DE372880C - Schaltung zum Anschluss von Schwachstromapparaten (Klingeln u. dgl.) an Starkstromleitungen - Google Patents

Schaltung zum Anschluss von Schwachstromapparaten (Klingeln u. dgl.) an Starkstromleitungen

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DE372880C
DE372880C DET25333D DET0025333D DE372880C DE 372880 C DE372880 C DE 372880C DE T25333 D DET25333 D DE T25333D DE T0025333 D DET0025333 D DE T0025333D DE 372880 C DE372880 C DE 372880C
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J1/00Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02J11/00Circuit arrangements for providing service supply to auxiliaries of stations in which electric power is generated, distributed or converted
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M5/00Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases
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  • Power Engineering (AREA)
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Description

  • Schaltung zum Anschluß von Schwachstromapparaten (Klingeln u. dgl.) an Starkstromleitungen. Es sind Schaltungen zum Anschluß von Schwachstromapparaten an Starkstromleitungen bekannt, bei welchen in einem Ruhestromkreis mit verhältnismäßig hohem Widerstand ein Elektromagnet liegt, der von einem Nebenschluß überbrückt wird, in elein ein zweiter Elektromagnet mit einer Klingel und einem Schalter angeordnet sind.
  • -Nach der vorliegenden Erfindi.ing wird eine den Strom reduzierende Widerstandsspule in Reibe mit einer zweiten Widerstandsspule heim Einschalten der Klingel und Ansprechen des zweiten 1?lektroinagneten über den Anker des ersten, stromlos werdenden Elektromagneten an die Starkstromleitung belegt, sn daß durch den zweiten angeschalteten Widerstand die Klingel iüer den angezogenen Anker des zweiten Elektromagneten überbrückt und mit dein ersten Widerstand gleichfalls in Hintereinanderschaltun- an die Starkstromleitung gelegt wird. Es wird also hei Schluß des Schalters nicht sofort der ganze Widerstand ausgeschaltet, sondern erst' der Magliet stromlos oder nahezu stromlos und #laiiiit auch der Widerstand vollständig stromlos gemacht.
  • Abh. i zeigt das Stroinsclieina in der Ruhelüge und Abh. 2 ini Gehrauch.
  • Die beiden Hauptleitungen i und 2 nach Ahh. i mögen einen Strom hestinimter Spannung, wie er für gewöhnliche Kraftithertragungs- und Beleuchtungszwecke benutzt wird. führen. Es sei angenommen, der Strom hat i oo Volt. Eine Dvnamornaschine 3 liefert diesen Strom durch Leitungen i und 2 an Beleuchtungskörper .4 oder irgendeine andere Belastung. Eine Lampe mit verhältnismäßig großem Widerstand, beispielsweise 2ooo Ohni ist hei 5 angedeutet; sie kann jedoch durch einen anderen passenden hohen Widerstand ersetzt werden. Ein Elektromagnet 6, der in Reibe finit dieser Lampe 5 liegt, hat auch einen hohen Widerstand, jedoch nicht so hoch, wie die Lampe 5 und mag beispielsweise nur 300 Ohin aufweisen. Aus Abb. i geht hervor, daß die NVinclung des Elektromagneten 6 und die Widerstandslampe _# hintereinander geschaltet sind, daß jedoch beide im Neehenschluß zum Hauptnetz 1, 2 liegen. Derlehtrclnagnet Ü ist also für gewöhnlich erregt und die Lampe wird wahrscheinlich schwach aufleuchten, um anzuzeigen, daß dieser \ ebenschluß in arbeitsfähigem Zustand sich befindet. Die Vorrichtung zur Umwandlung der elektrischen I?nergie in andere Energie kann nun einen hohen oder einen geringen Widerstand halsen. In @ler dargestellten @,orrichlung hat ein Magnet; einen geringen Widerstand, l.eispielsweise 2 Ohln, und dieser Widerstand wirr- Init Strom versorgt unter 'Verinittlung fies Ankers R, der nach der Darsteliulig in Abb. r 1111,1 2 in Ruhekontaktlage mit den i Ende der Windung des Elektroinagnete11 ; verbunden ist. 1?ine Feder g zielii ihn für gewf«*jlililicli in diese Ruhelage und die ranze Vorrichtung ist ähnlich der gewFlililichen elektrischen Klingel ausgebildet, ohne daß jedoch die 1Jrfinrlung darauf zu beschränken wäre. Diese Vorrichtung zur Umsetzung der Energie liegt nach Ahh. i und 2 ilil -Nehenschluß zu den -.eitern i und 2. und zwar sind die \ehenschlußleiter i i und to an die Tliden der Vorrichtung. Klingel o. dgl. angeschlossen, und ein Druckknopf oder anderer Schalter 1 2 dient dazu, die Klingel finit Strom zu versorgen. Es geht ferner aus Abb. i hervor, daß die Lampe 5 von hobeln Widerstand sich in Reihenschaltung mit dein Verbrauchskörper 7 befindet, daß dieser jedoch im Nehenschluß zu dein Elektromagneten 6 angeordnet ist. Infolge cles geringen Widerstandes des Elektromagneten; wird natürlich der Strom auch weiter durch den Elektromagneten fließen, sell;st wenn der Schalter 12 geschlossen ist, solange nicht dieser Strom auf andere Weise unterbrochen wird. In Reihenschaltung finit der Klingel 7 l.efindet sich nun hei 13 ein anderer Elektromagnet von verhältnismäßig hohem Widerstande, l:eispielsweise 300 Ohin. Die Windung dieses Elektromagneten ist jedoch so verlegt, elaß sie parallel zur Windung des -Magneten 6 :im Stromkreis liegen kann. Von der Windung 1.4 des Elektroinagneten 13 zweigt eine Windung 15 von ganz geringem Widerstand, beispielsweise einem halben Ohin ah, und diese @Vindunvon geringem Widerstand liegt nach Ahb. 1 parallel zur Windung 14 von hohem Widerstand. Die Windung 15 kann auch auf dem 1?lelctroina:@neten 13 angeordnet sein. Dies ist jedoch nicht notwendig. Wird der Schalter 12 des Verbrauchers 7 geschlossen, so wird die Windung 1d. des Elektromagneten 13 gleich mit Strom versorgt, und der Anker 16 wird angezogen, um sich gegen die Arbeitskontakte 17 und 18 zu legen. Dadurch schließt dieser Anker einen Stromkreis durch die Winrlung r_ 5 und infolge des geringen Widerstandes dieser Windung parallel zur Windung 1:4 wird die letztere nahezu stromlos. Es wird aber jedenfalls noch genügend Strom in den vereinigten Windungen 14, 15 verbleil-en, um den Anker 16 entgegen der Spannung einer Feder icg in der in Abb. 2 gezeigten Lage zu erhalten. In dieser Lage wird nun ein Nebenschluß von verhältnismäßig geringem Widerstand zum Elektromagneten 6 geschaffen. Dieser N ebenschluß enthält den Widerstand 2o, der auch nur gering ist, beispielsweise 3 Ohm aufweist. Außerdem fließt dieser Ne-1 enschlußstrom zum Elektromagneten 6 durch einen Teil des Leiters i i, den Arbeitskontakt 17, Anker 16, Widerstand 2o und einen Teil des Leiters io. Dieser Nebenschluß von verhältnismäßig geringem Widerstand wird nun aber dazu führen, daß der Klingel 7 viel weniger Strom zugeführt wird, als bei Offnung des zuletzt erwähnten Nebenschlusses. Infolge der Einschaltung dieses Nebenschlußstromkreises i i, 17, 16, 2o um den Elektroinagneten6 herum wird letzterer nahezu stromlos. Er läßt den Anker 21 fallen, und dieser Anker gerät nun in Berührung mit den Ruhekontakten 21. Dadurch wird nun ein anderer N ebenschluß hergestellt, um die Widerstandslampe 5 herum. Dieser N ebenschluß enthält den Widerstand 23, der beispielsweise 2o Ohm aufweist, den Anker 21, den Anker 16, den Arbeitskontakt 17 und einen Teil des Leiters i i. Diese Anordnung ergibt sich aus Abb. 2, aus welcher nunmehr auch ersichtlich ist, daß der Klingel 7 der Strom durch den Widerstand 23 zugeführt wird, und dieser Widerstand liegt zwischen der Stromquelle 3 und einer Klemme des Widerstandes 20. Er ist ferner im N ebenschluß zur hohen Widerstandslampe 5 gelegt und liegt in Reihe mit der Klingel 7 dadurch, daß der Anker 21 an seinem Ruhekontakt anliegt. Der Widerstand 2o dient nunmehr nur dazu, zu verhindern, daß eine übermäßig große Menge des Stromes durch den Widerstand 23 hindurch in die Klingel ? eingeleitet wird, und ferner dient dieser Widerstand 2o dazu, die Spannung, an welcher sich die Klingel 7 befindet, abzudrosseln.
  • Der Widerstand 2o liegt anderseits in Nebenschluß zum Elektromagneten 6 und ist ferner auch parallel zur Klingel 7 infolge des Ankers 16 angeordnet. Infolge dieser Ausliildung kann der durch die Klingel 7 fließende Strom an deren Klemmen zwischen den Leitungen i o und i i niemals eine höhere Spannung als 15 Ohm haben, wenn der Druckknopf 12 geschlossen wird. Mit den oben angegebenen Widerstands- und Spannungswerten fließt dann durch den - Elektromagneten 6 ein Strom, dessen Energie d., 3 Watt beträgt, während die Stromstärke in jener Leitung, die zur linken Klemme des Widerstandes 2o führt, ungefähr 5 Ampere ist. Ein Teil dieses Stromes fließt durch den Widerstand 2o und ein Teil durch die Klingel 7, und zwar sind die Stromstärken natürlich umgekehrt proportional den Widerständen 20 und 7.
  • Sollte die Klingel o. dgl. bei 7 so langsam arbeiten, daß der Stromkreis durch den Elektromagneten 13 unterbrochen würde und dessen Anker von den Kontakten 17, 18 abfallen würde 1:eim Drücken des Knopfes 12, so ist es nur notwendig, die Arbeit dieses Ankers 17 etwas zu verzögern. Um diese Verzögerung herbeizuführen, kann beispielsweise das Ende des Kerns für den Elektromagneten 13 mit einer kurz geschlossenen Kupferwindung versehen sein, wie dies üblich ist.

Claims (2)

  1. PATENT-AN SPrücHE. i. Schaltung zum Anschluß von Schwachstromapparaten (Klingeln u. dgl.) an Starkstromleitungen, bei welcher in einem Ruhestromkreis mit verhältnismäßig hohem Widerstand ein Elektromagnet liegt, der von einem N ebenschluß überbrückt wird, in dein ein zweiter Elektromagnet mit einer Klingel und einem Schalter angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Strom reduzierende Widerstandsspule (23) in Reihe mit einer zweiten Widerstandsspule (2o) beim Einschalten der Klingel (7) und Ansprechen des zweiten Elektromagneten (13) über dem Anker (21) des ersten stromloswerdenden Elektromagneten (6) an die Starkstromleitung (i, 2) gelegt wird, so daß jetzt durch den zweiten angeschalteten Widerstand (2o) die Klingel (7) über den angezogenen Anker (16) des zweiten Elektromagneten (13) überbrückt und mit dem ersten Widerstand (23) gleichfalls in Hinterainanderschaltung an die Starkstromleitung (i, 2) gelegt wird.
  2. 2. Verteilungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Elektromagnet (13) zwei Windungen (i4, 15) besitzt, von welchen die letztere nur ganz geringen Widerstand besitzt, und in den Nebenschluß zur ersten Windung (1d.) durch den Anker (16) dieses Elektromagneten gebracht wird., wenn der Elektromagnet erregt wird.
DET25333D 1921-05-03 Schaltung zum Anschluss von Schwachstromapparaten (Klingeln u. dgl.) an Starkstromleitungen Expired DE372880C (de)

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GB12658/21A GB184547A (en) 1921-05-03 1921-05-03 Improvements in systems of electric current distribution
FR535663D FR535663A (fr) 1921-05-03 1921-05-19 Système perfectionné pour distribution de courant électrique

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FR535663A (fr) 1922-04-19

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