerdem kommt eine von einem Motor ange
triebene Antriebsrolle mit der Transportrolle in Berührung,
so daß anschließend unter Verwendung des Motors das Magnet
band in seinen beiden Längsrichtungen bewegt werden kann.
Wenn die Kassette herausgenommen werden soll, wird der Dec
kel wieder geöffnet und gleichzeitig mit dem Öffnen wird
die Kassette entweder unter der Kraft einer Feder oder über
einen mit dem Deckel verbundenen Hebelmechanismus um eine
vorgegebene Strecke aus dem Magnetbandgerät herausgescho
ben. Gleichzeitig wird der Magnetkopf vom Magnetband wegge
schwenkt und die Staubkappe an der Kassette wieder ge
schlossen. Das Antriebsrad rollt bei dem Herausschieben an
einer Längswand der Kassette ab.
Bei diesen bekannten Magnetbandgeräten muß die Kassette ma
nuell verhältnismäßig weit hineingeschoben werden, um den
Deckel schließen zu können und in entsprechender Weise wird
sie auch nur um eine verhältnismäßig kurze Strecke beim
Öffnen des Deckels aus dem Magnetbandgerät herausgeschoben,
so daß das manuelle Erfassen der Kassette nicht immer ganz
leicht ist.
Für Audio-Kassettengeräte ist z. B. aus DE-OS 29 52 537 weiterhin
ein Lademechanismus mit einem im Einschubkanal des Kassetten
gerätes verschiebbaren Rahmenelement bekannt. Auf dieses
Rahmenelement wird die zu ladende Kassette mit ihrer Breitseite
aufgelegt. Beim Ladevorgang wird das Rahmenelement mit der Kassette
in das Kassettengerät eingezogen und schließlich in eine
Aufnahme/Wiedergabeposition abgesenkt. In dieser Position greifen
ein feststehender Magnetkopf und gegebenenfalls eine Band
antriebsrolle in Ausnehmungen der Kassettenbreitseite ein. Es
sind Führungen für das Rahmenelement vorgesehen, die dessen Linear
bewegung im Einschubkanal sowie die abschließende Absenk
bewegung definiert vorgeben. Als Antrieb für das Rahmenelement
dient ein individueller Lademotor, der über ein koppelbares
Getriebe einen Schwenkarm antreibt, mit dem seinerseits Transport
stifte des Rahmenelementes in Eingriff stehen.
Ein derartiger Lademechanismus ist mechanisch relativ aufwendig.
Er ist außerdem bei Magnetbandgeräten, bei denen die Kassette
nicht mit ihrer Breitseite, sondern in Längsrichtung ein
geführt wird, nicht ohne weiteres verwendbar. Dieser dadurch
charakterisierte Typ von Kassetten-Magnetbandgeräten, vorzugs
weise als Datenspeicher eingesetzt, hat sich aus einem Industrie
standard mit vorgegebenen Außenabmessungen entwickelt, bei
dem das damit vorgegebene Volumen im Hinblick auf die Speicher
kapazität der Kassette optimal nutzbar ist. Die vorgegebene
niedrige Bauhöhe schränkt allerdings die gestalterische Freiheit
des Konstrukteurs stark ein und läßt eine Übernahme der
bei Tonband-Kassettengeräten bekannten Lademechanismen auch in
angepaßter Form nicht ohne weiteres zu.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Magnetband
gerät der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem das Laden
bzw. Entnehmen der Kassette in ihrer Längsrichtung auf eine
konstruktiv möglichst einfache und dabei räumlich platzsparende
Weise stark vereinfacht wird, so daß eine leichte Bedienbarkeit
erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei dem Magnetbandgerät der ein
gangs genannten Art durch die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Das Magnetbandgerät gemäß der Erfindung hat den Vorteil,
daß kein wesentlicher zusätzlicher Aufwand erforderlich
ist, um die Kassette weitgehend selbsttätig in das Magnet
bandgerät hineinzuziehen bzw. aus diesem herauszuschieben.
Viele wesentliche Elemente sind bereits in dem Magnetband
gerät enthalten, so daß lediglich eine Verarbeitungseinheit
derart ausgebildet werden muß, daß sie die entsprechenden
Vorgänge durchführt. Diese Verarbeitungseinheit ist zweck
mäßigerweise als ein Mikrorechner ausgebildet.
Die Kassette wird nur bis zu einer vorläufigen Endstellung
unter Verwendung des Motors und der Antriebsrolle eingezogen
und ebenso wird sie bis zu einer vorgegebenen Stellung
herausgeschoben.
Das Hineinziehen und das Herausschieben der Kassette erfolgt
bei einem abgeschalteten Motor dann, wenn durch das
Abrollen der Antriebsrolle an der Seitenwand an einem mit
dem Motor verbundenen Tachogenerator Signale erzeugt wurden
und diese von einer Verarbeitungseinheit erkannt wurden und
dann der Motor eingeschaltet wird. Es ist auch möglich, den
Motor dann einzuschalten oder auszuschalten, wenn eine
Lichtschranke entsprechende Stellungen der Kassette er
kennt. Es ist auch möglich, den Motor jeweils dann abzu
schalten, wenn der mit dem Motor verbundene Tachogenerator
eine entsprechende Anzahl von Signalen abgegeben hat oder
wenn ein Zeitglied ein einer Einschaltdauer des Motors
zugeordnetes Signal abgibt.
Falls das Magnetbandgerät mit einer Tür versehen ist, die
einen Einschubkanal für die Kassette abdeckt und bei deren
Schließen die Kassette in eine endgültige Betriebsposition
gebracht wird, ist es vorteilhaft, wenn die Kassette mit
tels der durch den Motor angetriebenen Antriebsrolle soweit
in das Magnetbandgerät hineingezogen wird, daß ein Schlie
ßen der Tür möglich ist. In entsprechender Weise ist es
günstig, die Kassette durch die durch den Motor angetriebe
ne Antriebsrolle soweit aus dem Magnetbandgerät herauszu
schieben, daß sie von einer Bedienperson bequem erfaßt und
herausgenommen werden kann.
Um eine zusätzliche Abnutzung und gegebenenfalls eine Ver
schmutzung der Antriebsrolle in dem Bereich zu vermeiden,
in dem sie die Transportrolle in der Kassette berührt, ist
es vorteilhaft, wenn die Antriebsrolle in einem Bereich die
Seitenwand der Kassette berührt, der verschieden ist von
dem Bereich, der die Transportrolle berührt. Dies kann da
durch erfolgen, daß die Antriebsrolle in einem Bereich, in
dem sie die Transportrolle nicht berührt, einen größeren
Umfang aufweist. Die Vergrößerung des Umfangs kann dabei
stufenweise oder kontinuierlich erfolgen.
Ein Ausführungsbeispiel des Magnetbandgeräts wird im fol
genden anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf das Magnetbandgerät mit einer
teilweise eingeschobenen Kassette,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Magnetbandgerät, mit der bis
zu einer Anschlagstellung eingezogenen Kassette,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Magnetbandgerät mit der in
seiner Betriebsstellung befindlichen Kassette,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Steuereinheit des Magnet
bandgeräts,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Magnetbandgerät mit der in
einer zweiten Anschlagstellung befindlichen Kassette,
Fig. 6 eine Draufsicht auf das Magnetbandgerät mit teilweise
herausgeschobener Kassette,
Fig. 7 ein Teilschnittbild einer Antriebsrolle, wenn diese
eine Transportrolle der Kassette berührt,
Fig. 8 ein Teilschnittbild der Antriebsrolle, wenn diese die
Kassette berührt,
Fig. 9 ein Teilschnittbild einer anderen Ausführungsform der
Antriebsrolle und
Fig. 10 eine weitere Ausführungsform der Antriebsrolle.
Das in Fig. 1 dargestellte Magnetbandgerät 1 entspricht
weitgehend dem in dem US-Patent 46 36 890 beschriebenen Ma
gnetbandgerät. Es weist einen Einschubkanal für eine Kas
sette 2 auf, die soweit in das Magnetbandgerät eingeschoben
ist, daß eine von einem Motor 3 angetriebene Antriebsrolle
4 eine Seitenwand der Kassette 2 mit Sicherheit berührt.
Durch das weitere Hineinschieben der Kassette 2 in den Ein
schubkanal wird die anliegende Rolle 4 gedreht. Diese Dre
hung wird durch einen mit dem Motor 3 verbundenen Tachoge
nerator erfaßt, der beispielsweise als eine Codierscheibe
mit einem zugehörigen Detektor ausgebildet ist. Eine
Steuereinheit bewirkt daraufhin ein Einschalten des Motors
3 in der durch den Pfeil angegebenen Drehrichtung und die
Kassette 2 wird damit unter Verwendung des Motors 3 und der
Antriebsrolle 4 soweit in das Magnetbandgerät eingezogen,
bis es an einem Schwenkarm 5 anstößt. Dann wird der Motor 3
abgeschaltet.
Die Fig. 2 zeigt den Zustand, in dem die Kassette 2 unter
Verwendung des Motors 3 und der Antriebsrolle 4 bis zu dem
Schwenkarm 5 in das Magnetbandgerät eingezogen ist.
Die Kassette 2 enthält eine Staubkappe 6, die einen Bereich
eines in der Kassette 2 enthaltenen Magnetbands abdeckt,
mit dem im Betriebszustand ein Magnetkopf 7 in Berührung
kommen soll. Der Magnetkopf 7 ist bei dem in Fig. 2 gezeig
ten Zustand von der Kassette 2 weggeschwenkt. Er ist auf
einem Magnetkopfträger 8 befestigt, der um einen Drehpunkt
9 schwenkbar ist.
Das Magnetbandgerät weist einen Deckel 10 auf, der beim
Hineinschieben der Kassette 2, wie es in den Fig. 1 und 2
gezeigt ist, geöffnet ist und den Einschubkanal freigibt.
Beim Schließen des Deckels 10 drücken Ansatzstücke an dem
Deckel 10 gegen die Kassette 2 und schieben diese in die in
Fig. 3 dargestellte endgültige Betriebsposition. Mit dem
Schließen des Deckels 10 wird dabei der Schwenkarm 5 um ei
nen Drehpunkt 11 geschwenkt. Gleichzeitig drückt eine mit
dem Deckel 10 verbundene nicht dargestellte Schwenkanord
nung auf das rückwärtige Ende der Staubkappe 6, die um ei
nen Drehpunkt 12 schwenkbar gelagert ist, so daß sich die
Staubkappe 6 öffnet. Wenn die Staubkappe 6 mindestens teil
weise geöffnet ist, wird der Magnetkopf 7 um den Drehpunkt
9 hinter die Staubkappe 6 eingeschwenkt und kommt mit dem
Magnetband 13 in Berührung.
Beim Betrieb des Magnetbandgeräts wird der Motor 3 entspre
chend der gewünschten Vorschubrichtung des Magnetbands an
getrieben und über die Antriebsrolle 3 wird in der Kassette
2 eine Transportrolle 14 angetrieben, die das Magnetband 13
bewegt.
Bei der in Fig. 4 gezeigten schematischen Darstellung ist an
dem Motor 3 einerseits die Antriebsrolle 4 und andererseits
ein Tachogenerator angeordnet, der bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel aus der optischen Codierscheibe 15 und
einem Detektor gebildet wird, der aus einer optoelektroni
schen Abtasteinheit 16 und aus einer Auswertestufe 17 ge
bildet wird. Die Auswertestufe 17 ist mit einer Steuerein
heit 18 verbunden, die einerseits beim normalen Betrieb des
Magnetbandgeräts in an sich bekannter Weise Steuersignale
an eine Motorsteuerung 19 abgibt, um den Motor 3 entspre
chend der gewünschten Bewegungsrichtung des Magnetbands 13
anzusteuern. Bei dem Magnetbandgerät gemäß der Erfindung
dient die Steuereinheit 18 auch dazu, an die Motorsteuerung
19 entsprechende Signale abzugeben, um zu bewirken, daß der
Motor 3 mittels der Antriebsrolle 4 die Kassette 2 selbst
tätig in das Magnetbandgerät hineinzieht, wenn die Auswer
testufe 17 feststellt, daß, wie in Fig. 1 dargestellt, durch
das manuelle Hineinschieben der Kassette 2 die Antriebsrol
le 4 gedreht wurde. Ein geöffneter Schalter 20 soll hier
schematisch darstellen, daß für das selbsttätige Hineinzie
hen der Kassette 2 die normalen Funktionen der Steuerein
heit 18 für die Bewegung des Magnetbands 13 abgeschaltet
sind. Die entsprechenden Funktionen wie beim selbsttätigen
Hineinziehen der Kassette 2 können auch beim selbsttätigen
Herausschieben der Kassette 2 ablaufen. Die Steuereinheit
18 ist zweckmäßigerweise als Mikrorechner ausgebildet.
Wenn, wie in Fig. 5 dargestellt ist, bei dem abgeschalteten
Magnetbandgerät der Deckel 10 geöffnet wird, wird die Kas
sette 2 durch den mit dem Deckel 10 verbundenen Schwenkarm
5 um eine vorgegebene Strecke aus dem Magnetbandgerät her
ausgeschoben. Gleichzeitig wird der Magnetkopf 7 um den
Drehpunkt 9 von der Kassette 2 weggeschwenkt und die Staub
kappe 6 wieder geschlossen.
Durch das Herausschieben wird die Antriebsrolle 4, die an
der Seitenwand der Kassette 2 anliegt, in Pfeilrichtung ge
dreht und diese Drehung wird durch den Tachogenerator fest
gestellt und in der Auswertestufe 18 erkannt. Im Anschluß
daran gibt die Steuereinheit 18 Signale an die Motorsteue
rung 19 ab, die eine Drehung des Motors 3 bewirken und
durch die Antriebsrolle 4 wird die Kassette 2 um eine vor
gegebene Strecke aus dem Magnetbandgerät herausgeschoben.
Das Herausschieben kann beispielsweise bis zu der Position
erfolgen, in der die Antriebsrolle 4 die Seitenwand der
Kassette 2 nicht mehr berührt, wie es in Fig. 6 dargestellt
ist. Die Position, bis zu der die Kassette 2 herausgescho
ben wird, kann auch durch eine Lichtschranke erkannt wer
den. Beispielsweise kann eine für andere Zwecke in dem Ma
gnetbandgerät versehene Lichtschranke 21 zu diesem Zweck
mitbenutzt werden, wenn ein weiterer Fotoempfänger am Ein
schubkanal angebracht wird.
Die Strecken, um die die Kassette 2 sowohl beim Hineinzie
hen als auch beim Herausschieben bewegt wird, können unter
Verwendung eines Zeitglieds in der Steuereinheit 17 festge
legt werden, das angibt, wie lange der Motor 3 jeweils ein
geschaltet wird oder auch unter Verwendung eines Zählers
erfolgen, der von der Codierscheibe 15 abgegebene Impulse
zählt und wenn eine vorgegebene Anzahl von Impulsen er
reicht ist, wird der Motor 3 wieder abgeschaltet.
Zur Führung der Kassette 2 in dem Einschubkanal kann bei
spielsweise gegenüberliegend zur Antriebsrolle 4 eine wei
tere Rolle 22 vorgesehen werden und im Bedarfsfall können
an weiteren Stellen des Einschubkanals zusätzliche Rollen
angebracht werden.
Bei dem in Fig. 7 dargestellten Teilschnittbild der An
triebsrolle 4 und der Transportrolle 14 in der Kassette 2
ist zu erkennen, daß in dem normalen Betriebszustand die
Transportrolle 4, die eine elastische Schicht 23 aufweist,
die Transportrolle 14 berührt und diese zur Bewegung des
Magnetbands antreibt. Bei der Darstellung in Fig. 8 ist die
Stellung gezeigt, in der die Antriebsrolle 4 mit der ela
stischen Schicht 23 die Seitenwand der Kassette 2 berührt,
um diese selbsttätig hineinzuziehen bzw. herauszuschieben.
Die Transportrolle 4 berührt dabei die Kassette 2 nur in
einem kleinen Bereich, so daß eine Abnutzung und eine Ver
schmutzung der elastischen Schicht 23 weitgehend vermieden
wird.
Die Fig. 9 und 10 zeigen weitere Ausführungsformen der An
triebsrolle 4. Bei der Darstellung in Fig. 9 ist die elasti
sche Schicht 23 derart ausgebildet, daß das Antriebsrad 4
im unteren Bereich einen größeren Umfang aufweist. Dies hat
zur Folge, daß beim selbsttätigen Hineinziehen und Heraus
schieben der Kassette 2 nur dieser Bereich die Seitenwand
der Kassette 2 berührt, so daß der übrige Bereich, der im
Betriebszustand die Transportrolle 14 berührt, nicht zu
sätzlich abgenutzt oder verschmutzt wird.
Auch bei der in Fig. 10 gezeigten Ausführungsform der An
triebsrolle 4 wird eine zusätzliche Abnutzung oder Ver
schmutzung des Bereichs, der die Transportrolle 14 berührt,
vermieden, indem die elastische Schicht 23 im oberen Be
reich einen größeren Umfang aufweist und nur dort die Sei
tenwand der Kassette berührt. Da eine zu diesem Zweck ver
wendete handelsübliche Kassette am oberen Ende der Seiten
wand üblicherweise abgeschrägt ist, ist auch der entspre
chende Bereich der elastischen Schicht 23 abgeschrägt bzw.
kegelförmig ausgebildet.
Claims (10)
1. Magnetbandgerät zur Aufnahme einer ein Magnetband enthaltenden,
in Längsrichtung in das Magnetbandgerät einzuführenden
Kassette, die in einer Ausnehmung einer Längswand eine Transport
rolle zum Bewegen des Magnetbands enthält, wobei das Magnet
bandgerät eine von einem Motor unmittelbar angetriebene Antriebsrolle,
die bei vollständig eingeschobener Kassette in der Betriebs
stellung eine Transportrolle antreibt, sowie eine manuell betätig
bare Verriegelungseinheit aufweist, die die Kassette beim
Einführen in der Betriebsstellung festlegt bzw. zum Entnehmen
daraus freigibt, gekennzeichnet durch eine
selbsttätige Lade/Entladeeinrichtung (3, 4, 15 bis 19), die
mittels der Antriebsrolle (4) die Kassette (2) bei mit
entsprechendem Drehsinn umlaufenden Motor (3), nach einem teil
weisen, manuellen Einführen der Kassette (2) in das Magnetband
gerät erfaßt und in das Magnetbandgerät hineinzieht und/oder
die nach einer manuell ausgelösten Freigabe durch die Verriegelungs
einrichtung die Kassette mittels der Antriebsrolle bei gegensinnig umlaufendem Motor
um eine vorgegebene Strecke aus dem Magnetbandgerät herausschiebt.
2. Magnetbandgerät nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das selbsttätige Hineinziehen
der Kassette (2) bis zu einer Zwischenraststellung erfolgt, in
der die Verriegelungseinrichtung (5, 10, 11) die Kassette erfaßt.
3. Magnetbandgerät nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das selbsttätige Herausschieben
der Kassette (2) aus der Zwischenraststellung bis zu einer
Stellung erfolgt, in der die Kassette (2) manuell bequem
erfaßbar ist.
4. Magnetbandgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß Steuermittel
(15 bis 19) vorgesehen sind, durch die der Motor (3) beim Hin
einziehen oder Herausschieben der Kassette (2) eingeschaltet
wird, sobald die Antriebsrolle (4) an einer Seitenwand der
Kassette (2) abrollt.
5. Magnetbandgerät nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß den Steuermitteln (15 bis 19)
zum Ein- bzw. Ausschalten des Motors (3) eine Lichtschranke
(21) zugeordnet ist, die entsprechende Stellungen der Kassette
(2) feststellt.
6. Magnetbandgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Steuermittel
(15 bis 19) einen mit dem Motor (3) verbundenen Tacho
generator (15, 16) sowie eine Auswertestufe (17) umfassen, wobei
der Motor abgeschaltet wirdd, wenn die Auswertestufe eine vorge
gebene Anzahl von vom Tachogenerator abgegebenen Signalen fest
gestellt hat.
7. Magnetbandgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Steuermittel
(15 bis 19) ein Zeitglied aufweisen, durch das der Motor
(3) abgeschaltet wird, sobald eine vorgegebene Zeitdauer nach
seinem Einschalten verstrichen ist.
8. Magnetbandgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem
die Verriegelungseinheit einen Deckel aufweist, der an der
Frontseite eines Einschubkanals für die Kassette angelenkt ist
und bei dessen Schließen die Kassette in eine endgültige
Betriebsposition gebracht wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenraststellung, in die die
Kassette (2) mittels des Motors (3) und der Antriebsrolle (4)
beim Einschieben gebracht wird, diejenige Stellung der Kassette
ist, die ein Schließen des Deckels (10) ermöglicht.
9. Magnetbandgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß die An
triebsrolle (4) derart ausgebildet ist, daß sie die Seiten
wand der Kassette (2) in einem Bereich berührt, der minde
stens teilweise verschieden ist von dem Bereich, mit dem
sie die Transportrolle (14) in der Kassette (2) berührt.
10. Magnetbandgerät nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Antriebsrolle (4) in
axialer Richtung einen Bereich mit einem größeren Durchmes
ser aufweist.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873737286 DE3737286A1 (de) | 1987-11-03 | 1987-11-03 | Magnetbandgeraet |
Publications (2)
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| DE3737286A1 DE3737286A1 (de) | 1989-05-18 |
| DE3737286C2 true DE3737286C2 (de) | 1990-12-20 |
Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (2)
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