AT122230B - Schaltanordnung mit Beruhigungsvorrichtung. - Google Patents

Schaltanordnung mit Beruhigungsvorrichtung.

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AT122230B
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Mullard Radio Valve Co Ltd
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  Schaltanordnung mit Beruhigungsvorrichtung. 
 EMI1.1 
 

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 EMI2.1 
 



   In dem Beispiel besteht die Beruhigungsvorriehtung aus zwei zu den Ausgangsleitungen L des Gleichrichters V parallel geschalteten Kondensatoren Ci und C2 von grosser Kapazität, z. B. von der Grössenordnung von 1000 bis 1500   Mikrofarad,   aus einer Drosselspule   11   mit Eisenkern in einer der Leitungen L zwischen den Kondensatoren Ci und C2 und aus einer weiteren Drosselspule   l",   mit Eisenkern in der andern Leitung auf der Ausgangsseite der Kondensatoren Ci und   C2.   In dem Beispiel wird diese zweite Drosselspule   12   für die selbsttätige Ausschaltung benutzt, wie dies an Hand der Fig.   2   noch näher erläutert werden soll. 



   Ein Regelwiderstand R liegt in einem der   Zuführungsdrähte   L und die Vorrichtung kann bequemlichkeitshalber über die Ausgangsklemmen 0 mit einem Spannungsmesser v versehen sein, der zur Warnung der Bedienung dient, falls sie die Vorrichtung an das Netz angeschlossen lassen sollte. Die   künstliehe   Belastung ist als Widerstand R dargestellt, der, wie nachstehend näher beschrieben wird, selbsttätig eingeschaltet wird, sobald die Verbindung mit der an die Ausgangsklemmen 0 angeschlossenen Belastung aufgehoben wird. Der Widerstand   R   kann eine Lampe sein, die in diesem Falle als besondere Anzeige für die Bedienung dient, falls diese die Vorrichtung an das Netz angeschlossen lassen sollte. 



   Die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung besteht aus einem rechteckigen Kern   K,   der aus einander überlappenden Lamellen zusammengesetzt und mit einem schmalen Luftspalt G versehen ist. Die Drosselspule   12   ist auf einen der Schenkel des magnetischen Kreises des Kernes K aufgewickelt. Die Vorrichtung hat ferner einen eisernen Anker B, der auf einem Arm D angeordnet ist, der mit einer Blattfeder versehen ist, die mittels einer Schraube an einem nicht magnetischen Block E befestigt ist. Die normale Stellung des Ankers B ist die in Fig. 2 dargestellte, d. h. diejenige, bei welcher die Spule 12 nicht vom Strom durchflossen wird.

   Der oben auf dem Anker B vorgesehene Kontakt Fi berührt in dieser Stellung des Ankers den Kontakt   F2'der sich   am unteren Ende einer Stellschraube   JT   befindet, die in einen   nichtmagnetisehen   Bügel M eingeschraubt ist. 



   Wenn infolge der Belastung den Klemmen 0 Strom niedriger Spannung entnommen wird, fliesst dieser Strom durch die Spule   12,   so dass der Anker B nach unten gezogen wird, wodurch der Kontakt zwischen Fi und F2 aufgehoben und, wie aus Fig. 1 hervorgeht, die künstliche Belastung Rausgeschaltet wird. Zwischen dem Anker B und dem Kern K kann ein Stückchen Isolierstoff vorgesehen sein, um ein Ankleben zu verhindern. Wenn die Verbindung der äusseren Belastung mit den   Ausgangsklemmen     0   aufgehoben wird, fliesst kein Strom mehr durch die Spule   12, wodurch der   Anker B sofort   losgelassen und   der Kontakt zwischen   Fl und F2   wiederhergestellt wird, so dass der Widerstand   R,   von Strom durchflossen wird.

   Dieser Strom verhindert eine allzu grosse Spannungszunahme an den Kondensatoren Ci und   C2,   so dass für letztere elektrolytische Kondensatoren grosser Kapazität benutzt werden können, die ohne solche Schutzvorrichtung nicht verwendet werden könnten. 



   Die Erfindung   beschränkt sich nicht   auf das dargestellte Ausführungsbeispiel, sondern kann an   jedem Netzanschlussgerät   oder an einer sonstigen Beruhigungsvorrichtung angewendet werden, bei der als   Beruhigungselement   die Verbindung einer in Reihe geschalteten Selbstinduktion oder eines Widerstandes mit einer   Nebenschlusskapazität   benutzt wird. Es ist ferner nicht erforderlich, dass eine der Drosselspulen als Aussehaltvorrichtung dient, da statt dieser Spule auch ein besonderes Relais od. dgl. benutzt werden kann, obwohl die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung billiger und einfacher ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Sehaltanordnung mit einer Beruhigungsvorrichtung, die aus der Verbindung einer in Reihe mit der Belastung geschalteten Selbstinduktion oder eines Widerstandes oder beiden und einer über die   Zuführungsleitungen   im Nebenschluss liegenden Kapazität besteht, dadurch gekennzeichnet, dass eine künstliche Belastung vorhanden ist, die durch eine selbsttätige Schaltvorrichtung mit den Zu- 
 EMI2.2 
 bestimmten Mindestwert entnommen wird.

Claims (1)

  1. 2. Sehaltanordnung nach Anspruch 1, bei der eine in Reihe geschaltete Selbstinduktionsspule für die elektromagnetische Beeinflussung der Schaltvorrichtung zum Ein- oder Ausschalten der kunstlichen Belastung dient.
    3. Schaltanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die künstliche Belastung ganz oder teilweise aus einer elektrischen Glühlampe besteht, die zugleich als Signallampe dient.
AT122230D 1928-10-25 1929-09-25 Schaltanordnung mit Beruhigungsvorrichtung. AT122230B (de)

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GB122230X 1928-10-25

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AT122230B true AT122230B (de) 1931-04-10

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ID=10000602

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