DE373433C - Doppelhub-Schaftmaschine - Google Patents
Doppelhub-SchaftmaschineInfo
- Publication number
- DE373433C DE373433C DEST35430D DEST035430D DE373433C DE 373433 C DE373433 C DE 373433C DE ST35430 D DEST35430 D DE ST35430D DE ST035430 D DEST035430 D DE ST035430D DE 373433 C DE373433 C DE 373433C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- stroke
- dobby
- shaft lever
- pair
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C1/00—Dobbies
- D03C1/14—Features common to dobbies of different types
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C2700/00—Shedding mechanisms
- D03C2700/01—Shedding mechanisms using heald frames
- D03C2700/0127—Program-controlled heald frame movement
- D03C2700/0183—Devices for adjusting the geometric and time parameters of shed opening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Air-Flow Control Members (AREA)
Description
- Doppelhub-Schaftmaschine. Bei bekannten Doppelhub-Schaftmaschinen zeigt sich der Übelstand, daß durch den Schrägzug der die Platinen ziehenden Messer eine rasche Abnutzung derselben und der Platinenhaken und oft fehlerhaftes Arbeiten verursacht wird. Zweck vorliegender Erfindung ist nun, .diese Übelstände zu beseitigen uti:l unter Beibehaltung des parallelen Messerzuges ohne weitere Hilfsmittel ein sehr schön abgestuftes Schrägfach zu erzielen. Dieser Zweck wird gemäß der I?rfiridiui@" dadurch erreicht, daß die Schaftmaschine Paare, in bezug auf ihre Drehachsen in entgegengesetzten Richtungen schwingbarer, gegeneinander gerichteter Schafthebel und Mittel aufweist, um die Schafthebel jedes Paares in veränderlichen Abständen von ihren Drehachsen miteinander zu kuppeln und dadurch den für den zugehörigen Schaft erforderlichen Hub zu erzielen, wobei der eine Schafthebel jedes Paares an seinen freien Ende noch mit Mitteln versehen ist, um größere oder kleinere Fachbildung bzw. regelrechte Schrägfachbildung ohne Schrägung der beiden zugehörigen Messer zu erreichen.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsforti des Erfindungsgegenstandes und stellen Abb. i und 2 Vertikalschnitte .durch eine Doppelhub-Schaftmaschine mit drehbaren, parallel arbeitenden --Iessern in zwei Kupplungsstellungen der Schwingen eines Schwingenpaares dar, wobei Abb. i die Kupplungsstellung für den kleinsten und Abb.2 jene für den größten Schafthub zeigt.
- Am Antriebhebel i sind die Messer 2 und 2° angeordnet, «-elche in bekannter Weise die Platinenhaken 3 und 3a bewegen. Die letzteren sind in der Balance d. gelagert, welche ihrerseits bei 5 in den um die Achse schwingbaren Schafthebel 7 gelagert ist. Dieser Hebel 7 besitzt Kerben 8 zum Einhängen des einen Endes einer Schlaufe 9, welche den Schafthebel 7 mit einem um die Achse io schwingbaren, gegen den Scliafthebe17 gerichteten, mit oberen Kerben i i und unteren Kerben 12 versehenen Schafthebel 13 einstellbar verbindet. In der ausgezogen gezeichneten Stellung der Teile ist kein Platinenhaken und in der strichpunktierten Stellung der Teile der oberen Platinenhaken 3 gezogen.
- Es ist ersichtlich, daß die ein zusammenarbeitendes Paar bildenden, gegeneinander gerichteten Schafthebe17 und 13 in bezug auf ihre Drehachsen in entgegengesetzter Richtung schwingen, wenn der Hebel 7 durch den zugehörigen Platinenhaken3 bewegt wird, unfl daß der Ausschlag des Hebels 13 und damit der Hub des mit ihm verbundenen Schaftes in dem Maße zlInininit, als die Kupplun@sschlaufe c) von der Drehachse 6 des schaftliebels 7 weg- und gegen die Drehachse io des Schafthebels 13 gedrückt wird. Es läßt sich somit bei jedem Schafthebelpaar die für den Hub des betreffenden Schaftes erforderliche Schwingung des Schafthebels 13 erzielen, wodurch unter Beibehaltung des parallelen Zuge: der Messer ein regelrechtes Schrägfach erreicht wird. Die in Abb. i gezeichnete Stellung der Schlaufe 9 ergibt den kleinsten und die in Abb. 2 gezeichnete Stellung den größten Hub des Schaftes. Durch die in den unteren Enden des Schafthebels 13 angebrachten Kerben 12 können kleine, sich aus der oben erwähnten Schlaufenversetzung ergebende Unregelmäßigkeiten in der Abstufung des Fache mittels Versetzen der Zugschlaufe in den Kerben 12 ausgeglichen werden. Bei dieser Schaftmaschine vollzieht . sich somit die Schrägfachbildung ohne die bisher auftretenden Nachteile, d. h. in einwandfreier -"eise.
Claims (2)
- PATHIN T-AN- SPRÜCHE: i. Doppelhub-Schaftmaschine, gekennzeichnet durch Paare in bezug auf ihre Drehachsen in entgegengesetzten Richtungen schwingbarer, gegeneinander gerichteter Schafthebel (7, 13) und 'Mittel (8, c), ri), um die Schafthebel jedes Paares in veränderlichen Abständen von ihren Drehachsen miteinander zu kuppeln und dadurch -den für den zugehörigen Schaft erforderlichen Hub zu erzielen, wobei der eine Schafthebel jedes Paares an seinem freien Ende noch in an sich bekannter Weise mit Kerben versehen ist, um größere oder kleinere Fachbildung bzw. regelrechte Schrägfachbildung ohne Schriigung der beiden zugehörigen -Messer zu erreichen.
- 2. Doppelhub-Schaftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die erstgenannten Mittel in an den Schafthebeln angebrachten Kerben und in einer in je eine Kerbe des einen Schafthebels und in eine solche der anderen einlegbaren Schlaufe bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH373433X | 1922-01-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE373433C true DE373433C (de) | 1923-04-12 |
Family
ID=4513507
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST35430D Expired DE373433C (de) | 1922-01-10 | 1922-02-14 | Doppelhub-Schaftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE373433C (de) |
-
1922
- 1922-02-14 DE DEST35430D patent/DE373433C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE373433C (de) | Doppelhub-Schaftmaschine | |
| CH99014A (de) | Schaftmaschine. | |
| DE435250C (de) | Schaftmaschine fuer Doppelfach fuer Webstuehle | |
| CH260543A (de) | Geschlossenfach-Schaftmaschine. | |
| DE627063C (de) | Doppelhubschaftmaschine | |
| DE460091C (de) | Spitzenkloeppelmaschine mit einer Jacquardmaschine mit zwei Messern | |
| AT30150B (de) | Doppelhubschaftmaschine. | |
| AT216979B (de) | Doppelhub-Schaftmaschine für Webstühle | |
| DE483007C (de) | Doppelhub-Schaftmaschine fuer Webstuehle | |
| DE26795C (de) | Schaftmaschine, welche das Abranden von Geweben selbstfhätig bewirkt | |
| AT107968B (de) | Schaftmaschine für Doppelfach, insbesondere zur Herstellung von Knopflochbändern. | |
| AT58364B (de) | Jacquardwebstuhl mit Doppelhub zur Erzeugung von Posamentierwaren. | |
| AT150966B (de) | Seitlich des Schaftes angeordnetes Aufhängeschloß für Webgeschirre. | |
| AT43076B (de) | Doppelrandvorrichtung für flache Kullerwirkstühle. | |
| DE580416C (de) | Rundwebstuhl | |
| DE528008C (de) | Vorrichtung an Webstuehlen zur automatischen Herstellung von Webstuecken in beliebig wechselnder Leinwand- und Dreherbindung | |
| DE458184C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Einstellen des Einfuehrfelds fuer Gewebespannmaschinen | |
| DE413583C (de) | Kummetkloben | |
| AT114683B (de) | Webstuhl zur mechanischen Herstellung echter Knüpfteppiche. | |
| DE189016C (de) | ||
| AT38999B (de) | Verfahren und Einrichtung zur mechanischen Herstellung von Smyrna-, Perser- und anderen Knotenbindungen. | |
| AT40874B (de) | Doppelhubschaftmaschine. | |
| AT23281B (de) | Ladenbewegungseinrichtung für mechanische Webstühle zur Herstellung von Frottierstoffen. | |
| DE352890C (de) | Garnwinde | |
| AT43346B (de) | Jacquardmaschine mit zwei Kartenprismen. |