DE3736070A1 - Einrichtung zum erzeugen eines reserve-beschleunigungssignals - Google Patents
Einrichtung zum erzeugen eines reserve-beschleunigungssignalsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Erzeugen eines
Reserve-Beschleunigungssignals nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
und betrifft insbesondere eine derartige Einrichtung
für ein Fahrzeug mit einem automatischen Getriebe, das
entsprechend der Betätigung eines Gaspedals gesteuert wird,
wobei die Einrichtung ein Reserve-Beschleunigungssignal erzeugt,
welches die Betätigung eines Gaspedals angezeigt
wird, und welches statt eines tatsächlichen Beschleunigungssignals
verwendet wird, das die Größe der Betätigung eines
Gaspedals zu dem jeweiligen Zeitpunkt anzeigt, wenn der Generator,
der das tatsächliche oder Ist-Beschleunigungssignal
erzeugt, versagt oder schlecht arbeitet.
Im Falle eines Fahrzeugs mit einem automatischen Getriebe,
das entsprechend der Betätigung eines Gaspedals gesteuert
wird, kann das Steuern des Fahrzeugs während der Fahrt
schwierig werden, wenn ein Ist-Beschleunigungssignal, welches
die Größe einer Betätigung des Gaspedals zu dem jeweiligen
Zeitpunkt anzeigt, wegen einer Störung am Beschleunigungssensor
u. ä. nicht richtig erhalten werden kann. Um diese
Schwierigkeit zu beseitigen, ist ein sogenanntes Reservesystem
vorgeschlagen worden, in welchem ein Signal, das einen
vorherbestimmten festen Betätigungswert des Gaspedals
darstellt, statt des tatsächlichen oder Ist-Beschleunigungssignals
verwendet wird, wenn es zu einer Störung an dem Beschleunigungssensor
kommt (veröffentlichte japanische Patentanmeldung
Sho. 60-75 735).
Das Reservesignal des vorgeschlagenen Systems hat einen
festgelegten Wert, und es ergibt sich folglich keine Schwierigkeit
in dem Fall, daß das Fahrzeug mit einer vorgegebenen
Geschwindigkeit weiter fährt. Jedoch ist es unmöglich, das
Fahrzeug anzuhalten, selbst wenn von dem Fahrer das Bremspedal
betätigt wird, und die Motordrehzahl kann extrem hoch
werden, wenn das Getriebe in die Leerlaufstellung gebracht
wird. Ferner kann, wenn beispielsweise das Reserve-Beschleunigungssignal
anstelle des Beschleunigungssignals benutzt
wird, wenn das Fahrzeug angehalten wird, ein sehr gefährlicher
Zustand entstehen, bei welchem das Fahrzeug angehalten
wird, ein sehr gefährlicher Zustand entstehen, bei welchem
das Fahrzeug unabhängig von der Absicht des Fahrers
startet.
Ziel der Erfindung ist es daher, eine Einrichtung zum Erzeugen
eines Reserve-Beschleunigungssignals für Fahrzeuge zu
schaffen, bei welchem die vorstehend beschriebenen Nachteile
der herkömmlichen Einrichtungen beseitigt sind, und mit welcher
ein angemessenes Reserve-Beschleunigungssignal erzeugt
werden kann, das dem Antriebszustand des Fahrzeugs angepaßt
ist. Ferner soll gemäß der Erfindung eine Einrichtung zum
Erzeugen eines Reserve-Beschleunigungssignals erzeugt werden,
welches in angemessener Weise dem Betriebszustand eines Bremssystems
des Fahrzeugs angepaßt ist.
Darüber hinaus soll gemäß der Erfindung eine Einrichtung zum
Erzeugen eines Reserve-Beschleunigungssignals für ein automatisches
Getriebe geschaffen werden, welches ein Reserve-
Beschleunigungssignal in der Weise erzeugen kann, daß verhindert
ist, daß das Fahrzeug unabhängig von der Absicht des
Fahrers starten kann, wenn der Reservebetrieb mit Hilfe des
Reserve-Beschleunigungssignals bewirkt wird.
Gemäß der Erfindung ist dies bei einer Einrichtung zum
Erzeugen eines Reserve-Beschleunigungssignals nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 durch die Merkmale in dessen
kennzeichnenden Teil erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird
in einer Einrichtung zum Erzeugen eines Reserve-Beschleunigungssignals
für ein Fahrzeug mit einem automatischen Getriebe,
das entsprechend der Betätigung eines Beschleunigungsgliedes
gesteuert wird, der Beschleunigungswert, welcher
durch das Reserve-Beschleunigungssignal dargestellt ist,
entsprechend dem Betriebszustand des Fahrzeugs so festgesetzt,
daß es einen derart niedrigen Wert hat, durch welchen
das Fahrzeug nicht gestartet werden kann.
Als ein Detektor zum Feststellen des Betriebszustandes des
Fahrzeugs ist eine Einrichtung zum Erzeugen eines Bremssignals
vorgesehen, welches das betätigte/nicht betätigte Bremssystem
des Fahrzeugs anzeigt. Die Einrichtung weist ferner
eine erste Einrichtung zum Erzeugen eines ersten Signals auf,
welches einen Beschleunigungswert anzeigt, bei welchem das
Fahrzeug in dem Fall nicht gestartet werden kann, daß das
Bremssystem betätigt wird, und es trotz der Verwendung dieses
Signals ermöglicht ist, zu verhindern, daß das Fahrzeug
durch das Anlegen des Reserve-Beschleunigungssignals zu dem
Zeitpunkt gestartet wird, wenn die Bremskraft ausgeübt wird.
Wenn das Fahrzeug fährt, wird ein zweites Signal erzeugt,
das einen vorgeschriebenen Beschleunigungswert anzeigt, durch
welchen das Fahrzeug in Fahrt gehalten wird. Wenn aus dem
Bremssignal festgestellt wird, daß das Bremssystem von dem
betätigten in einen nicht betätigten Zustand geändert worden
ist, wird ein drittes Signal erzeugt, welches eine Beschleunigungsgröße
anzeigt, welche sich von einem niedrigen Wert,
bei welchem das Fahrzeug nicht gestartet werden kann, auf
einen großen Wert ändert, durch welchen das Fahrzeug in
Fahrt gehalten wird.
Folglich wird in dem Fall, daß es zu einer Störung an dem
Beschleunigungssensor kommt, wenn das Bremssystem betätigt
ist, das erste Signal erzeugt, um den Betrieb des Fahrzeugs
zu steuern. Wenn beispielsweise die Bremskraft in diesem
Fall freigegeben wird, kann das Fahrzeug durch Anlegen des
dritten Signals starten, da es zuläßt, daß das Fahrzeug gestartet
und beschleunigt werden kann. Da das Reserve-Beschleunigungssignal
entsprechend dem Betätigungszustand des
Bremssystems festgelegt wird, kann auch eine Reserve bzw.
eine Möglichkeit für ein ruhiges Anhalten und Starten des
Fahrzeugs geschaffen werden.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform einer Einrichtung
zum Erzeugen eines Reserve-Beschleunigungssignals gemäß
der Erfindung weist die Einrichtung eine Einrichtung auf,
welche unterscheidet, ob in dem automatischen Getriebe ein
Gang eingelegt ist oder nicht und ob die Kupplung ausgekuppelt
ist; die Einrichtung spricht dann auf die eine derartige
Unterscheidung treffende Einrichtung an, um ein Reserve-
Beschleunigungssignal zu erzeugen, das einen niedrigen Beschleunigungswert
anzeigt, bei welchem das Fahrzeug nicht
gestartet werden kann, selbst wenn bei dem automatischen Getriebe
ein Gang eingelegt ist, und die Kupplung wird ausgekuppelt.
Bei dieser Einrichtung kann der niedrige Beschleunigungswert
so eingestellt werden, daß er dem freigegebenen
(d. h. nicht betätigten) Gaspedal entspricht. Ferner kann,
selbst wenn das Reserve-Beschleunigungssignal in dem vorstehend
beschriebenen Zustand wegen irgendeiner Störung in dem
dem Beschleunigungswert feststellenden System angewendet
wird, ein Starten des Fahrzeugs unabhängig von der Absicht
des Fahrers verhindert werden. Folglich ist ein hochsicheres
Reservesystem geschaffen, da das Fahrzeug nicht automatisch
starten kann, selbst wenn das den Beschleunigungswert feststellende
System versagt bzw. ausfällt, wenn der Fahrer sich
nicht in dem Fahrzeug befindet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die anliegenden
Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Ausführungsform eines
automatischen Getriebesystems für Fahrzeuge, bei
welchem eine Einrichtung gemäß der Erfindung verwendet
ist;
Fig. 2 ein detailliertes Blockdiagramm einer ersten in
Fig. 1 dargestellten Einheit;
Fig. 3 ein detailliertes Blockdiagramm einer in Fig. 1
dargestellten Steuereinheit;
Fig. 4A bis 4F Wellenformendiagramme von Signalen in Fig. 3;
Fig. 5 eine Abwandlung eines in Fig. 1 dargestellten
Generators zum Erzeugen eines Reserve-Beschleunigungssignals,
und
Fig. 6A und 6B Flußdiagramme eines Steuerprogramms, das in
der in Fig. 5 dargestellten Einrichtung durchgeführt
wird.
In Fig. 1 ist ein Blockdiagramm einer Ausführungsform eines
automatischen Getriebesystems für ein Fahrzeug dargestellt,
welches mit einer Einrichtung zum Erzeugen eines Reserve-
Beschleunigungssignals gemäß der Erfindung ausgestattet ist.
Das automatische Getriebesystem hat einen automatischen Getriebemechanismus
4, welcher entsprechend Daten, welche die
Betätigungsstellung eines Gaspedals 2 anzeigen, und Daten
betätigt wird, welcher die Stellung eines Wähl- bzw. Schalthebels
3 a einer Wähleinrichtung anzeigt. Das Gaspedal 2 ist
mit einem Potentiometer 5 verbunden, durch welches die Betätigungsgröße
des Gaspedals 2 in ein Spannungssignal umgesetzt
wird. Eine Fühlspannung VD von dem Potentiometer 5
wird an einen Beschleunigungssignal-Generator 6 angelegt,
welcher ein tatsächliches bzw. Ist-Beschleunigungssignal A
erzeugt, welches den Betätigungswert des Gaspedals 2 zu dem
jeweiligen Zeitpunkt anzeigt. Das Ist-Beschleunigungssignal
A wird über einen ersten Schalter 7 an den Getriebemechanismus
4 angelegt, welcher ein Schaltgetriebe 4 a und eine
Kupplung 4 b aufweist.
Die Wählvorrichtung 3 ist mit einem Positionsfühler 8 verbunden,
welcher ein Positionssignal SL erzeugt, welches die
Stellung des Wählhebels 3 a anzeigt; das Positionssignal SL
wird an den Getriebemechanismus 4 bekannter Ausführung und
an einen Reserve-Beschleunigungssignalgenerator 100 gemäß
der Erfindung angelegt.
Der Generator 100 dient zum Erzeugen eines Reserve-Beschleunigungssignals
BA, welches statt des tatsächlichen oder Ist-
Beschleunigungssignals A verwendet wird, wenn das Signal A
auf normalem Wege nicht von dem Beschleunigungssignalgenerator
6 erhalten werden kann. Das Reserve-Beschleunigungssignal
BA wird an den ersten Schalter 7 angelegt, welcher durch ein
Schalter-Steuersignal S 1 von einer eine Störung feststellenden
Schaltung 9 gesteuert wird. Die Schaltung 9 spricht auf
das Ist-Beschleunigungssignal A an und unterscheidet, ob
das Ist-Beschleunigungssignal A auf dem normalen Weg von dem
Beschleunigungssignal-Generator 6 erzeugt wird oder nicht.
Das Schalter-Steuersignal S 1 wird von der Schaltung 9 erzeugt,
wenn ein anomaler Zustand des Ist-Beschleunigungssignals
A festgestellt wird; der erste Schalter 7 wird dann von
dem durch eine ausgezogene Linie dargestellten Zustand in den
durch eine gestrichelte Linie wiedergegebenen Zustand geschaltet,
wenn ein anomaler Zustand festgestellt wird.
Insbesondere wird das Ist-Beschleunigungssignal A durch den
ersten Schalter 7 gewählt und an den Getriebemechanismus 4
angelegt, wenn das Ist-Beschleunigungssignal A auf normale
Weise erzeugt wird. Im Gegensatz hierzu wird das Reserve-
Beschleunigungssignal A durch den ersten Schalter 7 gewählt
und an den Getriebemechanismus 4 angelegt, wenn das Ist-
Beschleunigungssignal A nicht auf normale Weise erzeugt wird.
Der Getriebemechanismus 4 spricht auf das Positionssignal
SL und das von dem ersten Schalter 7 ausgewählte Signal an,
und es wird der erforderliche Schaltvorgang durchgeführt.
Der Generator 100 weist eine erste Einrichtung 10 zum Erzeugen
eines ersten Reserve-Beschleunigungssignals BA 1 und eine
zweite Einheit 11 auf, um ein zweites Reserve-Beschleunigungssignal
BA 2 zu erzeugen. Die beiden Signale BA 1 und BA 2 werden
an einen zweiten Schalter 12 angelegt, durch welchen
dann das eine oder das andere der beiden Signale BA 1 und BA 2
als das Reserve-Beschleunigungssignal BA ausgewählt wird.
Das Schalten des zweiten Schalters 12 wird durch ein Schalt-
Steuersignal S 2 gesteuert, welches von einer Steuereinheit
13 erzeugt wird, an welche das Schalt-Steuersignal S 1 und
das Positionssignal SL angelegt werden.
Die erste Einheit 10 wird nunmehr anhand von Fig. 2 erläutert.
Die erste Einheit 10 hat eine erste signalerzeugende Einheit
21 zum Erzeugen eines ersten Signals U 1, welches dem tatsächlichen
Beschleunigungssignal A für den Fall entspricht,
daß das Gaspedal 2 freigegeben ist, d. h. der Beschleunigungswert
null ist, und hat eine zweite signalerzeugende Einheit
22 zum Erzeugen eines zweiten Signals U 2, welches einen vorherbestimmten
Beschleunigungswert anzeigt, welcher notwendig
ist, um das Fahrzeug in Fahrt zu halten.
In dieser Ausführungsform ist die zweite signalerzeugende
Einrichtung 22 in der Weise angeordnet, daß ein Signal, welches
den Reserve-Beschleunigungswert anzeigt, welcher entsprechend
der Stellung der Wähleinrichtung 3 vorherbestimmt
ist, als das zweite Signal U 2 entsprechend dem Positionssignal
SL erzeugt wird. Das heißt, ein fest vorgegebener Beschleunigungswert,
welcher entsprechend der Stellung der
Wähleinrichtung 3 festgelegt ist, wird für den Reservebetrieb
mit Hilfe des zweiten Signals U 2 verwendet. Im Ergebnis
ist es somit möglich, einwandfreien Reservebetrieb zu
realisieren, welcher der Stellung der Wähleinrichtung 3
angepaßt ist.
Die ersten und zweiten Signale U 1 und U 2 werden an ein Schaltelement
23 angelegt, dessen Schaltstellung durch ein Bremssignal
BK gesteuert wird, welches von einem in Fig. 1 dargestellten
Bremssensor 17 erzeugt worden ist. Der Bremssensor
17 ist mit einem Bremssystem 16 verbunden und stellt fest,
ob das Bremssystem betätigt ist oder nicht. Das Bremssignal
BK zeigt das Ergebnis dieser Feststellung an, das Schaltelement
23 wird, wie durch die gestrichelte Linie in Fig. 2
angezeigt ist, entsprechend dem Bremssignal BK umgeschaltet,
wenn durch das Bremssystem 16 eine Bremskraft ausgeübt wird,
und es wird dann das erste Signal U 2 durch das Schaltelement
23 gewählt. Andererseits wird das Schaltelement 23, wie
durch die ausgezogene Linie in Fig. 2 dargestellt ist, entsprechend
dem Bremssignal BK umgeschaltet, wenn von dem
Bremssystem 16 keine Bremskraft ausgeübt wird, und es wird
dann das zweite Signal U 2 durch das Schaltelement 23 gewählt.
Das von dem Schaltelement 23 ausgewählte Signal wird
an eine Auswähleinheit 24 angelegt.
Eine ein drittes Signal erzeugende Einheit 25 spricht auf
das Bremssignal BK an und erzeugt ein drittes Signal U 3,
welches einen Beschleunigungswert anzeigt, welcher sich im
Verlauf der Zeit, nachdem die Bremskraft, welche von dem
Bremssystem auf das Fahrzeug ausgeübt worden ist, aufgehoben
worden ist, von einem kleinen Wert, bei welchem das
Fahrzeug nicht starten kann, auf einen vorherbestimmten größeren
Wert ändert. Der vorerwähnte kleine Wert kann der Beschleunigungswert
sein, welcher durch das tatsächliche Beschleunigungssignal
A für den Fall angezeigt worden ist, daß
das Gaspedal 2 freigegeben ist (nicht gedrückt ist).
Der Signalgenerator 25 erzeugt ein einen Anfangswert wiedergebendes
Signal E 1, welcher den kleinen Wert oder den vorerwähnten
Startwert anzeigt; das Signal E 1 kann ein oberer
Grenzwert sein, bis zu welchem die Beschleunigung beim Starten
des Fahrzeugs möglich ist. Das Signal A 1 wird an ein
Schaltelement 26 angelegt, an welches das erste Reserve-
Beschleunigungssignal BA 1 von der Auswähleinheit 24 angelegt
wird, und das Schaltelement 26 wird ebenfalls entsprechend
dem Bremssignal BK umgeschaltet. Das Schaltelement 26 wird in
durch eine ausgezogene Linie wiedergegebenen Zustand geschaltet,
um dadurch das erste Reserve-Beschleunigungssignal
BA 1 auszuwählen, wenn durch das Bremssystem 16 keine Bremskraft
an dem Fahrzeug vorgesehen ist bzw. auf dieses ausgeübt
wird. Andererseits wird das Schaltelement 26 in den
durch eine gestrichelte Linie wiedergegebenen Zustand geschaltet,
um das dem Anfangswert entsprechende Signal E 1
auszuwählen, wenn durch das Bremssystem 16 eine Bremskraft
auf das Fahrzeug ausgeübt wird. Das Ausgangssignal von dem
Schaltelement 26 wird an einen ersten Anschluß 27 a einer
Recheneinheit 27 angelegt.
Die Recheneinheit 27 führt wiederholt eine Berechnung durch,
um einen Beschleunigungs-Inkrementwert, welcher durch ein
Signal dargestellt ist, das an einen zweiten Anschluß 27 b
der Recheneinheit 27 angelegt wird, in vorherbestimmten Zeitintervallen
zu dem Beschleunigungswert zu addieren, welcher
durch das Signal angezeigt ist, welches an den ersten Anschluß
27 a angelegt wird. Eine einen Schritt- oder Inkrementwert
berechnende Einheit 28 spricht auf das Positionssignal
SL an, und das Signal, welches den Beschleunigungs-
Inkrementwert Δ A anzeigt, wird als ein Schrittwertsignal ST
erzeugt, welches an den zweiten Anschluß 27 b angelegt wird.
Der Inkrementwert Δ A, welcher durch das Schrittwertsignal
ST angezeigt ist, wird entsprechend der Stellung der Wähleinrichtung
zu dem jeweiligen Zeitpunkt festgelegt. Das
Ausgangssignal von der Recheneinheit 27 wird als das dritte
Signal U 3 erzeugt, welches an die Auswähleinheit 24 angelegt
wird.
Die Auswähleinheit 24 vergleicht die Größenwerte des Signals
von dem Schaltelement 23 und des dritten Signals U 3 und gibt
das kleinere der beiden Signale als das erste Reserve-Beschleunigungssignal
BA 1 zu diesem Zeitpunkt ab.
Nunmehr wird die Arbeitsweise der ersten Einheit 10 beschrieben.
Die beiden Schaltelemente 23 und 26 sind so geschaltet,
wie durch die ausgezogenen Linien wiedergegeben
ist, wenn durch das Bremssystem 16 keine Bremskraft auf das
Fahrzeug ausgeübt wird. Daher wird das zweite Signal U 2
durch das Schaltelement 23 ausgewählt und an die Auswähleinheit
24 angelegt. In der Einheit 25, welche das dritte
Signal erzeugt, erhält die Recheneinheit 27 über ihren zweiten
Anschluß 27 b das Schrittwertsignal, welches den Beschleunigungs-
Inkrementwert Δ A anzeigt, und das erste Reserve-Beschleunigungssignal
BA 1 wird über das zweite Schaltelement
26 an den ersten Anschluß 27 a der Recheneinheit 27 angelegt.
Wenn folglich das Ergebnis beim Addieren des durch das
Schrittwertsignal ST angezeigten Ikrementwerts A zu dem
Beschleunigungswert, welcher durch das erste Reserve-Beschleunigungssignal
BA angezeigt ist, kleiner als der durch
das zweite Signal U 2 angezeigte Wert ist, wird das dritte
Signal U 3 durch die Wähleinheit 24 ausgewählt und wird als
das auf den neuesten Stand gebrachte, erste Reserve-Beschleunigungssignal
BA 1 abgegeben. Folglich wird der durch das
dritte Signal U 3 dargestellte Beschleunigungswert schrittweise
in der vorstehend angegebenen Weise erhöht, und das
zweite Signal U 2 wird als ein erstes Reserve-Beschleunigungssignal
BA 1 abgeleitet, wenn U 3 < U 2 ist. Wie der vorstehenden
Erläuterung zu entnehmen ist, geht die Größe des
dritten Signals U 3 nicht über die Größe der Summe aus dem
zweiten Signal U 2 und dem Schrittwertsignal ST hinaus. Das
heißt, wenn das Bremssystem 16 sich in dem unwirksamen Zustand
befindet, wird das zweite Signal U 2 als das erste Reserve-
Beschleunigungssignal BA 1 in dem stationären Zustand
der ersten Einheit 10 abgegeben, und die Fahrzeug-Fahrgeschwindigkeit
wird entsprechend der Stellung der Wähleinrichtung
3 beibehalten.
Dagegen werden die Schaltelemente 23 und 26 umgeschaltet,
wie durch die gestrichelten Linien dargestellt ist, wenn
durch das Bremssystem eine Bremskraft auf das Fahrzeug ausgeübt
wird. Folglich wird das erste Signal U 1 durch das
Schaltelement 23 ausgewählt und an die Auswähleinheit 24 angelegt.
In der Einheit 25 wird dann statt des ersten Reserve-
Beschleunigungssignals BA 1 das den Anfangswert wiedergebende
Signal E 1 durch das Schaltelement 26 ausgewählt und
an den ersten Anschluß 27 a der Recheneinheit 27 angelegt. Daher
ist der maximale Wert des dritten Signals U 3 gleich dem
Ergebnis der Addition der Signale E 1 und ST. Im Ergebnis
wird dann das erste Reserve-Beschleunigungssignal BA 1 gleich
dem ersten Signal U 1, so daß das Fahrzeug nicht starten kann,
und der gestoppte Zustand, d. h. der Stillstand des Fahrzeugs,
kann durch das Bremssystem 16 aufrechterhalten werden.
Wenn in dem vorstehend beschriebenen Zustand die durch das
Bremssystem 16 ausgeübte Bremskraft freigegeben wird, werden
die Schaltelemente 23 und 26 umgeschaltet, wie durch
die gestrichelten Linien angezeigt ist. Durch den Schaltvorgang
in der Einheit 25 wird dann ein drittes Signal U 3
erzeugt, welchem gleich der Summe des Beschleunigungswerts
des Schrittwertssignals ST und des Werts den den anfänglichen
Wert wiedergebenden Signals E 1 ist. Da dann in diesem
Fall U 3 < U 2 ist, wird das dritte Signal U 3 durch die Auswähleinheit
24 als das erste Reserve-Beschleunigungssignal
BA 1 gewählt, und dieses Signal BA 1 wird von der Auswähleinheit
24 aus über das Schaltelement 26 an den ersten Anschluß
27 a der Recheneinheit 27 angelegt.
Wie oben beschrieben, wird das Ausgangssignal von der Recheneinheit
27 im Verlauf der Zeit schrittweise erhöht, und
das dritte Signal U 3 wird als das erste Reserve-Beschleunigungssignal
BA 1 abgegeben, bis die Beziehung U 3 < U 2 festgestellt
wird. Folglich wird die Größe des ersten Reserve-
Beschleunigungssignals BA 1 schrittweise auf die Größe des
zweiten Signals U 2 erhöht, und der Steuervorgang zum Starten
des Fahrzeugs wird fließend durchgeführt, nachdem die von
dem Bremssystem 16 ausgeübte Bremskraft entfernt ist.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung zu ersehen ist, können,
wenn der Wert von Δ A zu der Zeit, zu welcher die durch
das Bremssystem 16 ausgeübte Bremskraft entfernt ist, auf
mehr als U 2-U 3 eingestellt ist, zwei Arten von Reserve-
Beschleunigungssignalen erhalten werden, nämlich eines, um
die Fahrt des Fahrzeugs beizubehalten, wenn das Bremssystem
16 wirksam ist, und das andere mit einem kleineren Pegel,
der nicht ausreicht, um einen Fahrzeugstart durchzuführen.
In Fig. 2 ist eine zweite Einheit 11 vorgesehen, um das
zweite Reserve-Beschleunigungssignal BA 2 zu erzeugen, das
einen kleinen, fest vorgegebenen Beschleunigungswert anzeigt
(der beispielsweise dem freigegebenen Zustand des Gaspedals
2 entspricht), welcher einen Pegel hat, der nicht ausreicht,
um in dem automatischen Getriebemechanismus 4 einen Steuervorgang
zu bewirken, um das Fahrzeug zu starten. Das zweite
Reserve-Beschleunigungssignal BA 2 wird statt des ersten Reserve-
Beschleunigungssignals BA 1 durch den zweiten Schalter
12 ausgewählt, wenn die Steuereinheit 13 feststellt, daß ein
Gang in dem automatischen Getriebemechanismus 4 eingestellt
ist, und die Kupplung ausgekuppelt ist.
Anhand von Fig. 3 wird nunmehr die Steuereinheit 13 beschrieben.
Die Steuereinheit 13 hat einen Sensor 31 zum Erzeugen
eines Signals V, welches die Geschwindigkeit des
Fahrzeugs anzeigt, einen weiteren Sensor 32 zum Erzeugen
eines Schaltstellungssignals GP, das die Stellung anzeigt,
in welche der Gang des Getriebes 4 a gebracht ist, und einen
Kupplungssensor 33 zum Erzeugen eines Kupplungssignals CL,
welches den ein-/ausgekuppelten Zustand der Kupplung 4 b in
dem automatischen Getriebemechanismus 4 anzeigt. Die Signale
V, GP und CL werden an eine Detektoreinheit 41 angelegt,
an welche auch das Schalter-Steuersignal S 1 angelegt wird.
Die Detektoreinheit 34 spricht auf das Schalter-Steuersignal
S 1 an und unterscheidet, ob der Gang in dem Getriebe eingestellt
ist oder nicht, ob die Kupplung ausgekuppelt ist, und
ob die Fahrzeuggeschwindigkeit zu dem Zeitpunkt null ist,
wenn der Pegel des Schalter-Steuersignals S 1 sich von niedrig
auf hoch ändert. Der Pegel des Ausgangssignals DS von
der Detektoreinheit 34 wird auf einem hohen Pegel gehalten,
wenn der Gang in dem Getriebe eingelegt ist, die Kupplung
ausgekuppelt und die Fahrzeuggeschwindigkeit null ist.
Die Steuereinheit 13 weist ferner eine Speichereinheit 35
auf, welche auf das Schalter-Steuersignal S 1 und das Positionssignal
SL anspricht, und speichert die Position des
Wählhebels 3 a zu dem Zeitpunkt, an welchem sich der Pegel
des Signals S 1 von niedrig auf hoch ändert. Ausgangsdaten
MD, welche den Inhalt der Speichereinheit 35 anzeigen, werden
an eine Unterscheidungseinrichtung 36 angelegt, an welcher
auch das Positionssignal SL angelegt wird. Die Einheit
36 unterscheidet, ob die Stellung des Wählhebels 3 a zu diesem
Zeitpunkt dieselbe ist wie die Stellung, welche durch
die Ausgangsdaten MD angezeigt ist, und der Pegel des Ausgangssignals
CO der Unterscheidungseinheit 36 wird hoch,
wenn die beiden Stellungen identisch sind.
Die Ausgangssignale DC und CO werden an ein UND-Glied 37
angelegt, und das Ausgangssignal O 1 des UND-Glieds 37 wird
an einen Eingangsanschluß eines anderen UND-Glieds 38 eingegeben.
Das Schalter-Steuersignal S 1 wird in eine Verzögerungseinheit
39 eingegeben, um es (S 1) um eine vorherbestimmte Zeit
Δ t zu verzögern, und das verzögerte Signal S 1 wird als
ein Verzögerungs-Schaltersteuersignal SD 1 abgeleitet. Der
Pegel des Signals SD 1 wird mittels eines Inverters 40 invertiert,
und das invertierte Signal wird an einen Eingangsanschluß
eines ODER-Glieds 41 angelegt, an dessen anderen
Eingangsanschluß das Ausgangssignal von dem UND-Glied
38 eingegeben wird. Das Ausgangssignal O 2 von dem ODER-Glied
41 wird an einen anderen Eingangsanschluß des UND-Glieds 38
angelegt, und das Ausgangssignal von dem UND-Glied 38 wird
als das Schalter-Steuersignal S 2 abgeleitet.
Nunmehr wird die Arbeitsweise der Steuereinheit 13 anhand
der Fig. 4A bis 4F beschrieben. Nunmehr soll das tatsächliche
Beschleunigungssignal A anomal bei t = t 1 werden, der
Pegel des Schalter-Steuersignals S 1 soll sich von niedrig
auf hoch ändern (Fig. 4A), und der vorherbestimmte Fühlvorgang
soll mittels der Detektoreinheit 34 dementsprechend durchgeführt
werden. Wenn der Gang des Getriebemechanismus 4 eingelegt
ist, wird die Kupplung ausgekuppelt, und die Fahrzeuggeschwindigkeit
ist zum Zeitpunkt t 1 null; der Pegel des
Ausgangssignals DC wird zum Zeitpunkt t 1 hoch, wie in Fig.
4C dargestellt ist. Gleichzeitig wird die Stellung, welche
mittels des Wählhebels 3 a zu diesem Zeitpunkt ausgewählt
worden ist, in der Speichereinheit 35 gespeichert, und der
Inhalt des Stellungssignals SL wird mit demjenigen der Ausgangsdaten
MD verglichen. Da in diesem Beispiel die Stellung
des Wählhebels 3 a von t 1 bis t 3 nicht geändert wird, wird
der Pegel des Ausgangssignals CO während dieses Zeitabschnitts
auf einem hohen Pegel gehalten (Fig. 4D). Folglich wird der
Pegel des Ausgangssignals O 1 des UND-Glieds 37 zu dem Zeitpunkt
t 1 hoch, wodurch dann der Pegel am anderen Anschluß des
UND-Glieds 38 hoch wird.
Andererseits wird das Schaltersteuersignal S 1 durch die Verzögerungseinheit
39 um die Zeit Δ t verzögert, und daraus
wird dann das Verzögerungs-Schaltersteuersignal SD 1 abgeleitet
(Fig. 4B). Das invertierte Signal von dem Inverter
40 wird an das ODER-Glied 41 angelegt. Folglich wird der
hohe Pegelzustand des Ausgangssignals O 2 zumindest bis zum
Zeitpunkt t 2 erhalten, so daß der Pegel des Ausgangssignals
am UND-Glied 38, d. h. das Schaltersteuersignal S 2 hoch wird,
wenn der Pegel des Ausgangssignals O 1 auf hoch geändert
wird (Fig. 4F). Der hohe Pegelzustand des Ausgangssignals
des UND-Glieds 38 wird über das ODER-Glied 41 an den anderen
Eingangsanschluß des UND-Glieds 38 zurückgeführt.
Folglich kann der hohe Pegelzustand des Ausgangssignals des
UND-Glieds 38 erhalten werden, solange der Pegel des Ausgangssignals
O 1 hoch ist.
Wenn der Auswählhebel 3 a entsprechend gehandhabt wird, so
daß dessen Stellung zum Zeitpunkt t 3 geändert wird, ändert
sich der Pegel des Ausgangssignals CO von hoch auf niedrig.
Folglich ändert sich der Pegel des Ausgangssignals
O 1 ähnlich (Fig. 4D). Im Ergebnis ändert sich dann der Pegel
des Schalter-Steuersignals S 4 zum Zeitpunkt t 3 von hoch
auf niedrig. Da der Pegel des invertierten Signals zu
diesem Zeitpunkt bereits niedrig geworden ist, wird der Niedrigpegelzustand
des Schalter-Steuersignals S 2 nicht geändert,
selbst wenn der Auswählhebel 3 a nach dieser Zeit,
beispielsweise zum Zeitpunkt t 4, in die frühere Position zurückgekehrt
ist, und der Pegel des Ausgangssignals CO wird
auf hoch geändert (Fig. 4D und 4F).
Das heißt, da der Pegel des Schalter-Steuersignals S 2 sich
auf hoch ändert, wenn der Pegel des Ausgangssignals DS hoch
wird, wird der zweite Schalter 12 umgeschaltet, wie durch
die gestrichelte Linie in Fig. 1 dargestellt ist, so daß
dann das zweite Reserve-Beschleunigungssignal BA 2 als das
Reserve-Beschleunigungssignal BA abgeleitet werden kann.
Folglich wird, selbst wenn das tatsächliche Beschleunigungssignal
A zu dem Zeitpunkt anomal wird, an welchem der Gang
des Getriebes eingelegt und die Kupplung ausgekuppelt ist,
das Fahrzeug sicher den Startvorgang entsprechend dem Anlegen
des Reserve-Beschleunigungssignals durchführen, da das
zu diesem Zeitpunkt erzeugte Reserve-Beschleunigungssignal
BA dem tatsächlichen Beschleunigungssignal entspricht, wenn
das Gaspedal 2 nicht betätigt wird, d. h. dessen Betätigungswert
null ist.
Wenn ferner die Wähleinrichtung 3 von dem Fahrer betätigt
wird, wird der Reserve-Zustand mit Hilfe des zweiten Reserve-
Beschleunigungssignals BA 2, welches der Reservezustand
für den Fall ist, wenn der Fahrer abwesend ist, annulliert,
und die sogenannte Reserve des Systems wird mit Hilfe des
ersten Reserve-Beschleunigungssignals BA 1 erreicht. Danach
kehrt der Reservezustand nicht mehr in den Reservezustand
zurück, bei welchem das zweite Reserve-Beschleunigungssignal
BA 2 verwendet wird, wenn nicht der notwendigen
Bedingung genügt ist. Folglich können die Reserve-Operationen
zum Starten, beim Fahren und zum Stoppen des Fahrzeugs
mit Hilfe des ersten Reserve-Beschleunigungssignals BA 1
durchgeführt werden.
In dieser Ausführungsform verwendet das Reserve-System die
ersten und zweiten Reserve-Beschleunigungssignale BA 1 und
BA 2. Jedoch ist es erforderlichenfalls natürlich auch möglich,
ein Reserve-System einzurichten, bei welchem eines
der Reserve-Beschleunigungssignale BA 1 und BA 2 verwendet
wird.
Funktionen, welche dieselben sind, wie diejenigen des in
Fig. 1 dargestellten Generators 100 für das Reserve-Beschleunigungssignal
können auch mit Hilfe eines Mikrocomputers
realisiert werden, in welchem ein vorherbestimmtes
Steuerprogramm durchgeführt wird. In Fig. 5 ist ein Blockdiagramm
eines Generators 100 für ein Reserve-Beschleunigungssignal
dargestellt, welches anders ausgebildet ist,
aber die entsprechenden Funktionen wie der Generator 100
hat. Der Generator 100′ weist eine Kopplungsschaltung 101,
welche das Bremssignal BK von dem Bremsensensor 17, das
Schalter-Steuersignal S 1 und das Stellungssignal SL erhält.
Die Kopplungsschaltung 101 ist über einen Bus 102 mit einer
Zentraleinheit (CPU) 103, einem Randomspeicher (RAM) 104 und
einem Festwertspeicher (ROM) verbunden, in welchem ein Steuerprogramm
gespeichert ist, um dieselben Funktionen wie diejenigen
des Generators 100 durchzuführen. Das Berechnungsergebnis
wird von der Kopplungsschaltung 101 als das Reserve-
Beschleunigungssignal BA erhalten.
In Fig. 6A und 6B sind Flußdiagramme dargestellt, welche das
in dem Festwertspeicher (ROM) 105 gespeicherte Steuerprogramm
darstellen. Nach dem Start zum Ausführen des Programms
wird eine Initialisierung durchgeführt, und auf den Schritt 51
übergegangen, bei welchem die für die Berechnung erforderlichen
Daten in den Randomspeicher (RAM) 104 gelesen und gespeichert
werden. Beim Schritt 52 wird unterschieden, ob
ein Flag F 1 gesetzt ist oder nicht. Die Feststellung beim
Schritt 52 wird im Falle der ersten Ausführung des Schritts
52 nach der Initialisierung nein, da das Flag F 1 durch die
Initialisierung zurückgesetzt ist; die Operation geht dann
auf den Schritt 53 über. Daten SE N , welche die Position des
Wählhebels 3 a zu diesem Zeitpunkt anzeigen, werden beim
Schritt 53 als Se gesetzt, und das Flag F 1 wird beim Schritt
54 gesetzt.
Danach wird zum Schritt 55 weitergegangen, bei welchem unterschieden
wird, ob sich das Getriebe in seiner neutralen
Stellung befindet, und die Operation geht auf Schritt 56
über, bei welchem ein Flag F 2 rückgesetzt ist, wenn das Unterscheidungsergebnis
beim Schritt 55 ja ist. Wenn die Unterscheidung
beim Schritt 55 nein ist, wird auf Schritt 57
übergegangen, bei welchem unterschieden wird, ob die Kupplung
sich in ihrem eingekuppelten oder "eingeschalteten" Zustand
befindet. Die Operation geht auf den Schritt 56 über,
wenn die Unterscheidung beim Schritt 57 ja ist, und sie geht
auf den Schritt 58 über, wenn die Entscheidung beim Schritt
57 nein ist. Es wird dann beim Schritt 58 unterschieden, ob
die Fahrzeuggeschwindigkeit V0 ist oder nicht, und es wird
auf den Schritt 56 übergegangen, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
nicht null ist. Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit
null ist, wird die Unterscheidung beim Schritt 58 nein, und
es wird auf den Schritt 59 übergegangen, wenn Daten ACC,
welchen den Beschleunigungswert für eine Reserve anzeigen,
in einem Null-Beschleunigungszustand (0 [%]) gesetzt ist. Danach
wird auf den Schritt 51 zurückgegangen.
Wenn folglich alle Unter- bzw. Entscheidungen bei den
Schritten 55, 57 und 58 nein werden, mit anderen Worten,
wenn sich der Gang in einer anderen Stellung als der neutralen
befindet, wird die Kupplung ausgekuppelt, und die
Fahrzeuggeschwindigkeit wird null; der Inhalt der Daten ACC
wird entsprechend dem Fall gesetzt, bei welchem das Gaspedal
freigegeben ist. Folglich wird in diesem Fall die Steueroperation
zum Starten des Fahrzeugs nicht ausgeführt, wenn
der Inhalt der Daten ACC als Reserve-Beschleunigungssignal
BA an dem automatischen Getriebemechanismus 4 anstelle des
tatsächlichen Beschleunigungssignals A vorgesehen ist, und
der Reserve-Betrieb kann sicher durchgeführt werden. Wie aus
der vorstehenden Beschreibung zu ersehen ist, ist der zu
setzende Inhalt der Daten ACC nicht auf Daten beschränkt,
welche den Beschleunigungswert für den Fall anzeigen, daß
das Gaspedal freigegeben ist, sondern es können auch Daten
sein, welche irgendeinen Beschleunigungswert anzeigen, der
nicht ausreicht, um den Steuervorgang zum Starten des Fahrzeugs
auszulösen und damit letzteres zu starten.
Wenn nunmehr der Schritt 52 wieder durchgeführt wird, wird,
das Flag F 1 bereits beim Schritt 54 gesetzt worden ist, die
Unterscheidung beim Schritt 52 ja, und es wird auf Schritt
60 übergegangen. Beim Schritt 60 wird dann entschieden, ob
das Flag F 2 gesetzt ist oder nicht. Die Entscheidung beim
Schritt 60 wird für die erste Durchführung des Schrittes 60
nein, und die Operation geht auf Schritt 61 über, wobei unterschieden
wird, ob die erste Stellung SE n des Wählhebels
3 a mit der durch die Daten SE wiedergegebenen Stellung übereinstimmt
oder nicht. Wenn SE = SE N ist, wird auf den Schritt
59 übergegangen.
Wenn die Entscheidung beim Schritt 61 beispielsweise infolge
einer Änderung in der Stellung des Wählhebels 3 a nein ist,
wird nach der Durchführung des Schrittes 62 zum Setzen des
Flags F 2 zum Schritt 63 übergegangen. Wenn die Entscheidung
beim Schritt 60 ja ist oder nachdem der Schritt 56 durchgeführt
ist, geht die Operation auf Schritt 63 über.
Beim Schritt 63 wird unterschieden, ob auf das Fahrzeug durch
das Bremssystem 16 eine Bremskraft ausgeübt wird oder nicht,
d. h. ob das Bremssystem "eingeschaltet" ist. Wenn das Resultat
der Unterscheidung beim Schritt 63 ja ist, geht die
Operation auf den Schritt 64 über, bei welchem Daten ACC
null gesetzt werden, was keine Betätigung des Gaspedals
darstellt, und es wird auf den Schritt 51 zurückgekehrt.
Dies bedeutet, daß der Beschleunigungswert für einen Reserve-
Betrieb null gesetzt ist.
Wenn das Ergebnis der Unterscheidung beim Schritt 63 nein
ist, wird auf den Schritt 65 übergegangen, bei welchem
unterschieden wird, ob die Wähleinrichtung 3 sich in der
neutralen Stellung befindet oder nicht. Wenn das Ergebnis
der Unterscheidung beim Schritt 65 ja ist, wird auf den
Schritt 66 übergegangen, bei welchem Daten ACMAX, welche
den maximalen Beschleunigungswert für einen Reserve-Betrieb
anzeigen, auf einen festen Wert ACCN gesetzt werden. Wenn
das Unterscheidungsergebnis beim Schritt 65 nein ist, wird
auf den Schritt 67 übergegangen, bei welchem unterschieden
wird, ob sich die Wähleinrichtung 3 in der Rückwärtsstellung
(R) befindet oder nicht. Wenn die Entscheidung beim
Schritt 67 ja ist, wird auf den Schritt 68 übergegangen, bei
welchem Daten ACMAX auf einen festen Wert ACCR gesetzt werden.
Wenn das Ergebnis der Entscheidung beim Schritt 67 nein
ist, wird auf den Schritt 69 übergegangen, bei welchem
unterschieden wird, ob sich die Wähleinrichtung 3 in der
zweiten Stellung befindet oder nicht. Wenn die Entscheidung
beim Schritt 69 ja ist, wird auf den Schritt 70 übergegangen,
bei welchem Daten ACMAX auf einen festen Wert ACC 2 gesetzt
werden. Wenn die Wähleinrichtung 3 sich in der sogenannten
Drive-Stellung (D) befindet, wird das Ergebnis der
Unterscheidung beim Schritt 69 nein, und Daten ACMAX werden
beim Schritt 71 auf einen festen Wert ACCD eingestellt, wobei
ACCD < ACC 2 < ACCR < ACCN < 0 ist.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung zu ersehen ist, ist,
wenn das Bremssystem 16 ausgeschaltet ist (d. h. nicht in
Betrieb ist), der Inhalt der Daten ACMAX, welche den maximalen
Beschleunigungswert für einen Reserve-Betrieb anzeigen, auf
eine der Stufen 66, 68, 70 oder 71 entsprechend der Stellung
der Wähleinrichtung 3 festgelegt, und danach wird auf den
Schritt 72 übergegangen.
Beim Schritt 72 werden Daten ACC, welche den Beschleunigungswert
des Reserve-Betriebs zu diesem Zeitpunkt anzeigen,
mit Daten ACMAX verglichen, welche den maximalen, festgelegten
Beschleunigungswert anzeigen, wie oben beschrieben
ist, und die Operation geht auf Schritt 73 über, wenn ACC
≧ ACMAX ist. Der Inhalt der Daten ACMAX wird beim Schritt 73
als der Inhalt der Daten ACC gesetzt, und es wird auf
Schritt 51 zurückgekehrt.
Wenn das Ergebnis der Unterscheidung beim Schritt 72 nein
ist, geht die Operation auf Schritt 74 über, bei welchem
unterschieden wird, ob die Wähleinrichtung 3 sich in der
neutralen Stellung (N) befindet oder nicht. Wenn das Ergebnis
beim Schritt 74 ja ist, wird auf Schritt 75 übergegangen,
bei welchem Daten Δ A, welche einen Inkrement-Beschleunigungswert
für den Reserve-Betrieb anzeigen, als ein Wert
STN gesetzt werden. Wenn das Ergebnis beim Schritt 74 nein
ist, wird auf den Schritt 76 übergegangen, bei welchem unterschieden
wird, ob sich die Wähleinrichtung in der Stellung
(R) für Rückwärtsfahren befindet oder nicht. Wenn das
Ergebnis beim Schritt 76 ja ist, wird auf den Schritt 77
übergegangen, bei welchem Daten Δ A als ein Wert STR gesetzt
werden.
Wenn das Ergebnis beim Schritt 76 nein ist, wird auf den
Schritt 78 übergegangen, bei welchem unterschieden wird, ob
die Wahleinrichtung 3 sich in der zweiten Stellung befindet
oder nicht. Wenn das Ergebnis beim Schritt 78 ja ist, wird
auf den Schritt 79 übergegangen, bei welchem Daten Δ A als
Wert ST2 gesetzt werden. Wenn die Wähleinrichtung 3 sich in
der sogenannten Drive-Stellung (D) befindet, wird das Ergebnis
beim Schritt 78 nein, und Daten Δ A werden beim
Schritt 80 auf einen festen Wert ST gesetzt. Folglich
werden Daten Δ A bei einem der Schritte 75, 77, 79 und 80
entsprechend der Stellung der Wahleinrichtung 3 festgelegt,
und danach geht die Operation auf Schritt 81 über.
Die Summe der Daten ACC und A werden beim Schritt 81 als
Daten ACC gesetzt. Das heißt, Daten ACC werden beim Schritt
81 um Δ A erhöht, und die Operation geht auf Schritt 82 über,
bei welchem unterschieden wird, ob ACC ≦ ACMAX ist oder
nicht. Das Ergebnis beim Schritt 82 wird nein, wenn ACC =
ACMAX ist, und die Operation kehrt auf Schritt 51 zurück,
um die oben beschriebenen Operationen zu wiederholen. Folglich
werden Daten ACC bei jedem Programmzyklus um Δ A erhöht,
und das Ergebnis der Entscheidung beim Schritt 82 wird
ja, wenn ACC ≧ ACMAX ist. Folglich wird der Wert der Daten
ACC beim Schritt 83 durch den Wert der Daten ACMAX als Daten
ACC ersetzt, wenn ACC ≧ ACMAX ist, und die Operation kehrt
auf Schritt 51 zurück.
Wenn das Bremssystem 16 ausgeschaltet ist, ist der Beschleunigungswert
für einen Reserve-Betrieb ein fester Wert, welcher
entsprechend der Stellung der Wähleinrichtung festgelegt
worden ist. Wenn das Bremssystem 16 arbeitet, um von seinem
eingeschalteten in seinen ausgeschalteten Zustand geändert
zu werden, wird der Beschleunigungswert für einen Reserve-
Betrieb so geändert, daß er schrittweise von null auf einen
festen Wert erhöht wird, welcher entsprechend der durch die
Wähleinrichtung 3 gewählten Stellung festgelegt ist. In
diesem Fall wird dann der durch Daten A dargestellte Inkrementwert
durch die Stellung der Wähleinrichtung 3 festgelegt.
Claims (30)
1. Einrichtung zum Erzeugen eines Reserve-Beschleunigungssignals
für ein Fahrzeug mit einem automatischen Getriebe,
das entsprechend zumindest dem Betätigungswert eines Beschleunigungsteils
und der Betätigung einer Wähleinrichtung
gesteuert worden ist, gekennzeichnet
durch
eine Erzeugungseinrichtung (100) zum Erzeugen eines Reserve- Beschleunigungssignals (BA), welche ein Signal erzeugt, das einen kleinen Beschleunigungswert anzeigt, welcher nicht ausreicht, um in dem automatischen Getriebe den Steuervorgang zum Ingangsetzen des Fahrzeugs zu starten, und
eine Steuereinrichtung (13) zum Steuern der Erzeugungseinrichtung (100), um das Signal (BA) zu erzeugen, welches den kleinen Beschleunigungswert anzeigt, wenn der Gang des automatischen Getriebes (1) eingelegt ist, und eine Kupplung (4 b) in dem automatischen Getriebe (1) ausgekuppelt ist.
eine Erzeugungseinrichtung (100) zum Erzeugen eines Reserve- Beschleunigungssignals (BA), welche ein Signal erzeugt, das einen kleinen Beschleunigungswert anzeigt, welcher nicht ausreicht, um in dem automatischen Getriebe den Steuervorgang zum Ingangsetzen des Fahrzeugs zu starten, und
eine Steuereinrichtung (13) zum Steuern der Erzeugungseinrichtung (100), um das Signal (BA) zu erzeugen, welches den kleinen Beschleunigungswert anzeigt, wenn der Gang des automatischen Getriebes (1) eingelegt ist, und eine Kupplung (4 b) in dem automatischen Getriebe (1) ausgekuppelt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Erzeugungseinrichtung (100) eine
erste Einrichtung (10) zum Erzeugen eines ersten Reserve-
Beschleunigungssignals (BA 1), wobei der durch das erste
Reserve-Beschleunigungssignal dargestellte Beschleunigungswert
entsprechend einem auf das Fahrzeug ausgeübten Bremszustand
festgelegt ist, eine zweite Einrichtung (11) zum Erzeugen
eines zweiten Reserve-Beschleunigungssignals (BA 2),
das den kleinen Beschleunigungswert anzeigt, und eine Schalteinrichtung
(12) hat, welche auf die Steuereinrichtung (13)
anspricht, um eines der beiden Reserve-Beschleunigungssignale
auszuwählen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung (13) eine erste
Fühleinrichtung (32) zum Fühlen einer Schaltstellung des
Getriebes (1), eine zweite Fühleinrichtung (33) zum Fühlen
des ein-/ausgekuppelten Zustands der Kupplung (4 b) und eine
Detektoreinrichtung (34) aufweist, welche auf die erste und
die zweite Fühleinrichtung (32, 33) anspricht, um festzustellen,
ob der Gang eingelegt ist oder nicht, und ob die Kupplung
(4 b) ausgekuppelt ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung eine erste Fühleinrichtung
(32) zum Fühlen einer Schaltstellung des Getriebes
(1), eine zweite Fühleinrichtung (33) zum Fühlen des
ein-/ausgekuppelten Zustand der Kupplung, eine dritte Fühleinrichtung
(31) zum Fühlen der Fahrzeuggeschwindigkeit und
eine Detektoreinrichtung (34) aufweist, welche auf die ersten
bis dritten Fühleinrichtungen (31 bis 33) anspricht, um festzustellen,
ob der Gang eingelegt ist oder nicht, die Kupplung
(4 b) ausgekuppelt ist, und die Fahrzeuggeschwindigkeit null
ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Reserve-Beschleunigungssignal
(BA) statt eines tatsächlichen Beschleunigungssignals
(A), welches den tatsächlichen Beschleunigungswert des Beschleunigungsteils
(2) anzeigt, an das automatische Getriebe
(1) zu dem Zeitpunkt geliefert wird, an welchem das
tatsächliche Beschleunigungssignal anormal wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Detektoreinrichtung (34) die vorgeschriebene
Detektoroperation zu dem Zeitpunkt durchführt,
wenn ein tatsächliches Beschleunigungssignal (A), welches
den tatsächlichen Betätigungswert des Beschleunigungsteils
(2) anzeigt, in einem anormalen Zustand ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Detektoreinrichtung (34) die vorgeschriebene
Detektoroperation zu dem Zeitpunkt ausführt,
an welchem ein tatsächliches Beschleunigungssignal (A),
welche den tatsächlichen Betätigungswert des Beschleunigungsteils
(4) anzeigt, sich in einem anormalen Zustand befindet.
8. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung (13) eine erste
Fühleinrichtung (32) zum Fühlen einer Schaltstellung des Getriebes
(1), eine zweite Fühleinrichtung (33) zum Fühlen
des ein-/ausgekuppelten Zustand der Zustands der Kupplung
(4 b) und eine Detektoreinrichtung (34) aufweist, welche auf
die erste und zweite Fühleinrichtung (32, 33) anspricht, um
festzustellen, ob der Gang eingelegt ist oder nicht, und ob
die Kupplung (4 b) ausgekuppelt ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung (13) eine Zustandsfeststelleinrichtung
(35, 36), welche auf die Wähleinrichtung
(3) anspricht, um festzustellen, ob die Wähleinrichtung
(3) betätigt ist oder nicht, nachdem das tatsächliche
Beschleunigungssignal (A) anormal wird, und eine
Einrichtung (37) aufweist, welche auf die Detektoreinrichtung
(34) und die Zustandsfühleinrichtung (35, 36) anspricht,
um ein Steuersignal zum Steuern der Schalteinrichtung (12)
zu erzeugen, um so das zweite Reserve-Beschleunigungssignal
(BA 2) während des Zeitabschnitts zwischen dem Zeitpunkt, an
welchem das tatsächliche Beschleunigungssignal (A) anormal
wird, und dem Zeitpunkt auszuwählen, an welchen die Wähleinrichtung
(3) danach zuerst betätigt wird.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zustandsfeststelleinrichtung einen
Speicher (35), welcher auf die Wähleinrichtung (3) anspricht,
um eine Betätigungsstellung der Wähleinrichtung (3) zu dem
Zeitpunkt zu speichern, an welchem das tatsächliche Beschleunigungssignal
(A) anormal wird, und eine Einrichtung
(36) aufweist, um den in dem Speicher (35) gespeicherten
Inhalt mit der tatsächlichen Stellung der Wähleinrichtung
(3) zu vergleichen.
11. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Einrichtung (10) eine Bremsfühleinrichtung,
um festzustellen, ob eine Bremskraft auf
das Fahrzeug ausgeübt wird oder nicht, eine erste signalerzeugende
Einrichtung (21) zum Erzeugen eines ersten Signals
(U 1), welches einen Beschleunigungswert anzeigt, welcher
nicht ausreicht, um den Steuervorgang zum Ingangsetzen
des Fahrzeugs zu starten, wenn die Bremskraft auf das Fahrzeug
ausgeübt wird, eine Hauptsignal erzeugende Einrichtung,
welche auf die Bremsfühleinrichtung (17) anspricht, um ein
Hauptsignal zu erzeugen, durch welches der durch das Hauptsignal
angezeigte Beschleunigungswert allmählich von einer
vorherbestimmten Größe, durch welche der Steuervorgang zum
Ingangsetzen des Fahrzeugs starten kann, auf eine andere
vorgeschriebene Größe zu erhöhen, welche bewirkt, daß sich
das Fahrzeug weiter bewegt, nachdem die Bremskraft von dem
Fahrzeug entfernt ist, und eine Einrichtung (28) hat, welche
auf die Bremskraft-Fühleinrichtung (17) anspricht, um selektiv
entweder mit dem ersten Signal oder dem Hauptsignal entsprechend
dem Bremszustand des Fahrzeugs anzusteuern.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der durch das Hauptsignal (U 2) dargestellte
Beschleunigungswert schrittweise im Verlauf der
Zeit ansteigt.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der schrittweise ansteigende Wert zum
Erhöhen der Beschleunigung, welche durch das Hauptsignal
(U 2) angezeigt ist, entsprechend der Stellung der Wähleinrichtung
festgelegt wird.
14. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die andere vorgeschriebene Größe entsprechend
der Stellung der Wähleinrichtung (3) festgelegt
wird.
15. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Einrichtung eine Bremskraft-
Fühleinrichtung (17), um festzustellen, ob eine
Bremskraft auf das Fahrzeug ausgeübt wird oder nicht, eine
Einrichtung (21) zum Erzeugen eines ersten Signals (U 1),
welches einen Beschleunigungswert hat, welcher zu klein
ist, um den Steuervorgang zum Starten des Fahrzeugs zu bewirken,
eine zweite Einrichtung zum Erzeugen eines zweiten
Signals (U 2), welches den maximalen Reserve-Beschleunigungswert
anzeigt, eine Schalteinrichtung (23), welche auf
die Bremskraft-Fühleinrichtung (17) anspricht, um entweder
das erste (U 1) oder das zweite Signal (U 2) in der Weise
auszuwählen, das das erste Signal (U 1) ausgewählt wird, wenn
die Bremskraft auf das Fahrzeug ausgeübt wird, während das
zweite Signal (U 2) ausgewählt wird, wenn die Bremskraft
nicht auf das Fahrzeug ausgeübt wird, eine dritte signalerzeugende
Einrichtung hat, welche auf die Bremskraft-Fühleinrichtung
(17) anspricht, um ein drittes Signal zu erzeugen,
dessen Größe allmählich von einem vorgeschriebenen Pegel
aus, bei welchem der Steuerbetrieb zum Ingangsetzen des
Fahrzeugs nach dem Wegnehmen der Bremskraft von dem Fahrzeug
nicht starten kann, und eine Wähleinrichtung aufweist,
um den Signalwert mit dem kleineren Pegel des dritten Signals
und den Ausgang von der Schalteinrichtung als das erste
Reserve-Beschleunigungssignal auszuwählen.
16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der maximale Wert entsprechend der
durch die Wähleinrichtung (3) gewählten Stellung festgestellt
wird.
17. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Größe des dritten Signals schrittweise
im Verlauf der Zeit erhöht wird.
18. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Größe des Schrittes zum allmählichen
Erhöhen des dritten Signals entsprechend der Stellung
der Wähleinrichtung (3) festgelegt wird.
19. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die dritte signalerzeugende Einrichtung
ein Signal zum Erzeugen eines Anfangssignals, welches
einen anfänglichen Beschleunigungswert anzeigt, eine Umschalteinrichtung
(26), welche auf die Bremskraft-Fühleinrichtung
(17) anspricht, um entweder das Anfangssignal oder
das Ausgangssignal der Wähleinrichtung (3) in der Weise
auszuwählen, daß das Anfangssignal gewählt wird, wenn die
Bremskraft auf das Fahrzeug ausgeübt wird, während das Ausgangssignal
von der Wähleinrichtung (3) gewählt wird, wenn
keine Bremskraft auf das Fahrzeug ausgeübt wird, eine Einrichtung
(28) zum Feststellen einer Schrittgröße, um schrittweise
die Größe des dritten Signals zu erhöhen, und eine
Recheneinrichtung (27) hat, welche auf die Ausgangssignale
der Umschalteinrichtung (26) und der die Schrittgröße feststellenden
Einrichtung (28) anspricht, um wiederholt die
Berechnung durchzuführen, um die Größe des Ausgangssignals
von der Umschalteinrichtung (26) um den schrittweise zunehmenden
Betrag in vorherbestimmten Zeitintervallen zu erhöhen,
wobei das Ergebnis der Berechnung durch die Recheneinrichtung
(27) als das erste Reserve-Beschleunigungssignal abgeleitet
wird.
20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (28) die Schrittgröße
entsprechend der mittels der Wähleinrichtung (3) gewählten
(Schalt)-Stellung festlegt.
21. Einrichtung zum Erzeugen eines Reserve-Beschleunigungssignals
für Fahrzeuge gekennzeichnet durch
eine Bremskraft-Fühleinrichtung (17), um festzustellen, ob eine Bremskraft auf das Fahrzeug ausgeübt wird oder nicht; eine erste Einrichtung (21) zum Erzeugen eines ersten Signals (U 1), das einen Beschleunigungswert anzeigt, welcher nicht ausreicht, um den Steuervorgang zum Ingangsetzen des Fahrzeugs zu starten, wenn die Bremskraft auf das Fahrzeug ausgeübt wird;
eine ein Hauptsignal erzeugende Einrichtung (100), welche auf die Bremskraft-Fühleinrichtung (17) anspricht, um ein Hauptsignal zu erzeugen, wobei der Beschleunigungswert, welcher durch das Hauptsignal angezeigt worden, allmählich von einer vorherbestimmten Größe, bei welcher der Steuervorgang zum Ingangsetzen des Fahrzeugs nicht starten kann, auf eine andere vorgeschriebene Größe ansteigt, welche bewirkt, das Fahrzeug ständig in fahrendem Zustand zu halten, nachdem die Bremskraft von dem Fahrzeug genommen ist, und
eine Einrichtung, welche auf die Bremskraft-Fühleinrichtung (17) anspricht, um selektiv entweder mit dem ersten oder dem Hauptsignal als dem Reserve-Beschleunigungssignal entsprechend dem Bremszustand des Fahrzeugs anzusteuern.
eine Bremskraft-Fühleinrichtung (17), um festzustellen, ob eine Bremskraft auf das Fahrzeug ausgeübt wird oder nicht; eine erste Einrichtung (21) zum Erzeugen eines ersten Signals (U 1), das einen Beschleunigungswert anzeigt, welcher nicht ausreicht, um den Steuervorgang zum Ingangsetzen des Fahrzeugs zu starten, wenn die Bremskraft auf das Fahrzeug ausgeübt wird;
eine ein Hauptsignal erzeugende Einrichtung (100), welche auf die Bremskraft-Fühleinrichtung (17) anspricht, um ein Hauptsignal zu erzeugen, wobei der Beschleunigungswert, welcher durch das Hauptsignal angezeigt worden, allmählich von einer vorherbestimmten Größe, bei welcher der Steuervorgang zum Ingangsetzen des Fahrzeugs nicht starten kann, auf eine andere vorgeschriebene Größe ansteigt, welche bewirkt, das Fahrzeug ständig in fahrendem Zustand zu halten, nachdem die Bremskraft von dem Fahrzeug genommen ist, und
eine Einrichtung, welche auf die Bremskraft-Fühleinrichtung (17) anspricht, um selektiv entweder mit dem ersten oder dem Hauptsignal als dem Reserve-Beschleunigungssignal entsprechend dem Bremszustand des Fahrzeugs anzusteuern.
22. Einrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß der durch das Hauptsignal angezeigte
Beschleunigungswert schrittweise im Verlauf der Zeit
ansteigt.
23. Einrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß der schrittweise zunehmende Wert zum
Erhöhen der Beschleunigung, was durch das Hauptsignal angezeigt
ist, entsprechend der Stellung der Wähleinrichtung
(3) festgelegt ist.
24. Einrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß die andere vorgeschriebene Größe entsprechend
der Stellung der Wähleinrichtung festgelegt wird.
25. Einrichtung zum Erzeugen eines Reserve-Beschleunigungssignals
für Fahrzeuge, gekennzeichnet durch
eine Bremskraft-Fühleinrichtung (17), um festzustellen, ob eine Bremskraft auf das Fahrzeug ausgeübt wird oder nicht;
eine erste Einrichtung (10) zum Erzeugen eines ersten Signals (BA 1), das einen Beschleunigungswert anzeigt, welcher zu klein ist, um den Steuervorgang zum Starten des Fahrzeugs zu bewirken;
eine zweite Einrichtung (11) zum Erzeugen eines zweiten Signals (BA 2), welches den maximalen Reserve-Beschleunigungswert anzeigt;
eine Schalteinrichtung (23), welche auf die Bremskraft- Fühleinrichtung (17) anspricht, um entweder das erste oder zweite Signal in der Weise zu wählen, daß das erste Signal gewählt wird, wenn die Bremskraft auf das Fahrzeug ausgeübt wird, während das zweite Signal gewählt wird, wenn die Bremskraft nicht auf das Fahrzeug ausgeübt wird;
eine dritte signalerzeugende Einrichtung, die auf die Bremskraft- Fühleinrichtung anspricht, um ein drittes Signal zu erzeugen, dessen Größe allmählich von einem vorgeschriebenen Wert aus zunimmt, bei welchem der Steuervorgang zum Ingangsetzen des Fahrzeugs nach dem Wegnehmen der Bremskraft von dem Fahrzeug nicht starten kann, und
eine Wähleinrichtung, um den Signalwert des dritten Signals mit dem kleineren Pegel und das Ausgangssignal von der Schalteinrichtung als das Reserve-Beschleunigungssignal auszuwählen.
eine Bremskraft-Fühleinrichtung (17), um festzustellen, ob eine Bremskraft auf das Fahrzeug ausgeübt wird oder nicht;
eine erste Einrichtung (10) zum Erzeugen eines ersten Signals (BA 1), das einen Beschleunigungswert anzeigt, welcher zu klein ist, um den Steuervorgang zum Starten des Fahrzeugs zu bewirken;
eine zweite Einrichtung (11) zum Erzeugen eines zweiten Signals (BA 2), welches den maximalen Reserve-Beschleunigungswert anzeigt;
eine Schalteinrichtung (23), welche auf die Bremskraft- Fühleinrichtung (17) anspricht, um entweder das erste oder zweite Signal in der Weise zu wählen, daß das erste Signal gewählt wird, wenn die Bremskraft auf das Fahrzeug ausgeübt wird, während das zweite Signal gewählt wird, wenn die Bremskraft nicht auf das Fahrzeug ausgeübt wird;
eine dritte signalerzeugende Einrichtung, die auf die Bremskraft- Fühleinrichtung anspricht, um ein drittes Signal zu erzeugen, dessen Größe allmählich von einem vorgeschriebenen Wert aus zunimmt, bei welchem der Steuervorgang zum Ingangsetzen des Fahrzeugs nach dem Wegnehmen der Bremskraft von dem Fahrzeug nicht starten kann, und
eine Wähleinrichtung, um den Signalwert des dritten Signals mit dem kleineren Pegel und das Ausgangssignal von der Schalteinrichtung als das Reserve-Beschleunigungssignal auszuwählen.
26. Einrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,
daß der Maximalwert entsprechend der Stellung
festgestellt wird, welche mittels der Wähleinrichtung
(3) für ein automatisches Getriebe (1) ausgewählt worden
ist.
27. Einrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,
daß die Größe des dritten Signals schrittweise
im Verlauf der Zeit erhöht wird.
28. Einrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schrittgröße zum allmählichen
Erhöhen des dritten Signals entsprechend der Stellung
einer Wähleinrichtung (3) für das automatische Getriebe
(1) festgelegt wird.
29. Einrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,
daß die das dritte Signal erzeugende
Einrichtung eine Einrichtung zum Erzeugen eines Anfangssignals,
das einen Anfangs-Beschleunigungswert anzeigt, eine
Umschalteinrichtung, welche auf die Bremskraft-Fühleinrichtung
anspricht, um entweder das Anfangssignal oder das Ausgangssignal
der Wähleinrichtung in der Weise auszuwählen,
daß das Anfangssignal gewählt wird, wenn die Bremskraft auf
das Fahrzeug ausgeübt wird, während das Ausgangssignal von
der Wähleinrichtung (3) gewählt wird, wenn die Bremskraft
nicht auf das Fahrzeug ausgeübt wird, eine Einrichtung zum
Festlegen einer Schrittgröße zum schrittweisen Erhöhen der
Größe des dritten Signals, und eine Recheneinrichtung aufweist,
welche auf die Ausgangssignale der Umschalteinrichtung
und der die Schrittgröße festlegenden Einrichtung anspricht,
um wiederholt die Berechnung durchzuführen, um die
Größe des Ausgangssignals von der Umschalteinrichtung um den
entsprechenden Schrittwert in vorherbestimmten Zeitintervallen
zu erhöhen, wobei das Berechnungsergebnis durch die
Berechnungseinrichtung als das Reserve-Beschleunigungssignal
abgeleitet wird.
30. Einrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Schrittgröße festlegende Einrichtung
die Schrittgröße entsprechend der Stellung festlegt,
welche durch die Wähleinrichtung (3) für das automatische
Getriebe (1) ausgewählt worden ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP61251844A JPH0628996B2 (ja) | 1986-10-24 | 1986-10-24 | バックアップ用アクセル信号発生装置 |
| JP61251845A JPH0628997B2 (ja) | 1986-10-24 | 1986-10-24 | バックアップ用アクセル信号発生装置 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE3736070C2 DE3736070C2 (de) | 1993-06-09 |
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ID=26540392
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| DE (1) | DE3736070A1 (de) |
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- 1987-10-24 KR KR1019870011825A patent/KR910000887B1/ko not_active Expired
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