DE3716752C2 - - Google Patents

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Informationsausgabe nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der JP-B 58 36 781 ist eine in einer Anzeigeeinrichtung enthaltene Anzeigesteuereinheit bekannt, die einen Schriftartspeicher, einen Adreßdecodierer zur Kennzeichnung einer zum Auslesen von Schriftartdaten aus dem Schriftartspeicher dienenden Adresse, einen Zähler, einen Addierer, einen Zeilenwähler, einen Spaltenschieber und ein Schieberegister enthält. Mit der Kennzeichnung einer Adresse durch den Adressendecodierer werden benötigte Zeichen oder Graphikmuster im Speicher gewählt und ausgelesen. Der Zeilenwähler wählt zur Anzeige der aus dem Speicher ausgelesenen Muster eine Ausgangszeile. Der Spaltenschieber schiebt eine Datenzeile der vom Zeilenwähler gelieferten Muster nach links oder rechts um einen gekennzeichneten Betrag und liefert sie dem Schieberegister. Das Schieberegister speichert eine Zeile der Musterdaten, läßt am rechten Ende so viele Bits entfallen und fügt am linken Ende so viele Nullen hinzu, wie der Betrag der Horizontalverschiebung angibt.
In der DE 34 17 187 A1 ist eine Bildverarbeitungseinrichtung beschrieben, die einen Bildspeicher zum Speichern von Bildinformationen aufweist und bei der die aus dem Bildspeicher ausgelesenen Daten an einer Sichtanzeigevorrichtung dargestellt werden können. Bei der Informationsausgabe ist eine größenmäßige Reduktion der angezeigten Zeichen durch Weglassen von Punkten in horizontaler und vertikaler Richtung möglich.
Durch die GB 20 06 567 A ist eine Ausgabeeinrichtung bekannt geworden bei der sowohl eine Verkleinerung als auch eine Vergrößerung der auszugebenden Bilder möglich ist. Bei der Verkleinerung werden beim Auslesen der Bilddaten aus dem Bildspeicher Daten teilweise übersprungen und bei der Vergrößerung werden die Daten mehrfach ausgelesen.
Die vorgenannten beiden letzten Druckschriften geben jedoch keinen Hinweis auf eine Anzeige von Zeichen, die nicht an ein festes Raster gebunden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung für eine Pufferschaltung anzugeben, die zwischen einem Schriftartspeicher und einem Vollpunktspeicher angeordnet ist, mit deren Hilfe die aus dem Schriftartspeicher ausgelesenen Schriftzeichen an vorbestimmten Stellen des Vollpunktspeichers eingeschrieben und in ihrer Größe verändert werden können, die nur einen geringen Aufwand erfordert und die mit einer Software geringen Umfangs betrieben werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der Vorrichtung zur Informationsausgabe;
Fig. 2 ein Schaltbild der in Fig. 1 dargestellten Pufferschaltung;
Fig. 3 und 4 Ausführungsbeispiele des Verschmelzungsvorgangs in einer Pufferschaltung;
Fig. 5 und 6 Diagramme von Ausführungsarten der Verschmelzung und der Vergrößerung/Verkleinerung in der Pufferschaltung;
Fig. 7 ein Verarbeitungsflußdiagramm;
Fig. 8 eine Befehlsfolge eines Druckprozessors, wie er in Fig. 1 dargestellt ist; und
Fig. 9 die in Fig. 8 verwendeten Puffer.
Die Information wird in einer Vorrichtung zur Informationsausgabe, in einer festen Einheit, z. B. einem Wort in Zeilenrichtung gehandhabt, um die Verarbeitungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Wenn die Anzeigeeinrichtung ein solches Wort verarbeitet, kann die Vertikalposition eines Schriftzeichens durch eine wortweise Steuerung verändert werden, jedoch ist die Steuerung für eine Änderung der Horizontalposition eines Schriftzeichens zu grob, falls sie wortweise gesteuert wird. Folglich benötigt man zur Verschmelzung benachbarter Schriftzeichen eine Verschmelzungseinrichtung, damit ein Wort gebildet werden kann, dessen Grenzen an vorbestimmten Positionen liegen.
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Informationsausgabe. Diese weist einen Verarbeitungsrechner 500, eine Kanalanpassungseinrichtung 501, einen Hauptprozessor 502, einen Seitenpuffer 503, einen Druckprozessor 504, einen Schriftartspeicher 505, Zeichenpuffer 506 und 507, Verschmelzungspuffer 508 und 509, einen Vollpunktspeicher 510 und eine Anzeigeeinrichtung 511 auf.
Die vom Verarbeitungsrechner 500 gesendeten Daten werden durch die Kanalanpassungseinrichtung 501 dem Hauptprozessor 502 eingegeben. Der Hauptprozessor 502 editiert die empfangenen Daten und speichert zeitweilig die editierten Daten im Seitenpuffer 503 ab. Der vom Verarbeitungsrechner 500 gesendete Zeichencode wird in eine Adresse des Schriftartspeichers 505 decodiert und im Seitenpuffer 503 zusammen mit anderen Steuerinformationen, wie z. B. Zeichenposition und Größeninformation, abgespeichert. Wenn eine Datenseite in den Seitenpuffer 503 eingeschrieben wurde, aktiviert der Hauptprozessor 502 den Druckprozessor 504. Die folgende Steuerung wird dem Druckprozessor 504 übergeben. Der Druckprozessor 504 liest die Adresse des Schriftartspeichers 505 aus dem Seitenpuffer 503, um aus dem Schriftartspeicher 505 die Schriftzeichen in Form von Binärwerten auszulesen. Die gelesenen Schriftzeichen ("Binärwerte") werden abwechselnd in die Zeichenpuffer 506 und 507 der Pufferschaltung 520 gespeichert. Die Wortrichtungen der Zeichenpuffer 506 und 507 und der Verschmelzungspuffer 508 und 509 stehen beim Schreiben und Lesen senkrecht aufeinander. Die in den Zeichenpuffern 506 und 507 gespeicherten Schriftzeichen werden den Verschmelzungspuffern 508 und 509 mit Verschmelzungsprozessen übertragen. Beim Einschreiben in die Zeichenpuffer 506 und 507 sowie die Verschmelzungspuffer 508 und 509 kann eine Vergrößerung oder eine Verkleinerung durchgeführt werden. Die in den Verschmelzungspuffern 508 und 509 gespeicherten Schriftzeichen werden in den Vollpunktspeicher 510 eingeschrieben. Dann werden die in den Vollpunktspeicher 510 eingeschriebenen Daten einer Parallel-Serienumsetzung unterworfen und dem Drucker oder der Anzeigeeinrichtung 511, wie z. B. einem Video Display Terminal VDT, zugesendet. Die im Schriftartspeicher stehenden Daten (d. h. Binärwerte) können auch direkt in den Verschmelzungspuffer eingeschrieben werden, wodurch auf den Zeichenpuffer verzichtet werden kann.
Die Steuerung gemäß Fig. 1 benötigt keine getrennten Vergrößerungs/ Verkleinerungsschaltungen. Diese können durch die Pufferschaltungen, bei denen Worte abwechselnd beim Schreiben und Lesen zeilen- und spaltenweise verarbeitet werden, ersetzt werden. Beispielsweise wird von den Daten immer ein Wort in Zeilenrichtung (nachfolgend auch "Zeilenwort" genannt) aus dem Schriftartspeicher 505 gelesen und in die Zeichenpuffer 506 oder 507 als Wort in Zeilenrichtung eingeschrieben. Das Auslesen der Daten aus den Zeichenpuffern 506 bzw. 507 und das Einschreiben in die Verschmelzungspuffer 508 bzw. 509 erfolgt spaltenweise. Auf diese Weise erreicht man eine horizontale Verschiebung. Dann werden zu jedem Zeitpunkt die Daten aus den Verschmelzungspuffern 508 oder 509 zeilenweise ausgelesen und in den Vollpunktspeicher 510 als Wort in Zeilenrichtung eingeschrieben. Auf diese Weise wird ohne eine Schiebeschaltung eine horizontale Verschiebung erreicht.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Pufferschaltung mit senkrecht zueinander stehenden Lese- und Schreibrichtungen.
In Fig. 2 sind m Speicherzellen (Flip-Flops) 401 in Zeilenrichtung und n Speicherzellen (Flip-Flops) 401 in Spaltenrichtung angeordnet. Beispielsweise hat dieses Feld die Größe (m × n) = (32 × 32). Zur Vergrößerung werden (32 × 64) oder (64 × 64) verwendet. Schreibdaten können aus 4 Bytes (32 Bits) bestehen. Die Anzahl der Speicherzellen in Zeilenrichtung ist 32 (m = 32). Die Anzahl der Speicherzellen in Spaltenrichtung beträgt ebenfalls 32 (n = 32). Den Datenanschlüssen D der 32 Längsregister wird dasselbe Eingangssignal 402 zugeführt. Ein Schreibadreßsignal 405 wird einem Decodierer 406 eingespeist. Ein Schreibfreigabesignal 404 wird einem Freigabeanschluß des Decodierers 406 zugeführt. 32 Ausgangsleitungen des Decoders 406 sind vorgesehen, jeweils eine für die 32 Spalten-Speicherzellen, und jede Ausgangsleitung ist mit einem Taktanschluß CK der 32 Speicherzellen in Zeilenrichtung verbunden. Die Ausgänge dieser Speicherzellen jeder Zeile werden einem Wähler 408 zugeführt. 32 Wähler 408 sind jeweils für die 32 Speicherzellen-Zeilen vorgesehen. Die Ausgänge der Wähler bilden die Lesedaten 409. Die Lesedaten bestehen ebenfalls aus 4 Byte (32 Bits) 00-31. Die Wähler 408 werden durch ein Adressensignal 407 gekennzeichnet. Im Falle m = n = 32 bestehen das Schreibadreßsignal 405 und das Leseadreßsignal 407 jeweils aus 5 Bits.
Das Schreibadreßsignal 405 wird durch den Decodierer 406 decodiert, so daß die Schreibadreßdaten 402 in den 32 Speicherzellen 401 der entsprechenden Zeile gespeichert werden. Wenn die Daten zu lesen sind, wählt jeder Wähler 408 einen Ausgang einer der Speicherzellen der Zeilen (beispielsweise der dritten in jeder Zeile) durch das Leseadreßsignal 407. Auf diese Weise werden die Lesedaten 409 von den 32 Speicherzellen 401 in Spaltenrichtung ausgegeben. Die Schreibdaten 402 werden in die 32 Speicherzellen der durch das Schreibadreßsignal 405 spezifizierten Zeile eingeschrieben, und die Lesedaten 409 werden von den 32 Speicherzellen der durch das Leseadreßsignal 407 spezifizierten Spalte ausgelesen. Durch Umkehrung der obigen Beziehung können Daten auch in die Spalten der Speicherzellen eingeschrieben und aus der Zeile der Speicherzellen ausgelesen werden. Ein Rücksetz­ signal 403 setzt alle Speicherzellen 401 zurück. Die Verschmelzung von Schriftzeichen ohne Zwischenraum läßt sich ohne Schwierigkeit bewerkstelligen. Falls jedoch zwischen Schriftzeichen ein Zwischenraum ist, müssen die vorigen Daten gelöscht werden. Sonst werden überflüssige Daten ausgedruckt oder angezeigt. In einem solchen Fall kann, falls die Speicherzellen 401 alle zurückgesetzt und dann neue Daten eingeschrieben werden, die Verarbeitungsgeschwindigkeit gesteigert werden. In solchen Fällen wird das Rücksetzsignal 403 verwendet.
Um die Erklärung zu vereinfachen wird angenommen, daß ein einzuspeicherndes Datenbit in eine Speicherzelle 401 eingespeichert wird. Die Schaltung kann jedoch leicht mit üblichen 4-Bit- Speicherzellen realisiert werden. Wenn man 4-Bit-Speicherzellen verwendet, reduziert sich der Hardwareaufwand. Die Schaltung muß nicht notwendigerweise eine Speicherzellenanordnung sein, sondern man kann eine Speicheranordnung mit der selben Funktion verwenden. Die Maße der Pufferschaltung können um den Faktor zwei oder vier verringert werden, und die Verarbeitung kann in mehreren Zyklen durchgeführt werden, obwohl sich dann die Leistungsfähigkeit verringert.
Ausführungsbeispiele für die Verschmelzung unter Verwendung des in Fig. 2 dargestellten Schreib/Lesepuffers werden anhand der Fig. 3 und 4 beschrieben. Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführung weist die Verschmelzungsschaltung Zeichenpuffer 104 und 105 und Verschmelzungspuffer 106 und 107 auf. Die Zeichenpuffer 104 und 105 sind identisch und üben abwechselnd ihre Funktion aus. Die Verschmelzungspuffer 106 und 107 werden in ihren Funktionen ebenfalls abwechselnd betrieben.
Nun nehmen wir an, daß die Schriftzeichen "A", "B" und "C", die im Schriftartspeicher 101 gespeichert sind, in den Vollpunktspeicher 118 mit einer horizontalen Versetzung einzuschreiben sind, so daß jedes Schriftzeichen so liegt, daß es zwei Worte des Vollpunktspeichers überbrückt.
Zuerst wird das Schriftzeichen "A" vom Schriftspeicher 101 zum Zeichenpuffer 104 Wort für Wort übertragen. Ein Binärwort 102 des Schriftartspeichers 101 ist ein aus Bits bestehendes Wort in Zeilenrichtung und wird als ein Wort 108 in Zeilenrichtung mit der selben Bitzahl in den Zeichenpuffer 104 geschrieben. Die Bitzahl eines Wortes kann 32 betragen.
Wenn die Schriftzeichen des Schriftartspeichers 101 jeweils 32 × 32 Bits umfassen, werden 32 Zweiunddreißig-bit-Worte bei einem kompletten Zeichentransfer übertragen. Nachdem das Schriftzeichen "A" in den Zeichenpuffer 104 übertragen wurde, wird die linke Hälfte des Schriftzeichens "A" zur rechten Hälfte des Verschmelzungspuffers 106 verschoben. Nun werden die Daten als Worte behandelt, bei denen die Bits in Spaltenrichtung angeordnet sind. Ein solches Wort wird nachfolgend als "Spaltenwort" bezeichnet.
Ein Spaltenwort 109 wird aus dem Zeichenpuffer 104 gelesen und als Spaltenwort 113 in den Verschmelzungspuffer 106 übertragen. Auf diese Weise funktioniert der Zeichenpuffer 104 als Puffer in den zeilenweise Worte eingeschrieben und spaltenweise ausgelesen werden. Indem das Wort als Spaltenwort behandelt wird, kann jede horizontale Verschiebung durchgeführt werden. Auf diese Weise läßt sich lediglich durch Verändern der horizontalen Schreibposition des Verschmelzungspuffers 106 die Funktion einer üblichen Schiebeschaltung erzielen. Sobald eine gewünschte Menge von Schriftzeichen im Verschmelzungspuffer 106 abgespeichert sind, werden die Daten zum Vollpunktspeicher 118 verschoben. Die Worte sind im Vollpunktspeicher 118 in Zeilenrichtung angeordnet. Das Zeilenwort 114 wird aus dem Verschmelzungspuffer 106 gelesen und als Zeilenwort 119 des Vollpunktspeichers 118 eingeschrieben. Der Verschmelzungpuffer 106 wird spaltenweise beschrieben und zeilenweise ausgelesen. Die Lese- und Schreibrichtungen der Puffer 104 und 106 sind voneinander verschieden und stehen jeweils senkrecht aufeinander.
Kurz nach dem Einschreiben in den Verschmelzungspuffer 106 wird das Einschreiben in den Verschmelzungspuffer 107 gestartet. Die verbleibende rechte Hälfte des Schriftzeichens "A" wird Wort für Wort als Spaltenwort (110) ausgelesen und in die linke Hälfte des Verschmelzungspuffers 107 Wort für Wort in Form von Spaltenworten eingeschrieben. Nachdem die rechte Hälfte des Schriftzeichens "A" in die linke Hälfte des Verschmelzungspuffers 107 eingeschrieben ist, wird die linke Hälfte des Schriftzeichens "B" in die rechte Hälfte des Verschmelzungspuffers 107 eingeschrieben. Hier wird angenommen, daß, das Schriftzeichen "B" aus dem Schriftartspeicher 101 in den Zeichenpuffer 105 eingeschrieben worden war. In diesem Fal wird das Zeilenwort 103 des Schriftartspeichers 101 als Zeilenwort 111 in den Zeichenpuffer 105 Wort für Wort ohne Positionsverschiebung transferiert. Die linke Hälfte des Schriftzeichens "B" wird vom Zeichenpuffer 105 zur rechten Hälfte des Verschmelzungspuffers 107 transferiert. Die Spaltenworte 112 im Zeichenpuffer 105 werden nämlich als Spaltenworte 116 in den Verschmelzungspuffer 107 transferiert. Abhängig von der Schreibposition des Verschmelzungspuffers 107 kann ein Zwischenraum zwischen die Schriftzeichen eingefügt werden, oder die Schriftzeichen können sich überlappen. Nachdem der Datentransfer zum Verschmelzungspuffer 107 und sobald der Datentransfer vom Verschmelzungspuffer 106 zum Vollpunktspeicher 118 beendet sind, wird das Einschreiben vom Verschmelzungspuffer 107 in den Vollpunktspeicher 118 gestartet.
Auf diese Weise können die Schriftzeichen an jeder Position des Vollpunktspeichers 118 angeordnet werden.
Die Zeichenpuffer 104 und 105 und die Verschmelzungspuffer 106 und 107 können durch Speicher- oder Registerfelder realisiert werden, deren Lese- und Schreibwortrichtungen senkrecht zueinander stehen, wie bei dem in Fig. 2 gezeigten Pufferspeicher. Weil solche Speicher oder Registerfelder wesentlich schneller als die Zugriffszeit zum Schriftartspeicher oder zum Vollpunktspeicher sind, stellt die Steuerschaltung keinen Engpaß im Datendurchsatz des Systems dar.
Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem Daten aus dem Schriftartspeicher in jede Position des Verschmelzungspuffers eingeschrieben werden. Die Funktion der Schaltung ist im wesentlichen die selbe wie diejenige der in Fig. 1 dargestellten Schaltung, mit der Ausnahme, daß die Zeichenpuffer 104 und 105 gemäß Fig. 1 nicht nötig sind.
Die Daten, z. B. Schriftzeichendaten, werden im Schriftartspeicher 201 zeilenweise gespeichert. Das Datum eines Zeilenworts 203 wird aus dem Schriftartspeicher 201 ausgelesen und als Zeilenwort 206 in den Verschmelzungspuffer 204 eingeschrieben. Da die Zeichendaten zeilenweise im Schriftartspeicher gespeichert sind, läßt sich die Zeichenposition in Spaltenrichtung durch Wahl der Lese/Schreibpositionen verschieben. Wenn die linke Hälfte des Schriftzeichens "A" in die obere Hälfte des Verschmelzungspuffers 204 eingeschrieben ist, wird ein Spaltenwort 207 des Verschmelzungpuffers 204 ausgelesen und in den Vollpunktspeicher 211 als Zeilenwort 212 eingeschrieben.
Ein Verschmelzungspuffer 205 ist ein mit dem Verschmelzungspuffer 204 abwechselnd arbeitender Puffer. Nach Beendigung des Schreibvorgangs in den Verschmelzungspuffer 204 werden die Restdaten des Schriftzeichens "A" aus dem Schriftartspeicher 201 Wort für Wort (Wort 202) ausgelesen und als Zeilenwort 208 in den Verschmelzungpuffer 205 eingeschrieben. Auf diese Weise wird die verbleibende rechte Hälfte des Schriftzeichens "A" in die untere Hälfte des Verschmelzungspuffers 205 eingespeichert. Dann wird das Schriftzeichen "B" aus dem Schriftartspeicher 201 jeweils Zeilenwort für Zeilenwort (214) ausgelesen und als Zeilenwort 209 in den Verschmelzungspuffer 205 eingespeichert. Wenn die Aufbereitung im Verschmelzungspuffer 205 und der Schreibvorgang vom Verschmelzungspuffer 204 in den Vollpunktspeicher 211 beendet sind, wird das Spaltenwort 210 des Verschmelzungspuffers 205 als Zeilenwort 213 zum Vollpunktspeicher 211 übertragen.
Auf diese Weise wird mit dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 dieselbe Operation und Wirkungsweise wie diejenige in Fig. 3 erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel, das Verschmelzung- und Vergrößerungs/Verkleinerungsoperationen ausführt, wird anhand der Fig. 5 und 6 beschrieben.
Fig. 5 verdeutlicht die Funktion einer Zeichen-Vergrößerungs/ Verkleinerungsschaltung.
Ein Schriftartspeicher 301 speichert 32 × 32-Punkt-Zeichen A, B, C usw. Hier wird angenommen, daß die 32 × 32- Punkt-Zeichen mit einem Faktor Zwei in Längs- und Querrichtung zur Erzeugung von 64 × 64-Punktzeichen vergrößert und in den Vollpunktspeicher 321 in je einer Zeile eingeschrieben werden. Die Wortlänge wechselt mit dem Vergrößerungsfaktor. Für eine Zeichengröße aus 32 Zeilen- und 64 Spaltenpunkten beträgt die Wortlänge 32 Punkte zeilenweise und 64 Punkte spaltenweise.
Eine Verschmelzungsschaltung 330, die die Vergrößerungs/Verkleinerungsoperation durchführt, enthält Zeichenpuffer 304 und 305 und Verschmelzungspuffer 312 und 313. Die Zeichenpuffer haben die Größe von 32 Zeilenpunkten × 64 Spaltenpunkten, und die Verschmelzungspuffer haben die Größe 64 × 64 Punkte. Eine 32 × 32-Punkt-Zeichenpuffer kann zwischen einen 32 × 32 Punkte umfassenden Schriftartspeicher und einen 32 × 64-Punkt-Zeichenpuffer eingefügt werden. Die Zeichenpuffer 304 und 305 werden abwechselnd betrieben. Die Verschmelzungspuffer 312 und 313 werden ebenfalls abwechselnd betrieben. Der Schriftartspeicher 301 speichert Schriftzeichen "A", "B", "C", "D" usw. Jedes der Worte 302 und 303 des Schriftartspeichers 301 ist ein Zeilenwort von 32 Bits. Das Schriftzeichen "A" wird zuerst vom Schriftartspeicher 301 zum Zeichenpuffer 304 transferiert. Ein Wort 302 des Schriftartspeichers 301 wird als zwei Worte 306 und 307 des Zeichenpuffers 304 eingeschrieben. Während die Daten vom Zeichenpuffer 304 zum Verschmelzungspuffer 312 verschoben werden, wird das Schriftzeichen "B", aus dem Schriftartspeicher 301 ausgelesen und zum Zeichenpuffer 305 transferiert. Ein Wort 303 des Schriftartspeichers 301 wird mit zwei Worten 308 und 309 in den Zeichenpuffer 305, also doppelt, eingeschrieben, so daß das Schriftzeichen "B" in Spaltenrichtung verdoppelt wird. Dann wird die linke Hälfte des Schriftzeichens "B" im Zeichenpuffer 305 in die rechte Hälfte des Verschmelzungspuffers 313 mit einer Verdoppelung in Zeilenrichtung eingeschrieben. Dies wird durch das doppelte Einschreiben des gelesenen Wortes 311 im Zeichenpuffer 305, das sich 64 Bits in Spaltenrichtung erstreckt, in die Worte 319 und 320 des Verschmelzungspuffers 313 erreicht. Dann werden die Daten bitweise Zeilenwort für Zeilenwort aus den Verschmelzungspuffern 312 und 313 ausgelesen und in den Vollpunktspeicher 321 eingeschrieben. Da die Worte 323 und 324 des Vollpunktspeichers 321 Bitzeilen bilden, werden die Daten aus den Verschmelzungspuffern 312 und 313 als Zeilenworte 316 und 326 ausgelesen. Die aus den Verschmelzungspuffern 312 und 313 gelesenen Worte 316 und 326 stehen senkrecht zu den Schreibworten 314, 315, 316, 317, 318, 319 und 320. Die Zeichenpuffer 304 und 305 werden wechselweise betrieben und können identisch sein. Ebenfalls werden die Verschmelzungspuffer 312 und 313 wechselweise betrieben und können ebenfalls identisch sein.
Bei der vorliegenden Ausführungsform werden die Schriftzeichen in Zeilenrichtung und Spaltenrichtung doppelt gedehnt. Indem Information zum Duplizieren hinzugefügt oder bestimmte Spalten oder Zeilen in den Schriftzeichen eliminiert werden und das Vergrößerungs/Verkleinerungsverfahren durchgeführt wird, kann ein nicht ganzzahliger Vergrößerungs/ Verkleinerungsfaktor ohne Änderung der Schriftzeichenform erreicht werden.
Fig. 6 stellt die Funktionsweise eines anderen Ausführungsbeispiels der Schriftzeichen-Vergrößerungs/Verkleinerungsschaltung dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden die Schriftzeichen "A", "B", "C" und "D" verdoppelt und jedes Schriftzeichen überbrückt zwei Worte des Vollpunktspeichers.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 unterscheidet sich von dem in Fig. 5 darin, daß:
  • I Die Schriftzeichen im Schriftartspeicher 401 zeilenweise gespeichert sind;
  • II der Zeichenpuffer entfällt;
  • III Die Schriftzeichen in Spaltenrichtung vergrößert werden, wenn sie vom Verschmelzungspuffer in den Vollpunktspeicher eingeschrieben werden. Im Falle einer Vergrößerung von 32 × 32 Punkten zu 64 × 64 Punkten kann die Größe des Verschmelzungspuffers 32 × 64 Bits sein.
Erst wird das Schriftzeichen "A" vom Schriftartspeicher 401 zum Zeichenpuffer 405 transferiert. Das Schriftzeichen "A" wird in Spaltenrichtung des Puffers verdoppelt und im Puffer nach oben geschoben (zur rechten Zeichenseite hin). Dies wird durch Duplizieren des Wortes 403 der linken Hälfte des Zeichens "A" im Verschmelzungspuffer 405 und durch Verschieben nach oben und Einschreiben als Worte 407 und 408 erreicht. Das in der rechten Hälfte des Schriftzeichens "A" befindliche Wort 402 wird in den unteren Teil des Verschmelzungspuffers 406 als Worte 411 und 412 eingeschrieben. Genauso wird das Wort 404 in der linken Hälfte des Schriftzeichens "B" in den oberen Teil des Verschmelzungspuffers 406 als Worte 409 und 410 dupliziert. Die horizontale Vergrößerung und Verschmelzung wird im Verschmelzungspuffer durchgeführt.
Dann werden die Daten aus den Verschmelzungspuffern 405 und 406 ausgelesen und in den Vollpunktspeicher 415 eingeschrieben. Da die Worte 416, 417, 418 und 419 des Vollpunktspeichers 415 Bitzeilen sind, werden die Spaltenworte 413 und 414 aus den Verschmelzungspuffern 405 und 406 ausgelesen und als Zeilenworte in den Vollpunktspeicher 415 eingeschrieben. Indem die Worte 413 und 414 jeweils als duplizierte Worte 416, 417 und 418, 419 in den Vollpunktspeicher 415 eingeschrieben werden, wird jedes Schriftzeichen in Spaltenrichtung verdoppelt.
Dann wird die rechte Hälfte des Schriftzeichens "B" in den unteren Teil des Verschmelzungspuffers 405 geschrieben. Die linke Hälfte und die rechte Hälfte des Schriftzeichens werden mit Hilfe der beiden Verschmelzungspuffer in den Vollpunktspeicher eingeschrieben.
Fig. 7 zeigt einen Ablauf der Zeichenverarbeitung im Druckprozessor 504 gemäß Fig. 1. Mit der Zeit schreitet der Prozeß in Fig. 7 von oben nach unten fort. In Zeilenrichtung dargestellte Schritte werden parallel ausgeführt. Die in Fig. 7 verwendeten Abkürzungen sind mit denen in Fig. 1 (in Klammern gesetzten) identisch. Bei diesem Prozeß wird jedes Schriftzeichen in Spalten- und Zeilenrichtung verdoppelt und in den Vollpunktspeicher eingeschrieben, wobei jedes Schriftzeichen die Grenze zweier Worte im Vollpunktspeicher überbrückt.
Zunächst werden die Daten vom Schriftartspeicher FM zum Zeichenpuffer CBA übertragen. Dann wird die linke Hälfte des Zeichenpuffers CBA zum Verschmelzungspuffer MBA in die rechte Hälfte zum Verschmelzungspuffer MBB transferiert. Parallel dazu werden Daten vom Schriftartspeicher FM zum Zeichenpuffer CBB transferiert. Da nun der Verschmelzungspuffer MBA komplett ist, werden sie in den Vollpunktspeicher FDM eingeschrieben. Da nun der Zeichenpuffer CBA leer ist, wird das nächste Schriftzeichen aus dem Schriftartspeicher FM zum Zeichenpuffer CBA transferiert. Da das Laden in den Zeichenpuffer CBB beendet ist, wird die linke Hälfte des Zeichenpuffers CBB zum Verschmelzungspuffer MBB transferiert. Nachdem der Inhalt des Verschmelzungspuffers MBA zum Vollpunktspeicher FDM übertragen wurde, wird die rechte Hälfte des Zeichenpuffers CBB zum Verschmelzungspuffer MBA übertragen, und der Verschmelzungspuffer MBB wird zum Vollpunktspeicher FDM transferiert. Nach Beendigung des Transfers der rechten Hälfte des Zeichenpuffers CBB zum Verschmelzungspuffer MBA, wird der Transfer des nächsten Schriftzeichens vom Schriftartspeicher FM zum Zeichenpuffer CBB gestartet. Die linke Hälfte des Zeichenpuffers CBA wird zum Verschmelzungspuffer MBA transferiert. Somit ist die Anfangsphase beendet, und eine stetige Phase beginnt.
Gemäß Fig. 7 werden in der stetigen Phase ein kontinuierliches Auslesen aus dem Schriftartspeicher FM (mittlerer Prozeßfluß) und ein kontinuierliches Einschreiben in den Vollpunktspeicher FDM (linker Prozeßfluß) durchgeführt. Die Leistungsfähigkeit der Prozedur wird nur durch die Leistungsfähigkeit des Schriftartspeichers FM und des Vollpunktspeichers FDM bestimmt.
Fig. 8 zeigt einen Befehlsablauf für den Druckprozessor des Ausführungsbeispiels in Fig. 6/und Fig. 9 erläutert die in Fig. 8 verwendeten Puffer.
Die Vergrößerung in Spalten- und Zeilenrichtung und die Verschmelzung durch den Druckprozessor PP werden anhand des Befehlsablaufs in Fig. 8 erläutert. Die in Fig. 8 dargestellte Prozedur stellt einen Startabschnitt der in Fig. 7 gezeigten Prozedur dar.
Wie Fig. 9 zeigt, ist der Zeichenpuffer eine 32 × 64-Bit- Matrix, und der Verschmelzungspuffer eine 64 × 64-Bit- Matrix. Schreib- und Lesezugriffe werden in aufeinander senkrecht stehenden Richtungen, wie in Spalten- und Zeilenrichtung durchgeführt. Der Zugriff zu einem Zeilenwort ist mit X bezeichnet. Der Zugriff zu einem Spaltenwort ist mit Y bezeichnet. Beispielsweise ist die Adresse 16 des Zeilenworts des Zeichenpuffers CBA mit CBAX (16) und die Adresse 8 des Spaltenworts mit CBAY (8) bezeichnet. Dieselbe Bezeichnung ist für andere Puffer verwendet. Der Schriftartspeicher FM hat 32 Bit Wortlänge, und der Vollpunktspeicher FDM hat 64 Bit Wortlänge.
Am Kopf des in Fig. 8 dargestellten Befehlsablaufs wird ein Schriftzeichen aus dem Seitenpuffer PB gelesen, erfaßt, daß das Schriftzeichen ein "A" und daß die Adresse des Schriftartspeichers "a" ist (Schritt 801). In Schritt 802 werden dann die Daten in Spaltenrichtung verdoppelt und in den Zeichenpuffer CBA transferiert. Das heißt, daß der Inhalt der Adresse 0 des Schriftartspeichers FM zur Adresse 0 des Zeilenworts des Zeichenpuffers CBA transferiert und dann außerdem in die Zeilenadresse 1 des Zeichenpuffers CBA eingeschrieben wird. Die Inhalte der Adressen 1 bis 31 werden doppelt in die Adressen 2 bis 63 des Zeichenpuffers CBA geschrieben, so daß das Schriftzeichen in Spaltenrichtung verdoppelt wird.
Im rechten Block in Fig. 8 wird dieselbe Prozedur parallel dazu ausgeführt. Ein Schriftzeichen wird aus dem Seitenpuffer PB gelesen und erfaßt, daß das Schriftzeichen "B" und die Adresse des Schriftartspeichers "b" ist (Schritt 804). Schritt 805 transferiert das Zeichen "B" vom Schriftartspeicher FM zum Zeichenpuffer CBB.
Dann wird die linke Hälfte des Zeichenpuffers CBA zur rechten Hälfte des Verschmelzungspuffers MBA mit einer Zeilenverdoppelung transferiert (Schritt 803). Dies erfolgt durch ein Spaltenwort. Indem die Adressen 0 bis 31 doppelt verwendet werden, wird das Spaltenwort des Zeichenpuffers CBA verdoppelt. Da dessen linke Hälfte nun verarbeitet wird, werden die Adressen 0 bis 15 doppelt verwendet und zu den Spaltenadressen 32 bis 64 des Verschmelzungspuffers MBA übertragen.
Der Verschmelzungspuffer MBA ist somit komplett. Wenn dessen Inhalt mit anderen Schriftzeichen, wie z. B. im vorangehenden Verschmelzungspuffer stehende zu verschmelzen ist, werden die Daten des anderen Schriftzeichens in die Adressen 0 bis 31 eingespeichert.
Obwohl die Übertragung zum Vollpunktspeicher FDM nicht dargestellt ist, werden, falls Daten zum Vollpunktspeicher FDM zu übertragen sind, diese hintereinander aus den Verschmelzungspuffern MBA und MBB Zeilenwort für Zeilenwort ausgelesen. Zum Beispiel werden, wenn die Zeilenadresse 0 des Verschmelzpuffers MBA in die Adressen (X A , Y A ) des Vollpunktspeichers FDM einzuschreiben sind, die Adresse 1 zur Adresse (X A , Y A+1) und die Adresse 2 zur Adresse (X A , Y A+2) usw.
Bei der in Fig. 8 dargestellten Ausführung werden Vergrößerungen in Spalten- und Zeilenrichtung durch Verdoppelungen durchgeführt. Zur Durchführung von Vergrößerungen mit anderen Vergrößerungsfaktoren werden die in Fig. 8 gezeigten Leseadressen und Schreibadressen geändert. Die Duplizierinformation oder die Unterdrückungsinformation werden für jede Zeile und jede Spalte jedes Schriftzeichens vorbereitet, so daß die Größe des Schriftzeichens gesteuert werden kann. Auf diese Weise läßt sich eine Vergrößerung bzw. Verkleinerung um einen nicht ganzzahligen Faktor, ohne die Form des Schriftzeichens zu verändern, durchführen.
Während im Stand der Technik der Vergrößerungs/Verkleinerungsprozeß und der Verschmelzungsprozeß Raster für Raster durchgeführt werden, die dafür nötige Verarbeitungszeit lang und ein zur Steuerung des Prozesses dienendes Mikroprogramm sehr umfassend ist, werden bei der vorliegenden Erfindung die Vergrößerungs/Verkleinerungs- und Verschmelzungsprozesse jeweils Spaltenwort für Spaltenwort oder Zeilenwort für Zeilenwort eines Schriftzeichens durchgeführt. Dadurch wird die Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöht. Weil die Vergrößerung/Verkleinerungsschaltung und die Verschmelzungsschaltung durch eine gewöhnliche Pufferschaltung realisiert werden kann, werden der Hardwareaufwand und der Umfang des Mikroprogramms im Vergleich mit dem Stand der Technik reduziert.
Gemäß den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen benötigen ein die Erfindung anwendender Laserdruck oder Anzeigegerät weder eine Schiebeschaltung noch eine Markierschaltung in der Verschmelzungsschaltung, die die aus dem Schriftartspeicher ausgelesenen Daten in den jeweiligen Positionen des Vollpunktspeichers arrangiert. Deshalb ist vorteilhafterweise der Hardwareaufwand verringert. Da die Komplexität des Verschmelzungsvorgangs geringer ist, ist vorteilhafterweise der Umfang des zur Steuerung des Prozesses nötigen Mikroprogramms reduziert und die Gesamtleistung der Vorrichtung verbessert.
Gemäß dem in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel können die Schriftzeichen-Vergrößerungs/Verkleinerungsschaltung und die Verschmelzungsschaltung durch eine gemeinsame Schaltung realisiert werden. Die gemeinsame Schaltung selbst stellt einen Puffer für die aus dem Schriftartspeicher gelesenen Daten dar. Dadurch ist der Hardwareaufwand beträchtlich reduziert. Da weiterhin der Vergrößerungs/Verkleinerungsprozeß und der Verschmelzungsprozeß Wort für Wort ausgeführt werden, ist der Umfang des Mikroprogramms verringert und die Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöht. Damit ist ebenfalls die Gesamtleistungsfähigkeit der Vorrichtung verbessert.

Claims (9)

1. Vorrichtung zur Informationsausgabe mit
  • - einem Schriftartspeicher (505) zur Speicherung von Schriftzeichen in Form von Punktdaten;
  • - einer Anzeigeeinrichtung (511);
  • - einem Seitenpuffer (503) in dem die innerhalb einer Seite anzuzeigenden Schriftzeichen als Zeichencodes in codierter Form gespeichert sind und wobei den Zeichencodes zugefügt sind die Adressen der ihnen entsprechenden Schriftzeichen im Schriftartspeicher (505) sowie Steuerinformationen zur Angabe mit welcher Schriftgröße und wo die Schriftzeichen anzuzeigen sind;
  • - einem Vollpunktspeicher (510), in dem entsprechend den Steuerinformationen die Schriftzeichen als Punktdaten vor der Ausgabe durch die Anzeigeeinrichtung (511) gespeichert sind, und dessen Fassungsvermögen einer anzuzeigenden Seite entspricht;
  • - einer Pufferschaltung (520) zur Festlegung des Ortes, an dem die Schriftzeichen im Vollpunktspeicher (510) zu speichern sind;
  • - einem Hauptprozessor (502) zur Steuerung der Editierung der Daten im Seitenpuffer (503); und
  • - einem Druckprozessor (504) zum Steuern des Auslesens der Schriftzeichen aus dem Schriftartspeicher (505), der Operationen entsprechend den Steuerinformationen und der Übertragung der Schriftzeichen in den Vollpunktspeicher (510) und von dort an die Anzeigeeinrichtung (511);
dadurch gekennzeichnet,
daß die Pufferschaltung (520) aus wenigstens einem in Zeilen und Spalten matrixförmig organisierten Speicher besteht, in den die Schriftzeichen oder Teile von Schriftzeichen als Punktdaten in Form von mehrstelligen Binärworten einschreib- und auslesbar sind und bei dem sowohl für das Einschreiben als auch das Auslesen Binärworte adressiert werden können, deren Bits in Zeilen- oder in Spaltenrichtung angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferschaltung (520) aus m × n Speicherzellen mit einem Zeilenwähler für n Zeilen und einem Spaltenwähler für m Spalten besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferschaltung (520) mindestens zwei matrixförmig organisierte Speicher aufweist, die in ihrer Funktion abwechselnd betrieben werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferschaltung (520) vier matrixförmig organisierte Speicher (506-509; 104-107) aufweist, wovon zwei (506, 507; 104, 105) miteinander abwechselnd als Zeichenpuffer und zwei (508, 509; 106, 107) miteinander abwechselnd als Verschmelzungspuffer arbeiten, wobei die zwei Zeichenpuffer (506, 507; 104, 105) aus dem Schriftartspeicher (505) ausgelesene Schriftzeichen speichern und die zwei Verschmelzungspuffer (508, 509; 106, 107) aus den Zeichenpuffern (506, 507; 104, 105) ausgelesene Schriftzeichen an den durch die Steuerinformation bestimmten Orten speichern.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß aus dem Schriftartspeicher (505; 101) die Schriftzeichen in Form von Binärworten (102, 103), deren Bits in Zeilenrichtung angeordnet sind, als Zeilenworte ausgelesen werden;
daß die ausgelesenen Zeilenworte (102, 103) als Zeilenworte (108, 111) in die Zeichenpuffer (104, 105) eingeschrieben werden;
daß aus den Zeichenpuffern (104, 105) Binärworte (109, 110, 112), deren Bits in Spaltenrichtung angeordnet sind, als Spaltenworte ausgelesen werden;
daß in die Verschmelzungspuffer (106, 107) Spaltenworte (113, 115, 116) eingeschrieben und Zeilenworte (114, 117) ausgelesen werden; und
daß eine erforderliche Verschiebung der Schriftzeichen in Zeilenrichtung entsprechend einer Steuerinformation beim Auslesen der Schriftzeichen aus einem der Zeichenpuffer (104, 105) und dem nachfolgenden Einschreiben in einen der Verschmelzungspuffer (106, 107) unter Steuerung des Druckprozessors (504) erfolgt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Verschmelzungspuffer (204, 205) vorgesehen sind;
daß die Schriftzeichen im Schriftartspeicher (201) in Spaltenrichtung eingeschrieben sind und aus ihm mit Zeilenworten ausgelesen wird;
daß in die Verschmelzungspuffer (204, 205) Zeilenworte (206, 208, 209) eingeschrieben und Spaltenworte (207, 210) ausgelesen werden; und
daß eine erforderliche Verschiebung der Schriftzeichen in Zeilenrichtung zwischen dem Auslesen der Schriftzeichen aus dem Schriftartspeicher (201) und dem Einschreiben in einen Verschmelzungspuffer (204, 205) vorgenommen wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß eine erforderliche Vergrößerung oder Verkleinerung der Schriftzeichen, gesteuert durch den Druckprozessor (504), beim Einschreiben der Schriftzeichen in einen Zeichenpuffer (506, 507) und in einen Verschmelzungspuffer (508, 509) erfolgt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine erforderliche Vergrößerung oder Verkleinerung der Schriftzeichen bei der Eingabe der Schriftzeichen in einen Verschmelzungspuffer (508, 509) und in den Vollpunktspeicher (510) erfolgt.
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