DE372152C - Aus mehreren Metallen mit verschiedenen Schmelzpunkten bestehende Lotplatte - Google Patents
Aus mehreren Metallen mit verschiedenen Schmelzpunkten bestehende LotplatteInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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- B23K35/001—Interlayers, transition pieces for metallurgical bonding of workpieces
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)
Description
Es ist bekannt, zum Verbinden von Kupfer
mit Stahl galvanische Kupferniederschläge zu verwenden, dieals Lötmittel zwischen den
zu vereinigenden Metallflächen dienen. Lötmittel dieser Art haben jedoch den Nächteil,
daß si'e beim Erhitzen der zu verbindenden Metalle zu rasch abschmelzen und infolge des
in der Presse oder beim Auswalzen ausgeübten hohen Druckes zum Teil aus den
ίο Stellen herausgedrängt werden, die sie zwischen
den Metallen einnehmen. Daraus folgt, daß die Adhäsion zwischen den zu verbindenden
Metallen nicht an allen Punkten der Berührungsfläche gleichmäßig ausfällt, vielmehr schädliche Stellen entstehen, die
beim Ausziehen bzw. Auswalzen der vereinigten Metalle (z. B. Draht, Rohre usw.) um so stärker in die Erscheinung treten, je
dünner das Walzgut ist. Benutzt man als Lot gut walzbare Legierungen, wie solche
z. B. in der Zusammensetzung Kupfer, Zink, Silber und Kadmium bereits bekannt geworden
sind, so treten die gleichen Übelstände auf, weil solche Legierungen leichtflüssig
sind und in geschmolzenem Zustande unter dem Preß- bzw. Walzdruck ebenfalls
leicht herausquellen, anstatt die erstrebte Vereinigung zwischen den Metallen herbeizuführen.
Handelt es sich hierbei um die Herstellung von sehr dünnen Rohren und
Drähten oder ist das Verhältnis des Deckmetalls zur Menge des Stahles sehr gering,
so ist es dann überhaupt nicht möglich, einwandfreie Erzeugnisse von gleichbleibender
Güte zu erhalten.
Die Erfindung beseitigt die vorgenannten Übelstände. Sie besteht im wesentlichen
darin, daß als Lot zur Herstellung der Verbindung zwischen den zu vereinigenden Metallen nicht ein galvanischer Metallniederschlag
oder eine aus zusammengeschmolzenen Metallen bestehende Legierung, sondern ein
sogenanntes Bimetall, d. h. ein Lot verwendet wird, welches aus aufeinandergeschichteten,
durch Druck vereinigten Metallen besteht.
In dieser Weise gelingt es, bei der Erzeugung
von einem Metallblock, der aus einem mit Kupfer, Messing usw. überzogenen
Stahlkern besteht und der zu Stangen, Draht oder Röhren verwalzt bzw. ausgezogen werden
soll, zwischen beiden Metallen eine so innige Vereinigung herbeizuführen, daß es
möglich ist, Blöcke oder Knüppel, in denen das \^erhältnis des Deckmetalls zum Stahl
nur 3 oder 4 Prozent beträgt, durch Auswalzen und Ausziehen in Stangen, Draht oder Röhren beliebig kleiinen Durchmessers
zu verwandeln, in denen das Verhältnis des Deckmetalls das gleiche ist wie im Ausgangsblock.
Das als Lot dienende Bimetall besteht zweckmäßig aus Kupfer und Messing, denen
ungefähr 5 Prozent eines leichter schmelzbaren Metalls, wie z. B. Silber und r Ms
2 Prozent eines strengflüssigeren Metalls, wie z. B. Nickel, einverleibt sind.
Praktisch läßt sich das blattförmige Lot in der Weise herstellen, daß man zwischen
zwei Messingplatten von 2 bis 3 mm Dicke eine etwa 5/10 mm dicke Silberfolie sowie eine
aus einer Kupferlegierung mit ungefähr 3 Prozent Nickel bestehende Platte von etwa
5 mm Dicke einlegt. Das Ganze wird durch Walzen gezogen und bis auf 3/10 bis 4/10 mm
Dicke heruntergearbeitet.
Zur Herstellung von Stangen, Draht oder Röhren verwendet man zweckmäßig Stahlblöcke
von 50 cm bis 1 m Länge bei einem Durchmesser von 110 mm. Diese Blöcke
to werden in bekannter Weise an der Oberfläche sauber geschliffen, dann entfettet und
verkupfert.
Anderseits nimmt man ein Kupferstück, welches gehämmert, gehobelt sowie warm gewalzt
und dadurch in eine Platte von 300X500 mm auf 35 mm Dicke verwandelt wird. Auf eine Seite dieser Platte legt man
ein 3/10 bis 4/10 mm dickes Blatt des Lotes von
der oben angegebenen Zusammensetzung.
ao Die Platte und das Bimetallblatt werden nun in einer hydraulischen Presse zusammengelötet
und in warmem Zustande bis auf eine Dicke von 10 bis 15 mm heruntergewalzt.
Aus der so erhaltenen Platte werden Schei-
s5 ben von ungefähr 50 cm Durchmesser herausgeschnitten und durch Auspressen in röhrenförmige
Rohlinge umgewandelt, deren Innenwandung aus dem Lot besteht. Diese Rohre werden so ausgezogen, daß ihr innerer Durchmesser
dem Durchmesser der Stahlblöcke entspricht, also z. B. unter 10 mm beträgt und
ihre Dicke dem Werte entspricht, für welches das Verhältnis von 3, 4, 5 oder 6 Prozent
Kupfer in bezug auf den Stahl gewahrt ist. Diese Rohre werden dann auf die Länge der
Stahlblöcke geschnitten und letztere in dieselben eingetrieben. Das Ganze wird nun in
einem Ofen erhitzt und sodann in einer Matrize einem hydraulischen Druck ausgesetzt,
durch welchen das Kupferrohr stark um den Stahlkern gepreßt und dabei mit diesem gewissermaßen verschweißt wird.
Der in dieser Weise erhaltene Bimetallblock kann nunmehr ausgewalzt, gestreckt
and ausgezogen werden. Handelt es sich um die Herstellung von Röhren, so geht man von
einem hohlen Stahlblock aus, in dessen Bohrung vor dem Vereinigen in der Presse und
vor dem Walz- oder Ziehvorgang ein Dorn eingeführt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Aus mehreren Metallen mit verschiedenen Schmelzpunkten bestehende Lotplatte zur Herstellung von Bimetallerzeugnissen mit Stahlkern, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus aufeinandergeschichteten Platten aus Messing, Silber und nickelhaltigem Kupfer besteht, die miteinander durch Walzen zur Blattform vereinigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES51335D DE372152C (de) | 1919-06-14 | 1919-06-14 | Aus mehreren Metallen mit verschiedenen Schmelzpunkten bestehende Lotplatte |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES51335D DE372152C (de) | 1919-06-14 | 1919-06-14 | Aus mehreren Metallen mit verschiedenen Schmelzpunkten bestehende Lotplatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE372152C true DE372152C (de) | 1923-03-20 |
Family
ID=7488192
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES51335D Expired DE372152C (de) | 1919-06-14 | 1919-06-14 | Aus mehreren Metallen mit verschiedenen Schmelzpunkten bestehende Lotplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE372152C (de) |
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1919
- 1919-06-14 DE DES51335D patent/DE372152C/de not_active Expired
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