DE37303C - Schufswächter für mechanische Webstühle - Google Patents

Schufswächter für mechanische Webstühle

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DE37303C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37303D
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English (en)
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F. EG. STOLL in Chemnitz, Lutherstrafse 5 II
Publication of DE37303C publication Critical patent/DE37303C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/34Weft stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf jeder Seite der Lade ist eine der durch Fig. ι (tlieilweise im Schnitt) rechtwinklig zur Kettenfadenrichtung, in Fig. 2 im Grundrifs (vom Ladenklotz abgenommen) und in Fig. 3 im Schnitt nach A-B, Fig. 1, dargestellten Schüfsgabeln ax a.2 in einem Ausschnitt des Ladenklotzes angebracht. Beide Gabeln sind durch eine leichte Holzwelle i, Fig. 3, fest mit einander verbunden. Beide Gabeln können genau gleich ausgeführt und angeordnet sein, so dafs die Beschreibung der Anordnung und Wirkungsweise für eine der Gabeln zum Verstä'ndnifs genügt.
Die Schufsgabel mit ihren Zinken a2 und dem Drehzapfen U1 ist leicht drehbar in einem gegabelten Lager, dem üblichen Gabelhalter £, gelagert, welcher mit einem cylindrischen Stiel ^1 versehen ist. bx ist in den' an der Platte c (Schufswächterplatte genannt) angegossenen Oesen C1 verschiebbar gelagert. Die Schufswächterplatte c wird an die untere Fläche des Ladenklotzes angeschraubt. Eine um b1 gewundene Feder sucht b b1 sammt der Gabel ^1 a2 immer nach vorn (dem Brustbaum zu) zu bewegen. Ein Druck auf O1, von vorn nach hinten (vom Brustbaum nach dem Kettenbaum zu) gerichtet, welcher durch Anstofsen des mit der Lade hin- und herschwingenden Gabelhalters b bx an einen Arm/" auf.einer in den Stuhlwänden gelagerten Welle e vermittelt wird, wird also beide Gabeln sammt der sie verbindenden Welle i relativ zur Lade nach hinten schieben. In Wirklichkeit bleibt, nachdem b1 gegen/ gestofsen ist, b1 b a1 stehen, während sich der Ladenklotz mit der Schufswächterplatte c weiter nach vorn bewegt. Selbstverständlich mufs der Widerstand, den f einer Drehung entgegensetzt, gröfser sein als die Wirkung der um bL gewundenen Feder.
Bei der genannten Relativbewegung zwischen c und bi b ax a2 stöfst eine an die Schufsgabel angelöthete Nase α3, welche in der Stellung der Theile in Fig. 1 in eine Aussparung der Platte c reicht, gegen die Kante C2 von c und bewirkt bei der weiteren Verschiebung von c in Bezug auf ^1 b ^1 die Drehung der Schufsgabel Ci1 a2 , so dafs die ungefähr der labilen Gleichgewichtslage entsprechende Stellung der Gabel, Fig. 4, resultirt. Liegt nun auf den Gabelzinken a2 kein Faden, so wird die Gabel unter Wirkung ihres Beharrungsvermögens mit ihren Zinken a.2 unbehindert durch das gewöhnliche Schufsgitter d gehen und die Lage Fig. 5 einnehmen. Der mit der Schufsgabelnabe ein Stück bildende sogenannte Stecher <24 wird sich darauf gegen das hakenartig gestaltete .Ende C3 der Schufswächterplatte c stützen und die weitere Relativverschiebung zwischen b und c verhindern. Es mufs nunmehr a4 a3 a,2 ax und b bY mit C3 c und der Lade nach vorn gehen; b1 dreht f, Fig. 1 und 2, damit auch den mit f durch die Welle e verbundenen Arm g-, Fig. i, nach vorn, so dafs mittelst des rechtwinklig umgebogenen Endes von g, welches hinter den Ausrückerhebel h der Riemengabel fafst, h nach vorn aus seiner Rast herausgedrückt wird, wodurch, wie bekannt, der Stuhl ausgerückt wird.
Bei Verarbeitung feinen Schufsmaterials, welches nur schwache Bremsung im Schützen verträgt, oder bei Herstellung von Waaren, welche des sogenannten Einziehens (Schmälerwerden)
wegen eine genügende Anspannung oder Bremsung des Schufsfadens nicht gestatten, würden die Gabelzinken a2 den Faden, ohne genügenden Widerstand zu finden, durch das Schufsgitter d hindurchziehen und die Schufsgabel trotz vorhandenen Fadens die Ausrücklage Fig. 5 einnehmen können. Dies zu verhindern, mufs der Faden vor dem Schufsgitter d festgehalten werden, so dafs die Gabel beim Durchgang durch das Gitter nicht im Stande ist, Faden von der Schufsspule abzuziehen.
Zu diesem Zweck ist neben der Schufsgabel, um den an der Schufswächterplatte c befestigten Zapfen Z1 drehbar, ein Klemmhebel Z2, Fig. 6, 7 und 8, angebracht, welcher bei Z mit irgend einem weichen Material, als Leder, Tuch, Filz u. s. w., gepolstert ist. Der Arm Z2 ist durch den Schlitz eines nöthigenfalls etwas federnden Stäbchens m, Fig. 6, 7 und 8, welches wie die Stäbe des Schufsgitters d auf der Platte c befestigt ist, geführt. Der winkelförmige Klemmhebel umfafst mit seinen Schenkeln Z2 den relativ zu Z1 c und der Lade verschiebbaren Drehzapfen ax der Schufsgabel (letzterer wird hier durch eine im Gabelhalter b eingeschraubte Körnerschraube αλ gebildet).
Wird nun, wie eben beschrieben, a{ relativ zu c Z1 und Z2 nach rechts hin verschoben, so bewirkt O1, gegen den kurzen Schenkel von Z2 drückend, die Drehung von Z2 Z um Z1. Z legt sich infolge dessen an m an und klemmt den Sehufsfaden zwischen m und Z fest, Fig. 9.
UnI zu verhindern, dafs die Schufsgabel das im Kettenfach liegende Stück des Schufsfadens anspannt und dadurch das Einziehen der Waare begünstigt, hätte man die soeben beschriebene Einrichtung eines Klemmhebels nicht blos auf der dem Schützenkasten zunächst gelegenen Seite der Schufsgabel, sondern auch .auf der anderen, der Waare zunächst liegenden Seite der Gabel anzubringen (in Fig. 8 auch auf der rechten Seite von a.2 und d).
In Fig. 10 ist die Schufswächterplatte bezw. das hintere Ende derselben im Besonderen dargestellt und sind hier einige Regulirvorrichtungen angedeutet.
Die Kante c2, Fig. 1, gegen welche die Nase (X3 der Schufsgabel anstöfst, um das Hochdrehen der Schufsgabel zu vermitteln, ist in Fig. 10 durch die Kante C2 einer mittelst der Schraube C4 an der Schufswächterplatte c befestigten kräftigen Feder C1 ersetzt. Es läfst sich nun mittelst der Regulirschraube C5 die Kante C2 höher oder tiefer einstellen, damit aber die Drehungsgröfse der Schufsgabel verändern.
Durch Verschieben der Federplatte C1 an c nach Lösen der Schraube C4 kann man bewirken, dafs sich die Schufsgabel früher oder später (in Bezug auf die Stellung der Lade) hochdreht.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Ein Schufswächter für mechanische Webstühle, bei welchem die durch die Ladenschwingung veranlafste Drehbewegung der beiden Schufsgabeln nach aufwärts durch den auf dieselben gelegten Sehufsfaden begrenzt wird, wogegen bei fehlendem Sehufsfaden diese Bewegung durch das Schufsgitter hindurch in solchem Betrage sich fortsetzt, dafs der Schufsgabelhalter (b) durch den Schufsgabelstecher fat) mit dem Ladenklotz gekuppelt wird.
2. Ein Schufswächter der unter 1. festgesetzten Art, bei welchem aufserdem. die Veranstaltung getroffen ist, dafs beim Eintreffen der Schufsgabel am Gitter der Sehufsfaden zu beiden Seiten oder doch auf einer Seite desselben festgeklemmt wird.
■Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT37303D Schufswächter für mechanische Webstühle Expired - Lifetime DE37303C (de)

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